Beiträge von bikeaholic

    Ein Freund von mir, auch 1290 SDR, hat sich kürzlich einen HJC zugelegt. Über die genaue Modellbezeichnung kann ich mich aber nicht genau festlegen. Er berichtete ebenfalls, dass der Helm sehr laut ist und er den Eindruck hat, dass die Visiermechanik, bzw. eine Verwirbelung/Luftspalt oder ähnliches dort als Ursache in Frage kommt. Er hat mal während der Fahrt an einer Seite mit der Hand dort das Visier gegen den Helm gedrückt, mit spürbarem Effekt (leiser).


    lg
    andi

    Klar gibt es auch von Motorex günstigere und von der Spezifikation auch "einfachere" Öle, aber die heißen dann nicht Power Synt 10W50 :grins:
    Einen kleinen Scnitt macht der Händler ohnehin, da er den Literpreis abrechnet, aber das Öl für Inspektionen aus nem Faß zieht, was auf den Literpreis gesehen günstiger ist. Gönne ich meinem aber und ist wohl auch branchenüblich.
    Ich kenne von mehreren Händlern hier, dass der Stundenverrechnungssatz an recht gut sichtbarer Stelle ausgewiesen wird, vllt. fragst du einfach mal danach.


    Aber da du dich nicht vorher erkundigt hast und den Auftrag so vergeben hast, ist das eigentlich eh müßig.
    Und wenn man schon anfangen muss, seinem Händler Beweise vorlegen zu müssen, auch was die nicht ausgeführte Zusatzarbeit betrifft, wäre da bei mir eh schon Feierabend.

    Hallo Mike, schöner Bericht :Daumen hoch: Und schön, dass ihr nach all dem Pech in der bisherigen Saison und des auch in Most nicht ganz problemfreien Verlaufs die Zielflagge gesehen habt :respekt:
    Die besten Wünsche für das Projekt, das ganze Team und fettes Daumendrücken für die nächsten Veranstaltungen :applaus::peace:


    lg
    andi

    Habe meine Rechnung mal rausgesucht, den genauen Zeitansatz kann ich aber leider auch nicht daraus ableiten :denk: Montageaufwand wurde mit 130 Euro netto abgerechnet. Gesamt 226 Euro (brutto) inkl. 1 L Motorex Power Synth. zum mitnehmen/nachfüllen. Die Rechnung weist das bei der Inspektion verwendete Öl hinsichtlich Marke (Motorex) und Spezifikation genau aus (wobei natürlich keiner weiss, was wirklich reingekippt wird. Muss man halt nach dem Gesamtbild des Händlers beurteilen, ob man das glaubt...).


    lg
    andi

    Wie lange ist denn eine Zeiteinheit/Arbeitswert in Minuten? Der Stundensatz wäre ja mal interessant. Hier in der Region hat sich das bei KTM so bei 79 Euro eingependelt (netto).

    Die Arbeitswerte (Zeiteinheiten) sind für die Wartungsarbeiten nach Inspektionsplan vorgegeben, das ist wohl soweit korrekt. Seinen Stundensatz in Euro legt der Händler aber selber fest.


    Den Rest betrachte ich - soweit so geschehen - als Frechheit.


    lg
    andi


    Edit: Die Ölspezifikation und Viskosität ist est recht von KTM vorgegeben. Irgendein (billiges) Öl reinzukippen wird nur ein schlechter KTM-Händler mit sehr kurzfristitger Profitsicht machen. Und wenn es einer macht, wird er dafür sicher nicht den günstigeren Ölpreis in die Rechnung schreiben, sondern trotzdem das "Premium"-Öl abrechnen. Als Argument des Händlers, warum andere günstiger sind, ist das vollständiger geistiger Dünnschiss!

    Klasse Beschreibung! :Daumen hoch:
    Bin noch sehr hin- und hergerissen, ob ich eine Bugi haben möchte. Aber der Ölbehälter könnte eine schicke Verschalung schon vertragen ... Die Moppedbilder sind leider von der Belichtung ungünstig :denk:
    Am geislten find eich aber den Heckenschnitt in Burgzinnen-Optik :peace::grins::sensationell:


    lg
    andi

    Meine Triumph Street Triple R ist in D komplett ohne Reifenbindung homologiert. Wenn die Reifenspezifikationen passen (also Geschwindigkeits-, Tragfähigkeitsindex, Umfang, ...) kann ich damit somit legal Mischbereifung fahren.
    Es gibt von z. B. Michelin in den Freigabelisten darüber hinaus auch Reifenkombinationen (innerhalb des Herstellerangebotes) verschiedener "Generationen" beispielsweise des Pilot Power oder Pilot Road/Power. Auch bei der SMT (hier gab es selbstverständlich eine Reifenbindung) war es meiner Erinnerung nach so, dass da z. B. der PilotPower 2 CT Hinterreifen mit dem "normalen" PiPo VR freigegeben war. Das bitte ich aber ggfs. zu überprüfen, ist jetzt aus der Erinnerung heraus ...


    Für die Legalität fehlt es nach meiner Einschätzung an den notwendigen Testfahrten, die Hersteller müssen/wollen heute neue Reifengenerationen möglichst gleichzeitig in zig verschiedenen Größen für alle relevanten Motorräder am Markt frei geben. Wenn die jetzt noch unterschiedliche Generationen in Kombination testen müssten, würden die gar nicht mehr fertig.


    Aber "funktionieren" und "dürfen" sind nun mal zwei paar Schuhe ...


    lg
    andi

    Ich bin jetzt nicht sehr lange mit der Ori-Sitzbank gefahren, für mich kann ich das wie folgt beantworten:
    1. PP-Bank etwas höher, daher noch offener Kniewinkel. Das erleichtert auch das "aufstehen/entlasten" bei sehr buckeliger Piste.
    2. Sehr gutes Kontaktgefühl, keinesfalls "einsinken" ins Polster. Ich würde nicht sagen, die PP-Bank ist weicher, eher, dass sie besser "stützt"
    3. Mir taugt die PP-Bank ergonomisch im Bereich Steiß besser, zudem ist der Übergang Sitzbankkante besser, habe da sonst schon mal in den Adduktoren Probleme.


    Bei größeren orthopädischen Problemen würde ich aber eher eine Bank individuell polstern lassen.


    Stöße, die das Fahrwerk durchlässt, wirst du bei der PP-Bank genau so spüren.


    lg
    andi

    Gestern war Gelegenheit einer ausgiebigen (>600km) Testrunde Sauerland mit allen Belägen, Straßenzustand zwischen Rennstreckenartig bis Enduroterrain :zwinker: Lufttemperatur tagsüber um die 20 Grad C, wir sind morgens schon recht früh los, da war es knapp 15 Gard C und die Straßen noch tlw. feucht von nächtlichem Regen.
    Ich fahre neue Reifen immer zuerst mit dem empfohlenen Luftdruck, also 2,5/2,9 (Landstraße). Generell bin ich nicht der "Mega-Absenker", also so Sachen wie 2,1/2,3 kommen bei mir nicht vor, weil ich zur Anfahrt ins Kurvenrevier immer auch ein Stück (ca. 60km) BAB fahren muss.
    Bisher bin ich auf der SDR ausschließlich den M7RR gefahren und war mit dem Reifen auch sehr zufrieden, bis auf ein etwas indifferentes Gefühl vom VR her, sowohl beim einlenken als auch vom Gefühl in Schräglage her. War aber nicht sicher, ob das an der SDR-Geometrie, Sitzposition oder Fahrwerk oder vllt. Reifen her rührt...


    Der PDRIII kommt mir "höher" vor, bin nur 1,72 und habe mit der PP-Parts-Bank schon gut zu füßeln. Mit dem PDRIII ist es vom Gefühl her noch etwas ausgeprägter. Der Reifen ist sehr steif, aber nicht so bockig-hölzern wie z. B. früher der Sportec M5. Eher so, dass man meint, der Reifen hat einerseits genug Eigendämpfung, andererseits aber sehr klares "abtasten" der Fahrbahnoberfläche. Ich habe das als sehr angenehm empfunden und auch an den Fahrwerkseinstellungen nichts geändert. Mit steigenden Temperaturen und Tempo passte es dann auch sehr gut.


    Das absolute "WOW"-Gefühl kam schon nach den ersten Metern vom VR: Selbst beim normalen abbiegen, Kreisverkehr fahren schon ein komplett anderes, extrem sicheres und kristallklares Gefühl. Dabei absolut zielgenau und handlich. Später bei Speed und tiefen Schräglagen, Schräglagenwechseln (hier habe ich vom M7RR am meisten eine klare "Führung" vermisst) pure Begeisterung und noch einmal eine fette Portion Spaßgewinn. Ein Freund mit ner FireBlade und gleichen Reifen meinte, gefühlt wäre ich 20% schneller unterwegs. Und das, ohne jetzt gestern um Kopf und Kragen gefahren zu sein, mein Komfortbereich hat sich einfach nach oben verschoben. Hin und wieder muss man im Sauerland in Kurven verschiedenster Geschwindigkeiten die Linie wechseln, um übelsten Asphaltverwerfungen auszuweichen. Das ging mit dem M7RR auch gut, allerdings nicht mit der Selbstverständlichkeit und Präzision wie mit dem PDRIII.


    Vom HR gibt es auch keine Kritik, hier unterscheidet es sich aber für mich nicht so krass zum M7RR, oder meine Wahrnehmung war von dem feisten VR-Gefühl zu sehr gefangen :zwinker:
    Bin mit den Reifen ja quasi bei null KM los, kurz AB und dann ein bisschen um Drolshagen, Bigge, Neuenkleusheim und dann mit einem Freund treffen, er aus dem Frankfurter Raum kam. Wie gesagt, da war es noch <15 Grad C und stellenweise nass/feucht, aber am Treffpunkt nach ungefähr 25km LS war der Reifen hinten schon bis zur Flanke "benutzt" :grins: Liegt aber womöglich auch an einer anderen Kontur des HR im Vergleich zum M7RR.


    Ich hole mir meine Sicherheit beim heizen stark übers Vorderrad. Hinten darf es auch mal rühren und rutschen, aber vorne brauche ich am liebsten "Schienen" :grins: Und dieses gute Gefühl habe ich beim PDRIII absolut für mich gefuinden.


    Zum kritisierten Kaltgrip kann ich wenig sagen. Aus der Garage raus (wie geschrieben knapp 15 Grad) musste ich etwas durch Ortschaften, Kreisverkehre zur Tanke und dann schon AB. Der Reifen hat sich für innerörtliche (+ MwSt. :zwinker: ) Verhältnisse gut benommen, bin da aber auch nicht der Glüher, zumal der Motor ja auch noch warm gefahren werden möchte. Im Sauerland war er dann durch die AB-Etappe natürlich vorgewärmt, obwohl ich nicht zu den Bolzern gehöre.


    Achso, auf dem Heimweg bin ich auf der AB dann doch mal Tacho knapp 270 gefahren. Sehr stabil, obwohl ich durch Textilkleidung einiges an Unruhe reinbringe.
    Verschleiss kann ich natürlich nx zu sagen.


    lg
    andi

    Das ist doch mal eine gute Info aus "erster Hand" :Daumen hoch:


    Gerade vom VR hatte ich nach den nur paar Metern einrollen schon ein geiles Gefühl, wollte das aber noch nicht posten vor einer ausgiebigen Tagesrunde (LS, nicht Kringel!) Die steht aber jetzt für morgen an :wheelie:


    Habe jetzt gefunden, wo das Thema Kaltgrip auch beschrieben wurde: mo Heft 5/2016:
    "Vom Start weg brauchen die Reifen ein paar Kilometer, um auf Temperatur zu kommen, ehe man sich vertrauensvoll und ohne abrupte Hinterradrutscher in größere Schräglagen trauen kann. ..." Der Rest ist dann aber Lob pur. Die Testfahrten wurden rund um Barcelona und auf der GP-Strecke Aragon durchgeführt. Über die klimatischen Bedingungen zum Testzeitpunkt wurde nichts geschrieben.


    lg
    andi

    Ganz aktuell ist ein Sportreifen- und Slicktest in der "FastBike". Da wurde der Kaltgrip sehr kritisiert. M7RR war ebenfalls im Test. Als ich die FastBike gelesen habe, ist mir eingefallen, dass ich -allerdings weniger deutliche- Hinweise auch woanders gelesen hatte, weiss aber nicht mehr genau wo ... Reitwagen? :denk: Muss ich noch mal nachsehen.
    Was mich aber etwas gewundert hat, dass trotz des kritiserten Kaltgrips die Rundenzeiten auf dem Nassparcours nicht sooo schlecht waren (allerdings schon erheblich schlechter als die "Spezialisten" in diesem Kriterium, allen voran der M7RR) ...
    Ich will mich da aber auch nicht zuviel mit beschäftigen, der Reifen ist jetzt eh drauf und dann mache ich jetzt meine eigenen Erfahrungen.
    Ein Freund von mir hat den RIII schon ein paar Wochen auf ner FireBlade und ist super glücklich.


    Was man auch nicht vergessen darf: Bei so einem Test gibt es ja auch unterschiedliche Temperaturfenster. Wenn ich das richtig abgespeichert habe, wurden die Pellen jeweils 18 Runden gefahren + in/out lap. Da wird ein Testtag schon lang, und wenn ein Reifen frühmorgens dran ist und ein anderer mittags, sind das schon gravierende Temperaturunterschiede in Luft und Asphalt. Es wurde zwar drauf geachtet, dass bei allen Testfahrten eine Asphalttemperatur von 20 Grad C nicht unterschritten wird, aber darüber klafft dann möglicherweise ein sehr großes Temperatur- und Performanceloch ...
    Testfahrer war Dirk Schnieders. Ich weiss es nicht genau, aber es könnte - eventuell - sein, dass er einen Reifen auch minimal anders beansprucht als ich :kapituliere::zwinker:


    Die Tests wurden mit einem Luftdruck von 2,5/2,9 gefahren. Möglicherwiese ist das für den RIII auch für optimalen Grip etwas zuviel? Durch das sehr "feine" Profil wird er bei weniger Luftdruck im Vergleuch zu den gröber profilierten (M7RR, SportAttack3) etwas weniger walken, ich werde ggfs. mal hinten etwas experimentieren.


    Ich übernehme also nicht unreflektiert jede Testaussage, aber die Herstellerangaben sind dabei für mich noch weniger glaubwürdig ... :zwinker:


    lg
    andi

    Ist vielleicht neben der Rauigkeit des Fahrbahnbelags auch die Temperatur für dieses Italien-Deutschland-Gefälle verantwortlich? Über den Rosso III habe ich jetzt an mehreren Stellen Hinweise gelesen, dass er erst auf Temperatur genracht werden will und auch nur dann sehr gut funktioniert.
    Habe den Rosso III frisch drauf, konnte aber noch keine aussagefähige Runde fahren ...


    lg
    andi

    Meine SDR (EZ6/2015) hatte nach wenigen km den linken Gabelholm undicht. Da ich im Schwarzwald auf Tour war und Moped mit dem Hänger transportiert hatte, war der Simmering natürlich zuhause beim Freundlichen völlig hinüber undd das Gabelöl ist schön rausgesifft.
    Wurde aber anstandslos als Garantiefall abgewickelt. Km-Stand ca. 6.000


    lg
    andi

    Richtig, die Vorgabe des Anzugsmoments für die HR-Achsmutter wurde durch KTM erhöht. Meine (EZ06/2015) hat ebenfalls bereits die höhere Drehmomentvorgabe im Handbuch.


    lg
    andi

    Der Beschreibung nach hilft da "tägliches nachspannen" gar nix. Die Kette längt sich ja durch defekte Dichtringe nicht gravierend mehr, das entfleuchte Fett verursacht an den Rollen/Stiften Reibung, Hitze, erhöhter Verschleiss und Bruchgefahr. Der Ersatz wird ohnehin nötig, da würde ich es definitiv vor der Sardegna-Tour machen. Die ganze Zeit "vorsichtig" und mit einem Ohr dem Sekundärtrieb lauschend rumfahren wäre nix für mich.


    lg
    andi

    Ich fahre nach Yamaha Hilbk in Dortmund und lasse dort alles machen. Die verkaufen, warten und reparieren auch KTM.
    Mein Vater und ich haben dort unsere gekauft. Die sind Top, super Arbeit und super Freundlich. :Daumen hoch:


    Schönen Abend euch,
    Patrick


    Hilbk in Dortmund hat bei mir einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen, obwohl er der für mich am einfachsten/nächsten zu erreichender KTM-Händler ist.


    Habe dort meine SMT990 zur Inspektion gebracht und bei der Gelegenheit die SDR 1290 zur Probefahrt "gebucht". Da ich ernsthaft interessiert war, wollte ich etwas länger als die zugebilligte Zeit und KM fahren und habe daraus eine offizielle Tagesmiete (kostenpflichtig) gemacht. Alles soweit korrekt, mit der Miete ist er mir noch entgegen gekommen und wenn ich mich richtig erinnere hätte bei Kauf eine Verrechnung statt gefunden.
    Freundlicher Umgang, allerdings nach meiner Wahrnehmung nur ein Ansprechpartner im Verkauf/Annahme mit Kompetenz. Macht bei dem doch recht großen Laden längere Wartezeiten aus ...


    Inspektion wurde durchgeführt, Kosten im Rahmen. Der einzige außerplanmäßige "Mangel", eine defekte Rücklichtbirne, konnte nicht behoben werden, da die (eingefärbte) Birne nicht vorrätig. Bei den KTM-Treckern sollte doch so etwas Lagerware sein, da sicher häufiger benötigtes "Verschleißteil".


    Probefahrt hat zu Kaufwunsch geführt. Mit Zubehörauswahl dank PP-Katalog war ich schnell durch. Preis wollte/konnte er mir nicht sofort berechnen, bis Ende der Woche (wir hatten Mittwoch) sollte ich eine Mail oder einen Anruf erhalten. Mittlerweile warteten diverse Kunden auf diesen Berater. Ich bin dann nach einer Woche wieder hingefahren, weil ich weder das eine noch das andere erhalten habe. Er hatte dann nichts vorbereitet, sich mit mir aber hingesetzt und das Angebot durchgerechnet.


    Preis war ok, Team West war etwas günstiger, u. a. aber auch, weil mir dort bei einigen Zubehörwünschen anstelle PP-Teile andere Alternativen empfohlen wurden.


    Bei Team West habe ich mich wie in einem KTM-Laden gefühlt (dort habe ich auch die Birne für die SMT direkt mitnehmen können), bei Hilbk wie in einem Yamaha-Laden mit KTM-Beifang. Preisbereinigt und in Bezug auf die Nähe zu meinem Wohnort hätte ich gerne bei Hilbk gekauft, würde eine Yamaha auch definitiv dort kaufen. Für die KTM hatte ich kein so gutes Gefühl.


    Ist aber ein Erlebnisbericht und natürlich subjektiv und eine Wahrnehmung während eines eng eingegrenzten Zeitraums.


    lg
    andi

    Ich finde es mal generell schön, dass du dir 1. nicht weh getan hast und 2. nicht den Enthusiasmus für das Motorrad (dieses oder generell) verloren hast.


    Zur Schadenhöhe und rechtlichen Einordnung sind die Dinge wie ich finde schon ausreichend von den Vorpostern beschrieben worden.


    Und ehrlich: Was hätte der Händler anders/besser machen sollen? Mit 31 Jahren hättest du dich doch bestimmt ungerne bevormunden lassen, wenn er die Probefahrt mit Hinweis auf die kühlen (Asphalt)Temperaturen und den neuen Reifen abgelehnt hätte, oder?
    Und die Mechaniker haben schon kaum genug Zeit, ne Probefahrt mit den Kundenmotorrädern nach Werkstattaufenthalt durchzuführen, sollen die dir noch ne halbe Stunde die Reifen vorwärmen? :zwinker: Seiner Sorgfaltspflicht ist er m. E. ausreichend nachgekommen.


    Ich kenne noch die Zeiten, wo man den Händlern neue Modelle (zu dem Zeitpunkt waren für mich nur Supersportler interessant) noch auf Knien rutschend abbetteln musste. Man brauchte schon fast Beziehungen :grins: In meiner Gegend war es so: Die Händler, die mich nicht kannten, haben mir die Superbikes nicht gegeben, weil sie die nur an Kunden/Bekannte rausrückten. Die Händler, die mich kannten, haben die mir erst recht nicht gegeben :weinen::lautlach:


    Die Idee mit der "Kaufverrechnung" finde ich echt überlegenswert :Daumen hoch:


    lg
    andi

    Überberwerten würde ich das Scheckheft auch nicht unbedingt. Wenn der Verkäufer eine gute eigene Wartungsdokumentation hat und der Zustand des Bikes damit korrespondiert und die Umstände ein entsprechendes knowhow des Vorbesitzers bestätigen, wäre das für mich kein Grund, das Motorrad zu nicht zu kaufen.
    Aber: Wieviele Gebrauchtangebote, die älter als z. B. 4 Jahre sind, sind aus erster Hand? Wer will die Pflegehistorie dann wirklich glaubhaft machen?


    Ich würde ein Gebrauchtkauf ohne Scheckheftwartung und vllt. noch Restlaufzeit der Anschlussgarantie zwar nicht ausschließen, aber bei vergleichbaren Angeboten wäre das bei mir schon ein Selektionskriterium.


    lg
    andi