Beiträge von Diebe

    Danke für die Antworten. Den Text der Fehlerbeschreibung hätte ich wohl besser noch dazu geschrieben, tut mir leid, Gnarz hat’s ja jetzt gemacht. Also, Bj.08 und 17 tkm, ich habe zwar keine wirkliche Vorstellung davon, inwieweit das bei der Fehlersuche hilfreich sein könnte.
    Der Masseklassiker ist auch mir sehr wohl bekannt und auszuschließen.
    Beim Pumpenwechsel verglich ich Bauart (absolut identisch) Laufgeräusch und Stromaufnahme, auch hier keine signifikanten Unterschiede. Ich erwähne noch einmal, daß die Maschine die ganze Zeit über einwandfrei läuft.
    Anhand des Schaltplanes habe ich auch alle relevanten Kabelverbindungen auf Festsitz geprüft.
    Ich gebe zu, daß die Gedankengänge –wohl durch die Ratlosigkeit verursacht- immer abstruser werden, was die Diagnose betrifft, möchte sie aber dennoch äußern.
    1.Mir fiel auf, daß nach dem Zurücksetzen des Fehlerspeichers die FI- Leuchte zunächst aus war, sich beim Einlegen des Ganges jedoch aktivierte.
    2. Da ich nicht an die Duplizität von Ereignissen glaube, verdächtige ich die sich verabschiedende Batterie, da zeitgleich mit diesem Ereignis sich die Fehlermeldung einstellte. Der „Breakdown“ der Batterie vollzog sich in einem Zeitraum von ca. 1 Minute etwa so: kurzer Aussetzer, weiter, Steigerung des Intervalls der Aussetzer bis zum Stillstand. Könnte sich die damit einhergehende Unterspannung (die ja ab einem Schwellenwert das gesamte System blockiert) derartig im Fehlerspeicher etablieren, daß es zu solcherlei Irritationen kommt?

    Wer hat mit der Fehlermeldung FI 4xlang 1xkurz ähnliche
    Erfahrungen wie die nachfolgend geschilderten und kann helfen oder hat eine
    Idee?



    Kurz zur Vorgeschichte: Im vergangenen Sommer blieb ich auf
    Korsika liegen, weil die KTM sich entschlossen hatte ihre Batterie(1/4 Jahr
    alt!) totzuschütteln. Nach Einbau einer neuen Batterie war alles wieder gut,
    jedoch erscheint seitdem die o.a. Fehlermeldung. Überprüfen diverser
    Steckverbindungen erbrachte keinen Befund und keine Abhilfe. Irgendwie
    verunsichert entschloß ich mich dann kürzlich, eine neue Kraftstoffpumpe
    einzubauen. Dabei wurden die diversen Filter kontrolliert und nach Bedarf
    ersetzt. An dieser Stelle meinen Dank für hilfreiche Beiträge zum Thema
    Kraftstoffpumpenwechsel. Auch konnte hierbei im Tank keinerlei Dreck (Partikel,
    Bodensatz) ermittelt werden. Zusammengebaut, gefahren, ihr ahnt es schon,
    Fehlermeldung wie gehabt. Auch wiederholtes Auslesen und Zurücksetzen des
    Fehlerspeichers bringt keine Abhilfe. Im Fahrbetrieb sind bis heute keinerlei
    Anomalien feststellbar!







    Gruß DieBe

    Ganz recht, verpolt einbauen geht definitiv nicht. Batterie neu, 13,4 V unbelastet. Das initiale Surren des Tachos inklusive Lightshow ist mir auch geläufig. Allerdings war ich bisher der Meinung, daß das Blockieren des Zündschlosses eine gewollte Funktion ist, die bei Unterspannung ein Tiefentladen der Batterie verhindern soll. Grund: Das Zündschloss war immer dann blockiert, wenn die Batterie ausgebaut war oder ihr Ladezustand unter 11,8 V rutschte.


    Gruß Dietrich

    Not-Aus gefühlte 100 mal gecheckt, Sicherungen natürlich auf Durchgang geprüft, werde mich jetzt mal dem Zündschloß widmen.


    Danke soweit!


    Dietrich

    Die Ausgangssituation:
    Ausbau der Batterie Spätherbst 2014. KTM Enduro 690 Bj. 2008



    Jetzt Einbau einer neuen
    (natürlich geladenen) Batterie.



    Wie bei Unterspannung bzw.
    abwesender Batterie lässt sich der Zündschlüssel nicht drehen, also kein Mucks.



    Sicherungen kontrolliert,
    Masseanschlüsse kontrolliert, nach Kabelbrüchen gesucht, Kill-switch,
    Seitenst.-schalter usw.kontrolliert, alles ohne Erfolg. Irgendwie auch nicht zu
    erwarten, da sie ja bis dato problemlos lief.






    Meine Frage: Wo kriege ich
    einen Schaltplan her?



    Irgendwie traue ich dem
    ersten Schaltglied (Relais?, Hauptsicherung?)an den 2 dicken Anschußkabeln, die
    von der Batterie kommen nicht übern Weg. Die beiden dort links und rechts
    senkrecht angeordneten Sicherungen jedenfalls sind ok. Zentral ist dort ein
    Stecker angeordnet, dessen 4 Abgänge m.E. Richtung Zündschloß gehen müssten.



    Die beiden oberen sind bei
    mir stromführend, die beiden unteren (verkupferten) nicht.



    Hat das seine Richtigkeit?






    Gruß






    DieBe

    hmmmmm ---- vielen Dank für Eure Beiträge, ich versuche, aus den Aussagen Schnittmengen und Kongruenzen zu ermitteln, interpoliere das Ganze noch mit anderen Beiträgen und Schimpfkanonaden und werde dann doch wohl eher meine "alte" behalten. Ach und übrigens, Pendeln - hier stimme ich mit Masterreset voll überein - ist für mich kein Thema, zumal dieses nach meiner Erfahrung auch in erheblichem Maße von fahrzeugunabhängigen Faktoren verursacht wird, oft langt schon ein beherztes Umsetzen, um ein sich anbahnendes Pendeln im Keime zu ersticken. In diesem Zusammenhang würde mich interessieren, ob jemand hier auch Erfahrung mit Steuerkopf-/Schwingenlagerungen z.B. von Emil Schwarz hat?


    Gruß
    Dietrich

    Soweit ich das verstanden habe, hat die R einen um 2,5 cm längeren Federweg als die Modelle bis 2010 (entsprechend höher ist auch die Sitzposition), das 2013er Modell ist wohl wieder auf das ursprüngliche Maß zurückgekehrt. Da ich mich mit dem Gedanken auf einen Wechsel zur R gefasse, ergeben sich folgende Fragen:





    • Gab es mit dem größeren Federweg einhergehend technische Probleme?
    • ist die Rückkehr zum kürzeren Federweg gleichbedeutend mit der Rückkehr zur Technik der früheren Versionen?
    • ist die Rückkehr einer negativen Kundenreaktion geschuldet?
    • Ständerläge angepasst?



    Für Eure Anregungen, Erfahrungen und Meinugen wäre ich dankbar!




    Soweit ich das hier im Forum verfolgen konnte, scheint unsere Enduro doch mit so einigen Mängeln behaftet zu sein, wobei ich mehr und mehr den Eindruck gewann, das die Mängel, die zunächst einer „spinnenden“ Elektronik zugeordnet wurden, eher auf ganz profanen „Gammel“ zurückzuführen waren (Masse etc.) Auch meine scheint davon nicht ganz frei. Zwei Phänomene, die anscheinend spontan auftreten und deren Ursache mir unerklärlich ist, konnte ich bisher beobachten:





    • Motor bleibt stehen (kein normaler Leerlauf) und ist nur regelwidrig (also mit Gas!) wieder in Gang zu bringen
    • das Display der Griffheizung/Kettenschmierung (CLS)leuchtet auf, so als würde diese sich gerade einschalten.



    Ich bin zwar deswegen noch nicht liegengeblieben, doch ärgerlich ist das schon, zumal so ein Verhalten mit einem erheblichen Vertrauensverlust einhergeht, was die Zuverlässigkeit betrifft. Da ich auch nicht an Selbstheilung glaube, werde ich mir als Erstes die hier beschriebenen Massepunkte vorknöpfen, man soll ja immer mit dem Dümmsten anfangen.




    In diesem Zusammenhang wäre es doch auch interessant, ob es denn so etwas wie


    wie eine Signifikanz in der Mängelhäufung z.B. bezogen auf Modelljahre/Baureihen gibt?

    Tja, schon richtig, Körpergröße und Schrittmaß sind halt zweierlei. Hinzu kommt das böse böse Schlachtgewicht, da haut´s die fahrdynamische Basis bei manchen schon ordentlich in den Keller, andere brauchen Plateausohlen... jetzt mein Outing: 1,72 Körpergröße, 88er Schrittmaß und 70 kilo, fühlt sich auf der 690er Enduro (serienmäßig) sauwohl-ätsch!


    Gruß
    Dietrich

    Euch allen zunächst mal vielen Dank für die Infos. Wenn ich das so richtig raushöre, muß man sich wohl wegen ein paar km mehr oder weniger nicht gleich verrückt machen, so lange die Karre anständig läuft und auch keine unanständigen Geräusche absondert, und außerdem, der Winter ist ja noch lang. Allem Anschein nach reden aber auch hier einige etwas aneinander vorbei, liegt das etwa, ketzerisch ausgedrückt, an mangelnder Lesekompetenz?


    Gruß
    Dietrich

    Eine Frage zur Wartung der 690er Enduro (2008): Es steht das Kontrollieren/Einstellen der Ventile an und ich würde gerne wissen, was zuvor alles ab- bzw. ausgebaut werden muß, bis man drankommt. Eine stichpunktartige Liste in Reihenfolge wäre hilfreich, ggf. mit Hinweisen auf Besonderheiten bei der Demontage. Wer kann/will helfen?



    Gruß


    Dietrich