Dazu müssten wir zuerst wissen, wie schwer Du bist, ob Du alleine, mit Gepäck oder Sozius fährst, Rennstrecken liebst usw. Ich rate immer, selber auszuprobieren. Jeder von uns liebt andere Dinge. ich habe hinten bis 2,7bar ausprobiert, es wird mit jedem Zehntel fahrstabiler, aber man verlieert dann spürbar Haftung. Für mich haben sich hinten 2,5bar als bester Kompromiss heraus gestellt, 2,3bar ist aber auch völlig ok. Probier es einfach aus, Du machst damit nichts kaputt und die Unterschiede sind fühlbar, aber auch nicht gravierend. Du stürzt nicht, wegen 0,2 bar mehr oder weniger.
Vorne nutzte ch beim CRA3 2,3bar, bis 2,1bar ging ich auch runter, je nach Bedürfnis, ob ich Haftung suche oder Fahrstabilität.
Dann fährst Du zu langsam. :)
Es gibt keinen Reifen, mit dem ich nicht nach einer handvoll Kurven zum genussvollen Sliden übergehe. Einige Reifen machen dabei aber absolut keinen Spaß, aber auch das weiß man erst hinterher. Die CRA3 sind meiner Ansicht nach sehr gutmütig und geben gute Rückmeldung. Ich fange mit moderater Schräglage an und beschleunige massiv. Geht das, kann man mehr Schräglage nutzen und wieder beschleunigen. Und irgendwann geht es dann los. Und dann weiß man, wie es sich anfühlt und sie die Reifen reagieren. Und dann spielt man mit der Haftung, mal geht es um maximale Schräglage, mal um gutes Beschleunigen aus der Ecke heraus.
Das macht man natürlich nur da, wo keine Leitplanken sind, kein Gegenverkehr und keine Bäume. Aber das versteht sich glaube ich von selber. Erst, wenn man einen Reifen und das Fahrzeug sehr gut kennt, kann man auch an anderer Stellen mit der bewussten Suche nach der Haftungsgrenze beginnen.