Beiträge von Seller.Weller

    ENDLICH, ich "hänge auch im Luft" allerdings, meiner Meinung nach, es geht einfacher und besser ohne Räder. Es hat funktioniert ohne Anpassungen. Ich gebe Euch aber Recht, echt "Kack- Lösung", was mich eigentlich wundert, weil bei meiner anderen Mopeds hat Constands problemlos funktioniert... :der Hammer:

    Grüße

    Matt

    Verwendest du Edelstahl-Schrauben in Aluminiumgewinde?

    Oder täuscht das?

    Nach den ganzen Jahren stellt sich auch die Frage in welchem Zustand die Lagerfette sind, die werden mit der Zeit hart.

    Wenn du über den Winter eh Zeit hast kannst du dir das Lenkkopflager und das Schwingenlager zur Brust nehmen.


    Bei meiner SMR von 2012 war noch das erste Fett drinnen und da war es allerhöchste Zeit das zu erneuern.

    Das alte Fett einfach mit WD40 und Pinsel rauswaschen und dann alles neu einfetten.


    Wenn du sie warmlaufen lässt schau deine Kühlwasserschläuche genauer an, die können auch undicht werden im Alter.


    Am Ende des Winters wirst du vermutlich das ganze Moped kennengelernt haben :ja: .

    Eventuell könnte die Felge der 990er auch passen, überprüfe das doch mal.


    https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/vorderrad-felge-inkl-bremsscheiben-ktm-smt-990-bj-2009/2967180781-306-19085

    Hier im Bild siehst du wie das bei den Sylemasätteln ausschaut.20250107_211315.jpg

    15er Sechskantschraube mit 1/2 Zoll Nuss.

    Die Nuss hat einen relevanten Außendurchmesser von 21mm.

    Bei meinen Titanschrauben war der Durchmesser der Scheibe unterhalb des Sechskants mit 22mm etwas zu groß für die Auflagefläche der Stylemas. Ich habe deshalb die Schrauben an der Stelle auf 21mm abgedreht.


    Ich glaube jetzt kommst du klar.

    Der war gut! :grins:

    Aber ich suche immer noch das Stahlgussteil an der Bremse... bist du thematisch beim Auto?

    Mir wäre noch ein Pflanzenöl eingefallen, Leinöl verharzt relativ schnell und hat dadurch schraubensichernde Eigenschaften.

    Bleibt die Frage was bei Wärme damit passiert?

    Also beim Fahrrad funktionierts bestens und es wird dort zum sichern der Speichennippeln verwendet...

    Touche! Die Schraubenköpfe hatte ich mir wohl nicht genau genug angeschaut, Dankeschön!

    Dann kann man die Frage stellen, wiso hier eine hochfeste Schraube verwendet wird und diese dann mit einem sehr geringen Anzugsmoment von 45Nm angezogen wird? Wegen der eventuell auftretenden Scherkräfte? Wegen der höheren Belastbarkeit im Extremfall? Aber was macht in so einem Extremfall dann das Alugewinde, reist das nicht schon viel früher raus, lange bevor die Schraube aufgibt? Ohne Festigkeitswerte vom Gabelfuß bleibt alles unbeantwortet.

    Aber vielleicht ist die ganze Diskussion auch überflüssig, meine geölten Titanschrauben (Grade 5) funktionieren jedenfalls schon seit Jahrzehnten prächtig... :ja:

    Und ich hab wieder gelernt das es jeder Hersteller anders macht...

    Ich hab mich schon mit Menschen unterhalten deren Meinung es ist das dazu auch eine Besenstil ausreichen würde.... das sind dann so Momente wo ich thematisch schnell zum Wetter wechsle.

    Normalerweise sollten solche Verschraubungen über die Flächenpressung die Kraft abfangen und damit keine Scherkraft auf die Schraube wirken.

    So sehe ich das im Idealfall auch. Die Japaner gehen da noch einen Schritt weiter und versehen die Bremsättel und die Gabelfäuste mit einem Zentrierbund. Dieser verhindert dann ein seitliches verrutschen der Bremssättel und es ist dadurch gewährleistet das die Schrauben keine Querkräfte aufnehmen müssen. Die Europäer sparen sich diese Sicherheitsmaßnahme und die damit verbundenen Bearbeitungskosten und argumentieren damit das der Zentrierbund ein Ausrichten des Bremssattels zur Bremsscheibe bei der Montage unmöglich macht. Das Argument kann man auch nachvollziehen.

    Ich dachte die Bremssattelschrauben sind 10.9 und nicht 8.8 wie die anderen Schrauben. :denk:

    Gute Frage, leider habe ich dazu noch nirgends eine definierte Antwort gefunden.

    Bleibt die Frage ob es aus konstruktiver Sicht denn Sinn machen würde dort eine 10.9 Schraube einzusetzten...

    M10 Regelgewinde in 8.8 würde mit einem maximalen Anzugsmoment von 49Nm angezogen werden.

    Die gleiche Schraube in 10.9 mit 70Nm.

    Wohlgemerkt, in ein Stahlgewinde eingeschraubt, welches die Zugkräfte problemlos aushält!


    Jetzt haben wir bei den Bremssattelschrauben aber Feingewinde mit einer geringeren Steigung, sprich einer flacheren Rampe und damit bei gleichem Anzugsmoment nochmal höhere Zugkräfte auf der Schraube.

    Das Gegengewinde haben wir dabei noch garnicht betrachtet.

    Unser Gabelfuß ist aus geschmiedetem Aluminium, kein Stahl!

    Also wie hoch ist die Festigkeit unseres Gabelfußes? Würde da eine 10.9 Schraube überhaupt Sinn machen, oder eher eine 8.8?

    Was ist mit dem Thema Scherfestigkeit, und tritt dieser Lastfall hier überhaubt auf? Was ist mit dem Thema Dehnfähigkeit der Schraube, eine 10.9er knallt dir bei einer Kraftspitze aprupter ab als eine 8.8...

    Mehr Fragen als Antworten... ich hoffe hier sehr auf die Antworten unserer Fachmänners oder Fachmädels.

    Merci für deine Einschätzung. :Daumen hoch:

    Kannst du dich noch an die Festigkeitswerte des geschmiedeten Gabelfußes erinnern? Es wäre mal interessant zu erfahren was da aktuell möglich ist.

    Ah ja, das geht ja (inzwischen) vom Preis her und das Starterpaket ist auch gut zusammengestellt, damit kann man mal anfangen.

    Für dein Hinterrad brauchst du noch entsprechende Konen für das Auswuchten.

    Ich würde mir noch kurz ausrechnen ab wievielen Reifenwechseln sich die Investition amortisiert hat, das hilft dann ungemein die Motivation oben zu halten wenn man mal so einen richtigen Scheißreifen erwischt :motzki:.


    Viel Erfolg, Geduld und eine steile Lernkurve wünsche ich! :Daumen hoch:

    Tut mir leid.

    Ich will halt später nicht lesen das jemand schreibt:

    "Hilfe, meine Gewinde an der Bremszangenaufnahme sind rausgerissen, weil ich durch das Öl was ich da aufgebraht hab, beim Anziehen mit dem Drehmomentschlüssel eine Überlastung hervorgerufen habe."


    :grins:

    Keine Gefahr, bei Gewindeverbindungen in Alu wählt man normalerweise eh eine entsprechend höhere (mehr als 1,5xD) Gewindetiefe.

    Bei Ducati wird das Gewinde sogar offiziell gefettet, bei gleichem Gewinde wie KTM und den selben Anzugswerten ....


    Nun ja, die geölten Gewinde der Bremssattelbefestigung funktionieren jetzt schon seit über 220.000km hervorragend, so ganz verkehrt wirds nicht sein.

    Und wenn man aufs Loctite verzichten will nimmt man gelochte Außensechskant und lernt Tüdeldraht zu benutzen (ist nicht ganz so simpel, wenn man nicht nur eine Verliersicherung will!)

    ktmforum.eu/forum/thread/?postID=1953608#post1953608

    Ich hab da noch nie Schraubensicherung hingeschmiert, die Oberflächenreibung der Schraubenköpfe reicht völlig aus, das sich nichts löst. Auf dem Schraubengewinde hab ich sogar etwas Öl, das schont die Alugewinde in den Gabelschuhen.

    Schreibt denn da irgendein Hersteller Gewindesicherung vor?