Beiträge von Dukowski

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    innerhalb des Stahlgeflechts "aufgequollen" wenn die Leitung drucklos war,

    das ging aber mit Druck sofort wieder weg.

    Sowas darf eigentlich nicht vorkommen, denn Bremsleitungen müssen natürlich 100% verträglich sein mit Bremsflüssigkeit. Das nicht-armierte Leitungen weich werden kennt man, aber aufquellen?

    Ich werds jedenfalls wohl mal mit einer Revision des Handbremszylinders probieren und ein Reparaturset bestellen. Mal schauen ob das das Problem löst.

    Offenbar ist bei mir der gesamte Druckpunkt überhaupt stark in Richtung Lenker gerutscht. Musste die Einstellschraube im Bremshebel maximal ausdrehen (wieder so wie es original war) und die Griffweite des Hebels auf max stellen.

    Ich kann nur raten, aber offenbar machen die Bremsbeläge aus irgendeinem Grund einen längeren Weg bis die anliegen; warum auch immer werden die jetzt offenbar stärker eingezogen?

    ...und es war tatsächlich einfach Luft im System!


    Erstaunlich wie wenig Luft nötig ist, damit der Bremsdruck völlig verloren geht.


    Allerdings muss ich mich immer noch an die ABS Bremse der Duke690 gewöhnen, da gibts ohnehin keinen Druckpunkt wenn der Motor aus ist. Was halt gerade besonders beim Entlüften für mich noch ungewohnt ist.

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    Ich grab dieses Thema wieder einmal aus... und zwar verhält sich meine Vorderradbremse auch komisch. Wenn die Kati ein paar Stunden / Tage gestanden ist, dann kann ich den Hebel praktisch durchdrücken. Pumpen scheint anfangs im Stand nichts zu nützen, sobald ich ein paar Meter gefahren bin und mit dem Hebelabstand rumgespielt habe, bessert es sofort. Was war es bei dir Christian d;-)?

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    Gestern habe ich meine SMC R aus dem Winterschlaf geholt. Es war praktisch kein Bremsdruck mehr vorhanden. Bin dann vorsichtig zum Händler gefahren und welch Wunder es hatte viel Luft im Bremssystem. Nach der Entlüftung ist nun wieder alles Ok. Schade, dass der Händler nicht schon beim ersten Mal auf meine Sorge eingegangen ist. Eigentlich ist es sogar unverantwortlich, dass er mich so weiterfahren liess! :zorn:


    Also Leute, Bremskraft immer vor dem losfahren kontrollieren! :prost:


    So und jetzt darf ich das alte Thema ausgraben....!


    Wollte bei dem sagenhaften Wetter ausfahren - 690er springt auch gleich an.

    ABER: Bremshebel vorn fällt ohne Widerstand durch; keinerlei Bremsdruck vorn. Ist mir schon beim Rangieren aufgefallen, dass vorne kein Bremsdruck mehr da ist und dachte das ABS wird bei aktiver Zündung schon Druck aufbauen, war aber nicht so.


    Bremslicht wird beim Bremshebel ziehen auch nicht ausgelöst.


    Hab die Gute jetzt das 2te Jahr (ist BJ2012) und ist das erste Mal dass das passiert!


    Mach mich gleich ans Entlüften und hoffe dass sich das so lösen lässt.

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    Letztendlich ist, soweit die Spezifikation eingehalten ist, alles eine Glaubensfrage.

    Nicht unbedingt.


    Spezifikationen geben nur die absolute Mindestmenge an Infos.


    Sollte jemand wirklich wissen wollen wie gut die Öl-Qualität ist, kann man Öl-Analysen durchführen lassen (Probe Frischöl aus der Flasche und nach 1000 km um vergleichen zu können) - ZB Bei OilCheck in Deutschland für 41 Euro exkl. MwSt pro Probe.


    Da kann man schön ablesen, wie stark das Öl abgebaut hat und auch wieviel Verschleiss sich bereits im Motoröl befindet.


    Ist auch gut um zB Spriteintrag und Kühlwassereintrag zu bestimmen, was ja einiges über den Zustand des Motors aussagt.


    Gerade der 690iger Einzylinder belastet das Öl überdurchschnittlich stark (v.a. das Rollenpleuellager).


    Eine schöne Besprechung so einer Öl-Analyse findet ihr bei PirateRacing (im Video ab ca 0:45s):


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    Tja, hab das Federbein eingebaut und muss leider feststellen, dass man vom YSS Federbein eher abraten sollte. Schade eigentlich, denn das Federbein selbst sieht hochwertig aus.


    Der Ausgleichsbehälter kann nicht mit der mitgelieferten Klammer befestigt werden...


    Es ist auch keinerlei Doku zum Einbau mitgeliefert worden, da muss ich wohl was geeignetes bauen.


    Jetzt verstehe ich auch warum alle anderen Hersteller (Wilbers, WP, Nitron usf.) bei der Duke690 den Ausgleichsbehälter fix am Federbein anbringen und nicht flexibel über Stahlflex. Ist halt die einfachste Lösung und Platz gibts ja genug.

    Ohne Erfahrung und viel Basiswissen zur Motormechanik würde ich von sowas nur abraten.


    Ein Erhöhen der rotatorischen und oszillatorischen Massen hat nicht die von dir erwarteten Vorteile, gleichzeitig führen sie zu stark steigender Belastung der Lager (Haupt- und Pleuellager) bei hohen Drehzahlen. Massenkräfte steigen ca. quadratisch mit der Drehzahl an, daher versuchen ja alle Tuner normalerweise zu erleichtern (um höhere Drehzahlen zu erreichen) und nicht die Masse vom Kurbeltrieb zu erhöhen.


    Wenn ein Motor träge ist, liegt das i.a. nicht an der Masse von KW und Pleuel, sondern an anderen Dingen. Gerade beim Beschleunigen auf der Strasse spielt das Gewicht von KW und Pleuel ja gar keine direkte Rolle, da der Motor ja eine viel höhere Masse beschleunigen muss und hier die paar Kilogramm dieser Teile ja gar nix ausmachen.


    Eine Ausgleichswelle kompensiert ohnehin nur einen Teil der Massekräfte (2ter Ordnung), daher würde die Masseveränderung von KW und Pleuel das Vibrationsniveau wohl nicht spürbar verändern (ich gehe davon aus dass sich die Massen nur um wenige 100g unterscheiden).


    Der Sound der aus dem Auspuff kommt wird natürlich nicht von KW und Pleuel (bei gleicher Geometrie aber anderer Masse) verändert. Es ist aber gerade bei Motorrädern so, dass der gesamte gehörte Sound aber schon einen deutlichen Anteil an mechanisch verursachtem Geräusch enthält (Kolbenschlag v.a bei kaltem Motor, gerade verzahntes Getriebe). Zumindest bei meiner Duke hört man aber den Auspuff kaum und der meiste Sound kommt vom Luftfilterkasten. Steuerzeiten, ein eventuell vorhandener Vorschalldämpfer usf. haben hier Einfluss auf den Auspuffsound.


    EDIT: weil ichs grad gesehen habe: die Masse von KW und Pleuel dienen nicht als Schwungmasse, dafür gibts das Schwungrad bei Motoren (ist bei Motorrädern meist mit anderen Baugruppen zusammenkombiniert). Die muss nicht schwer sein, aber die Masse weit weg von der Drehachse haben (also hohe Trägheit).

    Ich hab mir ein neues Federbein von YSS für meine Duke 4 gegönnt, voll einstellbar mit Ausgleichsbehälter und auf mein Gewicht abgestimmt. Mit etwas Übung kommt man ja mit dem originalen Federbein auch ganz gut zurecht, es hat aber seine Eigenheiten.


    Da das neue einen schicken Ausgleichsbehälter hat (mittels Stahlflex verbunden), aber keinerlei Fotos zum Einbau mitbringt und ich auch keine im Netz zum detaillierten Einbau dazu finden kann, möchte ich mal fragen, wo ihr so den Ausgleichsbehälter untergebracht habt? Die Einstellschraube am Behälter soll natürlich gut zugänglich sein.


    Was ich bisher so gesehen habe, sollte auf der rechten Seite mehr Platz vorhanden sein, da links der TPS den Platz blockiert?

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    Das Problem ist, dass sich das Ventilspiel von 0.10 auf 0.12 mm erhöht hat auf der Einlaßseite.

    Zu grosses Spiel ist eigentlich kein Problem und wird bei sehr heiss gefahrenen Motoren manchmal sogar absichtlich so gemacht.

    Das Problem mit Schadenspotential ist zu kleines oder gar kein Spiel.


    PS: bei einem schnellen Blick auf die Fotos finde ich die Einlaufspuren nicht tragisch, sowas sehe ich beruflich häufig bei Motoren allg.

    Hi,


    Ich möchte das Federbein meiner Duke690 aus 2012 tauschen, habe aber keinen orginalen Montageständer, der die KTM an den vorgesehenen Punkten am Motor anheben könnte.


    Ich würde daher das Hinterrad mit dem Standardmontage-Ständer anheben, Endtopf und Mitteltopf demontieren und die KTM direkt am Motor aufbocken (zB mit Ziegeln und einem Brett zur Lastverteilung).


    Geht das?


    Der LC4-Motor ist ja so ein Leichtbau-Dings aus dünnwandigem Alu, daher meine Frage.


    Danke, Hannes