Beiträge von Berty_Fox

    Hi Berti_Fox, der STR is bei mir auch nach spätestens 5t km hinten Glatze. Die 790 is einfach sehr quirlig, da wird die rechte ✋️ halt öfters mal schwer (-:

    Welchen Offroadreifen fährst du? Fährst du dann auf der Straße mit Offroad-ABS. Das ABS bei der 790er kommt ja vorne schon mit dem STR nicht klar.

    Aktuell einen GT823, auf der Straße immernoch erstaunlich gut, Pässe kann man wirklich gut flott fahren, man sollte sich nur bewusst sein, dass man ständig wesentlich näher am Grenzbereich unterwegs ist als mit dem STR. Das Fahrverhalten ist natürlich selbst mit 50:50 schon ein anderes als mit Straßenreifen.


    Ich habe hier als 990er reingepfuscht, hab kein ABS

    15t km mit 2 Sätzen, also 7500km jeweils, das schaffe ich nicht mal mit einem STR.


    Gröbere Reifen willst du ja für die Performance auf Schotter, sprich solche Reifen dann bis 1,6mm runter fahren um die theoretische Laufleistung auszureizen macht nahezu keinen Sinn.


    Bei 15t brauchst du auf jeden fall eher 3-4 Hinterreifen wenn du einen typischen 50:50 Reifen willst.

    Mehr Laufleistung schafft nur Motoz, dann aber wieder mit anderen Nachteilen (Nasshaftung)


    Welchen 50:50 ist ja eher Glaubenssache.

    Ich bin mit dem AX41 sehr zufrieden, fand ihn auch bei -5° auf nasser Straße überraschend gut (andere unterstellen dem Reifen hingegen eine schlechte Nasshaftung), viele schwören auf den Anakee Wild, ich pers. würde niemals zum Ranger greifen, die Profiltiefe vorne finde ich erbärmlich wohingegen der Wolf den Ranger offroadiger als den AX41 einstuft.


    Eigentlich finde ich inzwischen alle Reifen zwischen reinen Straßenreifen und den typischen 50:50 ziemlich sinnlos seitdem ich selbst erfahren habe was mit Rallyreifen auf der Straße geht.


    Für mich sinnlose Reifen:

    Dunlop Trailmax Raid, E07, Scout, usw., für die spricht eigentlich nur die Laufleistung

    Auch wenn ich keine 890 fahre, denke ich ist das Thema hier am besten aufgehoben da es bei den 790/890 Fahrern wohl die meisten gibt die etwas zum Thema beitragen können.


    Klar wer nur Offroad fährt, ausschließlich Rallys oder sich hierfür einen extra Radsatz zulegt greift zur 2,5/1,85" Felge mit Reifenhaltern und entsprechenden Reifen.

    Also bitte keine "2. Radsatz" Diskussion, klar sind die schmalen auch stabiler, aber die Originaldimension bekommt man auch von Excel und hat dann wesentlich mehr Reserven als Original.


    Mir geht's hier AUSSCHLIESSLICH um die Gegenüberstellung von präziserem Fahrverhalten offroad der schmalen Felgen gegenüber der Fahrstabilität der Breiten onroad.


    Mit dem 140er Reifen finde ich geht man schon sehr starke Kompromisse ein bei über 200kg und 100PS, einigermaßen grobe 150er gibt es immer mehr (E09, GT823, D908), daher würde ich hinten zu einer 3,5 oder 3,0" Felge tendieren um mit einem 150er Reifen die selben Vorteile wie mit einem 140er auf einer 2,5" Felge zu haben. Die Montierbarkeit von 140ern spielt für mich also auch keine große Rolle.


    Wer kann hier direkte Vergleiche ziehen?

    Bringts die schmale Felge offroad so sehr vom Fahrverhalten wenn man nach wie vor Reifen wie e09 verwendet und keine noch gröberen?

    Oder anders herum, versaut man sich die Straßeneigenschaften mit schmalen Felgen wenn man mal mit 50:50 Reifen unterwegs ist?


    Daher Frage ich mich ob 1,85 und 3,5" mit 150er die Goldene Mitte ist und Offroad signifikante Vorteile bringt ohne Nachteile auf der Straße zu haben?


    Ändert sich mit schmalen Felgen etwas an der Notwendigkeit von Reifenhaltern?

    Oder hat die Felgenbreite keinen Einfluss auf die Notwendigkeit Reifenhalter zu verwenden sondern ausschließlich der Luftdruck?

    1600km TET Slowenien, Autobahnetappen mit 140km/h, endlose Pässe mit Anbremsen und Rausbeschleunigen und viele km auf unterschiedlichstem Terrain.


    Hier der Bericht:


    VR

    ca. 10-8mm über, je nach dem an welcher Seite des Sägezahns man misst, dieser ist sowohl in Laufrichtung als auch quer dazu deutlich vorhanden.

    Am Anfang mit Straßenluftdruck 2,4bar noch sehr sehr kippelig und wirklich sehr wenig Grip auf Asphalt aber kaum wahrnehmbare Geräuschkulisse.

    Mit niedrigerem Luftdruck von 1,8bar on und offroad bzw. auch 2,1bar dann auf der Heimreise hat sich der Reifen schlagartig gewandelt. (Der Reifen reagiert wirklich enorm auf den Luftdruck)


    Mit 1,8bar hat die Geräuschkulisse stark zugenommen, ab 70km/h aber nicht mehr zu hören aufgrund der Windgeräusche. Der Grip Offroad ist wie zu erwarten sehr gut, gerade die Seitenführung hat mich begeisert, aber onroad kann man ohne Probleme die Pässe hoch und runter jagen, ich hätte es nicht geglaubt. Einzig auf Bremsen in Schräglage reagiert der Reifen sehr empfindlich.

    Da der Vorderreifen auf Asphalt deutlich vor dem Hinteren rutscht muss man seinen Fahrstil etwas anpassen, auch der Grenzbereich ist nicht unbedingt der beste, kündigt sich aber zumindest an.


    HR 8mm über

    In jeder Lebenslage unauffällig gut, auf Asphalt waren Drifts aus der Kurve raus quasi nicht zu provozieren, Offroad ebenso unauffällig gut.

    Hervorzuheben ist auch hier die sehr gute Seitenführung, auch im Matsch.


    Die Regenperformance habe ich nicht ausgereizt, zum zügig/vorsichtig fahren hats gereicht.


    Den Verschleiß finde ich bemerkenswert gut, wenn man bedenkt, dass ich 250kg plus Fahrer auf der Straße sehr sportlich bewegt habe, selbstverständlich ist der Reifen im Matsch keine Wucht, das kann absolut kein Reifen der auf der Straße noch irgendetwas können soll. Aber deutlich besser als man es angesichts der doch guten Straßenperformance erwarten würde.IMG_20230601_195843.jpg

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    Wenn du nur mal schottern willst und das ganze, so wie es sich für mich anhört, immer nur im Zuge längerer Touren geschehen wird dann würde ich das Kriterium der Offroadfähigkeit nicht so wichtig sehen.


    Wenn du vor hast lediglich Schotterpisten zu fahren dann wirst du da nach ein wenig Übung kaum einen Unterschied zwischen den einzelnen Motorrädern merken, je anspruchsvoller das Gelände, desto größer werden die Unterschiede von mittlerer zu großer Enduro merkbar.

    Auf der Straße und Reise sind die Unterschiede von mittel zu groß dann schon sehr deutlich zu spüren, vorallem wenn man eine T700 mit einer 1190 vergleicht.


    Ich persönlich bin gar kein Fan von zweit, dritt usw. Motorrad sofern der Einsatzbereich nicht total auseinander geht, selbst Chris Birch sagte mal er fährt sein Fahrwerk und den Fahrmodi seiner Motorräder immer mit der selben Einstellung damit sich das Motorrad immer gleich anfühlt.


    Was ich damit sagen will: wenn du dein Motorrad viel fährst und ein entsprechend gutes Gefühl dafür bekommst, dann fällt es dir auch offroad wesentlich leichter als wenn du nur für den Schotterurlaub vom erst auf das zweit Motorrad wechselst welches du "selten" fährst.

    Dito, original filtert am besten.

    Fährst du alleine oder in der Kolonne?


    Schaumstoffluftfilter machen meiner Meinung nach nur bei Rallys einen Sinn wenn man ständig jemandem hinten dran klebt und entsprechend am besten mehrmals täglich den Filter wechseln sollte.

    Papier geht da einfach extrem schnell ins Geld.


    Selbst wirbelt man kaum Staub auf welcher den Weg zum eigenen Luftfilter findet

    Das was du suchst hört sich für mich ja eher nach denen hier an:

    Motoz Tractinator Adventure

    Shinko 805

    Pirelli Scorpion Rally (ohne STR)



    Eventuell findest du den für dich passenden Kompromiss auch aus einer Kombination 2 Reifen V/H


    Anonsten kann ich meinen Teil noch zum AX41 beitragen. Meiner Meinung nach der 50/50 Reifen mit dem größten Spagat. Bei zügiger Fahrweise on und offroad hält der Hinterreifen aber nicht mal 4000km durch, der vordere hingegen erweist sich als überraschend Sägezahn Resistent und hat nach 2000km gerade mal 1,5 von 8mm Profiltiefe abgebaut

    Montieren ging überraschend einfach obwohl man beim Ventil einfädeln schon die deutlich steifere Karkasse zum Ax41 gemerkt hat.

    Raus geplobt sind sie dagegen trotz reichlich Paste eher schlecht. Habe aber unterwegs eh immer etwas Montagepaste dabei, macht das Leben einfacher, ohne flutschi könnte es bei dem Reifen nicht funktionieren.


    Ausführlicher Fahrbericht folgt, wird vermutlich der TET Kroatien werdenIMG_20230522_135430.jpg

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    Zu Motocrosszeiten habe ich vieles durchprobiert, im Grunde war es total egal was da ich hauptsächlich auf Lehm und Erde unterwegs und die haftet zwar beim PTFE nicht an der Kette, aber am Ritzel und allen möglichen anderen Teilen an welchen die Kette vorbeiläuft.


    Auf der Straße bin ich lange mit Drylube von Würth gefahren, Top Zeug aber je nach Witterung muss man alle 500-1000km auffrischen, nichts für lange Touren.


    Im Sand oder Staub hat das ganze auch ganz gut funktioniert da nichts haften bleibt, aber sobald es matschig wird siehe oben.


    Aktuell habe ich HKS extreme im Versuch, soll 2500km halten und macht bis jetzt einen sehr guten Eindruck.

    einen möglichst groben Reifen (diese Regel endet mit den 50/50 Kandidaten alias Ax41 usw.) wählen da man auf Schotter und im Gelände einfach bedeutend mehr Spaß hat wenn der Grip stimmt.

    Auf der Straße bietet selbst ein Ax41 noch genügend Grip um bei Nässe flüssig fahren zu können und auf trockener Straße ordentlich am Gas zu drehen.


    Es gibt wie ich finde ausschließlich 3 Gründe die gegen einen groben Reifen sprechen:

    -km Leistung von 4000-5000km ist nicht ausreichend

    -der Geldbeutel fordert Reifen die länger halten

    -man ist der Meinung man benötigt bei Gefahrensituationen auf der Straße möglichst viel Grip bzw. Bremsleistung

    Meine Batterie an der 2018er Super Duke 1290 R hat leider das zeitliche gesegnet


    Was ist von der von Louis angebotenen Batterie für 120 € zu halten ?

    DELO LITHIUM-ION-BATTERIE

    PLFP-14R 12V/4AH,CCA 280A

    https://www.louis.de/artikel/d…r_article_number=10036945

    Habe ich mir im Winter auch eingebaut, jedoch zur Sicherheit das 6Ah Modell, wenn auch als Ersatz zur Originalbatterie die 4Ah angeben war.


    Batterie verhielt sich auch bei -5° absolut unauffällig, Langzeiterfahrung habe ich keine

    Danke für den Link.


    Die Optik ist mir tatsächlich absolut egal...nur hat man bei den Tankecken der 990 inzwischen nurnoch die Möglichkeit welche aus Carbon zu kaufen.


    Original sind die aus Plastik (welche es aber nicht mehr gibt) da halten die aus Carbon wenigstens einen Ticken länger.


    Mein Gedanke war, das recht dünne aber stabile Carbon als "Träger" zu verwenden und mit etwas elastischem, abriebfestem drüber zu gehen...nur was? Genau das ist die Frage des Threads

    Meine Meinung.....egal was zu da drauf bringst, bei einem Stütz , selbst ein Umfallen vermackelt die Ecken. Besser oben bleiben. Ich weiß....klappt nich immer.

    P.S. ..die Plastikecken gibt es nur noch für Rechts. Ich bin noch dran diese wieder in den Handel zu bringen. Aber es stockt noch.

    Die Ecken dürfen ruhig Macken haben...meine 990 wird zwar nicht bei Rallys eingesetzt, aber nach 15 Jahren Motocrosssport und dementsprechender Offroadmanier liegt das Ding dann doch mal öfter.


    Die Tanks stecken gut was weg, das ist bekannt, aber wenn man mal auf 10m Länge Bodenkontakt auf Schotter hat ist von den Plastikecken absolut nichts mehr da...wäre ja nicht schlimm wenn es sie denn noch nachzukaufen gäbe...selbst Carbonecken sind immer nur mal sporadisch im Programm zu irren Preisen.


    Daher meine Idee auf das Carbon eine Art Verschleiß-Schicht aufbringen welche man im Winter wieder ausbessern kann um neues Material für den nächsten Rutscher zu haben welches sich anstelle des Tanks abschleifen kann.


    Denn die Tanks gibts auch nicht mehr...gebrauchte auch nicht billig

    Je 50% Straße/Gelände


    Karoo 4, Ax41, Anakee Wild, Ranger, E10 usw.


    Reifen mit schon ganz ordentlichen Stollen aber in eher engem Abstand.

    Fallen auf der Straße im Reisemodus kaum zu normalen Straßenreifen hin ab (solange es trocken ist), im nassen noch handelbar und zeigen auch auf groben Schotterpisten erst Schwächen (dann aber ziemlich schnell) wenns matschig wird.


    Laufleistung meist um die 4000-5000km


    So einen reifen würde ich stets für eine Reise mit Offroadanteil wählen sofern man mit der km Leistung klar kommt und der Geldbeutel es hergibt einen Reifen auf einer einzigen großen Tour zu verbrauchen.

    Wir haben mal grob gerechnet... 3500km insgesamt - davon schätze ich mal vorsichtig 10% Offroad. Was für Erfahrung habt ihr da hinsichtlich der Reifen?

    Derzeit fahre ich einen Metzler Karoo 4 - bisher knapp 1000km aber fast nur Asphalt... wenig Schotter - ich glaube kaum, dass der 3500 km hält...

    der sollte eigentlich schon durchalten, sofern er bei Reisebeginn neu ist.

    Mit abnehmender Stollenhöhe nimmt meist auch der Verschleiß ab, und solange auf den letzten 1000km keine argen Offroadausflüge geplant sind würde ich zu einem 50:50 Reifen tendieren.

    Maximaler Fahrspaß on und offroad.

    Die Carbonecke von 4K hat eine ca. 3mm starke, leider sehr harte, transparente Schicht über dem Gewebe. Keine Ahnung was das ist, aber soetwas in flexibel suche ich.


    Von den originalen Ecken gibt es nur mehr eine Seite. Die Plastikecken sind zwar recht resistent bei Stößen, bei Rutschern auf Schotter sind die aber sofort durchgeschliffen, deshalb habe ich auf Carbon umgerüstet da die dann doch bedeutend länger stand halten. Ums posen gehts hier nicht.

    Ich habe neue Tankschutzecken von HFcarbon aus Carbon (matt, ich glaube ohne Harzschicht) welche mir leider als sehr dünn erscheinen.

    Mein Motorrad liegt und rutscht definitiv öfter mal, daher sollen die Ecken schon was weg stecken können.


    Meine bisherigen Ecken sind von 4k und haben eine Dicke Harzschicht überm Carbon, bereits nach dem ersten Sturz war diese gebrochen, einfach nicht flexibel genug.


    Daher meine Frage:

    Mit den neuen Ecken habe ich eine gute, flexible Basis aus Carbon. Wie könnte man die Ecken jetzt weiter behandeln um eine möglichst abriebfeste, stoßabsorbierende und trotzdem flexible Schicht zu erhalten?


    Optik ist mir egal, soll nur funktionieren. Am besten wäre es , wenn die Schutzschicht ausbesserbar ist