Beiträge von Schelmiii

    Klar geht das, die ersten PC Radiatoren stammten ja aus der Richtung (PKW und Klimaanlagenradis).
    Nur sind die PC Radis sowohl teurer als auch schwerer, da die aus Kupfer sind.
    Im mobilen Bereich sind die glaube ich komplett aus Alu.
    Dann müsstest du noch einen finden, der von der Größe passt und auch von der Leistung.
    Und dann halt noch ne Halterung bauen.


    Ich hab übrigens schon Motorräder gesehen, die nen normalen Ausgleichsbehälter (Röhrenagb) aus dem PC Bereich seitlich an Motorrad gebaut hatten.
    Sieht bei farbiger Kühlflüssigkeit auch net schlecht aus.
    Je nachdem wie groß der Durchfluss ist, ist da bestimmt Action drin :D

    Ja kann man. Ich hab mir ein paar im Sommer auf ebay gebraucht gekauft für 80€, ich find sie ganz bequem und gut aussehen tun sie auch.
    Ich hab sie da in der Größe 47 gekauft, normal habe ich 45 / 45,5.
    Ein Größe kleiner würde vermutlich auch gehen.
    Aber die wirken echt groß, beim Auspacken bin ich echt erschrocken, was für Teile das sind.
    Skischuhe sehen klein dagegen aus.


    Im Endeffekt hab ich mir sie eh nur wegen der Optik gekauft, bei meiner Fahrweise bring ich mit Fußschleifen nur Instabilität ins Fahrwerk, das überlasse ich den Profis :)

    Kann es sein, dass mit 48 PS das Leistungsgewicht überschritten wird?
    Erlaubt sind doch nur 0,2 kw/ kg.
    Das heißt, du bräuchtest ein 42 PS Mapping.
    Das wirds wohl nicht geben, ergo 34 PS.

    Also alle Unterschiede zwischen der SM und der SM-R, die ich jetzt so aus dem Kopf hinbekomme:
    - Gussfelgen statt Speichen (die Prestige und die R haben beide immer die Gussfelgen)
    - radiale statt axiale Bremspumpe
    - die Brembobremsen sind schwarz lackiert statt silberfarben
    - der orangene Rahmen
    - die Gabelbrücken vorne sind auch schwarz statt silber
    - und ich glaub ein paar Verkleidungsteile sind lackiert statt einfache Kunststoffteile (sieht man auch im Ersatzteilkatalog an den massiv teureren Ersatzteil Preisen)


    Die SM-R hat irgendwann die Prestige ersetzt, sind halt beides die "gehobenere" Variante der SM.
    In wiefern sich die Prestige von der normalen SM unterscheidet weiß ich nicht genau, außer halt Gussfelgen und auch lackierte Verkleidungsteile.


    Edit: Ah ja und noch bessere Fahrwerkskomponenten (noch mehr Einstellmöglichkeiten)

    Also die SM-R hat wie die SM keinen Mappingschalter.


    Bevor ich mir meine SM-R gekauft habe (vor 3 Wochen) hatte ich für ein Wochenende eine SM, an der nichts verändert wurde.
    Die fuhr sich genauso, wie du es beschrieben hast.


    Die SM-R hat aber einiges schon verändert gehabt: Akrapovic Komplettanlage, ohne Kats und mit AkrapovicMapping und dazu ein 42iger Kettenblatt.
    Fährt sich ganz anders, geht nicht aus und lässt sich schon ab 2500 RPM ruckelfrei fahren.
    Gerade durch Dörfer ein ganz anderes Bild.


    (Also die SM und die SM-R haben den gleichen Motor, es sind nur die Teile die man verändert, ausschlaggebend für ein veränderten Motorlauf).


    Mit der SM-R machst du nichts falsch, die ist eventuell sogar noch einen Tick alltags tauglicher als die SMC da größerer Tank.
    Ich kann nach 1000 km sagen, dass ich es nicht einmal bereut habe ;)

    Also Sorgen um das Geld hab ich mir eigentlich nicht gemacht, ich war überzeugt davon, dass er mir das Geld überweist.
    Ich kann und will mir einfach nicht vorstellen, dass ein Händler da anfängt, Geld einzubehalten.
    Meine Meinung von dem ist einfach, dass er die Schäden gekannt hat, aber darauf spekuliert hat, einen Dummen zu finden.
    Als ich die Schäden dann genannt habe, hat er ja sofort eine Reparatur zugesichert. (Die Gabelbrücke hat er angeblich für 60€ besorgt)


    Der Kaufvertrag ist auch so eine Sache, die mich im Nachhinein doch ein wenig ärgert.
    Unfallmotorrad ist durchgestrichen, aber Sturz/Umfallschaden steht normal da. Dahinter steht dann konkret: Die Kratzer / Gebrauchsspuren Hitzeschutz angegsatz (kann ich nicht lesen) sowie Motordeckel mit Kunde nach Besichtigung Kratz Segrod (kann ich auch nicht lesen).
    Ich sehe das so, dass er konkrete Schäden nennt und somit alle anderen Schäden ausschließt.
    Allerdings bin ich mir da nicht sicher.


    Ich glaube, dass der Schaden nicht so riesig war, trotzdem hätte der Verkäufer es mir sagen müssen.
    Da gibts wohl aus seiner Sicht einen gewissen Spielraum.


    An dem Tag, als ich die Maschine zurückgegeben habe, bin ich mir der Einstellung hin, wenn er mir noch 250€ Nachlass lässt, behalt ich die Maschine.
    Aber das er dann ohne zu Zucken die Maschine sofort zurückgenommen hat, ohne am Preis was zu drehen, hat mich dann doch etwas überrascht.
    Ich glaube, der war von dem Motorrad dann doch sehr überzeugt, wie man am aktuellen Preis ja auch gut sehen kann.
    Nach allem, was er mir verschwiegen hat, war das Fass dann aber übergelaufen und die Sache dann für mich klar: Rückabwicklung.


    Wie auch immer, die Sache ist abgehakt und ich hab meine Lehre daraus gezogen.
    Kaufvertrag genauer lesen und Maschine super genau anschauen.
    Ich schreib mir dazu auch noch eine schöne Checkliste.


    Was ich aber genauso machen würde, wäre Abwicklung mit Bezahlung per Überweisung ohne vorherige Übergabe von Dokumenten außer dem Kaufvertrag.
    Da hab ich einfach zu viel Vertrauen in Händler.
    Ich mein, der Typ hat 100 Motorräder in seiner Halle stehen, der kann sich keinen schlechten Ruf leisten.
    Bei Privatkauf würde ich aber die übliche Methode Bares gegen Ware wählen.

    Um noch ein paar Sachen klarzustellen:
    - es war kein KTM Händler, es war ein Händler der vor allem gebrauchte verkauft und das von jeder Marke. Neufahrzeuge auf Anfrage.
    - es war eine 690 SM, keine Duke. Die ist aber zukünftig auch in der engere Auswahl
    - ich bin im Besitz des Kaufvertrages und eines Nachweises der Rückabwicklung
    - bei der Probefahrt hatte ich die Motorrad-Online Checkliste für Gebrauchtkauf dabei, ich war aber so von der Maschine überzeugt, dass ich sie nur überflogen habe. Dinge wie Lenkanschlag und Schwinge stand da aber auch nicht drauf.
    Für die nächste Besichtigung werd ich mir eine eigene Liste schreiben, dass hat dann mehr Sinn.


    ow_ice: Bekommst ne Antwort ;)

    Ich bin kein Jurist, aber solang er nicht bezahlt, gehört sie ja mehr oder weniger noch mir.
    Stehen tut sie bei ihm.


    Edit: Auf dem Vertrag steht auf der Rückseite:
    Der Kaufgegenstand bleibt bis zum Ausgleich der dem Verkäufer aufgrund der Kaufvertrages zustehenden Forderungen Eigentum der Verkäufers.

    So, ich war vorhin beim Händler, natürlich bei strömenden Regen...
    Ende vom Lied: Er überweist mir heute noch meine 5000€ zurück und die 75€ für die Zulassung sind jetzt halt weg (ist fair).
    Zum Glück bin ich am Wochenende 140 km gefahren und hab nicht einmal getankt :D


    Ich bin hin und wollte sofort den Chef sprechen.
    Der hat nochmal betont, dass er die Gabelbrücke ersetzten würde und die Soziusrasten dran macht (hatte sie schon vom Vorbesitzer da, war ein "Missverständnis" mit den Mechanikern).
    Als ich dann von der Schwinge berichtet habe und ihn darauf hingewiesen habe, dass nur ein Sturz einen Lenkanschlag abbrechen lassen, bzw. nen Krümmer so verbiegen, hat er gefragt, ob ich das so akzeptieren.
    Ich hab natürlich verneint.
    Er hat dann gesagt, gut, es ist ein gebrauchtes Bike, das hat seine Mäkel, dann geht jetzt nur noch Rückabwicklung.
    Rückkaufvertrag unterschrieben, Sache gegessen (sofern das Geld auch wirklich kommt).
    Fazit: 140km Probefahrt für 75€ und eine Erfahrung reicher.


    Hat jemand zufällig ne SM oder SMC in meinem Preisbereich zu verkaufen? :D

    Ihr machts mir echt nicht einfach :(
    Aber echt super die rege Anteilnahme an meinem Problem.
    Meine Einschätzung ist momentan (nach 3 Semestern Maschinenbau :) ), dass das Motorrad noch soweit in Ordnung ist, um gekauft zu werden.
    Das ist ein stabiler Gitterrohrahmen und ich schätze Mal, KTM hat das Bike ordentlich dimensioniert, das das Mal ein bissle Kraft abbekommen kann, ohne gleich einen weg zu haben.
    Zumal die Zeichen auch nicht sooo extrem sind.
    Der Lenkanschlag ist nicht komplett abgesäbelt, ca. 1 mm hält den Lenker noch auf.
    Und der Lenkanschlag ist echt so dimensioniert, dass der sofort abbricht: Alu, dann auch noch Guss und ne fette Kerbe sind einfach Zeichen dafür, dass der bei sowas abbrechen soll.
    Viel Energie beim Sturz/ Umfaller hat wohl eher der Krümmer inkl. ESD abbekommen.
    Und der ist halt nur grad gebogen worden, aber soweit funktionstüchtig.
    Aus kaufmännischer Sicht will ich jetzt natürlich eine ordentliche Situation für mich schaffen.
    Sprich, die Gabelbrücke muss ersetzt werden und ein angemessener Wertersatz / Kaufpreisminderung für eingedellten Krümmer und angeschliffene Schwinge muss geleistet werden.
    Die Kohle muss auch langen, den Makel, dass es nun ein Unfallmotorrad ist, auszugleichen.
    Eure kritischen Stimmen haben mich nun schön darauf eingestimmt, dass es mit 100 bis 200 € nicht getan ist.
    Ich denke mit mindestens 400€ sollte ich schon spekulieren können.


    Ich will aber erst einmal die Reaktion von dem Händler abwarten.
    Da ist vieles krumm gelaufen, so langsam glaub ich selbst nicht mehr an die gute Seele des werten Herrn.
    Wenn der auch nur bisschen rum muckt oder ich das Gefühl habe, der verarscht mich, werd ich dem schön nett sagen, dass ich eine Wandlung der Kaufes fordere, da mir das zu heikel wird.
    Durch seinen Fehler im Vertrag schätz ich mal, dass ich gute Karten habe.
    Sollte er das ganze juristisch verteidigen wollen, nur zu, fand ich schon immer Mal interessant, :D


    Ich schau mir morgen nochmal alle Teile genau an, auch wann die Plastikteile hergestellt wurden.
    Ich hoffe, auf dem ESD steht auch das Produktionsdatum.


    Manche von euch werden mich jetzt vielleicht für verrückt halten und schütteln ihren Kopf über meine jugendliche Naivität und meinen blinden Optimismus, aber no Risc no Fun^^

    Mein Maschinenbauer Kommilitone hat gerade die Lösung herausgefunden.
    Durch einen Umfaller hats den Krümmer mit dem ESD verbogen.
    Das hat man nicht gemerkt und durch Einfedern hat dann der ESD an der Schwinge geschliffen.
    Ich hab meinen Dad mal drauf sitzen lassen und er hat sich auch tief reinfallen lassen.
    Das passt einfach wie die Faust aufs Auge.
    Auch, dass der linke ESD minimal verdreht ist und der Kettenschutz eine Einkerbung auf der Reifenseite hat, passt da ins Bild.
    Der ESD muss dann ersetzt worden sein.
    Der Krümmer wurde nur zurecht gebogen, der hat nämlich eine kleine Delle direkt an der ESD Verschraubung.


    Naja, immer hin kein Sturzschaden bei Geschwindigkeit.
    Könnte tatsächlich nur ein Umfaller sein.
    Ein nicht genannter Schaden ist es trotzden.
    Sowohl Schwinge als auch Krümmer haben Schäden (wenn auch nur minimal).


    Kann ich am ESD ablesen, wann der hergestellt wurde?



    Edit: Also was ich noch alles dran rum bastel hab ich mir schon einen Plan gemacht, aber jetzt will ich erstmal nur den Fall geklärt haben.
    Und das Zeug selber dran bauen find ich auch geiler.
    Wobei so ne Akra Komplettanlage zu nem Sonderpreis, ich könnt schwach werden :D

    Beim Vorbesitzer nachzufragen wird schwer.
    Erstens ist es wie gesagt wohl ein Italiener, zweitens hab ich den Brief nicht, da der Händler mir die Maschine anmeldet.
    Den Brief bekomm ich also erst morgen.


    Freundlichkeit ist natürlich oberstes Gebot, ich gehe das ganz ruhig an.


    Bezahlt habe ich für das Bj. 2008 Bike mit 13400 km genau 5000 € inkl. 100€ Gutschein bei dem Händler und inkl. 1 Jahr Gewährleistung.
    Die einzigen nicht standard Teile sind die Handprotektoren und die vielen orange eloxierten Deckel (Bremsflüssigkeit usw.).
    Der Rest ist eins zu eins das originale Bike.

    Seh ich auch so.
    Der Händler hat heute zu, morgen fahr ich gleich nach der Uni hin.
    Dann red ich normal mit ihm und frag ihn eben, wie sowas passieren kann.
    Ich will da auch keinen Rechsstreit anfangen oder groß Kohle verlangen.
    Ich will einfach nur fahrn und zwar mit einem Bike, für das ich nicht zuviel bezahlt habe.


    Sein bestes Argument beim Verkaufen war ja auch, er sei ein Händler, da is alles besser.
    Das kann er jetzt unter Beweis stellen :D


    Ich hab mir die Maschine grad nochmal angeschaut, mehr scheint wohl nicht zu sein.


    Übrigens, im Vertrag ist Import aus Europa durchgestrichen, im nachhinein hat sich aber ein Mitarbeiter verplappert und es kam raus, es ist ein Italienimport.
    Die Antwort vom Händler war dann, als wir ihn darauf angesprochen haben, dass sei so üblich bei denen, dass er das nicht erwähnt hat.
    Er hat zugegeben, dass das im Vertrag falsch sei.
    Wenn es hart auf hart kommen sollte, dann kann ich das als Trumpf spielen.
    Das sollte für eine Wandlung ausreichen.