Beiträge von Ssracing

    G-B:

    Über Temperaturempfinden kann man ähnlich lange diskutieren, wie über Farben, Geschmack, Lautstärke, ………. .

    Dort hatte es im Tal zwischen 10 & 18°C ,

    auf dem Berg unter 10°C.

    Wenn‘s dann im „Süden“ an die 25°C geht, fühlt es sich ( für mein Empfinden) auch aufgrund der Kleidung schon Warm an. Wie gesagt, über Temperaturempfinden kann man ………


    Reifenwahl

    Das noch vorhandeneProfil nach über 4000km liegt vor allem an den wenigen trockenen Tagen.

    Und ja, wenn die Dolomitentour im Juli /August stattgefunden hätte, wäre die Michelin Power -Variante mein Favorit gewesen. Das hat allerdings nichts mit dem wenig abgefahrenen Profil zutun. Meine Erfahrung ist halt die, das der Road n bei hohen Temperaturen eher in den Grenzbereich kommt als die Power-Variante.


    Ich möchte meine Beiträge als Entscheidungshilfe verstanden wissen.


    Ein elementarer Hinweis sei in dem Zusammenhang allerdings gestattet: Beschäftigt euch mit Fahrwerkseinstellungen, Reifendrücken, Lastverteilungen etc. !


    👋🏁👋

    Nach nun 4300km sieht der Road5 jetzt so aus.

    Neben kleineren Runden auf der Hausstrecke hat er nun nach 400km bergischem Land, 450 km Eifel und nun auch gerade knapp 2500km Dolomiten-Tour ein harmonisches „Tragbild“. Wetter und Temperaturen in den Alpen waren eher feucht bis wirklich nass und von 4° am Rosengarten/Langkofel bis sommerlich warm (Kalterer See 24,5°)

    Für mich braucht der Reifen im Betrieb vorne 2,6 bar und hinten 2,8 Bar.

    Kalt waren das dann dort 2,4 / 2,6 Bar.

    Die Heimreise mit 400km Autobahn haben die Reifen aber auch wider „glattgebügelt“. Er sah zwischenzeitlich an den weichen Flanken schon gut genutzt aus.

    Die Reifen sind für mich eine supergute Allround-Lösung. Heuer wäre der Road6 die bessere Wahl gewesen, er bietet im Regen das Quäntchen mehr Sicherheit, demgegenüber letztes Jahr auf Korsika bei warmen 25° und strammer Fahrt ist er mir aber dann doch weniger stabil am Vorderrad gewesen.


    Imm Sommer würde ich eine solche Tour aber mit eher sportlich ausgelegten Reifen angehen. Dann bekommen sie die notwendigen Temperaturen und haben dann die Reserven, die dann den Tourensportreifen an seine Grenzen bzw. drüber hinaus bringen (können)


    Letztendlich entscheidet der mit der Gashand, was wann wie schnell befahren wird.


    Bis dahin👋


    Meine (im wahrsten Sinne des Wortes) Reifen-Erfahrung mit meiner damals neuen 890R:


    Die Reifen wurden immer als passendes Paar erneuert. Fahrweise wird als recht „stramm“ eingeordnet, Autobahn als Überbrückung mit 140-180kmh, primär Landstraße eher mittlerer bis kleiner Ausprägung (Eifel, Bergisches und Sauerland, gerne Vogesen, Korsika, Dolomiten) Einstellung zu 90% Sportmodus. Vom Reifen erwarte ich Wendigkeit, Zielgenauigkeit, adäquate Laufleistung und einen sich ankündigenden Grenzbereich.


    Michelin Power Cup 2 (Lieferausstattung) : benötigt bewusstes Warmfahren , Aufgrund der allgemeinen Meinung zum fehlenden Silika-Anteil im Regen zurückhaltender gefahren und somit auch kein Problem gehabt, Laufleistung 4300km, Kontur mir zu spitz und dadurch fordernd und zu stark in die Kurve kippend.


    Michelin Power 5: Laufleistung von knapp 7500km. Durch die weniger spitze Kontur auch weniger fordernd, passte mir besser. Die 4300km Dolomiten-Tour hat aber auch deutlich die Grenzen der Haftung aufgezeigt. Der Reifen braucht seine Temperatur. Die Zeit für Feinabstimmung von Fahrwerk und Reifendruck hat sich gelohnt. Trotzdem hat der Hinterreifen in der Mitte doch recht stark gelitten. Dem gegenüber hat dem Vorderrad das Reinbremsen nicht gutgetan. Ab 6500km dadurch unharmonisch.


    Michelin Road 5: Laufleistung 11200km, die Kontur lässt eine runde Fahrweise zu und passt mir perfekt. Durch den stabileren Aufbau des Reifens wieder mit dem Fahrwerk und Reifendruck gespielt. Gabel etwas durchgesteckt, Nasshaftung auch in relativ abgefahrenen Zustand noch wirklich gut kalkulierbar, Dolomiten- Tour wirklich gut gemeistert, harmonischer Verschleiß der unterschiedlichen Gummi-Mischungen. Die letzten 1500km bedürfen dann doch etwas Zurückhaltung, ist aber meiner Meinung bei jedem Reifen am Ende seiner Laufleistung durch leichtes „Schieben“ nach Außen festzustellen.

    Für mich der beste Reifen!


    Michelin Road 6

    Laufleistung 10500Km, Vorderrad weniger stabil als Vorgänger, deutlich bei warmem Wetter und wirklich strammer Fahrweise (Vogesen, Korsika) spürbar. Vermutlich sind die paar zusätzlichen Profil-Rillen dafür verantwortlich. Ist aber wirklich Nöhlen auf recht hohem Niveau. Im Nassen kann der Reifen mehr, als ich mir zutraue. Auch das Reifenpaar ist harmonisch abgefahren .


    Mein Resümee:

    Michelin Road 5 habe ich nun wieder aufziehen lassen. Bei recht strammer Fahrweise über 10000 Km ein Reifenpaar, mit dem ich super gut klarkomme, bei den Frühjahrsurlauben mir keine Sorgen bezüglich Reifennachschub mache und alles das macht, was der Fahrer gerne hat. Im Moment brauche ich keine weiteren Experimente oder Alternativen!


    ist recht ausführlich geworden, aber vielleicht hilf‘st bei der Entscheidung


    😬🤗



    kurzes Statement eines Betroffenen:

    Motorrad mit 1,5 Km Laufleistung übernommen, penibel die ersten Tausend Kilometer mit „warmfahren“ nicht unter 15km mit ca. 3000 - 3500 U/min, erst dann gelegentlich an die jeweilige Drehzahlgrenze.

    Wheely‘s, „Kaltpramen“ oder andere Experimente haben nicht stattgefunden. Das große Klickern begann bei ca. 4500Km, wurde dann langsam immer lauter. Bei Vorsprache bei Händler/Werkstatt wollte man mir weiß machen, das die Baureihe eben recht laute, mechanische Laufgeräusche hat!?! Mit Vereinbarung zu einem Werkstatttermin in knapp vier Wochen zur Kontrolle der Angelegenheit (aber nur dann, wenn die Geräusche lauter werden) wurde ich vertröstet. Die eigene Kontrolle des Öls auf Abrieb bzw. Späne brachte nicht das erwartete Ergebnis. Öl war nicht frei von Abrieb, allerdings für mich angesichts der Geräusche zu vernachlässigen. Nach weiteren wirklich strammen Kilometern war das Tickern metallisch hart und nicht mehr zu leugnen. Vibrationen waren deutlich wahrzunehmen. Der für mich schon vorher vorhandene Schaden war somit auch wirklich feststellbar. Der Werkstatttermin ergab das oben beschriebene Ergebnis.

    Dies nur mal als Statement an die Herren, die meinen, den Schaden durch Anwenderfehler oder Wheely herbeigeführt zu haben.

    Ach ja, wie sich später herausstellte, war mein später Werkstatttermin durch zwei gleichartige Schäden begründet. Eins der defekten Motorräder war bei meinem Termin noch nicht wieder zusammengebaut.


    Soviel zu Einzelfällen!

    Ja, das passt wirklich gut!

    Hab ich zu Beginn des letzten Jahres mit ein wenig Bastelei so montiert. Allerdings kommt seitdem häufig eine Fehlermeldung zur Wegfahrsperre. Wenn es wieder losgeht, werde ich dann mal versuchen, das Lademodul als Fehlerursache auszuschließen!

    Die Frage zur primären Ursache dieser Schäden ist wie die richtige Antwort zum Thema 'War das Huhn ? oder das Ei ? zuerst da?'

    Eine wissenschaftliche Forschung und deren Dissertation wird irgendwann die Antwort geben, ob fehlende Härtung oder einfach nur zu wenig Öl ( Ölpumpen bzw. Ölkreislauf) an den wichtigen Stellen die Ursache war/ist!

    Wenn ich das so sehe, graut es mir allerdings vor den „unteren“ Komponenten wie Kurbelwelle, Pleullager etc. ! Da hat bisher von Seiten KTM noch niemand Stellung zu bezogen! Eine Aussage wie „ Sie haben doch bis Oktober 2022 Garantie“ hilft mir dabei nicht wirklich. Ich möchte fahren und nicht nur ein schönes Motorrad besitzen!?!?

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    eine weitere Woche ist vergangen, der Status der Garantie-Reparatur hat sich dahingehend geändert, das bis auf die Kopfdichtung alle Teile geliefert wurden!

    Wenn die Dichtung geliefert ist, muss dann nur noch der richtige Mechaniker auch da sein!

    Heute war er es nicht ?

    Manchmal kommt zum fehlenden Glück auch noch Pech hinzu! ?

    Den Schaden der Nockenwellen könnt ihr selbst einschätzen?

    bis bald

    Tach, zwischenstand meines Gewährleistungsanspruchs:

    Teile sind bestellt, stehen auch als „verfügbar“ im System, sind aber bisher nicht eingegangen. Auf Seiten der Werkstatt sind aktuell Reparaturfenster verfügbar. Unabhängig vom Garantie-Bescheid Ktm werden alle dann gelieferten Teile eingebaut! Das Thema zieht sich noch ein wenig, bin aber erstmal guter Dinge!


    Um hier Meinungen bezüglich eines zu „drehzahlfreudigen“ Umgangs unserer Duke entgegenzuwirken, ein kurzes aber energisches Statement:

    Nach einigen, teilweise intensiven Jahren (oh, schon 35 ?) mit dem Fahren, der Unterhaltung wie auch Instandsetzung meiner Motorräder glaube ich nicht, das die Ursache auf „fehlendes Warmfahren“ oder übermäßigen „Drehzahlorgien“ meines und den vielen, ähnlich gelagerten Schäden zuzuschreiben ist! Es mag solche Fahrer geben, ich für meinen Teil kann das jedenfalls ausschließen. Vielmehr scheint ein (generelles?) Problem zu existieren, welches eher im Bereich Ölversorgung (Ölpumpen, fehlerhaftes Spülen der Ölkanäle oder ganz einfach die fehlende Qualität einiger, wahrscheinlich zugelieferter, Teile (Nockenwellen und deren Härtung, Lager Ausgleichs-/ Wasserpumpen-Welle, etc) zu suchen ist. Diese immer wieder auftretenden Probleme sollten grundsätzlich abgestellt werden! Ob KTM sich dazu durchringen kann/will? Ich glaube es nicht!

    Und wer tatsächlich Grundlagen wie Ölkontrolle, Kettenspannung, Brems-und Reifenverschleiß nicht drauf hat, sollte sich das Wissen schnellstmöglich aneignen.

    Ist halt kein Auto, das (ohne sich mal die Finger dreckig zu machen) von Inspektion zu Inspektion betrieben werden kann!


    musste mal gesagt werden! ??‍♂️



    schönes Wochenende ?

    Zu dem Tipp “Fahren, bis es nicht mehr geht“ einige Aspekte als Grundlage meiner gewählten Vorgehensweise:

    Das „Klickern“ gibt es schon länger.

    Das von euch geäußerte Vorgehen hab ich durchaus in Erwägung gezogen und wenig bis keine Rücksicht genommen. Als das Geräuschvoll dann deutlich wahrnehmbar war, wurde das Verhalten der „Werkstatt“ vorgeführt. Mit dem O-Ton “Die sind halt alle laut“ im Gehörgang hab ich dem Motor noch einige extra stramme Kilometer gegeben! Die ganze Prozedur bis zum kompletten Exodus hätte sich anscheinend recht lange gezogen. So habe ich bewusst die Gewährleistungsanspruch-Reparatur gewählt! Ich habe aber auch das Risiko eines Sturzes/Unfalls wegen einem festgegangenen oder gar geplatzten Motors vermeiden wollen.

    Und glaubt mir, ich hab‘s versucht, ihn kaputt zu kriegen. Die Technik scheint dann doch noch soooo gut zu sein, das es, um den Antrieb kontrolliert zu zerstören, schon erheblicher Bemühungen bedurft hätte!!!

    Und letztendlich ist die Duke ein so gutes Motorrad, das ein Totalschaden für mich keine Lösung darstellt!
    Meine Entscheidung ist nach reiflichen Überlegungen gefallen! Ob es die richtige war, wird sich nie endgültig klären lassen.


    schönen Sonntag?

    Hallo,

    auch meine Duke hat‘s erwischt:

    Nach deutlich wahrnehmbaren „Klickern“ im Bereich des rechten Zylinderkopfes meiner 890R (2020) ohne spürbare Leistungseinbusse zum Händler. Gewährleistungsanspruch angemeldet Werkstatt stellt es als „Normal“ dar! ?Trotzdem Termin gemacht. Als Ursache ist eine eingelaufene Nockenwelle, defekter Kipphebel, etc. festzustellen. Ölpumpe (anscheinend Späne vorhanden) und „sehr feine, leicht verstopfende“ Öldüsen sollen auch neu,. Schaden bei 5450 Km Laufleistung festgestellt. Gesehen hab ich’s noch nicht, Verfügbarkeit der Teile wird abgefragt, Dauer der Reparatur ungewiss!


    Mal schauen, wie‘s weitergeht!


    ich halte euch auf dem Laufenden

    ?