Der VSD kostet mit Kat 495,- Eier, was für den Trichter aufgerufen wird kann ich nicht sagen, weil ich als Versuchskaninchen einen Sonderpreis bkommen habe - wird das Kraut aber nicht fett machen!
Ja, mit VSD sollte hochoktaniger Sprit getankt werden, sofern das Gemisch nicht angepasst wird!
Beiträge von Gerd_99
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Ich bin ca. 500 km mit Stage mild unterwegs, hatte bisher keinerlei Probleme. Für besseren Sound brauchst du auf jeden Fall noch Akra oder irgendeinen anderen ESD; mit original-ESD ist das immer noch in erster Linie unauffällig.
Das Konstantfahr- oder Magerruckeln bei niedrigen Drehzahlen bekommt man nur mit Kastl in den Griff.
Ansonsten bistet Stage mild sicher das beste Preis / Leistungsverhältnis bei vollständiger Legalität. -
deChris: Christian hat gemeint, dass es nur einen eher kleinen Drehzahlbereich betrifft, wo das Gemisch grenzwertig mager ist. Solang man nicht öfters Vollgasetappen auf der Autobahn fährt, sollte das kein Problem sein.
no_fear: meinst du mit hiflow Mod die Verlängerung des Ansaugrohrs? Christian wollte ja austesten, wie das auf einer ansonsten originalen 690er funktioniert, das haben wir leider vergessen. Aber ohne die Highscore-Mitte ist es fraglich, ob das was bringt...
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Da ist kein Kastl drin, nur der VSD und der Trichter im Ansaugstutzen! Die Dellen sind das, was von den "Serien- Dellen" halt noch übrig bleibt.
Klar, mit Kastl schauts wieder anders aus, aber für den betriebenen Aufwand ist das Ergebnis echt gut!
Hab übrigens heute beim Überholen im 2. ausgedreht. Der Leistungsabfall ganz oben ist mir nicht weiter aufgefallen, bin eher vom Begrenzer überrascht worden. -
Liebe Forumsmitglieder und Duke-Treiber!
Ich hatte gestern das Vergnügen, meine 2014er Duke 690 (ohne R, 2.700 km, all stock) einer Behandlung bei Christian (Highscore) unterziehen zu lassen: raus mit dem Brotkasten, stattdessen die Highscore-Mitte und den Trichter auf den Ansaugstutzen montiert ( -> Stage „mild“).
Hier das Ergebnis

Die Duke legt praktisch über das gesamte Drehzahlband an Leistung zu. Ab 5.000/min. ist der Antritt sehr energisch und der Motor schnappt regelrecht nach Drehzahl.
Der etwas stärkere Leistungsabfall in den letzten 700-800/min ist in der Praxis egal, weil man ja im Normalfall schon früher schaltet, da das Leistungsmaximum bereits überschritten ist. Der Bereich kann als Drehzahlreserve z.B. in schnellen Linkskurven dienen, wo man wegen der Schräglage nicht zum Schalthebel kommt, aber auch da ist der leichte Leistungsabfall gegenüber der Serie sicherlich zu verkraften. Höchstens auf der Autobahn könnte die erreichbare Spitzengeschwindigkeit gegenüber dem Serientrimm geringer sein (aber wohl auch nur dann, wenn sie im letzten Gang in Serie ausdreht) - ich habs nicht ausprobiert.Was man in den Prüfstandsdiagrammen so nicht sieht, ist die spürbar verbesserte Laufkultur im unteren Drehzahlbereich. Der Motor geht jetzt auch unter 3.000/min. ohne Hoppeln und Kettenpeitschen, hängt sauber am Gas und dreht rund und ohne zu hacken hoch - wohlgemerkt alles ohne jegliche Änderung an der Einspritzung! Natürlich zählen die ganz niedrigen Drehzahlen nach wie vor nicht zum Wohlfühlbereich des 690ers, im Originalsetup war die Duke hier aber nur mit Unterstützung durch die Kupplung fahrbar. Jetzt kann man auch im innerstädtischen Verkehrsgewühl einigermaßen schaltfaul und deutlich entspannter fahren, ohne die Kupplung abzubrennen. So gesehen leistet die Highscore-Mitte sogar einen kleinen Beitrag zur Verkehrssicherheit
Der Klang mit Serien-Endschalldämpfer ist unter Last bei höheren Drehzahlen etwas strenger, schärfer, „rennmäßiger“ wenn man so will, dabei aber nur unwesentlich lauter. Die grundsätzliche Klangcharakteristik ändert sich allein durch die Highscore-Mitte nicht, für sonores Einzylinder-Ballern bedarf es auf jeden Fall noch eines geeigneten Endschalldämpfers.
Braucht man Stage 3?
Schwer zu sagen. Wer dem 690er einfach gute Manieren bei voller Legalität beibringen will, wird mit Stage mild hochzufrieden sein. Die Verbesserung im Vergleich zur Serienabstimmung ist angesichts des geringen finanziellen und „schrauberischen“ Aufwands erstaunlich, und man fragt sich, warum KTM das nicht gleich so macht. Aber natürlich ist man, sobald man die Verbesserung selbst erlebt hat, angefixt, und das Bessere ist bekanntlich des Guten Feind. Schon möglich, daß ich in ein paar Monaten über die Unterschiede zwischen Stage „mild“ und Stage 3 schreibe…
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Hallo Highscore! Stelle meine ´14er Duke-ohne-R gerne zum Testen zur Verfügung! Arbeite im 20. Bezirk, bin also ganz in der Nähe. Bei Interesse bitte PN!
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Den Trick mit den Rasten hab ich eh gleich am ersten Tag gemacht, aber dadurch ist mir jetzt der Schalthebel etwas zu weit vorne, also Abstand Raste <-> Schalthebel zu groß...
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ich hab, nach dem kauf der duke, auch erst mal schimpfe bekommen, weil ich mit abgeschundenen knie- und zehenschleifern heimgekommen bin - und die duke ja eigentlich zum vernünftigen fahren gekauft worden ist

und ja, ich bin eher der, der unter tuning nicht das anschrauben, mehr oder weniger sinnvoller teile versteht. oder gar nur aus optischen oder akustischen gründen was hinbastelt. wenn ich schraube, dann um zu reparieren oder zu verbessern. hab zwar bei der duke jetz auch erst mal die diskussion gehabt, warum man an einem "neuen" motorrad schrauben muss oder warum man sich eine maschine kauft, die nicht perfekt ist... aber was soll ich sagen? eine 100% perfekte maschine wird es für mich vermutlich nie geben. es hat mich bisher an allen meinen maschinen, darunter auch eine FZR1000 2LA und eine YZF750 irgendwas gestört. bei der 2LA war es das (zugegebener maßen) steinalte fahrwerk und die bremsen. dazu die, für große kerle wie mich, etwas unangenehme sitzposition. an der YZF750 warn es bislang nur die bremsen. und natürlich das gewicht. das fahrwerk hab ich allerdings, in vorbereitung auf die rennstrecke, auch schon angepasst und verändert.
Seh ich auch so, die Maschine muss halt an den Fahrer angepasst werden. Bei der Bandit hat z.B. ein breiterer Lenker und anderes Mapping der ECU gereicht.
mal schaun, an der duke stört mich bislang nur noch der kennzeichenhalter, denn der schaut original wirklich kacke aus. und ich möchte das schaltschema umdrehen. also erster gang nach oben und alle weiteren nach unten. das passt nämlich leider überhaupt nicht zu meinen anderen maschinen, und ich muss jedes mal umdenken und umlernen, wenn ich mit einer der anderen fahre.
Ja, der KZH ist nicht das gelbe vom Ei. Mir würde so eine Lösung wie beider Ducati Diavel gefallen, hat irgendein Forumsmitglied eh mal gebaut, glaube ich. Ist halt wieder die Frage, ob man das typisieren kann...
nur wie ich das zu wege bekomm, hab ich noch nicht rausgefunden. weil ich, durch das fehlende schaltgestänge, keine möglichkeit sehe...
Sicher nur mit Umbau auf die R-Rastenanlage. Hätte aber auch gleich den Vorteil, dass die Position der Rasten weiter hinten und oben ist. Überlege ich mir auch noch, die zu montieren...
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servus und willkommen hier, erst mal!
Danke
wozu man ne hupe am mopped braucht? egal
Naja, eh so gut wie nie, aber wenn doch, bin ich froh wenn man sie auch hört! Und das Teil hat 9,- gekostet...
wir können im sommer gern mal ne runde drehen. können ja als treffpunkt die kalte kuchl hernehmen uns mal kurz kennenlernen und dann ne runde drehen.
Gerne
Vll. bringen wir ja sogar eine Forumsrunde zustande?ich hab, nach dem kauf der duke, auch erst mal schimpfe bekommen, weil ich mit abgeschundenen knie- und zehenschleifern heimgekommen bin - und die duke ja eigentlich zum vernünftigen fahren gekauft worden ist
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Ich könnte mich an solch einen Anblick gewöhnen, Schön alles unten raus lassen:o
Das wäre doch genial - Underfloor für (fast) umsonst! Kriegt man das typisiert? Nachdem die Schalldämpfung ja
hauptsächlich im VSD stattfindet, sollten die Geräuschgrenzwerte ja nicht das Problem sein?! -
Sensationeller Thread, vielen Dank! Genau wegen solcher Informationen lese ich hier mit: echte Verbesserungen am Moped um (fast) kein Geld zum Selbermachen! Habe auch öfter unerwünschte Leeläufe vor allem zw. 5er und 6er.
Aber ich sollte mich vorstellen - ist mein erster Beitrag hier: bin seit August '14 Besitzer einer neuen 690 Duke, hat jetzt gerade mal 2000 km auf der Uhr und steht derweil im Wohnzimmer ;-)
Vorher Bandit 1250, FZR 600, GPZ 500, Vespa PK 50, und etliches mal ausprobiert.Letztes Jahr bin ich mit einem Freund zum Erzbergrodeo gefahren, und er hatte für ein paar Monate eine Ur-Duke. Nachdem sein Hauptmoped in der Werkstatt war, musste er die Reise mit der Duke antreten. Bis dahin war ich immer der schnellere Fahrer, aber gegen die Duke hab ich am Ochssattel kein Land gesehen. Also war aufrüsten angesagt, und nachdem ich meiner Freundin erklärt habe wie vernünftig eine Duke ist ("weniger Hubraum und die ist ja viiiiel günstiger im Verbrauch und so...") hab ich zuerst die 390er ausprobiert. War dann aber doch etwas untermotorisiert, und nachdem die 690er grad um 7500,- zu haben war, hab ich net lange nachgedacht.
Seitdem ein paar Sachen montiert (Sturzrahmen, Handguards, ordentliche Hupe, paar Aufkleber), Kastl kommt auch noch rein, und dann warten auf den Frühling :-)
Würde mich über eine Runde mit Gleichgesinnten mal freuen, wohne in der Nähe der Dopplerhütte!
LG, Gerd