Beiträge von #bergaufbremser

    Ich habe nun eine Verschleissbüchse für mein 2016er 690er Modell gefertigt.

    Mit Nut für FKM O-Ring innen und zwei FKM Wellendichtringen aussen.

    Ergebnis wird nun getestet.

    Zur Klärung, sofern ich alles korrekt verstanden habe, so gilt folgendes:

    Der Verkäufer will die neue Alu Schaltarretierung 76834215000 mit der Schachtel der alten Alu Schaltarretierung 75034015000 verkaufen. Irrtum vorbehalten.

    Edit: Der Verkäufer hat seine Fehlbezeichnung unten in der Beschreibung angepasst.



    Weiter zum Thema:


    Ich habe den KTM Ersatzteilkatalog durchgeschaut und das Feedback hier und in anderen Foren gelesen.



    Schaltarretierung Kpl. 75034015000 bis Jg. 2017, Alu alte Sterngeometrie, mit ARRETIERHEBEL KPL. 07 75034024044 und Arretierhebelfeder 03 60034023000-> schlechtes Schaltverhalten


    Schaltarretierung 76834115001 Jg. 2018/19, Stahl neue Sterngeometrie, mit Arretierhebel kpl. 61434024000 und Arretierhebelfeder 60034023100 -> Pins brechen gerne ab


    Schaltarretierung Kpl. 76834215000 ab Jg. 2020, Alu neue Sterngeometrie, mit Arretierhebel kpl. 61434024000 und Arretierhebelfeder 60034023100 -> brauchbar?



    Somit stellt sich mir die Frage, ob man einfach bei den älteren Modellen vor Jg. 2020 die neueste Version von Schaltarretierung samt Arretierhebel und Arretierhebelfeder verbauen kann und das Schaltverhalten dann besser wird.

    (Allenfalls noch mit der Arretierhebelfeder 60034023200 der Rally Replica 450 Jg. 2016, falls diese Feder aufgrund Drahtstärke 2.3mm statt 2.2mm noch etwas stärker ist, als die des Jg. 2020er Modells.)



    Falls mir hier jemand mit Erfahrung damit eine Rückmeldung geben könnte, würde ich mich sehr freuen! :wheelie:

    Okay, bei der Einlippigen kann man den Sleeve wohl entsprechend axial positionieren.


    Aber bei der Zweilippigen ist der Dichtring 7mm breit und beide Lippen sind ganz aussen, abzüglich der Phase vielleicht ca. 6mm von Auflagering zu Auflagering.

    Mir scheint das aber zu knapp, vor allem wenn man bedenkt, dass die Dichtringe ja axial nicht auf einen genauen Anschlag positioniert werden können und min. 1mm axial Luft haben...

    Da ist mir das Risiko zu gross, dass mindestens eine der beiden Dichtlippen genau auf der Kante oder gar darüber auf der Welle kontaktiert.


    Mein Plan ist nun folgender:

    Ich werde eine Hülse mit Verdrehsicherung und O-Ring zur axialen Abdichtung zeichnen und zur Fertigung anfragen.

    Entsprechend dann passende Dichtringe mit D30 d15 heraussuchen.

    #bergaufbremser Ich kann dir zur Dauerhaltbarkeit leider nicht viel sagen, weil ich im November 2022 eine 890er gekauft habe und die 690er im September 2023 verkauft habe. Bis dahin bin ich noch ein paar tausend km gefahren, da war alles unauffällig.

    Ich habe die beiden originalen Dichtringe verbaut, wie in Beitrag RE: Eingelaufene Wasserpumpen Welle zu sehen.

    Meiner Meinung nach gibt es keine einfachere und kostengünstigere Variante für die Reparatur als die von mir umgesetzte.

    Danke fürs Feedback.
    Hierzu aber noch eine Frage:

    Du hast folgende Speedy Sleeve verbaut?

    https://www.skf.com/at/products/industrial-seals/power-transmission-seals/wear-sleeves/skf-speedi-sleeve/productid-99049


    Die sind ja nur 6mm breit, wobei die Dichtringe aber 7mm breit sind.

    Somit liegen nach mir beim Doppellippigen Simmerring nicht beide Dichtlippen auf dem Sleeve.

    Wie hast Du das positioniert?


    Danke für Rückmeldung

    Hallo zusammen



    Ich grabe das Thema nochmals aus.

    Korrigiert mich bitte, wenn das Thema sonst wo nochmals behandelt wurde.


    Habe bei meiner KTM 690 Enduro R Jg. 2016 das hier schon öfter beschriebene Fehlerbild.

    Hatte bei 30'000km Öl im Kühlwasser - zum Glück kein Wasser im Öl.

    Der äussere Simmerring war schief drin und hat am Pumpenrad geschliffen.

    Der innere Simmerring hat hinten am Innenring des Lagers gestreift.


    Mein Ziel ist das Verbauen einer Hülse mit Aussendurchmesser 15mm, ähnlich wie es Weity1980 beschrieben hat.

    Das Gehäuse möchte ich aber möglichst nicht trennen und ausspindeln.


    Bzgl. Design und Dichtung der Hülse habe ich schon einige Ideen.

    Bzgl. Verhinderung, dass der neue Wellendichtring / die neuen Wellendichtringe axial verschieben können, bin ich mir aber noch nicht ganz im klaren, wie man das elegant lösen könnte.


    Sauber wäre natürlich eine axiale Sicherung des Wellendichtrings mit einen Anschlagbund auf der Innenseite (hätte man, wenn man ausspindelt wie Weity1980) und einem Einstich für einen Sicherungsring auf der Aussenseite.

    Das möchte ich aber vermeiden.

    Platz für eine nachträglich von aussen einzubauende axiale Sicherung (bspw. zwei eingepresste Hülsen) hätte es nur, wenn auf 1 Wellendichtring gewechselt werden würde.

    Und selbst dann bleibt axial nur sehr wenig Fleisch.

    Ich zweifle auch, ob einkleben schon reichen würde.

    Denn:

    Aus irgeneinem Grund wandern die zwei Ringe der Modelle bis 2018 -> Wärmeausdehnung etc. ??

    Wandern die Ringe der Modelle ab 2019 nicht auch nach aussen? Falls nein, warum nicht? Auch dort hat es doch keine axiale Sicherung gegen aussen...


    Jetzt die Frage an @Weity1980, TheAce und Duketer:

    Wie sind Eure Erfahrungen jetzt nach bald 3 Jahren mit Euren Reparaturen?

    Welche Wellendichtringe habt ihr verbaut? 1 oder 2 Stk.?

    Wie haben sich die Lösungen bewährt?



    Besten Dank für eine Rückmeldung