Beiträge von mimas101

    Sorry, aber Du hast keine Ahnung, wenn Du das was nach 01:41 im Video passiert als pendeln bezeichnest.


    Ohne Beleidigungen (vielleicht zur Tarnung mangelnder, eigener Sachkunde ?) scheint's auch bei Dir nicht zu gehen?
    Das, was im Video passiert, nennt man "Shimmy-Effekt" (Lenkerflattern) - von manchen hier auch dramatisch als "Lenkerschlagen" bezeichnet, der kann sich durchaus zum Pendeln verstärken.


    Zitat

    Das bei einem derartigen Beschleunigen der Lenker "leichter" wird ist wohl sonnenklar....das schaffst Du natürlich nicht mit den 50 PS Deiner alten Affen Twin (Dein Avatar). Fahr mal ein Bike mit 100 PS und mehr...


    Keine Sorge. Ich beherberge - neben dem Affen-Twin als Alltags-Gefährt - noch weiteren "Edelschrott." Einer hat 120, der andere 160 PS. Kommen noch andere Beleidigungen von Dir, oder war's das jetzt?


    :nein:


    In einem stimme ich Dir natürlich zu: Wenn das Pendeln konstruktionsbedingt ist, muß der Hersteller Abhilfe schaffen.... .

    Ich begreife das Moped als komplexes schwingendes System. Jegliche Änderung von Parametern, .....


    Luftfederung finde ich persönlich sehr geil und habe in der Dose und im MTB damit................


    Wieder ein Roman. :applaus::applaus::applaus:


    Ein kleiner Tip: Einfach'draufsetzen und - fahren, fahren, fahren......
    Mopetten, die ein "schwingendes System" darstellen, taugen nix.


    Ach so - zufällig bei You-Tube gefunden:


    https://www.youtube.com/watch?v=hCig-lND_3Q


    Ab 1:41 passiert das, wovor viele "Fahrphysikspezialisten" hier ja mächtig Angst haben.... . Der Typ auf dem Bock läßt sich davon trotzdem nicht beeindrucken. Ist eben normal.... .

    Neinneinneinnein.... - so einfach ist das nicht:


    :zwinker::zwinker:


    Es gibt ja außer dem "Nichts mit einem Rand drumherum" auch noch Löcher im sogenannten Nichts:



    Interessant, was geschähe, wenn sich Fahrer und Adventure zu einer Singularität verdichteten.... - etwa zu einem großen Attraktor?

    darfst mir schon glauben. Das Bild zeigt die Sektion 18 des A320. Ich arbeite schon mein halbes Leben an diesem Model.


    Wo? Doch nicht etwa in Finkenwerder? Ja dann: Wo sind die - optischen - Unterschiede zur Sektion 18 des A 320 und A 340? Reine Neugierde, mehr nicht.


    Zitat

    Ein Dopplerblech innen an die Schwinge, eines aussen, beide verklebt und zusätzlich Paßbolzen gesetzt.


    Ach so - jetzt kapier' ich: Ein Dopplerblech an die zum Rad zeigende Seite, eines außen an die Schwinge. Alles klar.


    Trotzalledem - vor allem, wenn man nicht an der Materialien kommt: Ein geübter "Brutzler" kann auch Alu schweißen... . Ich hab' mir das zweite Bild mal angeguckt - sieht ja gar nicht so dramatisch aus..... . Blech angepaßt, 'draufgebrutzelt - fertig ist die Laube.... . Es las' sich so, als sei die Schwinge halb "durchgesägt"... .

    Hallo Klaus....:


    .....Der Flügelkasten wird großflächig mit einer Flächendichtung versehen und dann mit Paßbolzen und geschlagenen Niet verbunden. Diese Flächendichtung wirkt wie ein Kleber.


    Eben. Diese Flächendichtung wirkt eben "nur" "wie" ein Kleber. Ist aber keiner (darum geht's hier ja nun mal).
    Woran Du aber - auch wenn das jetzt o.T. (sorry, Moderation) ist - aufgrund der Innenaufnahme festgestellt haben willst, daß es sich bei der "Tonne" um die eines A 320 und nicht eines A 340 handelt (in der Quelle steht es jedenfalls so) - das würde ich gerne einmal wissen.


    Um den Glaubenskrieg abzukürzen: Selbstverständlich spielen Kleber - besonders im Segel- und UL-Flugzeugbau - eine große Rolle, zumal diese Luftfahrzeuge fast vollständig aus Composite-Materialien und in Schalenbauweise hergestellt werden, auch werden die Stringer inzwischen nicht mehr unbedingt vernietet, sondern eingeklebt.


    Zitat

    Würde Leo ein passgenaues Alublech (besser zwei/eines Innen, eines Aussen) in dieser Form montieren, könnte Er vermutlich noch Zwei Weltumrundungen mit dieser Schwinge machen.


    Dazu müßte dann aber die Schwinge aufgetrennt und wieder zusammen"geklebt" werden. Ob das allerdings dann noch für zwei Weltumrundungen reicht?


    :zwinker::zwinker:


    Meine bescheidene Meinung: Im Zweifelsfall ist Schweißen oder Hartlöten doch immer noch das einfachere und (für den "Hausgebrauch" auch haltbarere) praktikablere Fügeverfahren.


    Ebenfalls :kapituliere:

    ....
    Kleber haben gegenüber Schweißverfahren den Vorteil, nicht thermisch in das Gefüge einzugreifen und dadurch dessen Eigenschaften zu verändern. Die Belastbarkeit ist oft höher, als diejenige von geschweißten Verbindungen, ohne deren Nachteile zu besitzen. Deshalb wird auch im Automobilbau ...


    Das ist - so pauschal - nicht ganz richtig bzw. - falsch:


    Generell sind die Epoxidharz-Klebstoffe im Automobilbau punktschweißfähig, die Durchschweißfähigkeit beim Punktschweißen nimmt bei der Zugabe von Glaskugeln jedoch ab. Das Schweißen mittels MAG/WIG etc., also mit hohem Wärmeeintrag, ist in der Nähe von Klebenähten nicht zulässig, da der Klebstoff durch den großen Hitzeeintrag verbrennen kann.


    Fazit: Im Automobilbau wird - insbesondere beim Zusammenfügen der Bodengruppe und den Seitenwänden, dem Dach teilweise immer noch nur punktgeschweißt oder punktgeschweißt UND geklebt.


    Nur geklebt werden Teile, die keiner hohen Biege- oder Zugbelastung ausgesetzt sind, z.B. Glasscheiben etc.


    Für den Flugzeugbau gilt das ganz besonders:


    Der Flugzeugrumpf ist eine Hauptbaugruppe eines Flugzeuges. Er verbindet alle anderen Bauteile eines Flugzeuges, wie Tragwerk und Leitwerk, das Bugfahrwerk und - sofern es nicht an den Tragflächen ist - das Hauptfahrwerk. Der Flugzeugrumpf beinhaltet das Cockpit und den Raum für Passagiere und Nutzlast. In der Regel befinden sich auch Lüftungs- und Klimatisierungstechnik, Schmierstofftanks und ein Teil der Kraftstofftanks im Rumpf.


    Existentielle Bauteile wie z.B. der zentrale Tragwerkskasten (das Bauteil, in dem die Flügelwurzeln aufgehängt sind) - werden NIEMALS geklebt, sondern nach wie vor vernietet.


    Hier der Rumpf eines Airbus A-340:



    Geklebt werden nur Metalle, die eine thermische Gefügeveränderung nicht vertragen, weil sie in ihrer Struktur geschwächt werden.... .


    Viel Spaß beim Dazulernen. :zwinker:


    Kleine Löchlein an einer Kradschwinge mit einem Aluminium-"Bapperl" zukleben - warum nicht.... .

    Moinsen!


    Aaalso - wenn man Fahrphysik zu seinem Steckenpferd erklärt hat, muß man auch experimentierfreudig sein.
    Ich versuch's mal im nächsten Frühjahr mit dem Reifen/Rad hier:


    Veloce V5501 Rille 4.00 -6 4PR TT NHS


    Vorne vielleicht etwas größer dimensioniert - das wird dann aber extrem vorderradlastig - und extrem handlich.... - dann noch die Auspuffanlage von zwei in eins auf zwei in zwei umrüsten, dann paßt's scho'.... .


    :zwinker:


    Schließlich: Ob man ein Moped mit breiteren Reifen in die Kurve "hineinkämpfen" muss hängt von verschiedenen Faktoren ab, insbesondere auch von der Kontur des Reifens. Da ist bei den modernen Reifen auf den modernen Mopeds mit der entsprechenden Fahrwerksauslegung durchaus kein "Kampf" mehr erforderlich.


    Auch das ist mir durchaus - durch eigene Fahrerfahrung mit diversen, modernen "Mopeten" (eines aus 2010) - bekannt, die Grundproblematik bleibt jedoch weiter bestehen. Es gibt physikalische Grundlagen, die man auch mit der modernsten Reifenkontur, dem modernsten Karkassen- und Laufflächenaufbau, der "breitbandigsten" Mischung (z.B. 2 CT) nicht aufheben kann. Daß den Verfechtern des Umbaus auf Kineos dann schlecht wird, weil ihre Überzeugung, ihr Glaube etwas erschüttert wird, tut mir ja leid - ist aber auch nicht zu ändern. Im Motorrad"geschäft" halten sich eben hartnäckig viele Mythen... . Schließlich kosten die Dinger ja einen Haufen Kohle.

    Ääääähhhh, Mimas, das ist schon genauso, wie Bernd ausgeführt hat. Bei gleicher Kurvengeschwindigkeit ist mit schmalen Reifen weniger Schräglage erforderlich, bei gleicher Schräglage mit schmaleren Reifen mehr Kurvengeschwindigeit möglich.


    Darum ging's doch zuletzt gar nicht mehr. Es geht und ging darum, daß man mit breiteren Reifen in der gleichen Kurve, mit gleicher Geschwindigkeit, im gleichen Radius MEHR Schräglage fahren muß als mit schmaleren Reifen, gleich mit welcher Radgröße. Wortreiche Erklärungen suggerieren vielleicht zwar mehr Kompetenz, sind aber häufig verwirrend und wenig zielführend. Der Nutzen, den eine Umrüstung auf 17-Zöller haben KANN - aber nicht unbedingt muß - wurde nun auch hinreichend ausgeführt und erklärt. Wer sich welche 'dranschrauben will, der kann's ja tun. Ob allerdings der gewünschte Effekt so "sagenhaft" bzw. "sensationell" ist, bleibt mal dahingestellt. Hatte ich ja bereits geschrieben: Kleinere Räder verleihen mehr Agilität, das ergibt sich aus den geringeren Kreiselkräften der Räder. Obwohl das auch nicht zwingend so sein muß, wie mein Beispiel an einem Krad mit 21-zölligem Vorderrad und 17-zölligem Hinterrad zeigt. Ich denke, daß dieser Effekt oft überbewertet wird.

    @mimas: Fahrphysik ist mein Steckenpferd..


    Meines auch, daher die vollständige und - hoffentlich - richtige Erklärung, das hat nämlich mit einem "schmalen, überlappenden Grenzbereich" nichts zu tun, in aller Kürze und ohne viel Umschweife:


    Je breiter der Reifen desto mehr Schräglage muß man fahren, da sich der Aufstandpunkt von der Mittellinie entfernt. Nebenbei heisst das auch: Bei gegebenen Parametern Schwerpunkt, Geschwindigkeit, Kurvenradius, Reifenform muß das Motorrad genau eine(!) bestimmte Schräglage einnehmen. Diese Schräglage läßt sich nur durch Schwerpunktverlagerung beeinflussen.


    Es ist also kein Wunder wenn auf einem Motorrad mit breiten Reifen schon die Rasten schleifen, während der Kollege mit den schmaleren Reifen noch relativ viel Spielraum hat. Die Radgröße spielt dabei überhaupt keine Rolle. Einfaches Fazit: Breite Reifen müssen in die Schräglage "gekämpft" werden, während schmalere Reifen förmlich "'reinfallen". Viel Spaß mit 19 Zoll.


    Bildchen dazu:



    Blauer Pfeil - breite Reifen.
    Roter Pfeil - schmalere Reifen.

    Es gibt kein Problem. Diejenigen, die den Umbau haben machen lassen, sind sehr zufrieden. Schön, sehr schön. Ja - aber warum denn diesen Umbau ständig wort- und detailreich lobhudeln, als ob damit das Ei des Kolumbus ge-, wenn nicht gar das Motorradfahren auf großen Reiseenduros neu erfunden wurde? :zwinker: Die Vor- und Nachteile beider Radgrößen mit einer Umrüstung sind doch nun hinlänglich bekannt - und das nicht erst seit vorgestern.

    Du vermutest - was das Gutachten betrifft - richtig: Borrani stellt nur noch Räder für "Oldtimer" oder "Klassiker" her - auf Anfrage z.B. für die legendären Königswellen-Ducatis (900 Supersport-Desmo).
    Ansonsten: Stichwort XL 500 R - vorne 21 Zoll, hinten 17 Zoll... . Handlich wie nur sonstwas. Darüberhinaus mit schmaleren Reifen - und daß man mit schmaleren Reifen (vorausgesetzt, die Gummimischung stimmt) schneller und mit weniger Schräglage um die Ecken pfeffern kann, dürfte Dir auch bekannt sein? :zwinker:


    Ich möchte es jetzt mal so sagen :grins: auf keinem Motorräder wo Pimpe bislang draufgesessen ist, wir zusammen unterwegs waren, ob er ein 19 oder 17 Zoll verbaut war/ist, hatte ich nur im geringsten den Eindruck, das er auch nur den Hauch von " etwas mehr an fahrerischem Aufwand " gebraucht hatte, um allen, aber auch wirklich allen - da nehm ich mich übrigens auch nicht aus, egal ob ich mit der Multi oder SD 1290 R unterwegs bin, weg zufahren...nun gut man kann jetzt sagen das ich " Nase bohre " :lautlach: kann ja auch durchaus sein, möchte mich aber auch nicht selbst beurteilen :knie nieder:


    Eben. Und dann braucht's auch den Umbau von 19 auf 17 Zoll - eigentlich - nicht. Wer's kann, der kann's. Egal ob mit 17 oder 19 Zoll. :zwinker:
    Aber die Optik spielt für manche ja auch eine Rolle.... . So eine mächtige Enduro mit zierlichen, kleinen Rädern fällt ja schon ein bißchen auf. :zwinker:


    Zwischen "Nasenbohrern" und "lebensverneinender Fahrweise" ist darüberhinaus auch noch eine ganze Menge Platz... .


    Fällt mir noch siedendheiß ein, Radgrößen, Handlichkeit: XL 500 R (1982) - Code PD 02: Vorderrad 21 Zoll :staun: Hinterrad:.... 17 Zoll. Und nu? Das Ding ging auch um die Ecken wie sonstwas.... .

    Dabei ist es doch nun hinreichend bekannt, daß kleinere Räder ein Zweirad agiler machen als größere... . Egal, welches. Stichwort rotierende Massen, Kreiselkräfte.... . Wenn sie dann auch noch "zum Niederknien schön sind".... . :zwinker:


    (Borrani-Drahtspeichenräder sind auch nicht übel.... - besonders die mit der "hohen Schulter"...)

    mimas101, erzähl mal, wie haste das gemacht mit der 690 SMC "154 kg totierende Masse.....". Hast Dich rückwärts beim Bremsen oder vorwärts beim Beschleunigen überschlagen?


    Was bitte sind "totierende Massen"? Ich kenne am Motorrad nur ungefederte, gefederte und rotierende Massen (z.B. die Kurbelwelle oder die Laufräder - volkstümlich auch gerne Felgen genannt). Ich behaupte - wie Du das Gegenteil - daß man auf einer 1190-er gegen einen routinierten Fahrer auf einer 690 SMC in engem Kurvengeschlängel keine Chance hat. 154 Kilogramm gegen 238 Kilogramm. Egal, ob mit 17 oder 19 Zoll-Rädern. Punktum. Das kann man nur mit Maschinengewalt - 150 gegen 62 PS halbwegs wettmachen. Mit einem Supersportler hat man - auf genannten Streckenabschnitten - fast in jedem Fall verloren, der "Druck auf dem Vorderrad" spielt da überhaupt keine Geige - auf der Rennstrecke ebenfalls nicht, dafür sind die Fahrzeugkonzepte viel zu verschieden. Ich sehe jedenfalls immer mit Vergnügen, wenn sich die Hang-Off-Kandidaten fast knieschleifend verzweifelt bemühen, auf der LS z.B. eine hier ja vielgehaßte GS abzuschütteln. Es will und will einfach nicht gelingen.


    Aber wie geschrieben: Ich will keinen Streit. Im Zweifelsfalle hast Du natürlich gerne - und sei es durch Wortreichtum und inflationären Gebrauch von Fremdworten - immer Recht. :knie nieder: