Nachteil:
Es ist ein elektronisches Gerät.
Danke für Deinen Bericht. Angenehm zu lesen, keine Superlative, sondern liest sich sehr sachlich.
Bei einer Tour hat man Zeit, bei einer Rallye nervt jeder zusätzliche Stress.
IMHO bringt mehr Vorbereitung auch nicht viel. Was willst viel vorbereiten, wenn die BT Verbindung sporadisch verloren geht.....
Zusätzlicher GPS Sensor, usw. macht das Ganze nicht simpler.
Und es gab auch genug, die Probleme mit der Papierrollen-Navigation hatten. Auch da kann der Motor zum weiterrollen ausfallen oder die Batterien für die Kilometeranzeige sind leer.
Mit dem Motor hatte sogar ich, zum Glück bei einem Training vor der ersten Rallye. Ein Stecker zum Motor hatte eine kalte Lötstelle.
Batterien fürn Trippmaster sollte egal sein. Zumindest die RNS brauchen die Batterie nur, damit die Anzeige auch bei stehendem Moped, ohne Strom vom Moped etwas anzeigt. Wenn der Motor läuft, laufens mit den 12V vom Moped.
Wobei zur Vorbereitung, jetzt nach der langen Pause sowieso, ein Batteriewechsel IMHO dazu gehört.
Wenn man sich mit den Veranstaltern, wie Meletis Stamatis (Hellas Rally) oder Stefan Rosner (Bosnia) Rally unterhält, stellt sich das Gegenteil heraus. Die haben sogar ein großes Interesse and Teilnehmern, die ein elektronisches Roadbook einsetzen. Das hat zwei ganz einfache Gründe. Alleine die Druckkosten der Roadbooks für die Hellas Rally belaufen sich auf mehrere Tausend Euro pro Jahr und das kommunizieren von Roadbook Änderungen bei einem Teilnehmerfeld mit vielen unterschiedlichen Sprachen, wo viele nur mäßig English sprechen, ist sehr aufwendig.
Wie so oft, hat Alles eine Vor und Nachteile, Pro und Contra.
Kosteneinsparung nimmt sicher jeder Veranstalter gerne mit, klar. Umso mehr stellt sich die Frage, warum viele Veranstalter noch kein E-Roadbook anbieten? Muss einen Grund haben.
Da manche Veranstalter auch sehr drauf achten, dass man das Papier-RB wieder abgibt und nicht als Souvenir behält, glaub ich halt, dass unter anderem ein Grund ist, dass die Strecken nicht einfach verteilt werden. Sei es, damit die Leute nicht zuviel trainieren und die Akzeptanz der Bevölkerung kippt oder damit nicht andere Veranstalter Teile der Strecke aufnehmen.
Wie auch immer, es wird Gründe geben, warum viele Veranstalter (noch) keine E-Books anbieten. Das einfache kopieren, schätze ich, wird Einer davon sein.
Dies wird auch von den Teilnehmern wert geschätzt, was dazu führt, dass die PDF Versionen der Roadbooks noch nicht im großen Stil als Downloads kursieren.
Betonung auf Noch. Bis jetzt sind es erst eine Handvoll Leute. Auch wenns nicht groß in Foren angeboten werden. Irgendwann gehens im Freundeskreis weiter.
Im Grunde kann man jedes rugged Android Device als e-Roadbook Basis verwenden, hier kommt es mehr auf Anspruch und Budget an. Hier muss man klar sagen, wenn man ein bisserl mehr von der Technik unter der Haube versteht, dass Carpe Iter definitv einer der geeignesten Varianten ist.
So günstig ist es leider nicht praktikabel. Ich hab derzeit ein 6,5" Handy montiert. Ist zwar heller als mein S20 Handy, aber bei Sonne unbrauchbar. Mit der orig. Folie kannst es als Schminkspiegel nutzen, mit der Antireflex Folie sieht man einfach nix mehr, wenn die Sonne rauf scheint.
Zum Vergleich: Das orig. Dashboard und das Garmin 276cx sind noch immer tadellos ablesbar.
Deshalb, weil Du dich hier her "verirrt" hast: Du hast ja auch das 276er Garmin:
Ist das CarpeIter immer ablesbar, zumindest solange, wie auch das 276er?
Kann man digital auch sehr, sehr einfach mit dem Programm Xodo machen.
Hat Monsterkuh.net in einem Video auch schon gezeigt. Ja, ist halbwegs einfach. Trotzdem bin ich mit Leuchtstift am Papier-RB flotter, einfacher. Da hab ich meine 2 Farben (mehr brauch ich nicht) immer in der rechten Hand und bin mit dem markieren noch während der Besprechung fertig.
Es ist nicht so, dass ich absoluter Technik-Verweigerer bin, ganz im Gegenteil, bin schon auch bißerl ein Nerd und kauf mir jedes Spielzeug zusammen, war mir gerade in den Sinn kommt. Aber ich bin auch soweit Nerd, dass ich analoge Lösungen nicht abgeneigt bin, wenn ich dort Vorteile sehe.