Beiträge von 620 SC

    Hallo Marc,


    danke für Deine Rückmeldung. Für mich interessant, weil ich ja zu dem Thema eine bestimmte These habe, die bei dem Auftreten des Fehlers auf eine zu schwache Batterie beruht. Ich selber habe ja das Pendant von JMT verbaut und hatte bisher noch keine MTC - Fehlermeldung. Auch schalte ich den Motor wie Du aus. Ich hatte z. B. aber auch nach unbeabsichtigten Abwürgen des Motors auch noch keine entsprechende Fehlermeldung.

    Ich habe das Thema auch schon mal mit meinem Händler diskutiert, dem diese Problematik durchaus bekannt ist. Er hatte z. B. auch schon mal durch Steinchen eine Blockierung der Klappensteuerung gehabt. Auch sagte er, daß der elektronische Meßbereich des Sensors für die Klappensteuerung sehr minimal ausgelegt ist und z. B. durch eine falsche Einstellung der Züge für die Klappensteuerung dann Probleme auftreten. Offensichtlich gibt es nicht " die Ursache " für das Auftreten dieses Fehlers, sondern das Ganze scheint leider vielschichtig ausgelegt zu sein. Ich persönlich werde das weiter beobachten, weil es mich einfach interessiert, auch wenn ich bisher davon nicht direkt betroffen war. Fazit: Nichts desto trotz lasse ich mir nicht den Spaß an diesem wirklich für mich persönlich tollen Motorrad damit nehmen.

    Hallo Michus / Michael und Velosolex / Marc,

    könntet Ihr bitte mal posten, welchen genauen Typ von Batterie Ihr in Eueren SDR 3.0 verbaut habt bzw. verbaut ist ?


    Danke und Gruß,

    Christian

    Meine bescheidene Meinung zu dem Thema ist wie folgt: Obwohl durchaus Fortschritt freundlich eingestellt, bin ich beim Thema elektronisches Fahrwerk eher zurückhaltend. Erste Erfahrungen mit der Multistrada waren damals ( halt noch ein Novum ) eher durch wachsen, was die Federung insgesamt wie auch die technische Zuverlässigkeit betraf. Einen direkten Vergleich hatte ich dann mit der Tuono V4 Bj. 16 und dem 21 er Modell. Für mich war die 16 er State of the Art bis auf die Bremse vorne. Mit dem elektronischen Fahrwerk der 21 er kam ich überhaupt nicht klar. Allein das Einstellen bzw. für mich die richtige Einstellung zu finden war mir praktisch unmöglich und nur Dank eines Bekannten, der sich diesbezüglich sehr gut auskannte und Fahrwerkseinstellungen auch ebenso sehr gut analysieren konnte, war es möglich, eine für mich fahrbare Justierung des Fahrwerks einigermaßen zu finden. Etwas relativieren will ich meine Aussage schon, denn er bzw. auch andere Tuono E5 Fahrer fanden und finden das E - Fahrwerk sehr gut. Fazit aber für mich und nach meinen positiven Erfahrungen mit der SDR 3.0 mit herkömmlichen Fahrwerk und dessen Einstellmöglichkeiten bzw. auch deren merkbaren und wirksamen Veränderungsmöglichkeiten bleibe ich doch noch erst einmal ein Fan des analogen Fahrwerks. Nichtsdestotrotz werde ich noch versuchen, eine SDR 3.0 Evo mal Probe zu fahren, allerdings auch entsprechend eingestellt. Dann sehe ich mal weiter.

    Grundsätzlich halte ich es und wie es meine Vorschreiber auch schon erwähnten für absolut sinnvoll und damit auch gut angelegtes Geld, das analoge Fahrwerk bei einem Fahrwerkstuner, der sich dazu mit dem entsprechenden Fahrzeug und dessen Fahrwerk schon auskennt, zur Überarbeitung zu überlassen. Das macht allein schon deswegen Sinn, da die Originalfahrwerke halt standardisiert sind ( halt z. B. nicht auch sehr leichte bzw. eher schwerer Fahrer abgestimmt sind ) und eine individuelle Abstimmung auf das Fahrergewicht, Fahrstil, Einsatzzweck etc. da deutlich noch Verbesserungen zu Tage treten läßt. Ich habe das mal nach jahrelangen Selbstversuchen während meiner Zeit als Endurosportler selbst erlebt, als ich meine damalige EXC 450 einem Spezialisten überließ. Ich habe danach und das im positiven Sinne die EXC fahrwerkstechnisch nicht wieder erkannt und zugleich bereut, dies nicht schon viel früher mal habe machen lassen.

    Ich wiederhole mich gerne, indem ich darauf verweise, daß ich nach dem Studium der Beiträge hier im Forum zu den Elektrik - bzw. Elektronik - Problemen bei der SDR 3.0 das Hauptproblem bei der original verbauten bzw. bei Nachrüstung zu schwachen Batterie sehe. Da ich eher unregelmäßig fahre und damals aus Gewichtsgründen eine trotzdem relativ Leistungsstarke Lithium - Ionen Batterie verbaut habe, habe ich bisher keinerlei Probleme im Bereich der Elektrik / Elektronik gehabt. Auch vor kurzem bei einem unbeabsichtigten Abwürgen des Motors beim Anhalten trat keine Fehlermeldung danach auf.

    Bin schon ganz wuschig auf das Moped. Wollte sie zwar in Blau- Orange aber Silber-Orange ist auch okay. Bekomme beim Händler nen guten Preis

    Suche Dir einen Händler, wo die sogenannte Chemie zwischen Dir und ihm paßt. Dort kauf Dir dann die SDR 3.0. Der Preis ist im Zusammenhang mit weiteren Konditionen derzeit wirklich heiß und das Motorrad ist einfach " endgeil ".

    Belehrungen durch enttäuschte Einzelgänger, die irgendwelche Behauptungen im Internet aufstellen, um einfach negative Stimmungen zu erzeugen, schmecken mir tatsächlich nicht. Übrigens, ich persönlich sehe auch keinen tieferen Sinn darin, mich z. B. in einem BMW - Forum anzumelden, um dort als nicht BMW - Fahrer den Usern dort zu erklären, wie " doof " angeblich ihre Fahrzeuge sind. :winke:

    Ich hatte das bei ca. 4000km

    Beim Bremsen war ein leichtes "Klack" zu spüren.

    Habe das Lenkkopflager nach Rap. Anleitung eingestellt und die Gabel entspannt.

    Seitdem ist es nicht mehr aufgetreten.

    Hatte ich auch bei dieser Laufleistung. Beim Überprüfen habe ich festgestellt, daß die so bezeichnete " Steuerkopfschraube " auf der oberen Gabelbrücke nicht fest genug angezogen war. Nach dem Lösen der Schrauben in der oberen Gabelbrücke und Lösen des Lenkungsdämpfer an der unteren Gabelbrücke sowie in diesem Zustand 3 x Aus - und Einfedern der Gabel habe ich die " Steuerkopfschraube " erst einmal statt mit 12 NM wie vorgeschrieben mit Gefühl etwas fester angezogen, dann erneut gelockert und wieder 3 x die Gabel ein - und ausfedern lassen. Danach habe ich die " Steuerkopfschraube " wie vorgeschrieben mit den 12 NM festgezogen und ebenso die übrigen vorher gelösten Schrauben mit dem jeweils vorgeschriebenen Drehmoment. Bevor ich allerdings den Lenkungsdämpfer wieder fest geschraubt habe, habe ich die Gabel auf Spiel und freie Bewegung in beide Richtungen hin überprüft. Das Ergebnis war i. O. . Bei der anschließenden Probefahrt war das Knacken weg.

    Anmerkung: Wenn man es 100 % genau machen möchte, dann zieht man die Gabelbrücke aus dem Steuerkopf und fettet jeweils die Lager und Lagersitze oben wie unten nach.

    Sollte übrigens die eingebaute Batterie " tot " sein, hilft in der Regel auch ein Fremdstarten nicht weiter aufgrund des hohen Widerstandes der " toten " Batterie. Daher entweder eine aktive Batterie einbauen und dann testen, ob das Lenkschloß entrastet bzw. das Display aufleuchtet und der Selbsttest statt findet. Oder die Kabel von der eingebauten Batterie lösen, Fremdstartkabel anschließen und testen, ob dann das Lenkschloß entrastet bzw. das Display aufleuchtet und der Selbsttest statt findet. Starten würde ich dann den Motor allerdings nicht.

    P.S.: Stoppe grundsätzlich den Motor mit dem " Race On " - Schalter. So, wie Du das machst, also Stoppen des Motors über das Seitenständer ausklappen, ist so, als ob Du den Killschalter oben benutzt.

    Anmerkung: Die Teilnahme hier und die Aufzählung der Fehler in Anbetracht von Usern hier in diesem Forum, die eine SDR 3.0 fahren, ist meiner Meinung nach ziemlich überschaubar und alles andere als Besorgnis erregend. Ich denke, wenn man selber unter der Vorraussetzung gewisser technischer Grundkenntnisse sein Fahrzeug ab und zu mal selbst prüft, dann können Probleme rechtzeitig entdeckt und entweder selbst oder durch eine Werkstatt abgestellt werden.


    In diesem Sinne weiterhin allen SDR 3.0 Treibern eine gute Fahrt und viel Spaß mit ihren Fahrmaschinen.

    Mein Feedback zum Thema Krümmerschelle vorne, Tankverschluß und MTC - Fehler:

    Ich habe heute die Krümmerschelle vorne auf Festsitz kontrolliert. Das war so, allerdings war die Schraube nicht so fest wie die von der Schelle hinten. Eine Kontermutter selbstsichernd war montiert, allerdings mit einem Sicherungsring aus Kunststoff. Daher habe ich als 1. Schritt die Schraube fester angezogen und als 2. Schritt die Sicherungsmutter gegen 2 Neue ersetzt, deren Sicherungsring aus Metall besteht und diese rückseitig gegeneinander gekontert. Das dürfte sich so nicht mehr von alleine lösen.

    Der Tankverschluß bzw. der Tankdeckel wird innerhalb der vorgegebenen Zeit elektrisch für das Öffnen bzw. Schließen freigegeben. Dieser läßt sich aber nur schwer entriegeln bzw. ebenso schlecht schließen. Daraufhin habe ich den gesamtem Schließ - und Öffnungsmechanismus mit Ballistol " geflutet " und einwirken lassen. Danach ließ sich der Tankdeckel deutlich leichter öffnen bzw. schließen.

    Ich habe den Klappenmechanismus am Krümmer bzw. dessen Funktion optisch geprüft. Solche Bewegungen des Systems bzw. dessen Halterungen wie in dem einen hier hinterlegten Vid gezeigt, habe ich nicht festgestellt. Die Züge bewegen sich einwandfrei. Bedeutet für mich auch, daß die Klappe bzw. deren Mechanismus nicht klemmt. Prophylaktisch habe ich auch hier das Ganze mit Ballistol " geflutet ".

    Zum Thema MTC noch folgende Ergänzung: Habe nach dem Kauf der SDR noch folgende Änderung vorgenommen, indem ich eine JMT HJTX20CH-FP-SI eingebaut habe. Grund war damals für mich das Thema Gewicht im Vergleich zur Original - Batterie. Wenn ich hier die Beiträge allgemein und u .a. zum Thema MTC analysiere, scheint für eine einwandfreie elektrische bzw. elektronische Funktion aller entsprechenden Bauteile der SDR 3.0 eine konstante Batterie - Spannung zwingend nötig zu sein. Das wird durch die Verwendung der von mir oben erwähnten Batterie mit Sicherheit gewährleistet. Jedenfalls hatte ich noch keine elektrischen bzw. elektronischen Probleme bei meiner SDR.

    Nun habe ich auch die beiden Kabel der Blinker vorne geprüft. Und siehe da, beide wiesen Brüche in der schwarzen Ummantelung auf. Die Kabel selber waren i. O.. Der Grund für diese Ermüdungsbrüche war zumindest bei dem Kabel in Fahrtrichtung rechts ein Kabelbinder, der sehr stramm saß und damit bei Lenkbewegungen dem Kabel nicht genügend Spielraum zum Ausgleich gab. Beide Ermüdungsbrüche habe ich durch schwarzes Isolierband gesichert und rechts einen neuen Kabelbinder angebracht, den ich nicht ganz zuzog. Links werde ich halt weiter beobachten.