Beiträge von quattrofever

    Remus war auch nie das Interesse an dem Diagramm, ich wollte gern verstehen, wie der Motor welche Leistungsspitzen hat und das kann man daran ja einigermaßen gut erkennen.


    Schalten bei 6500 kann ich sagen funktioniert nur bedingt gut. Beim Einfahren habe ich anfangs nie höher als 6500 gedreht und danach fällt man in eine Letargie, die man über Land nicht mehr nutzen kann und man immer langsamer wird. Das ist dann schon fast gefährliches Fahren auf der Landstraße. In der Stadt und ohne große Anhöhen lässt sich das gut nutzen, da schalte ich meist sogar schon bei max 5000 Umdrehungen.


    Bei 7500-7800 Umdrehungen zu schalten funktioniert aus Erfahrung betrachtet schon deutlich besser. Damit kann man auch über Land schon ganz gut mitschwimmen, nur größere Steigungen werden zu einem Hindernis, dass einem immer langsamer werden lässt. Selbst wenn man die Gänge wieder runterschaltet, wird man immer langsamer, da man immer wieder beim Hochschalten in einen Bereich kommt, wo die Leistung fehlt.


    Da ich beim Einfahren auch mal knapp über 8000 gedreht habe, kann ich sagen, dass ab 7500 Umdrehungen der Schub noch einmal gut zunimmt. Es lohnt sich somit, an Steigungen oder wenn man über Land schneller fahren möchte, deutlich über 7500 zu drehen. Zudem braucht man den höheren Drehzahlbereich, um in dann höheren Gang nicht wieder in einen Bereich zu kommen, wo keine Kraft anliegt.

    Bisher ausprobieren konnte ich es aufgrund der Einfahrphase nicht, ich gehe aber davon aus, dass der Schaltpunkt um die 10.000 Umdrehungen, für größere Steigungen ein guter Punkt wäre, um die Geschwindigkeit mindestens halten zu können.


    Daher würde ich sagen kann man genau die drei genannten Bereiche 1, 2 und 3, auch praxiserprobt, für unterschiedliche Einsatzzwecke sehr gut nutzen. Wobei ich selbst in der Stadt eher sogar dazu tendiere, den Bereich 3500 bis 5000 Umdrehungen zu verwenden, funktioniert gut, man kann gut mitschwimmen, ist kein Hindernis und verbraucht zudem noch relativ wenig.

    Was ist denn "Schwuppdizität" für ein geiles Wort,..., alleine dafür hat sich die Antwort jetzt schon gelohnt. :Daumen hoch:


    Das mit der Kraft und dem Schalten ist im Grunde klar, mir liegt auch eine Dyno-Messung eines 2018er Modells vor, dies ist aber natürlich nicht genau mein Motor. An dem 2024er Motor wurde ja grundlegend noch einmal etwas verändert aber ein Anhaltswert könnte es schon sein.


    In diesem Diagramm liegt das Maximum so in etwa bei 9700 Umdrehungen, bei allerspätestens 10.000 geschaltet zu haben, wäre daher sicher sinnvoll, kommt aber auch ein wenig darauf an, wo man nach dem Schalten im nächsten Gang landet. Da dieses Diagramm ab etwa 7800 Umdrehungen ein Drehmomentberg aufweist, der sich dann bis knapp 8500 hält und dann aufs Maximum ansteigt, sollte man nach dem Schalten wohl idealerweise nicht unter die 8000 sinken. Ist das bei 9700 im 5ten auf den 6ten Gang der Fall, dreht man lieber noch etwas höher, da dort die Kraft noch höher ist, als dann im höheren Gang. (generell wird dies bei dem Drehmomentverlauf und dem Abfall bis knapp 11.000 Umdrehungen auf einen Wert, der noch über dem Berg vor knapp 8000 Umdrehungen liegt, vermutlich immer etwas bringen, noch höher zu drehen)
    Sollte es einem um die maximale Beschleunigung gehen, muss man den Gang eh ausdrehen, da der Vortrieb in kleineren Gängen immer größer ist..., darum geht es mir aber ehrlich gesagt gar nicht so. Wirklich schnell sind die 125er ja nicht und so gesehen würden sie für mich gefühlt eh nie eine "Rennsemmel" werden, daher kommt es auf ein paar Zehntel schneller/langsamer nicht so an. Wenn würde mich nur interessieren, unter verschiedenen Gegebenheiten, eine gewisse Endgeschwindigkeit erreichen zu können.


    Anbei hänge ich mal das mir vorliegende Diagramm mit an.

    Gute Tipp, vielen Dank, die Massekontakte werde ich bei der 1000er gleich mal mitchecken lassen.


    Ansonsten:

    Toll zu lesender Beitrag, vielen Dank dafür!


    Bezüglich Übersetzungsänderung:

    Wie ist die Ritzeländerung denn ein zu stufen. Befindet sich damit der 6te Gang dann zwischen dem vorherigen 5ten und 6ten? Ansonsten könnte ich ja auch einfach nur im 5ten fahren, wenn es um das Erreichen der Endgeschwindigkeit geht oder ist der dann nicht lang genug übersetzt? (unabhängig mal vom besseren Durchzug mit anderem Ritzel in allen Gängen, das ist natülrich klar)

    OK, denkst du wirklich, dass der bei dieser geringen Laufleistung schon so verschmutzt sein kann, dass dies solche Auswirkungen hat?


    Das war echt ein komisches Phänomen,..., da meine Varadero aber gar keine Tankanzeige besitzt, werde ich mich das nächste mal dadurch nicht aus der Ruhe bringen lassen. Der Durchschnittsverbrauch zeigte 2,73l, bei 466 gefahrenen Kilometern, hätte ich da noch etwas Luft gehabt. :grins:

    Gestern hatte ich beim "Vollmachen" der letzten Kilometer vor dem 1000er Service ein komisches Phänomen. Ich fuhr circa 2 Stunden mit der KTM herum und wollte eigentlich am Ende volltanken. Kurz vor Ende, so circa 30 km wollte ich noch fahren, zeigte mir die Tankanzeige 90 km Reichweite an (ging bis zu dem Zeitpunkt schön simultan zur gefahrenen Strecke runter,..., in etwa). Plötzlich, als ich langsam hinter einem GTI hinterher fuhr, blinkte es auf einmal auf dem Display. Die Anzeige zeigte auf einmal Tankreserve an und der Balken der Tankanzeige war nur noch ganz klein, rot und blinkte wie verrückt.

    Da ich etwas ängstlich war, dass die Tankanzeige vorher ggf. nicht richtig gegangen sein könnte, bin ich zur nächstmöglichen Tankstelle gefahren. Dort habe ich nur knapp über 12l reinbekommen, somit war die vorherige Anzeige der 90 km Reichweite, sicher richtiger und die Anzeige sponn einfach nur.

    Nach dem Auftanken dauert es einen Moment, bis sie dann schlagartig auf Dreiviertelvoll sprang und kurze Zeit später, noch bevor ich losfuhr (hab noch die Daten in der Tankapp eingetragen), zeigte sie auf einmal Voll an.

    Kennt ihr so ein Phänomen oder Problem der 125er Duke? Könnte es ein reines Displayproblem gewesen sein oder was denkt ihr war das?

    (Beim Service möchte ich, wenn vorhanden, eh ein Softwareupdate der Anzeige machen lassen, aufgrund des immer erscheinenden Fehlers, der nicht sagt was es für ein Fehler ist und es auch eigentlich kein wirkliches Problem mit der KTM gibt [hatte ich in der Werkstatt schon auslesen lassen])

    840 km der 1000 km Einfahrtszeit habe ich nun schon hinter mich gebracht. Mittlerweile schaue ich auch nicht mehr so darauf, nur bei Dreiviertelgas zu bleiben und drehe sie gelegentlich mal höher als 7500 Umdrehungen.


    Man merkt, vermutlich durch die immer fortkehrende Drehzahlerhöhung, dass immer mehr Leistung zur Verfügung steht. Insbesondere bis einschließlich Gang 4 bemerkt man ab 7500 Umdrehungen nochmals einen weiteren Schub. Damit ist recht gut erkennbar, wann man schalten sollte, bis die 1000er Inspektion dann durch ist.


    Verbrauch der ersten Tankfüllung lag bei genügsamen 2,3l/100 km. Die Anzeige zeigt 2,6l/100 km. Nun mit der zweiten Tankfüllung und insgesamt höheren Drehzahlen, sieht man an der Tankanzeige, dass die nächste Tankfüllung sicher einen höheren Verbrauch ausweisen wird.


    In zwei Wochen ist dann 1000er Inspektion und danach wird die Drehzahl auch mal bis in den 5 stelligen Bereich benutzt, bin schon ganz gespannt darauf.


    Im Vergleich zu meiner Vara merkt man ihr die deutlich höhere Agilität an. Sie lässt sich viel leichter in die Kurven werfen und fühlt sich deutlich leichtfüßiger an (was aufgrund des geringeren Gewichtes nicht verwundert). Das Fahrwerk fühlt sich aber auch generell erwachsener an, schluckt mehr, ist trotzdem agiler, aus meiner Sicht für die junge Generation genau das Richtige.


    Nur die Sitzfläche ist und bleibt für mich zu hart und etwas unagenehm, zudem hätte ich darauf schon auch gern die 1-2 cm mehr Sitzhöhe, die die 2023er Modelle noch hatten, meine Tochter wird dies aber ab Anfang nächsten Jahres anders sehen, da bin ich mir sicher.


    Ach, zu zwei fährt es sich auf der 125er auch ganz gut, insgesamt natürlich etwas langsamer und bei starken Bodenverwerfungen bemerkt man, dass man die Federvorspannung ändern sollte aber beim gelegentlichen zu zweit Fahren, geht das so schon ganz gut.


    Einziges Manko, ich habe ständig das gelbe Dreiecksymbol im Display. Es zeigt mir aber keinen Fehler unter den Infos an. Ein einmaliges Auslesen zeigte einen Fehler des Bremslichtschalters. Bremslicht funktionierte aber immer. Aktuell geht die Werkstatt davon aus, dass es sich um ein Softwarefehler des Anzeigeninstrumentes handeln könnte,..., bin gespannt ob es ein Update gibt und ob es damit diesen "Fehler" behebt.

    Die Händlerinspektion könnte sich schon lohnen, wenn man damit noch eine Garantieverlängerung bekommt, ich wrüde das glaube ich schon machen, wenn ich die Möglichkeit dazu hätte.

    Ah ok, verstehe. Interessant wenn es wirklich jemanden gibt, der einen direkten Vergleich hat. Vielen Dank für deine Erfahrung dazu.

    Absolut, ich sehe es wie du, wichtig ist dass einem die Maschine selber gefällt. Bei "unserer" Duke 125 bemerke ich auch, dass sie mit jeden gefahrenen 100 km mehr, etwas spritziger wird. Ich bin gespannt wie es ab der eingefahrenen 1000 km ist, wenn man sie dann mal nach und nach immer weiter ausdrehen kann. Für meine Kinder ist die Maschine aber definitiv schnell genug.

    Wieso hat die Maschine von 2020 noch Garantie? Oder hat der Vorbesitzer eine Garantieversicherung abgeschlossen?

    2000 km Laufleistung ist wirklich nicht viel, da kannst du sie ja fast noch einfahrn. Sicher hast du einen gute Preis bekommen.

    Glückwunsch zur neu gekauften Duke und allzeit gute Fahrt damit.


    Hast du einen Probefahrtvergleich zur 2024er oder woran merkst du, dass die 2020er besser geht?

    OK, verstehe, echt schade mit der Garage und dem daraus resultierenden Verkauf.


    MT fahren bei uns in der Gegend sehr viele, das scheint "die" 125er hier im Umfeld zu sein. Bei uns war die bessere Sitzposition für größere Personen auf der Duke der am Ende ausschlaggebende Grund, zusätzlich zu dem guten Angebot, diese und nicht die MT zu nehmen. Wobei man dazu sagen muss, wenn man sehr groß ist, wäre die 2023er Duke 125 noch geeigneter (stand/steht ein ebenfalls neues, eingefahrenes Modell bei uns im Zweiradcenter), die ist schon noch ein Stück höher und noch besser für große Personen geeignet. Hier hatten wir aber das Problem, dass unsere Tochter sie nicht hätte nutzen können und am Ende die 2024er den beiden Nachwuchsfahrern besser gefallen hat.

    Genau das ist der Grund, warum wir nun auch eine 2024er besitzen. Mein Sohn wollte ursprünglich eine Ninja haben, ich sagte ihm aber er müsste eh mal probesitzen und schauen, ob das für ihn überhaupt geht. Mittlerweile ist er ebenfalls schon 1,80m groß und das mit knapp 14 Jahren.

    Die meisten gebrauchten 125er liegen im Bereich zwischen 3000-3500€, haben dann aber oft schon deutlich über 15.000 km runter. Da lag es nahe, ein tausender mehr aus zu geben und eine Neue zu nehmen. Das Einfahren hätte ich mir zwar gern gespart aber gut, geht auch irgendwie rum, nur beim aktuellen Regenwetter nicht. :)


    Wieso bist du von der Caballero weggekommen, wenn die so gut fuhr? (Cooler Name für eine 125er)

    Das mit der Übersetzung habe ich auch schon gelesen, dies gilt aber im Prinzip für alle Modelle. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob die Übersetzungsänderung wirklich so zielführend ist, meine Vermutung ist, dass man eher in den Bereich des 5ten Ganges kommt und dann könnte man ja auch so nur im 5ten fahren und den 6ten gar nicht nutzen.


    Was man aus dem Gelesenen zu den Berichten der KTM Duke 125er aber auch rausliest ist, dass deren Tachos wohl sehr genau gehen sollen und alle Modelle, die angeblich 120 oder schneller fahren, eher deutlichere Tachoabweichungen haben sollen. (was ich mir gut als Grund für die Unzufriedenheit vorstellen könnte)


    Wenn unsere 125er eingefahren ist, dann steigere ich langsam die Drehzahlen und werde auf jeden Fall berichten, wie sie so "aufgestellt" ist. Aktuell geht ab 6500 Touren schon ganz gut etwas, dass ich mir fast nicht vorstellen kann, dass sie die 100 nicht knacken können sollte (1,89, voll bekleidet sicher 95 kg schwer).


    EDIT: Darf ich fragen, warum du dich speziell fürs 2024er Modell interessierst?

    Coole Anekdote, echt Klasse. Da mussten sicher alle schmunzeln. :Daumen hoch:


    Bezüglich Salz würde ich das auf jeden Fall so berücksichtigen, vielen Dank.


    Thema Waschen und Wachsen muss ich mich eh noch einmal genauer informieren, wir sind ja alle noch Anfänger in dem Thema und mit den vielen offenen Teilen, der Kette, dem Ritzel und allem was ein Motorrad so hat, bin ich mir eh noch unsicher, wie man das da angeht.
    Autos habe ich zu genüge, da weiß ich wie ich wasche, Motorwäsche gibt es bei meinen Autos aber nie, da wische ich nur mit einem Lappen durch den Motorraum,..., gefühlt ist für mich ein Motorrad ein offen fahrender Motorraum, da würde ich mich schwer tun, einfach mit dem Hochdruckreiniger drauf zu halten. :grins: