Beiträge von JuergenHe

    Moin,

    habe den Sensor jetzt im warmgefahrenen Zustand gemessen, Pin 3 auf Masse ~100Ω, Pin 1 auf 2 ~450Ω. Der erste Wert meinen Recherchen nach okay, der zweite ist mindestens 50% zu hoch. Sollwert hier ungefähr 300, korrekt? Werde jetzt den Sensor neu bestellen, wie groß ist die Chance den Fehler zu eliminieren?

    Grüße

    Jürgen

    Sooo,


    das Problem ist wieder da, hängt wahrscheinlich mit den fallenden Temperaturen zusammen, an wärmeren Tagen ist es wenig bis nicht vorhanden. Jetzt habe ich die Temperatursensoren im Blick, die Ansauglufttemperatur scheint zu stimmen, die zeigt stets ungefähr die Außentemperatur an. Die Wassertemperatur im Cockpit ist immer im Rahmen, allerdings hat der Sensor 3 Anschlüsse, ist hier die Temperaturanzeige von der Meldung an die ECU getrennt oder schaltet der Sensor den Kühlerlüfter ein? Beim Trennen des Wassertemperatursensors vom System läuft die Kati erst sehr unzufrieden um dann mit brennender FI Leuchte relativ normal und ohne Stottern durchs Drehzahlband zu rennen. Wie prüfe ich den?

    Hat die Kati einen Öltemperatursensor? Im Schaltplan konnte ich keinen finden.


    Grüße

    Jürgen

    Moin,


    so, vieles gecheckt und wahrscheinlich die Ursache gefunden. Die drei Unterdrucksensoren sollten bei Motorstillstand theoretische identische Werte anzeigen, praktisch machten sie das aber nicht. Zylinder 2 und Umgebungsluftdruck waren identisch, Zylinder 1 lag geringfügig im niedrigen 1 stelligen % Bereich darunter. Um nichts unversucht zu lassen habe ich den Sensor des vorderen Zylinders (Vermeintlich Zylinder 1) und den Umgebungsluftsensor getauscht. Im Ergebnis zeigte Zylinder 1 immer noch die niedrigen Werte an... Darauf habe ich den Sensor vom hinteren Zylinder mit dem Umgebungsluftsensor (Ursprünglich vorderer Zylinder) getauscht. Jetzt zeigen Zylinder 2 und Umgebung den gleichen Druck an, Zylinder 1 um ca. 2-4 Millibar höher. Bei der Montage der Steckverbindungen habe ich nicht mit Kontaktspray gespart. Erklären kann ich mir das nur mit einem geringen Übergangswiderstand. Bei der anschließenden Probefahrt konnte ich den Fehler nicht reproduzieren.


    Grüße

    Jürgen

    Moin,

    nachdem meine 07er SD eher unfreiwillig einen anderen Besitzer gefunden hat, habe ich mir als Ersatz eine SD Modell 2011 zugelegt. So weit so gut, man merkt dass die SD über die Baujahre schon etwas gezähmt worden ist, die erste SD (Modell 2006) war schon ruppiger und auch deutlich durstiger. Die 2011er fährt sich ja fast schon wie ein normales Motorrad ;-).

    Nun aber, das Moped läuft gut, springt gut an, zieht auch gut durch. Das Teil ist komplett Serie, es wurde tatsächlich noch nichts verändert. Aber im gleichmäßigen Betrieb bei ~3500U/min +-200 fällt nach kurzer Zeit gefühlt ein Zylinder aus, beim sanften Gasanlegen muss man einige Grad drehen bevor es weitergeht, beim Durchbeschleunigen ist alles Top. Es ist kein Fehler abgelegt, die Drücke in beiden Ansaugkanälen fast 100% identisch, der Drosselklappenpoti hat keine Aussetzer. Das Mapping ist original, genau das was serienmäßig drin ist. Was kann hier die Ursache sein?


    viele Grüße

    Jürgen

    Moin,

    wie ich feststellen durfte funktioniert die Öldruckanzeige an meiner 06er SD nicht. Zunächst habe ich das auf den Öldruckschalter geschoben, dieser leckte in nicht unerheblichem Maße. Nach Austausch läuft zwar kein Öl mehr aus, die Kontrollleuchte bleibt aber aus. Das Signal kann ich bis unter die Scheinwerfermaske verfolgen, die Prüflampe wird im Probebetrieb zuverlässig geschaltet. Der Kabelbaum zur Armatur ist auch in Ordnung, hier ist kein Fehler. Da der Öldruckschalter gegen Masse schaltet muss die Spannungsversorgung von irgendwoher erfolgen, geschieht das innerhalb der Armatur (Quelle -> Rot-Weißes Kabel) oder gibt es eine Spannungsversorgung nur für die Ölkontrolle? FI, Reserveanzeige, Tacho und Beleuchtung funktionieren einwandfrei. Leider werde ich aus dem Schaltplan nicht so richtig schlau....


    Viele Grüße