Beiträge von flandri

    Guten Abend,


    ist schon irgendwie Wahnsinn, wenn man direkt vergleicht - in Österreich kosten Gebrauchte BJ 2019 mit 20.000 Km noch immer min. 14.000 €.


    Ich tendiere gerade zu folgendem Angebot: https://www.willhaben.at/iad/g…nture-s-enduro-505539499/

    Privatverkauf, EZ 06/2019, 25.000 Km, Zweitbesitz, Elektronikvollpaket, PP Sitzbank v/h mit Sitzheizung, Heizgriffe, Motorschutz, Sturzbügel, Topcase, Windschild der R, Navihalterung, Schutzkleber Seitenverkleidung.

    Wenn ich mir die Ausstattung durchrechne und mit dem restlichen, aktuell sehr mageren Angebot in Österreich vergleiche, scheint es mir für 13.500 € das beste Angebot zu sein. Leider hat sie schon 25k Km. auf dem Tacho und als Privatverkauf keine Gewährleistung. Für +500 € gäbe es noch den Akrapovic dazu.

    Den Do. geht es zur Probefahrt und dann mal sehen – wenn's was sein sollte, gibt's noch einen Ankaufscheck beim KTM-Händler.


    Alternativ gibt es noch die hier: https://www.willhaben.at/iad/g…nture-s-tourer-504260784/

    Händler, EZ 06/2019, 10.171 Km, KTM-Garantie bis 2023, neue Reifen, KTM-Seitenkoffer, Tomtom Navi, Elektronikpaket unbekannt. 15.000 €.

    Die Lackierung gefällt mir aber nicht und wenn ich meine Wunschausstattung zusammenreche und was ich bei der noch alles austauschen müsste, kommt mich das Ganze im Vergleich knapp 1.500 € teurer. Wahrscheinlich sind die 15k Km weniger und die über den Winter sowieso verfallende Gewährleistungspflicht des Händlers das nicht wert.


    Gibt es bei der Probefahrt irgendwas Modellspezifisches (Schwächen o. Ä.) zu berücksichtigen, das gerne mal übersehen wird?



    Besten Dank und netten Gruß

    Flandri

    Alles klar, dann weiß ich jetzt ungefähr nach was ich suche: SAS BJ 2019/2020 mit möglichst viel Zubehör und wenig Kilometer zum fairen Preis.


    Die weiß/orange Variante hat es mir irgendwie angetan, leider kann ich auf dem Gebrauchtmarkt von den Modelljahren aber nur silberne und schwarze Lackierungen finden.

    Kann es sein, dass die weiße Lackierung 2019/2020 eingestampft wurde oder ist aktuell einfach nichts verfügbar?


    LG

    Flandri

    Danke für die vielen Antworten! :Daumen hoch:


    bei der 2017 bis 2020 SAS gab es nicht viel elektronisches, optionales, also aufpreispflichtiges Zubehör:

    Quickshifter = sehr empfehlenswert
    MSR = Motorschleppregulierung = empfehlenswert
    HHC = Berganfahrhilfe = nach meiner Meinung nicht nötig, kann man aber wie alles andere auch abschalten
    Heizgriffe = sehr empfehlenswert

    Alles andere war/ist serienmäßig an Bord.

    Gut zu wissen, dass sich die Elektronikoptionen in Grenzen halten.

    Bei den Empfehlungen bin ich ganz bei dir: auf die Berganfahrhilfe kann ich verzichten, den Rest sollte sie schon haben bzw. muss ich dann wohl nachrüsten.


    Folgende Funktionen sind also von Haus aus mit dabei?

    - Alle Fahrmodi

    - Suspension Pro

    - Adaptives Bremslicht

    - Connectivity (My Ride)

    - Reifenkontrolldrucksystem (TPMS)

    - Automatische Blinkerrückstellung (ATIR)

    Oder ist da was mit bei, das es erst für das 2021er Modell gibt?


    Und wie sieht es mit Hardwareoptionen aus?

    - Beheizte Sitzbank (auch Sozius?)

    - Heizgriffe

    - ...?

    Sind die standardmäßig alle verbaut und müssen nur per Softwareupgrade freigeschaltet werden oder müssen die entsprechenden Teile bei Bedarf nachgeordert werden?


    Dass der Vorderreifen recht Gummi liegen lässt, habe ich jetzt schon mehrfach gelesen, was ich bei den 160 am Hinterrad anliegenden PS schon sehr interessant finde. Natürlich kann das mit allen möglichen Faktoren zusammenhängen aber lag das nicht teilweise an einer schlechten Reifencharge?


    Die originale Sitzbank scheint ja wirklich nicht sehr beliebt zu sein. Bei meiner Testfahrt mit der 2021er SAS ist sie mir zwar nicht sonderlich negativ aufgefallen aber ich wiege auch nur 70 Kg. und die Fahrt war recht kurz. Evtl. müsste dann halt eine andere her. Von den Turbulenzen lese ich jetzt zum ersten Mal. Für Gewöhnlich bin ich da aber nicht sehr empfindlich und mit knappen 180 cm Körpergröße auch nicht unbedingt auf der hochaufragenden Seite.

    Was die Sitzhöhe anbelangt, hatte ich mit der 2021er SAS eigentlich keine Probleme. Die Maschine war aber auch auf die niedrigste Sitzposition eingestellt – sind die Vorgängermodelle höher als die 2021er? Klar, dass größere Räder die Sitzposition noch etwas erhöhen.


    Ich breche eine Lanze für die 1290 ADV R. Fahre sicher auch zu 95% Straße, mir gefällt aber die Optik der R einfach besser;

    Auch die manuell verstellbaren Federelemente waren ein Entscheidungsgrund für die SAR - ich meine hier gefühlt schon oft von Problemen mit der

    automatischen Verstellung der Federelemente bei der SAS gelesen zu haben.

    Persönlich gefällt mir die Optik der SAR auch besser aber schlussendlich sind mir Passgenauigkeit und Performance wichtiger als Optik. Da ich in Österreich quasi direkt am Saum der Voralpen wohne und die alte Heimat Schweiz sowie Italien direkt ums Eck liegen, locken natürlich viele Alpenpässe und der eine oder andere Ausflug nach Kroatien wird sicher auch nicht ausbleiben. Trotz Interesses an Offroad, werde ich also realistisch gesehen größtenteils auf Asphalt unterwegs sein, wo – nach allem was ich gelesen habe – die SAS die Nase scheinbar doch ein merkliches Stück vorne hat. Und wenn es dann doch mal ins Gelände gehen sollte, reicht für den Anfang wahrscheinlich auch eine entsprechende Bereifung.

    Das Fahrwerk der älteren SAS-Modelle muss ich erst noch probe fahren, da habe ich noch keine Meinung zu. Das Fahrwerk der 2021 SAS war eigentlich ganz in Ordnung, nur die Anti-Dive Regelung hat sich beim recht dynamischen Lastwechsel mal mit einem merklichen Bocken der Gabel bemerkbar gemacht, wovon ich nicht so der Freund bin. Gibt es dazu bei den Vormodellen negative Erfahrungen?

    Da ich hoffe, irgendwann auch mal regelmäßig zu zweit mit variabler Beladung unterwegs zu sein, erspart das semiaktive Fahrwerk im Vergleich sicher auch einiges an ständigem Umstellen und Anpassen.


    Ein Unterschied - wenn auch nur eher kosmetischer Natur- ist mir noch eingefallen: Das Verstellrad vom Windschild wurde vom Modell 2018 auf 2019

    geändert/optimiert.

    Interessant. So gut wie alle Tests des Motorrads haben ja bemängelt, dass sich das Windschild nur beidhändig und somit nicht unter der Fahrt verstellen lässt. Lässt sich die Front ab 2019 also auch einhändig verstellen?




    Dann noch ein paar allgemein Fragen:

    In diversen Testberichten wurde eine Tendenz zum Schaukeln ab ca. 200 Km/h erwähnt. Nicht, dass man in Österreich häufig mit solchen Geschwindigkeiten unterwegs ist aber ist das Problem wirklich so auffällig oder sind das vereinzelte Fälle mit lockerem Lenkkopflager, unstimmigen Reifenmischungen oder dergleichen?

    Und wie sieht es mit selbst durchgeführten Servicetätigkeiten aus? Bei meiner alten F650 habe ich von Anfang an vom Reifen bis zu den Vergasern noch immer alles selbst erledigt und die Kiste schon diverse Male komplett zerlegt. Was geht da bei der KTM bzw. macht Sinn? Die Elektronik und das semiaktive Fahrwerk sollte man ohne entsprechende Kenntnis, Programmiergeräte und Software wahrscheinlich nicht anfassen. Aber wie sieht es mit den Standardtätigkeiten wie Öl-, Ölfilter-, Benzinfilter-, Wasser-, Bremsen-, Ketten-, Kettenblatt- Ritzel-, und Ruckdämpferwechsel aus? Der Serviceintervall muss wahrscheinlich trotzdem von einer Werkstatt zurückgesetzt werden? Gibt es für die Standardarbeiten ein gutes Werkstatthandbuch? Und wie sieht es bei den Kisten mit dem Wiederverkaufswert bei selbst durchgeführten Services aus?



    Nochmals besten Dank! :ja:

    Flandri

    Servus liebes Forum :winke:


    Ich überlege, mir eine gebrauchte ein- bis dreijährige KTM 1290 SAS zu kaufen.

    Da ich seit acht Jahren eine BMW F650 fahre, der ich schon seit einiger Zeit entwachsen bin, muss jetzt ein Upgrade her. Zumal ich seit 2 Jahren auf dem Trockenen sitze, da die F650 auf dem Werktisch auf eine Komplettrevision wartet, zu der ich zeitlich aktuell nicht komme.


    Erst lag der Gedanke bei einer 800-1000er, nachdem ich die BMW F850 GS aber einen Tag lang über mehrere Pässe jagen konnte, musste ich feststellen, dass es doch noch etwas mehr sein darf.

    Es soll ganz sicher wieder eine (Reise-)Enduro werden, etwas in Richtung BMW R1250 GS, was die Auswahl schon einschränkt: Ducati Multistrada, BMW R1200/1250 GS, KTM 1290 SA, Triumph Tiger Explorer/XCA/XRT und jetzt neu auch noch die Harley-Davidson Pan America.

    Da ich weder ein großer Fan von Ducati noch Harlay-Davidson bin und mein Budget zudem alles oberhalb von 16,000€ ausschließt, bleiben nach einem Blick auf den Gebrauchtmarkt noch die BMW R1200 GS und die KTM 1290 SAS/R übrig.


    Dank eines wirklich sehr netten Händlers konnte ich die 1250 GS ausführlich über 3 Stunden probefahren, musste dabei jedoch feststellen, dass ich mich mit einiger ihrer Charaktereigenschaften einfach nicht werde anfreunden können. So hat mir die Telelever-Gabel überhaupt nicht zugesagt, da sie das Gefühl für Fahrzeug und Straße für mich doch etwas zu sehr dämpft. Und auch der 2-Zylinder Boxer ist nicht so mein Fall, da er trotz einiger Verbesserungen zum Vorgängermodell noch immer ein deutliches seitliches Drehmoment verursacht, was speziell in rechten Schräglagen merkbare Unruhe ins Fahrwerk bringt. Von der Abstimmung des verbauten Schaltassistenten bin ich auch nicht sehr angetan. Ich würde mich als eher sportlichen Fahrer bezeichnen, einen Fußrasten- bzw. Hauptständerschleifer, der das Motorrad – wo möglich – auch gerne mal im Grenzbereich bewegt und die GS scheint da mit ihrer Gutmütigkeit nicht mithalten zu können; zumindest fühlte es sich während der begrenzten Probefahrt danach an.


    Die leider recht kurze Probefahrt mit der aktuellen 2021er KTM 1290 Super Adventure S hingegen war schon eher nach meinem Geschmack: Neben der besser passenden Ergonomie und dem gewohnt reagierenden Fahrwerk, ließ sie sich gefühlt viel agiler durch die Kurven lenken und der kräftige 2-Zylinder hinterläßt einfach nur ein Lächeln.


    Gefühlt habe ich mich also bereits entschieden, muss allerdings erst noch ein infrage kommendes Modell Probefahren und danach noch etwas genauer Vergleichen. Wahrscheinlich wird es auf den Frühling aber eine ein- bis dreijährige 1290 SAS werden.



    Um mir über den gesuchten Funktionsumfang des Bikes klarzuwerden und das passende Gebrauchtangebot zu finden, fehlt mir jetzt noch etwas Hintergrundwissen zum Bike.

    Und genau da bin ich gerade etwas verwirrt. Soweit ich herausfinden konnte, hat sich bei der 1290 Super Adventure S/R bis zur großen Überarbeitung 2021 zwischen 2017–2020 zumindest technisch nichts verändert.

    Den AKRAPOVIČ slip-on bekam man gegen Aufpreis und rein optisch gab es über die vier Jahre wohl verschiedene Lackierungen zur auswahl (Weiß/Schwarz/Silber).

    Die ganzen optionalen Features wurden in Packages zusammengefast, wobei Quickshifter+, MSR, HHC, My Ride, Adaptive Brake Light und einige Fahrmodi(?) scheinbar immer schon optional waren und MSC und das semiautomatische Fahrwerk zur Grundausstattung gehörten.

    Stimmt das soweit? Und was ist mit weiteren Funktionen wie Reifendrucksensoren und evtl. weiterer Funktionen?


    Es wäre echt toll, wenn jemand eine Übersicht über die verschiedenen Pakete bzw. der verschiedenen Ausstattungsmöglichkeiten der 2017–2020 Modelle hätte.



    Gibt es beim Kauf einer gebrauchten 1290 SAS/R erfahrungsgemäß etwas Spezielles zu beachten?

    Existieren bekannte Gebrechen, wann steht der erste große Service an (50k?) etc?


    Dann noch eine Frage zum Modellunterschied zwischen S und R: da ich mit dem Motorrad 95% auf der Straße fahre, zukünftig allerdings auch gerne die eine oder andere Tour im evtl. nicht unbedingt asphaltierten Ausland machen möchte, denke ich, dass die S besser passen dürfte. Ich möchte mir die Option aber gerne offen lassen, dass es irgendwann doch mal ins Gelände gehen kann. Soweit ich die Modelunterschiede zwischen S und R zwischen 2017–2020 sehe, begrenzen sie sich auf einen unterschiedlichen Radsatz und die in der R-Version verbauten WP XPLOR-Federelemente. Es würde also nichts dagegensprechen, sich für das Gelände einen zweiten 21/18" Speichenradsatz mit entsprechender Bereifung zuzulegen und zu montieren. Oder benötigt man dazu noch weiteres Material wie etwa Adapter für die Kotflügel?




    Besten Dank für alle Antworten!



    Liebe Grüße

    Flandri