Beiträge von LarsD

    Weiteres Update:


    Kurzfassung:

    Die Feder im Kupplungsgeberzylinder ist gebrochen (siehe Foto).


    Ausführlich:

    Ich hatte, wie oben beschrieben, seit etwa einem Jahr Probleme mit der Kupplung (hakelige Schaltung). Zuerst vermutete ich ein schlecht entlüftetes System oder einen defekten Nehmerzylinder.

    Nach dem Entlüften lief alles zunächst gut, wurde aber nach ca. 30–40 Minuten wieder zunehmend schlechter. Daraufhin habe ich den Nehmerzylinder ersetzt und das System erneut gründlich entlüftet (ca. 20–30 Durchgänge). Ergebnis: Anfangs deutlich besser, nach etwa 50 Minuten wieder das gleiche Problem.

    Dabei fiel mir auf, dass der Geberzylinder feucht wurde. Ich habe ihn gereinigt, erneut entlüftet und festgestellt, dass weiterhin Mikroblasen aufsteigen. Nach 1–2 Tagen Standzeit war der Geberzylinder wieder leicht feucht.

    Also habe ich ein Revisionskit bestellt und den Geberzylinder komplett zerlegt. Beim Prüfen der Zylinderwand ist mir zunächst nichts aufgefallen. Die gebrochene Feder habe ich anfangs nicht erkannt, da die Teile ineinander steckten und es fast wie gewollt aussah.

    Erst als mir die scharfen Enden der Feder auffielen, wurde klar: Die Feder ist gebrochen. Diese könnten die Dichtungen beschädigt haben bzw. die scharfen Enden der kaputten Feder hätten zwischen Dichtung und Zylinderwand geraten können.


    Meine Vermutung:

    Nach dem Entlüften funktionierte es jeweils kurz besser, aber durch die defekte Feder wurde der Kolben nicht mehr korrekt zurückgedrückt oder die Feder hat die Dichtung beschädigt → dadurch kam immer wieder Luft ins System.


    Nächste Schritte:

    Ich werde den Geberzylinder komplett erneuern (inkl. Feder), alles sauber entlüften und erneut testen. Falls das Problem weiterhin besteht, prüfe ich noch die Leitung auf Undichtigkeiten.

    Ich melde mich wieder mit dem Ergebnis.

    Hallo zusammen


    Ich möchte den Kupplungsgeberzylinder überholen und dafür komplett ausbauen sowie gründlich reinigen.

    Weiss jemand, wie sich der Kupplungssensor korrekt demontieren lässt?


    Ist der schwarze Schlauch lediglich eine Abdeckung, die man nach hinten ziehen kann, sodass darunter eine Mutter zum Vorschein kommt?

    Oder gibt es dabei etwas Spezielles zu beachten?


    Motorrad KTM SMC 690 2008 mit Magura Geberzylinder (Kupplungsöl)

    Hallo zusammen


    Mein alter KTM 690 SMC-Sattel hat im vorderen Drittel kaum noch Schaumstoff.


    Nun habe ich mich auf die Suche nach einem neuen bzw. gebrauchten Sattel gemacht.


    Ich habe einen Seriensattel gefunden, der auf die 2008er passt, für ca. 90 Euro. Zusätzlich habe ich einen PowerParts-Sattel entdeckt, der noch neuwertig ist, für 130 Euro.


    Durch ChatGPT bin ich ausserdem auf Seat Concepts gestossen, was mir allerdings ziemlich teuer erscheint.


    Meine Frage ist nun: Wo merkt ihr den grössten Unterschied? Lohnt sich der PowerParts-Sattel für 40 Euro mehr? Ist der Mehrpreis den Komfort wert? Oder gibt es Leute, die sagen, Seat Concepts sei das A und O und mit Abstand das Beste, was man kaufen kann?


    Kleine Sidenote: Im Sommer fahre ich regelmässig nach Feierabend etwa 3 Stunden über Passstrassen in meiner Nähe. Am Wochenende sind es teilweise 5–6 Stunden am Stück.


    Wie immer freue ich mich über eure Meinungen und euer Feedback.


    Beste Grüsse und gute Fahrt :Daumen hoch:

    Das ist auch stark unterschiedlich, in Abhängigkeit von der Öltemperatur.

    Heisses Öl - geringes mitdrehen

    kaltes Öl - starkes mitdrehen, kann man aber mit der Hand anhalten.

    Super das ist ein toller Referenzpunkt. Ich war jetzt trotzdem so frei und habe mir einen Kupplungsnehmerzylinder von Sigu Tech bestellt, da ich immer noch das Gefühl habe, leichte unterschiede beim Schalten während der Fahrt zu haben. Ich melde mich sobald der verbaut ist.

    Kurzes Update


    Ich glaube, ich habe das Problem gefunden.


    Vermutlich war der Kupplungsnehmerzylinder nicht korrekt montiert. Die untere Schraube hält gleichzeitig die Abdeckung für Kette und Ritzel. Dadurch konnte ich zuerst nur die beiden oberen Schrauben richtig anziehen. Die untere kam erst später rein.


    Jetzt bin ich so vorgegangen:


    • Nehmerzylinder sauber und plan angesetzt
    • Obere Schrauben nach Drehmoment angezogen
    • Danach Abdeckung montiert
    • Untere Schraube eingesetzt und festgezogen



    Wichtig war, dass der Nehmerzylinder wirklich komplett flach anliegt.


    Ergebnis:

    Der 1. Gang geht jetzt sauber in den 2. Gang.


    Ich beobachte es noch ein paar Tage, aber beim heutigen Test fühlt es sich so an, als wäre das die Ursache gewesen.

    KTM SMC 690 2008


    Hallo zusammen


    Kleine Frage an euch.


    Letztes Jahr hatte ich Probleme mit meiner Nasskupplung. Ich habe das System seit ich das Bike habe 3x entlüftet. Beim letzten Mal bin ich mir aber nicht sicher, ob wirklich alles perfekt war.


    Symptome:

    • Gänge gehen teilweise schwer rein

    • Manchmal besser, manchmal schlechter

    • Ich habe beim Schalten oft gewartet, bis die Drehzahl ganz unten war, um das Getriebe nicht unnötig zu belasten dann gingen die gänge besser rein ohne viel Kraft


    Meine Vermutung war:

    • Luft im Kupplungssystem

    • oder Problem mit dem Kupplungsnehmerzylinder


    Kupplungsflüssigkeit habe ich gewechselt → beim kurzen fahr Test im Winter fühlte es sich besser an.

    Trotzdem habe ich das Gefühl, es läuft noch nicht 100% sauber.


    Nehmerzylinder habe ich ausgebaut und geprüft:

    • Kein Flüssigkeitsaustritt

    • Innenwand optisch ok

    → wieder eingebaut und neu entlüftet.


    Test mit aufgebocktem Motorrad:

    • Von Neutral in den 1. Gang geschaltet

    • Hinterrad dreht sich leicht mit

    • Manchmal länger, manchmal kürzer

    • Deutlich weniger stark als ganz am Anfang des Problems


    Beim Durchschalten ist mir aufgefallen:

    • 1 → 2 Gang geht nicht „butterweich“

    • Neutral ist spürbar

    • Ich muss den Schalthebel recht klar anheben, damit er in den 2. geht


    Jetzt meine Fragen:

    • Ab wann ist leichtes Mitdrehen des Hinterrads normal?

    • Welche Checks würdet ihr noch machen?

    • Gibt es klare Referenzpunkte, um zu prüfen, ob die Kupplung sauber trennt?

    • Sind die LC4 (2008) bekannt für Probleme mit dem Kupplungsnehmerzylinder, auch wenn äußerlich alles dicht ist?


    Ich bin ehrlich gesagt etwas verunsichert da ich keine Referenz habe und will kein Getriebe riskieren.


    Freue mich über jeden Tipp 🙏

    Hallo zusammen,


    ich bin neu hier und habe noch nicht viel Erfahrung mit dem Thema, möchte aber gerne dazulernen. Vielleicht kann mir jemand von euch helfen.


    Heute bin ich auf ein Problem gestoßen: Ich habe bei meiner KTM 690 SMC (2008) die vordere Bremsscheibe gewechselt. Der Einbau hat problemlos geklappt, aber beim Fahren ist mir aufgefallen, dass mein Tacho plötzlich falsche und sprunghafte Werte anzeigt.


    Zuerst dachte ich, dass ich den Geschwindigkeitssensor falsch montiert habe. Nach einer Überprüfung stellte ich jedoch fest, dass er korrekt eingebaut ist. Daraufhin habe ich mir die alte und die neue Bremsscheibe genauer angesehen und dabei bemerkt, dass es einen kleinen, aber entscheidenden Unterschied gibt:


    Bei der originalen Brembo-Bremsscheibe gab es kleine Einbohrungen an den 6 Schraubenlöchern, sodass die Schraubenköpfe ca. 2 mm tiefer in der Scheibe sitzen.


    Die neue Bremsscheibe (ebenfalls von Brembo, aber nicht direkt von KTM bestellt) hat diese Vertiefungen nicht, wodurch die Schraubenköpfe jetzt näher am Geschwindigkeitssensor sind.


    Die Maße, das Brembo-Logo und alle Kennzeichnungen sind identisch – nur diese Versenkungen fehlen. Jetzt sitzt der Sensor zu nah an den Schraubenköpfen, und ich kann den Abstand leider nicht vergrößern.


    Daher meine Fragen:

    1. Gibt es eine Möglichkeit, den Sensor anders zu positionieren, damit er die richtige Geschwindigkeit anzeigt?

    2. Wie viel Abstand sollte idealerweise zwischen dem Sensor und dem Rad bzw. den Schrauben sein?

    3. Wie misst der Sensor überhaupt die Geschwindigkeit – erfasst er die Schraubenköpfe?

    4. Falls es keine andere Lösung gibt: Wäre es eine Option, die fehlenden Vertiefungen selbst in die Bremsscheibe zu bohren?

    5. Was könnte im schlimmsten Fall passieren, wenn ich die Löcher selbst bohre?


    Ich würde mich über eure Tipps und Erfahrungen freuen! Danke im Voraus.