Sodele,
nach 23650 km hab ich jetzt auch mal den originalen Kettensatz runtergeschmissen.
Ich muss gestehen, dass mir bisher nicht so ganz klar war, wie lange ich die Kette genau fahren sollte, bzw. ich den Verschleiss (Sägezahn und diese Messung über die 18 Rollen) als eigentlich nicht zu groß wahrgenommen habe. Da bin ich beim Fahrrad immer bis zum Zahnausfall gefahren 
Ich hab halt beim Kette Nachspannen gemerkt, dass sie sich in kurzer Zeit extrem ungleich gelängt hat. Das hatte dann zur Folge, das das die Kiste eigentlich komplett unfahrbar wurde, weil sie so das hacken angefangen hat und ich nicht mehr weiter spannen konnte. Besonders amüsant, wenn du den Lastwechsel in Schräglage machst und es Dir dann mal wieder richtig reinhackt....
Interessant war, das sie ca 19tkm ohne Nachspannen gehalten hat (außer Reifenwechsel) und dann hat sie relativ schnell und stark abgebaut. Ich vermute, dass da im Winter dann irgendwie der Siff durch einige mittlerweile verschlissene o ringe in die Hülsen gewandert ist und dann ging's recht flott bergab mit der Kette...
Am besten konnte ich den Verschleiss durch das Abziehen der Kette auf dem Kettenblatt sehen/fühlen. Da konnte ich die Kette soweit anheben in der 3 Uhr Position, das der Zahngrund mehrere Millimeter sichtbar wurde.
Anbei mal ein paar Bilder alt vs neu.
Was mich interessieren würde, nach welcher Laufleistung wechselt ihr die Ketten so?
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Mein Fazit:
Nachdem Kettenwechsel fährt sich die Kiste wieder deutlich geschmeidiger. Beim nächsten mal wechsle ich früher und fahre nicht so lange mit einer so hackenden Kette rum. Ist bestimmt eh nicht so gesund für die ganzen Lager, Zahnräder und Ruckeldämpfer....