Beiträge von Katamar

    Bevor ich mich allerdings nach Alternativen umgesehen hab (hatte ja schließlich schon eins bezahlt) hab ich im Netz im Angebot den KTM Spoileraufsatz im Angebot gekauft (ist wohl von MRA). Draufgeschraubt und Ruhe wars. Ist nicht die schönste Lösung, aber erstaunlich effektiv. Der bleibt jetzt im Winter und für mehrtägige Touren drauf. Im Sommer überlege ich mir, ob ich mit dem Lärm leben kann. Aber wie ich mich kenne, bleibt's auch da drauf. So kann ich bis ca. 100 km/h sogar mit offenem Visier fahren :-).


    Passt der Spoiler auch auf die originale schwarze Kante? Oder gibt es andere Spoiler, die passen? Dann könnte ich sie im Normalbetrieb original fahren und nur auf längeren Strecken den Spoiler montieren.


    Ich hatte das hohe Windschild schon im Warenkorb bevor meine geliefert wurde, habe es aber dann doch gelassen und fahre sie jetzt original. Ich muss sagen, dass der Schutz viel besser ist als ich erwartet hätte. Es gibt ja auch Leute, die fahren mit ihrem Naked auf Urlaub, da wäre das Orginalschild der SMT immer noch deutlich besser.


    Urlaub würde ich so allerdings trotzdem nicht machen, der bisher größte Nachteil sind die Insekten und der Deck bei schlechtem Wetter. Beim Absteigen haben ich einen ganze Friedhof vor mir auf dem Sattel liegen und die Jacke ist total versaut. Das Visier muss man auch ständig putzen und ohne Ohrenstöpfsel kann man sowieso nicht fahren. Ich bin einfach Nakeds nicht gewöhnt und hatte bisher immer ein vernünftiges Windschild. Es ist echt schade, dass es hier noch keine gute und leise Lösung im Zubehör gibt.

    Du hast recht, mit der Suchfunktion habe ich im Shop die verschiedenen DPL jetzt auch gefunden. Total seltsam, ich kann mir nicht vorstellen, dass es Sinn macht, dieses Produkt in verschiedenen Materialsorten zu bauen und auf Lager zu legen. Die kosten außerdem alle gleich viel, die Frage nach der "besten" Option ist daher wirklich berechtigt. Ich glaube, dass die Erklärung mit der Materialsorte in dem Kontext nicht stimmen kann. Das muss irgendein interner Produktcode sein. Wird man wohl nicht herausfinden, ohne sie direkt zu fragen.

    Weiß jemand was die Bezeichnung DPL4 bei den Motea Motoguards MK25 bedeutet?

    Gibt die ohne DPL und von DPL1-4?

    Danke

    Ich weiß nicht, wo du das DPL4 her hast. Die Motoguards sind aus DPL3. Das ist eine Art von Stahl (Dualphasenstahl mit niedrigem Kohlenstoffanteil). Die Abkürzung steht für Dual Phase Low. Die genaue Bedeutung der Zahl 3 kann ich dir nicht sagen (ist wohl irgendwas aus China) aber generell ist 3 besser als 1. Ohne DPL willst du sie nicht.


    Auf deinem Foto sehen die doch nicht so schlecht aus. Die sind deutlich höher als die H&B und schützen auch den Kühler. Hast du schon mal probiert, das Bike auf die Seite zu legen? Liegen der Slider an der Hinterachse, Raste und Sturzbügel so auf, dass keine weitere Teile (Verkleidung, Auspuff) beschädigt werden? Sollte man natürlich zu zweit und mit entsprechender Unterlage probieren :-)

    Mir war meine 790 Duke nachdem ich sie etwas besser kannte schon etwas zu weich, deshalb bin ich auf die 890 R Duke mit einstellbarem Fahrwerk gewechselt und kam mit meiner 3XL Statur bei 196cm in der Fahrwerks-Einstellung „Sport“, auf Touren wunderbar klar.


    Na für dich haben sie das SMT Setup ja offenbar gemacht. Bei 3XL werden die Federwege wohl passen :grins:

    Aber bei der SMT gibt es (mangels R) wenig an der Federung einzustellen und damit müssen die S, M und L Typen wohl oder übel zum Fahrwerkstuner.


    Solange man auf guten Strassen angasen will, habe ich auch nichts zu meckern.

    Frage..

    Geht bei euch die Verstellung der Federvorspannung auch sehr schwer gängig?

    Also leicht verstellbar ist das Handrad an meiner SMT nicht, ich würde das durchaus als "schwer" bezeichnen. Zumindest in Richtung höherer Vorspannung. Ich habe es allerdings noch nicht bis ganz ans Ende gedreht. Wenn es sich anfühlt, als ob es stecken würde, dann gibt es wohl ein Problem (das sich hoffentlich mit etwas Schmierstoff beheben lässt).


    Probiere es mal mit einer Entlastung der Schwinge.

    Danke für die guten Inputs, werde ich alles mal in den nächsten Wochen testen. Mal sehen, ob sich in den nächsten ein- bis zweitausend km noch etwas setzt. Da ich meine SMT erst seit dieser Saison habe, sind da erst knapp 2000km drauf. Wenn es mich dann immer noch stört, werden es wohl auch bei mir neue Federn werden.


    Ich finde es grundsätzlich auch gut, dass KTM hier - im Unterschied zu den Japanern - ein härteres Basis-Setup macht. Das unterstreicht den sportliche Anspruch und bringt Punkte bei der maximalen Zuladung. Ich fahre aber nur wenige Wochen im Jahr mit Gepäck und nur sehr selten zu zweit. Auf über 200kg Zuladung werde ich nie kommen.

    Hallo Leute,


    mir kommt die SMT im Solobetrieb mit den Standardeinstellungen am Fahrwerk überraschend hart und sportlich vor. Die Standardeinstellungen sind aus meiner Sicht bockhart, bei mir sind die Landstraßen in der Umgebung nicht immer so toll und wenn der Belag schlecht ist, dann merke ich weder etwas von Supermoto noch von Touring. Mit deutlich mehr Klicks wird es natürlich besser, aber der Federweg ist immer noch recht gering.


    Im Handbuch steht beim Federbein, dass man es bei normaler Belastung immer auf 3 Umdrehungen belassen soll (egal ob Sport oder Komfort). Die Gabel ist ja leider sowieso fix. Daher schreiben sie gleich gar nichts von den empfohlenden Negativfederwegen. Ich habe die Federwege nachgemessen und wenn man da auch nur ein bisschen mehr Vorspannung drauf gibt, dann ist der statische Federweg hinten gleich auf Null. Vorne komme ich auf einen statischen Wert von 26mm, was ja ok ist. Mit Belastung (bei mir ca. 95kg) komme ich auf ca. 40mm, das sind knapp 23% des Federwegs von 180mm. Das ist recht wenig. So eine Abstimmunge kenne ich nur von Straßenbikes mit 120mm Federweg.


    Was machen dann kleinere/leichtere Fahrer? Da tut sich an den Federn ja gar nichts mehr. Es scheint, als ob die Dimensionierung des Fahrwerks von einer Belastung von über 100kg ausgeht. Jetzt ist KTM ja keine asiatische Firma, aber das hat mich trotzdem überrascht, dass die Standardbelastung eher hoch angesetzt wurde. Bei der alten SMT waren die Standard Federn noch deutlich weicher (und für viele dann zu weich).


    Dazu möchte ich anmerken, dass es auf guten Landstraßen nichts zu meckern gibt, sie fährt sich aus meiner Sicht wirklich super stabil und angenehm. Aber vom Fahrgefühl ist das wegen der geringen Federwege wie bei einem normalen Straßenbike und daher aus meiner Sicht weder SM noch T (außer man fährt mit Gepäck oder ist ein guter Futterverwerter). Ich habe mich bewusst für die SMT mit ihren 17 Zoll Rädern entschieden, weil ich schon eine Enduro habe, daher alles gut. Aber der Komfort auf schlechten Strassen könnte mit dem 180er Fahrwerk trotzdem besser sein.


    Ist das sonst noch jemanden aufgefallen? Hat jemand schon etwas am Fahrwerk umgebaut und kann von den Erfahrungen berichten?

    Es gibt jetzt auch bei Motea Motoguard MK25 Sturzbügel. Die Qualität passt offenbar, was man so liest. Ich finde sie aber zu wuchtig.


    Auf meiner Kawa habe ich seitliche Sturzpads, die gefallen mir besser, weil sie unauffälliger sind. Die oben erwähnten Sturzpads von Probrake sind so ähnlich, aber offenbar nicht lieferbar und leider ohne Foto am Fahrzeug. Es würde mich interessieren, wie die an der SMT aussehen.