Beiträge von Düsentrieb

    Die Evo gibt's seit diesem Jahr und die sollen angeblich höhere Laufleistungen erzielen als der alte S20 bei gleichen Fahreigenschaften. Hatte wie gesagt bisher immer die normalen S20 und die waren top. Wäre schade, wenn sie bei den Evo Abstriche in Sachen Grip zugunsten der Laufleistung gemacht hätten.

    Nun bin ich ja ein bisschen mit den Reifen gefahren und werde sie mir wohl nicht mehr holen. Die Vorteile, die die Reifen bei feuchter oder nasser Straße haben, wiegen die Nachteile gegenüber den Pirellis leider nicht auf. Mir ist mittlerweile 3 mal das Hinterrad beim Beschleunigen bei rel. niedrigen Geschwindigkeiten (Abbiegen mit Schmackes, rausballern aus dem Kreisverkehr) weggerutscht. Das war zwar nicht dramatisch, aber mit den Pirellis hab' ich das immer so gemacht und die sind nicht gerutscht.....
    Habe in Dortmund den Nachfolger vom Supercorsa gesehen und werde trotz der vermutlich miesen Laufleistung den als nächstes kaufen..



    Hast du den S20 Evo, oder den normalen S20 drauf? Ich habe mittlerweile den dritten Satz des normalen S20 drauf und hatte noch nie Probleme mit dem Grip, obwohl ich auch gerne mal am Kabel zieh. Genau deshalb ist der Reifen mein Favorit: Bei jedem Wetter mehr als genug Grip. Die Laufleistung leidet natürlich darunter, aber was soll's...

    Hi Christian,
    vielen Dank für dein Angebot, aber das wird wahrscheinlich auch nichts bringen. Der hat ja selbst noch einige RC8 R im Verkaufsraum stehen und weiß sehr wohl, dass das nicht normal ist. Der Knackpunkt ist, dass er nicht weiß wie er's beheben soll oder er einfach keine Lust darauf hat.
    Da wird die Sache lieber als Bedienungsfehler seitens des Kunden hingestellt oder die Sache zum "Stand der Technik" erklärt und damit hat sich's.


    Leider lassen sich die meisten Kunden damit auch abspeisen und das weiß er ganz genau. Ist leider immer öfter bei Motorradhändlern sämtlicher Marken zu beobachten. Da werden einfach Reparaturen durchgeführt, die nie abgesprochen waren, Garantieleistungen mit erfundenen Begründungen abgelehnt und und und.
    Zu dumm, dass es auch noch "unbequeme" Kunden gibt, die nicht einfach alles mit sich machen lassen. :boxing:
    Aber die sind mittlerweile leider selten.

    Genau, das ist die Anschlussgarantie von Car-Garantie. Gerade mal die Garantiebedingungen durchgelesen, da sind die von der Garantie ausgeschlossenen Verschleißteile der Kupplung folgendermaßen aufgeführt:
    Kupplungsscheibe (Mitnehmerscheibe), Anpressplatte, Kupplungsbeläge.


    Also wären die beiden Tellerfedern, die jetzt ausgetauscht wurden, schon mal nicht ausgenommen. Leider hat das aber ja nicht viel gebracht.
    Nun müsste man eben klären, an was es überhaupt liegt bevor man Garantieansprüche stellt. Und da der Händler ja keine Lust hat, sich damit weiter zu beschäftigen, ich den aber brauche um den Garantieantrag zu stellen, steh ich jetzt blöd da.



    Zitat

    Wenn du willst das es ordentlich gemacht wird, mach es selbst. Das war schon immer so!


    So ist es. Nächstes mal pfeif ich auf diese Anschlussgarantie und mach's gleich selbst. Am Ende suchen die sich sowieso immer ihre Begründungen, um nicht zahlen zu müssen.
    Ich hatte die Garantie hauptsächlich wegen der großen Brocken abgeschlossen, sprich Motor- und Getriebeschaden. Aber selbst da kam gleich der Einwand vom Händler: "Ja, aber wenn du damit Rennstrecke fährst, kriegste gar nichts bezahlt. Das sieht man den Bauteilen an wenn du Rennstrecke fährst." Alles klar. Mir ist nicht ganz klar, wie die jetzt wissen wollen, ob ich Rennstrecke gefahren bin, oder stattdessen öfter mal mit 250 über die Autobahn fahre und das Moped die Hausstrecke hoch und runter prügele. Aber im Zweifel haben sie so wieder eine Möglichkeit, die Garantieleistungen abzulehnen.


    Fazit: Spart euch die Kohle für die Anschlussgarantie!

    Naja, das mit dem Verschleißteil macht der Händler sich etwas zu einfach. Denn m.E. unterliegen zwar die Reibscheiben der Kupplung Verschleiß, aber sonst nichts. Wenn mein Bremssattel einen Riss hat kann KTM auch nicht sagen "Pech gehabt - Verschleißteil" nur weil andere Teile des Bremssystems (Bremsbeläge und Scheiben) Verschleißteile sind.


    Naja, so ist das mit der tollen Anschlussgarantie. Jede Möglichkeit wird genutzt, um bloß nichts bezahlen zu müssen. Mein Tipp: Spart euch das Geld dafür.


    Man müsste jetzt erstmal wissen, was genau der Fehler ist, aber das kann er mir ja nicht sagen. Er will auch nichts weiter dran machen, weil ja alles normal sei. Ich hab ihm bei der Abholung diesen Ruck nach vorne zwar sogar vorführen können (vor der Reparatur hat er das nicht ausprobiert, lieber erstmal was ausgetauscht) und er hat erst große Augen gemacht, aber kurz danach war er dann der Meinung dass das ein Bedienungsfehler meinerseits wäre. Er würde nie ein Motorrad mit eingelegtem Gang starten. Mag sein, ich normalerweise auch nicht. Aber wenn ich mein Moped irgendwo mit eingelegtem Gang abstelle, damit es nicht wegrollt, dann starte ich das eben mit gezogener Kupplung und mach nicht erst den Leerlauf rein. Eigentlich sollte man doch erwarten können, dass ein Motorrad das kann. :motzki:

    Nur um Missverständnisse zu vermeiden:
    Ich meine nicht das "Plong", also das metallische Geräusch beim Einlegen des Ganges. Das ist ganz normal. Ich meine einen deutlichen Ruck nach vorne - manchmal nur ein paar cm, ab und zu aber auch 2 oder 3 Meter (selten).

    Wenn meine RC8 ohne R mal länger gestanden hat gibt es auch einen ziemlichen Ruck noch vorne, wenn der 1. Gang eingelegt wird.
    Ich hab mir daher angewöhnt, nach längeren Standzeiten mit gezogener Kupplung und eingelegtem 1. Gang zu starten.



    Genau das funktioniert bei mir am schlechtesten. Dann macht sie direkt beim Anlassen einen Ruck nach vorne - oder fährt eben auch mal ein paar Meter und ich häng irgendwann mal im geschlossenen Garagentor oder fahr vor ein Auto. :applaus:

    Ich muss das Thema nochmal hoch holen aus aktuellem Anlass.


    Das Problem mit der verklebten Kupplung wurde trotz Ölwechsel nicht besser und ich habe das letzte Woche bei der Inspektion nochmal angesprochen. Jetzt wurden 2 Federringe gewechselt, die das Auseinandergehen der Reibscheiben nach der Kupplungsbetätigung unterstützen. Fazit: Keinen Deut besser.


    Händler sagt, was Händler gerne sagen: Stand der Technik - damit muss man leben. Außerdem kein Garantiefall, da die Kupplung ein Verschleißteil ist. Versteh ich nicht ganz, denn meiner Meinung nach sollten bei der Kupplung nur die Reibscheiben Verschleiß unterliegen und die scheinen okay zu sein. Außerdem sollte man erwarten, dass eine Kupplung älter als 2,5 Jahre und 9000 km wird - Verschleiß hin oder her.


    Daher jetzt nochmal die Frage an alle:
    Ist es bei euch auch so, dass die RC8, wenn ihr sie mit eingelegtem 1. Gang und gezogener Kupplung startet, einen Satz nach vorne macht?
    Oder fährt sie bei euch - so wie teilweise bei mir - sogar ein ganzes Stück nach vorne bevor die Kupplung trennt?
    Und wie ist's, wenn ihr im Leerlauf startet und dann den Gang einlegt? Trennt eure Kupplung dann sauber, oder kommt dann auch der Sprung nach vorne?
    Und macht sie das nur nach längerer Standzeit und kalten Temperaturen (z.B. über Nacht), oder auch schon nach ca. 1-2 Stunden Standzeit bei 25 Grad Außentemperatur?


    Sorry dass ich nochmal frage, aber ich muss jetzt mal präzise klären, was bei der RC8 normal ist, damit ich weiß, ob ich die Rechnung schlucken muss oder nicht. Wie gesagt - von meinen bisherigen Mopeds kenn ich das nicht.



    Immer wieder das alte Thema Reifenfreigabe. Fakt ist, dass du bei der RC8/R keine Reifenfreigabe brauchst, da in deiner Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) normalerweise nicht der Satz "Reifenfabrikatsbindung gemäß Betriebserlaubnis beachten" steht. Nur wenn dieser Satz drin stehen würde, oder diverse bestimmte freigegebene Reifen in Feld 22 angegeben wären (ist eigentlich nur bei älteren Mopeds der Fall), dann bräuchtest du eine Freigabe.


    D.h. du darfst jeden Reifen fahren, solange die Größe stimmt - auch den PiPo 3. Wenn du Bedenken hast, dass ein Reifen ohne Freigabe nicht mit deinem Bike harmonieren könnte, dann gibt's ja noch genug Alternativen mit Freigabe.

    Zum Tellert:


    Der Durbahn Kabelbaum passt nur für die älteren Modelle bis 2010 mit Einfachzündung. Falls du so eine Maschine hast ist der Kabelbaum ne feine Sache.


    Falls nicht kannst du auf den Kabelbaum für den KLS-Quickshifter zurückgreifen. Den gibt's beim KTM-Händler für rund 80 Euro und zwar für Einfach- oder Doppelzündung. Musst halt dein Baujahr angeben. Diesen Kabelbaum musst du dann allerdings etwas umlöten, aber du hast zumindest schon mal sämtliche erforderlichen Stecker und musst keine Kabel an den originalen Kabelbaum anlöten.


    Aber Schaltautomaten sind bei der RC8 m.E. grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen. Die meisten hier, die einen Getriebeschaden hatten, hatten einen QS verbaut (auch Tellert!).

    Zitat

    Nach spätestens 200ms (oder waren es 250ms?) wird die Zündung in jedem Fall wieder freigegeben.


    Nach 120 ms. Aber das sollte ja reichen, um den Gang reinzudrücken.



    Der Vorteil vom Tellert ist "nur" der, dass gewartet wird bis der Gang auch wirklich drin ist. Das ist angenehm, weil der Gangwechsel so bei jeder Drehzahl schön geschmeidig ist.
    Alle anderen SA funktionieren aber auch ganz gut. Man muss allerdings Anfangs sehr "konzentriert" schalten. Lustloses antippen des Schalthebels geht vielleicht, wenn man mit Kupplung schaltet. Beim Schalten mit SA sollte man etwas entschlossener und präziser schalten.
    Man gewöhnt sich aber schnell dran :ja:


    Genau das ist es ja: Wer schaltet schon immer genau gleich schnell? Das können vielleicht Profis, die auf der Rennstrecke voll konzentriert sind. Aber unsereins wird bei einer längeren Fahrt auch mal müde und achtet nicht mehr so drauf, wie er schaltet. Wenn nun 50 ms am Schaltautomaten eingestellt sind, ich aber zu langsam beim Schalten bin, dann wird die Zündung wieder freigegeben, obwohl der Gang noch nicht richtig drin ist. Wie gut das dem Getriebe tut, kann sich jeder ausmalen. Soweit ich weiß gab's hier auch schon einige Getriebeschäden - die meisten hatten Quickshifter verbaut.


    Mag sein dass viele Schaltautomaten gut funktionieren, wenn man sich daran gewöhnt hat. Aber ich würde lieber gleich ein paar Euro mehr investieren und mir den Tellert einbauen. Besser als ein neues Getriebe kaufen zu müssen und die Schaltvorgänge sind auch meistens weicher als bei anderen QS.


    Hier nochmal ein interessanter Test: klick


    Zitat bei dem Teil von Lohmann: "Schaltvorgänge nicht so weich wie beim Testsieger (Tellert)"

    Zitat

    Tellert ganz vorn, noch besser ist aber ein Eigenbau von MCT Lohmann


    Na das soll mir dein Händler mal bitte erklären. Der Lohmann SA ist ein stinknormaler Quickshifter, bei dem man nur die Unterbrechungszeit einstellen kann und evtl. noch die Auslösekraft. Das setzt voraus, dass du bei jedem Schaltvorgang den Gang gleich schnell rein drückst, sonst gibt's irgendwann Getriebesalat.
    Der Tellert hat einen zusätzlichen Sensor, der erkennt, ob der Gang wirklich drin ist und erst dann die Zündung wieder freigibt. Für mich das mit Abstand beste System, auch wenn der Einbau und das Einstellen etwas aufwändiger ist.



    Was hast du denn jetzt mit Mitführpflicht? Hat nie jemand behauptet.


    Ich habe geschrieben "im Zweifelsfall". Soll heißen, dass es sehr wohl sein kann, dass der Prüfingenieur oder Polizist einen Nachweis sehen möchte, dass das Teil auch wirklich für dein Bike bestimmt ist. Eine Strafe bekommst du natürlich nicht, wenn du ihn nicht dabei hast. Den kannst du auch nachreichen.


    Aber dem Stress kann man ganz leicht aus dem Weg gehen, wenn man den Wisch direkt dabei hat. Erst recht im Fall der doch ziemlich lauten Quat D wäre das sicher von Vorteil.


    Jetzt würde mich zum Vergleich noch mal der andere Verwendungsnachweis interessieren. Hat den jemand?


    ps: wenn du ein E Prüfzeichen auf einem Bauteil vorweisen kannst, benötigst du keinen schriftlichen Nachweis !
    Das ist ein großer Unterschied zu einer ABE.


    Falsch. Du musst im Zweifelsfall nachweisen können, dass die Anlage für dein Motorrad bestimmt ist. Sonst könntest du dir ja jeden Auspuff mit E-Prüfzeichen unter jedes beliebige Motorrad zimmern. Die Hersteller liefern deshalb oft eine kleine Karte dazu, auf der der Verwendungsbereich steht. Oder es steht auf der Anbauanleitung mit drauf.


    VTK:
    Ich würde einfach mal eine Email an Quat D schicken wegen den Papieren.
    Wenn es wirklich 2 Gutachten gibt, würde ich mal darauf tippen, dass eins für die RC8 und eins für die RC8R ist. Ich hab nämlich mal ein Gutachten von Quat D gesehen und da war nur von der normalen RC8 die Rede.