Beiträge von oldbone

    Ich würde bei mir auch gern den Polo Eater einbauen aber ich habe ein Problem. Ich bekomme den originalen nicht raus..... Ich habe versucht die schweißnaht mit einem dremel zu entfernen aber im gegensatz zu dem Schweißpunkt von dem alle sprechen geht das bei mir über die ganze Seite von der Schraube. Ich hatte ja gelesen das bricht einfach ab wenn mans rauschrauben will, aber mit der Schweiznaht hat es leider nur den Imbus entschärft.


    Hat jemand eine Idee wie man die Schraube da raus bekommt? :kotz:


    Hi, war bei mir auch ein elendes Gefummel (statt Punkt war eher die gesamte Schraube festgeschweißt). Der Inbus hatte trotz vorsichtigem Vorgehen auch stark gelitten. Ging dann - als ich auf keinen Fall noch mehr bohren wollte - mit Hilfe einer Flachrundzange mit gewinkelten Backen aber sehr gut raus.

    Ich habe mir auch einen 2. Eater nach den Bildern hier im Forum ordentlich "geschlitzt". Bin dann vor zwei Wochen mal damit gefahren... und habe anschließend sofort den originalen wieder eingebaut: Der Krach ging mir selbst auf den Sack :gute besserung: . Das war deutlich in Richtung ganz ohne Eater. Mir kam unterwegs die Polizei entgegen und mir war total mulmig zumute.


    Der PP mit Kat und Originalkiller ist für mich absolut ausreichend und ich finde ihn bei Gas voll auf schon sehr grenzwertig. Besonders, wenn man die Soundkulisse mit anderen modernen Karren vergleicht, die sonst so (legal) rumfahren.

    Ich habe auf meiner 690er nach dem TKC 80 :kacke: jetzt den Metzeler Karoo3 drauf. Reißt mich auch nicht vom Hocker, hätte eine bessere Performance erwartet.
    2 richtige derbe Rutscher beim rausbeschleunigen :alter schwede: und insgesamt kein Vertrauen erweckendes Gefühl.


    Als nächstes kommt der K60 Scout drauf.
    Den hatte ich auf meiner TTR und war hochzufrieden :Daumen hoch:


    Dito: Mich hats vor drei Tagen mit dem Karoo 3 auf die Nase gelegt. Auf asphaltiertem Feldweg bei - zum Glück - niedriger Geschwindigkeit ohne große Schräglage. So richtig schlimm glatt wars zu Fuß dort nicht. Trotzdem hats mich ansatzlos hingehauen, konnte noch nicht mal "piep" sagen. Hatte auch vorher schon das Gefühl, dass der bei Kälte und feuchtem Belag nicht mehr kann, als der TKC.


    Der TKC war absolut grausam. OK, mit Reifenhaltern und 0,8 Bar mag der gehen, bloß bei dem Aufwand würde ich auch gleich einen richtigen Geländereifen aufziehen. Mit straßentauglichem Luftdruck war der TKC bei feuchtem Schlamm und Gras unfahrbar und auf Asphalt gabs schon in langsamem Kreisverkehr Rutscher. Nach 2000 km und mit noch üppigem Restprofil war es dann in jeder langsameren Kurve kriminell - und bloß nicht die hintere Bremse betätigen, blockiert sofort. Ich dachte, der Karoo 3 ist wesentlich besser, weil eine Neukonstuktion. Pustekuchen! Wie hier schon geschrieben wurde, ist das auch ein Reifen, der eine Crossoptik für die schweren Reiseenduros bringen soll. Kann aber auf der leichten 690 weder Straße noch Gelände richtig. Na gut, das Pendeln ist jetzt weg.


    Mein Fazit: Kohle zum Fenster rausgeschmissen. In Zukunft mache ich mir vorher Gedanken, wo der Schwerpunkt liegt. Dann gibts entweder den Scout oder Sahara 3 (ist ja auf der 2014er jetzt Serie!!) für Schwerpunkt Straße oder eben den Sixdays o. ä für Offroad.

    Der Schaltstern (aka Schaltarretierung) hat sich laut 2013er Ersatzteilkatalogen tatsächlich nicht geändert. Aber die Schaltwelle der Enduro ist als Neuteil gekennzeichnet und hat eine andere Nummer bekommen. Nur bei der 2013er Enduro, nicht bei der SMC-R! Wäre mal nett zu erfahren, was es damit auf sich hat ...

    Den Tipp mit viel Oktan kenne ich noch aus alten Honda XR-Tagen. White Bros (damalige Tuningexperten für US-Wüstenrennen) haben für hoch verdichtete XR-Motoren (luftgekühlt!) damals empfohlen, Sprit mit möglichst viel Oktan zu fahren, um die Motortemperatur in den Griff zu kriegen. Scheints, die Verbrennungstemperatur ist mit dem Zeugs niedriger (?).

    Laut Ersatzteilkatalog haben sich einige Teile gegenüber 2012 geändert.


    Als "Neuteil" sind dort gekennzeichnet: Kupplungsarmatur (wurde hier an anderer Stelle schon bei den 2013er SMC-R erwähnt), Motorgehäuse, Kurbelwelle (komplett), Schaltwelle.


    Was konkret an den Motorteilen geändert wurde.... keine Ahnung.

    Highscore: Vielen Dank für Deine Beiträge! Hab ein paar Fragen zu dem Thema Lambdasonde/Kat: Der Powercommander wird für die 2012er Modelle mit einem "O2 Optimizer" ausgeliefert. Für andere Motorräder wird der von Dir beschriebene "Eliminator" eingesetzt. Wenn ich das richtig verstanden habe, sorgt der Optimizer gegenüber dem Eliminator dafür, dass die Lambdasonde im Closed Loop (dem Regelbereich der Sonde) weiterhin eine steuernde Funktion hat. Der Optimizer bewirkt allerdings, dass die Elektronik "denkt", dass der Lambdawert magerer sei, als er tatsächlich ist. Also wird das Gemisch angefettet und der Motor läuft im Regelbereich ruhiger (weniger Ruckeln, besserer Durchzug). Was spricht für/gegen den Optimizer, den Eliminator?


    Eine Map für den Powercommander ist für den Serienauspuff (mit Kat) und Serienluftfilter: Gibt es einen "offiziellen" Grenzwert für das Gemischverhältnis (AFR), ab dem es für den Kat gefährlich wird? Bzw. welcher Zielwert wäre der beste Kompromiss für "Kat bleibt heile/funktioniert" plus "bessere Fahrbarkeit im unteren Drehzahlbereich"?


    Ich plane derzeit nicht, Kastl, PC oder ähnliches einzubauen, über einen Optimizer für den Closed Loop würde ich aber nachdenken.


    Gruß


    oldbone

    Hallo,


    habe heute das Pendeln mal intensiv „untersucht“. Ich kann die Fuhre bei freier Landstraße inkl. Seitenwind bis 170 hochbeschleunigen, ohne dass es zum Pendeln kommt (klammere mich allerdings auch nicht am Lenker fest).


    ABER: Ab 120 wird die Fuhre vorne merklich leichter. Und wie navpp schon schrieb: Gebe ich dann einen kleinen Pendelimpuls in den Lenker, fängt sie sofort an sich aufzuschaukeln . Stabiler Geradeauslauf ist etwas anderes! In den „Fach“-Zeitschriften wurde der Geradeauslauf – auch bei den jüngeren Vormodellen – ja öfter im Gelände kritisiert.


    Randdaten: Fahrergewicht mit Klamotten ca. 97 kg, Reifen TKC 80, hinten schon ziemlich abgefahren.


    Neulich ist ein (sehr erfahrener) Mechaniker meine Kiste mal gefahren. Er meinte, dass bewege sich alles im Rahmen und sei hauptsächlich dem Hinterrad geschuldet bzw. dem Stollenprofil. Also seiner Meinung nach nichts Außergewöhnliches.


    Mein Fazit: Die frappierende Handlichkeit wird über die Gewichtsverteilung/das geringe Gewicht und die Lenkgeometrie realisiert. Und durch eine schlechtere Fahrstabilität bei Geschwindigkeiten >120 erkauft. Stollenreifen verstärken natürlich die Symptomatik. Je mehr Orientierung Richtung Straße bei der Reifenwahl, umso ruhiger liegt dann die Fuhre.


    Irritierend ist allerdings, dass das Thema erst bei den 2012ern so hochkocht. Es handelt sich ja nicht um eine gänzlich andere Fahrwerksgeometrie oder grundlegend andere Komponenten.
    Oder haben die das mit der 2012er Neuabstimmung von Gabel und Federbein (geänderte Teilenummern im Ersatzteilkatalog) so dermaßen vermurkst? Das ist der einzige Unterschied, den ich gegenüber den Vormodellen entdecken kann.


    Um das richtig einzuschätzen, müsste man einen direkten Vergleich der 2012er mit einem Vormodell durchführen, mit gleichem Fahrer und gleichen Reifen. Und dabei auch die Handlichkeit/das Kurvenverhalten vergleichen. Merkt man dann wirklich einen signifikanten Unterschied, wäre ein Gabel-/Federbeintausch angesagt. So könnte man die ersten Verdächtigen überführen oder ausschließen.


    Ist bloß die Frage, ob jemand mal einen solchen Vergleich durchführen kann/will…


    Grüße


    oldbone

    Orangensaft:


    Bin leider wegen ner Schulterzerrung noch nicht wieder zum Fahren gekommen. Bei Leistung/Drehmoment konnte ich keine Unterschiede feststellen, weniger ist es auf keinen Fall geworden. Ich bin ca. 1300 km mit dem Originaldämpfer gefahren und der Unterschied zum PP ist schon sehr groß. Merkste schon beim Anlassen. Den Eater werde ich noch nicht mal zum Testen ausbauen, ist so schon gefühlt grenzwertig.


    Auf den ersten Kilometern nach dem Einbau hatte ich allerdings ein ziemlich breites Grinsen im Gesicht... :grins:

    Hallo Michl,


    bin gerade von der ersten längeren Ausfahrt mit dem PP an meiner 2012 Enduro zurück. Ist für meine Ohren völlig ausreichender Krach. Hört sich bei Gas auf typisch nach Sportenduro an (harter Schlag). Ist schon verwunderlich, dass das legal ist (sein soll?). Ich fahre den mit Kat und mit Eater, da ich erst mal 100% legal bleiben will. Den offenen Deckel habe ich noch nicht montiert (macht ja auch nur Sinn ohne Kat plus 2012er Evo1-Mapping = illegal), aber dann würde mich der Lärmpegel sicherlich selbst nerven. So gehts gerade noch, obwohl man zuerst meint, es fährt noch jemand direkt hinter einem her... :grins: Ich würde es erst mal nur mit dem PP versuchen und dann entscheiden, obs noch mehr sein soll.


    Gruß


    Stevie

    Hallo Burns,
    ich stand auch vor der Entscheidung SMC-R oder Enduro. Hab mich dann für die Enduro entschieden, weil zum flotten Fahren auf der Landstraße reichts dicke und zwischendurch Feld-/Waldweg runterballern ist für mich das Salz in der Suppe. Außerdem hätte ich mit der SMC ständig das Messer zwischen den Zähnen. Da sind die Stollenreifen für mich eine lebensverlängernde Psycho-Bremse... :grins:


    Du musst einfach wissen, was Du willst. Die Entscheidung kann Dir keiner abnehmen.


    Gruß
    Stevie

    so, für mich hat sich das thema erledigt.
    heute hab ich neue reifen aufgezogen (mitas e09, baugleich mit michelin t63). den originalen vorderreifen hab ich mal angeschaut, war unwucht ab werk ausgeliefert, da hätte man einige gewichte auf die felge kleben können…


    womat:winke: : In welcher Größe hast Du den Mitas drauf? Hinten 130? Gibt es dafür eine Freigabe? Ich bin mit dem TKC auch unzufrieden: Pendeln ab 120, im Schlamm unbrauchbar, miserable Seitenführung, auf der Straße in langsamen Kurven (Kreisverkehr) hinten zickig.

    @ Blue-Screen: Hast Du noch den originalen Luftfilter drin? Evo1-Mapping hast Du ja sicher (passend zu PP-Lufideckel und Slip-On ohne Kat). Ich hab im Forum noch fast nichts über Erfahrungen mit dem PP-Schaumstofffilter (baugleich mit dem UNI-Teil von Touratech) gefunden, wobei der für das Fahren in Staub und Dreck eigentlich ein Muss sein müsste.


    Grüße
    Stevie

    Hi Highfender, dass man beim Fahren was vom Einzylinder merkt, ist ja völlig OK und gehört dazu. Mich hat nur irritiert, dass die Vibrationen merklich zugenommen haben (wohl auch außentemperaturabhängig). Wenn das Ding von Anfang an so "gerumpelt" hätte, wärs halt so und gut.


    Bezügl. ESD: Es kommt wohl der PP Slip on dran, wegen Zulassung und wenn verfügbar (ich hab noch ne PP Gutschrift vom Motorradkauf). Den Originalpott finde ich aber auch nicht sooo schlecht. Wenn man am Kabel zieht, knallts doch auch ganz gut.


    BdT
    Stevie

    Hello again,
    bin heute mal wieder gefahren bei 10 Grad Außentemperatur. Die Vibrationen waren wesentlich(!) weniger als beim letzten Mal (25 Grad). Also scheint das mit dem Wetter zu tun zu haben (habe ähnliche Aussagen in anderen Threads hier gefunden). Sie war von den Lastwechseln im Kriechtempo (Stadt) her auch nicht so zickig wie bei warmem Wetter.


    Versuchtes Fazit: Das hängt wohl mit der mageren Homologationsabstimmung (im „Closed Loop“) zusammen. Je wärmer es ist, desto mehr rumpelt und bockt es (die Einspritzung fettet das Gemisch bei kälterenTemperaturen an = ruhigerer Motorlauf und sanftere Gasannahme).


    Eigentlich wollte ich nix Illegales mehr an meinen Motorrädern machen (Familie, Verantwortung im Fall der Fälle, bla…), neige inzwischen aber dazu, dem Bock mehr Sprit und Luft zu verschaffen. Frei nach der Erkenntnis: Mit zugeklebtem Mund und nem Korken im :arsch: wirst Du beim Marathon nichts reißen.
    In diesem Zusammenhang würde es mich interessieren, ob anderes Mapping, anderer Auspuff, Luftfilter, Kastl etc. auch zu einer Reduzierung der Vibrationen führen.
    Hat da jemand Erfahrungen gemacht?


    Weiter habe ich im Forum nichts darüber gefunden, ob jemand mal mit einem Widerstand vor Lambdasonde (gaukelt anderen O2-Gehalt im Abgas vor) oder Lufttemperatursensor (gaukelt niedrigere Temperatur vor) experimentiert hat?


    Grüße
    Stevie

    In der aktuellen Enduro (Mai) ist ein "Test" der 2012er Enduro R. Dort ist die Rede von nicht vorhandenen Vibrationen :lautlach: . Davon kann in meinem Fall absolut keine Rede sein.


    Andererseits wird den Journalisten garantiert nur eine sorgfältigst ausgesuchte (und optimierte?) Karre hingestellt werden...

    Hallo,


    bin jetzt 700 km mit der Enduro R gefahren und habe den Eindruck, dass die Vibrationen merklich zugenommen haben.


    Bei den ersten Fahrten war ich sehr überrascht, wie zahm sich der dicke Eintopf anfühlt. Vibrationen waren nur ansatzweise spürbar (hätte genausogut eine 125er sein können).


    Inzwischen bemerke ich ab ca. 3500 Umin deutlich wahrnehmbare Vibrationen. Heftiger sind sie zwischen 4000 und 5000 Umin, so dass ich bei Tempo 50-60 in Ortschaften immer den vibrationsärmsten Gang suche.


    Ist die erste 690 überhaupt, die ich fahre, habe also keinen Verlgeich.
    Deshalb meine Fragen: Wie sind Eure Erfahrungen? Nehmen die Vibrationen während der Einfahrzeit zu? Wird das nach der 1. Inspektion mit dem synthetischen Öl wieder besser? Oder ist das ein umgekehrter Gewöhnungseffekt, weil man mit der Zeit mehr darauf achtet?


    Grüße
    Stevie