Beiträge von pistonpunisher

    Ich habe mit meinen (nachgekörnerten) Kipphebeln auch nach 20.000km keine Probleme.
    Es ging auch nicht speziell darum, sondern daß mein Händler in D “noch nie“ etwas von Problemen damit bei der 690 gehört haben wollte. Genauso wie Gabelentlüfter unnötig seien, die Gabeln würden keinen Überdruck aufbauen. Nun, ich habe welche verbaut und die Erfahrung gemacht, daß sich da sehr schnell ein Überdruck aufbaut.


    Es ging bei meiner Aussage dazu nur darum, daß ich Sorgen habe, ob mein Händler überhaupt bereit, bzw. willens ist die Probleme, die ich habe und abstellen lassen will, zu “erkennen“.


    Beste Grüße,
    Thomas

    Ähm... Die Geschichte mit “Kipphebelprobleme, etc.“, das kam von meinem Händler in Deutschland. Das ist ja das, worauf ich mich freue wenn ich versuche die Beanstandungen zu platzieren. Ich mache mir da nur bedingt Hoffnungen, daß ich das ohne Probleme überhaupt platziert bekomme.


    KTM hat heute früh bereits geantwortet und bestätigt, daß die Einhaltung der 10.000km Intervalle zählt. Nicht die absolute Laufleistung. Fand ich gut.


    Ich behalte meine kleine Knatterbüchse. Sie hat so viele Kratzer, und Macken, das ist alles Charakter, der ihren Wert für mich ausmacht, aber wertmindernd beim Verkauf auswirkt.


    Nein. Sie bleibt bei mir. Nach dem Trip sowieso.


    Beste Grüße,
    Thomas


    Ps.: Sie ist jetzt beim Service und bekommt “Wellnetz“

    Hi Idler,


    danke für Deine Einschätzung. Die Frage ist, wie sehr ich auf meinen Händler vor Ort zählen kann. Wirklich Ahnung haben die da von der Technik nicht, oder sagen wir es so: Sie kennen keine Probleme. Kipphebel? -Nie gehört. Gabelentlüftung? Wozu? Die baut keinen Druck auf. -Und ich wundere mich immer, wieso ich Druck ablassen kann wenn die Katie nur in der Wärme steht...


    Du verstehst sicher worauf ich hinaus möchte. Jemand der keine Probleme sehen kann oder will, der wird dann eventuell auch keine all zu große Hilfe bei der Abstellung sein. Aber klar, ohne die Wartungsnachweise, auch wenn technisch unnötig, wird es mit Sicherheit nicht einfacher.


    Beste Grüße aus Lima,
    Thomas


    PS.: Schön wenn Dir meine Seite gefällt!

    Hi Fanki,


    danke für Deine Einschätzung. Wenn KTM bis heute Abend nicht antwortet, werde ich den Service machen lassen.


    In Bogota wurde über Weihnachten auch nochmal das Ventilspiel bei 15k km kontrolliert. Ich hatte das explizit in Auftrag gegeben, weil ich den Chaoten (und DAS waren sie wirklich) in Bolivien nicht getraut hatte. Die hatten das angeblich gemacht, aber die Verschraubungen meines Safaritanks sahen nicht aus als wären angefasst worden...


    Egal. Im Prinzip gönne ich meiner kleinen, treuen Knatterbüchse nur das Beste. Sie hat mich ja auf den letzten 20k Kilometern auch nicht im Stich gelassen.


    Beste Grüße aus Lima,
    Thomas

    Hi zusammen!


    Ich habe mal eine Frage und würde mich über Eure Erfahrungen freuen.


    Derzeit bin ich in Lima, Peru. Meine kleine Knatterbüchse hat jetzt ziemlich exakt 20000km erreicht. Normalerweise wäre jetzt ein Service fällig.


    Da ich jedoch in der Vergangenheit hier in Südamerika jede sich bietende Gelegenheit genutzt habe, um dem Motorrad einen Service zukommen zu lassen, habe ich einen Service bei 10000km in Santa Cruz, Bolivien und einen weiteren bei 15000km in Bogota, Kolumbien machen lassen. Jeweils bei offiziellen KTM Händlern. Dass einer von denen den Service nicht im System vermerkt hat, ist eine andere Geschichte. Ich habe die Rechnungen aufgehoben.


    Nun bin ich also in Lima. Von den gefahrenen Kilometern, habe ich erst die Hälfte eines Intervalls gefahren. Nach den "festen Intervallen" wäre jetzt ein Service fällig. Da ich jedoch nun nur noch Straße bis Santiago de Chile fahre, ist die Beanspruchung seit Bogota viel niedriger als im vorherigen Offroadbetrieb, würde ich jetzt ungerne einen Service machen lassen. Wenn ich in Santiago bin, hat die Katie 24000km erreicht, kommt in den Container und wird nach Deutschland verschifft. Dort bekomme ich sie zurück und bringe sie direkt zum Händler.
    Das Getriebe ist sackhakelig (war es von Anfang an) und wurde über Laufleistung einfach nicht geschmeidiger. Der erste Gang springt oft wieder raus, runterschalten ist oft nur durch Spielen mit der Kupplung möglich, was blöd an Ampeln ist, wenn ich im vierten Gang heranrolle und dann nicht normal mit gezogener Kupplung herunterschalten kann.
    Außerdem war da noch das Geräusch von meiner Steuerkette bei kaltem Motor. Und das hätte ich gerne auf Garantie repariert.


    Nun bin ich auf Eure Erfahrungen gespannt. Was zählt mehr: Tatsächliche Laufleistung nach einem Service oder die sture Einhaltung der Serviceintervalle.


    PS.: Wenn man lange reist, tun 150 Dollar für einen Service (das wäre der Preis hier in Lima ohne irgendwelche Extras und Probleme), der eigentlich unnötig ist, schon weh. Davon kann ich hier fast eine Woche leben. In Deutschland ist es teurer, aber da arbeite ich auch und dann ist das etwas anderes.


    Beste Grüße aus Lima,
    Thomas

    Hi zusammen!


    Ich bin gerade kurz vor der peruanischen Grenze und werde es auf meinen Reifen nur noch bis Lima schaffen, dann ist der Heidenau fratze.


    Offenbar gibt's gerade ein Verfügbarkeitsproblem des 140/80 R18 bei Touratech in Lima. Der 150/70 R18 wäre aber kein Problem. Passt der auf die 690 oder wird's dann eng in der Schwinge? Reicht die Maulweite der Felge überhaupt? Auf dem Weg nach Norden war das kein Problem. Jetzt ist es wohl eins.


    Es geht mir nur um die Machbarkeit. TÜV etc. interessiert hier nicht den Maulwurf. Die haben hier andere Sorgen.


    Danke Euch!


    Gruß,
    Thomas

    Mahlzeit zusammen!


    Sorry, dass ich jetzt von einem anderen Profil aus schreibe. Hab gestern versehentlich einen Loggin benutzt, von dem ich gar nicht mehr wusste, dass ich ihn mal hatte. -So ein Forenstandardloggin. Als ich alles fertig hatte, kam mir die Nummer komisch vor und dann dämmerte es mir. -Nur bisschen zu spät.


    Also, sorry, ich bin der Selbe.


    Ich hatte auch auf SKS getippt. Leider waren die bisherigen KTM Dealer dafür hier nicht besonders empfänglich. Ich fahre jetzt einfach auf Risiko. Meine Schaltung hakelt vom ersten Meter an, oft springt der zweite Gang auf Schlechtwegestrecken nach dem Einlegen heraus, das sei alles "normal und ich solle erst einmal ein paar Kilometer fahren". Ist leider so geblieben. Zusammen mit dem Rasselgeräusch werde ich die Katie dann bei meinem KTM-Händler in Hannover hinstellen und um Abarbeitung bitten. Ist ja noch Garantie drauf. Sollte mir der Maschinist um die Ohren fliegen, kommt die Fuhre in den Zug und ich stelle sie in Valparaiso in den Container und in D zum Händler. Sonst macht das Mädchen echt keine Zicken, nur das Geräusch wird bei kaltem Motor gefühlt langsam lauter. Warm ist da nix mehr.


    Da ich aber täglich nicht viele Kaltstarts mache und oft längere Strecken von ein paar hundert Kilometern am Stück fahre, bin ich optimistisch, dass sie das übersteht. Sie hat schon härtere Sachen gut überstanden. :respekt:


    Im Moment müsste ich bei etwa 16tkm liegen, da sollte also noch nix in den Sack gehen. Wobei... Die gleiche Maschine eines Kumpels und Mitfahrers bis Bogota uns da ja vom Gegenteil überzeugt hat...


    Aber insgesamt bin ich echt zufrieden mit der Kleinen und werde sie auch nicht mehr hergeben. Zurück zu Hause wird sie dann zur Reparatur gegeben und danach wird sie komplett aufgearbeitet. Nur die Kratzer, die bleiben. :peace:


    Ich muss an der Stelle wirklich mal eine Lanze für die kleine KTM brechen. Trotz diverser harter Stürze, übelster Waschbrettpisten, schlechtem Sprit, großer Höhe (bis 5000m), viel Staub, Split, Sand und Steinen, sie hat sich besser als ihr Fahrer geschlagen. Zwar achte ich auch darauf, dass sie alle 5-7000km frisches Öl bekommt, aber ansonsten außer mal ein paar Tropfen Öl nachfüllen, Tanken und Luftfilter auswaschen keine Probleme.


    Viele Grüße aus der Cafetera,
    Thomas

    Moinsen!



    Ich habe gestern mal geschaut. Mein Schalthebel ist fest und ich habe auch keine Schleifspuren auf dem Seitendeckel... Ich glaube, ich fahre jetzt einfach Anfang nächster Woche noch ein paar mal und behellige danach meinen KTM-Dealer hier vor Ort. Leider hab ich das Moped da nicht gekauft, aber mal sehen wie die sich so machen.


    Gruß,


    Thomas

    Mach ich gerne. Mir fiel das Gequietsche letztens auf, als ich sie vom Service abholte und beim leichten Berühren des Schalthebels dieser dann quietschte. Leider komme ich im Moment so gar nicht zum Fahren, was ziemlich nervt. Aber so isses nun mal. Dafür ab Oktober umso mehr! :wheelie: :wheelie: :wheelie:

    Hallo cometeus,


    danke für Deinen Input. Das könnte auch bei mir passen. Auf dem Rückweg vom Horizons Unlimited (waren immerhin knapp 470km), hatte ich auch zunehmend weniger Öl drin und den Eindruck, dass die Schaltung noch hakeliger wurde. Bei mir quietscht auch der Schalthebel. Vielleicht deutet das auch darauf hin, dass er sich gelöst hat. Loctite wäre dann auch mein Freund. Werd mir das heute Abend mal ansehen.


    Gruß,


    Thomas

    Wie praktisch, dass das Thema hier gerade behandelt wird. -Da brauche ich keinen neuen Thread aufmachen.


    Guten Morgen zusammen!


    Ich hab bei meiner Enduro von 2016 und mittlerweile sagenhaften 1200km das Problem, dass die Schaltung einfach nur komplett indifferent in den unteren Gängen ist (kein Rastierungsgefühl der Gänge, den Leerlauf finde ich nur anhand der grünen Leuchte im Kombi) und oben (4./5./6.) Gang muss ich oft ordentlich gegen einen Widerstand treten, dass ich die Gänge gewechselt bekomme. Also so richtig schön hakelig. Hinzu kommt, dass mir öfter beim Einlegen des 1. Ganges an der Ampel dieser dann doch nicht einrastet. Sehe ich nicht zufällig noch die grüne "N"-Funzel im Kombi, dann gebe ich erstmal schön Gas, ohne dass was passiert.


    Ist DAS normal??? Ich hab ja nun doch schon ein paar Kilometer auf verschiedenen Motorrädern durch, darunter auch eine italienische Diva, und kenne so eine bescheidene Schaltbarkeit noch von keinem Moped. Ich hatte gehofft, dass sich das über die Laufleistung etwas gibt, aber denkste. Nun läuft mir ein bisschen die Zeit davon, da ich im August das Moped in den Container nach Südamerika packen möchte/muss und dann ab September da ein halbes Jahr herumgurken werde. Und dort erwarte ich mir von der Bearbeitung solcher Beanstandungen mal nicht so viel. Darum muss alles, was noch gemacht werden muss, hier gemacht werden. Und zwar... schnell... :wheelie:



    Danke für Euren Rat!



    Gruß,


    Thomas

    Hi!



    Du wirst Schwierigkeiten haben noch ein aktuelles Modell zu finden. -Die KTM 690 Enduro wurde letztes Jahr leider eingestellt. Ich habe mir Ende Dezember 2016 noch schnell eine gesichert, die ich gestern nun endlich zur 1000er Inspektion abgegeben habe.


    Meine hat die unschöne Eigenart, dass sie sich reichlich Öl genehmigt, ungefähr 0,5 Liter/1000km. Bei meiner anstehenden Südamerikatour würde das einen nicht unerheblichen Nachschubbedarf nach sich ziehen.
    Mein Händler meinte dazu gestern, dass es mal eine Serie von Motoren gab, bei denen ein Nockenwellenlager zu tief eingepresst wurde, wodurch die Dichtung dort nicht mehr funktionieren würde, wodurch Öl durch die vorbeigeleiteten Blow by Gase mit durch die Drosselklappe gezogen würde. Die hätten diese Lager ersetzt und korrekt eingebaut, dann war Ruhe im Karton. -Wenn's denn stimmt, wäre ich ja glücklich damit.


    Es gibt auch die Theorie, dass der flache Kolben im Schubbetrieb durch den fehlenden Gegendruck der Verbrennung anfängt leicht zu kippeln, mit dem Effekt, dass der Ölabstreifring das Öl von der Zylinderwand nicht mehr richtig abziehen kann und es dadurch verbrannt wird. Dazu kann ich für meinen Teil aber erst etwas sagen, wenn meine Kati etwas Laufleistung gesehen hat.


    Meine Kipphebel habe ich vor der ersten Fahrt noch gekörnt, um die Kipphebelachsen vom "Wandern" abzuhalten. Ansonsten läuft das Aggregat mechanisch ungewohnt lautstark. Aber Spaß macht sie. Außer auf der Autobahn, da nervt das dann irgendwann schon. Doch seien wir ehrlich... -Dafür wurde sie nie gemacht.



    Insgesamt freue ich mich auf Schlammwühlerei mit dem Gerät. Hab auch anfangs überlegt sie in eine Adventure umzurüsten. Doch dann ist es "nur" der Safaritank mit dem KTM Windschild geworden. Dazu noch ein Rallyhalter für Zusatzscheinwerfer und Navi. Das muss reichen. Taschen, anderer Luftfilter, alle Kabelbäume abgedichtet und Stecker mit Vaseline eingeschmiert, anderes Heck und kleinere Blinker dran (der Optik wegen), Filter in die Tanks gebaut (Pro Fill Australia) und den Lenker hochgesetzt. Das war es dann auch.



    Viel Spaß mit Deiner und allzeit gute Fahrt!


    Gruß,


    Thomas

    Hi,


    ich habe Ende letzten Jahres meine 690 Enduro R auch ladenneu abgeholt und werde morgen die erste Tour damit fahren. Hab lange gehadert, ob ich der Garantie wegen regelmäßig zu KTM fahren sollte oder nicht. Gar nicht mal so sehr des lieben Geldes wegen, sondern vielmehr wegen der Möglichkeiten. Denn im August geht meine Katie in den Container und ab nach Südamerika. Dort werde ich sie dann ein halbes Jahr lang bewegen. Und spätestens DA dürfte es gelegentlich schwierig werden einen authorisierten KTM Händler zu finden, wenn gerade der nächste Service ansteht. Insofern bin ich mit mir übereins gekommen, dass ich den Service immer selbst machen werde. Sollte es den Motor himmeln, dann muss ich eben damit klar kommen und würde ihn mir dann lieber professionell aufbauen lassen, als mir stumpf einen neuen zu kaufen.


    Meine Kipphelbel habe ich bereits gekörnt, das Problem hoffe ich damit gelöst zu haben, werde jedoch immer mit offenen Ohren fahren und regelmäßig nachschauen. Zumal ich bei hartem Einsatz eher zu verkürzten Wartungsintervallen tendiere. Harter Einsatz insofern, als dass die Gute Schlamm, Staub, dünne Luft und schlechten Sprit bekommen wird. Bin auch nicht der Wheelieman, sowas geht bei mir immer schief...



    Also: Fahren, Warten, Spaß haben. Und der Rest ist Lebensrisiko.



    Viele Grüße,


    Thomas

    Hi zusammen,




    nachdem ich heute die Bestellung bei Touratech wegen Lieferunfähigkeit storniert habe (im Januar bestellt und bezahlt, sollte eventuell am 7. April kommen, heute ist der 21. und kein Ende in Sicht), bin ich wieder auf der Suche nach einem Ritzelschutz aus Alu. Ich weiß, dass es den bei RR in GB gibt. Prinzipiell ist das auch kein Problem, ich bin am 1.7. eh in London. Allerdings wollte ich da bereits alles komplett zusammen haben.


    Gibt es noch eine andere Bezugsquelle? Es ist echt bemerkenswert, dass die Fa. Touratech es nicht hinbekommt innerhalb von vier Monaten einen Ritzelschutz, einen Hinterradbremszylinderschutz und einen Satz Kofferträger zu liefern. Zumal die angekündigten Liefertermine auch maximal eine grobe Empfehlung waren. Dahingegen habe ich meine Tankfilter aus Australien binnen einer Woche ab Bestellung gehabt, obwohl die massive Lieferantenprobleme hatten. Auch Rally Raid konnte zügiger liefern (und da war auch der Motorschutz mit integriertem Tank dabei). Bin echt enttäuscht von dem Laden und hab mir die Teile jetzt bei KTM PP bestellt. Heute bestellt und nächste Woche Liefertermin. Für die gleichen Teile...


    Zurück zum Thema. Wenn einer einen Tipp hat, dann gerne her damit.




    Gruß und schönes Wochenende,


    Thomas

    Hi Benni,


    ich bin der Meinung, dass ein Kettenschmiersystem auf alle Fälle Sinn macht. Dabei bin ich ein Favorit von bedarfsgerechter Schmierung. Also nach Wasserdurchfahrten oder im/nach Regen. Nicht jedoch in sehr staubigen Umgebungen, wie Wüste. Nichts über Unterdruck gesteuertes oder so, das dauerhaft liefert.


    Das hier scheint mir für meine Belange das System besonders geeignet zu sein, das Du auf der Seite www.therollinghobo.com findest. Bei ihm ist auch sehr schön dargestellt, wie sich die Kabelbäume hinsichtlich Schutz vor Dreck und Staub noch besser schützen lassen. Ich habe hinter der Scheinwerfermaske schon alles mit selbstverschweißendem Tape umwickelt und werde auch die restlichen Stränge so vorbehandeln. Das war auch einer der Gründe warum ich mein Motorrad ladenneu haben wollte. Ohne bereits einen Dreck- und Staubfilm auf den Kabelsträngen. Aber das ist meine eigene Überzeugung, der ich dabei folge. Darum nur als Tipp zu verstehen.



    Viele Grüße,


    Thomas

    Oliver, schade, dass es von Citroen keine Motorräder gibt, und gut, dass es keine von Volvo gibt, ne? :zwinker:


    Ganz ehrlich, man kann immer das Haar in der Suppe finden. Und sooo ultrarobust sind die alten luft-öl-gekühlten Vierzylinder auch nur in mittleren Temperaturgefilden. Meine Inazuma 750 ist leider im Stand überhitzt. Das war vor drei Jahren im März bei einstelligen Temperaturen. Wenn dann noch Staub den Kühler zusetzt und große Hitze hinzukommen, kocht das Öl auch bei Last. Kann alles, muss nix.


    Deshalb generell die heutigen Motorräder als elektronisch zu anfällig zu verteufeln, halte ich für verkehrt. Jede Generation hatte ihre Stärken und Schwächen. Allerdings kann ich -wenn ich mir die Ausfallgründe der KTM 690 Derivate anschaue, fast ausschließlich mechanische Gründe identifizieren. Selten mal den Gleichrichter, und bislang ist mir keine ausgfallene CDI, die ohne externe Ursache verreckt ist, bekannt.


    Insofern Benni, alles gut. Bereite Dein Mopped gut vor und das wird schon. Und der Rest ist Teil des Abenteuers. Wie Oliver schon sagte, man lernt im Pannenfall oft überraschend nette und hilfsbereite Leute kennen.



    Viele Grüße,


    Thomas

    Hi Benni,


    keine Panik. Du hast nicht das verkehrte Motorrad gewählt. Vielleicht wäre eine Enduro R die passendere Variante, aber mit den richtigen Reifen geht wohl auch die SuMo.


    Warum ich das schreibe? Ich plane eine noch viel längere Tour mit eben der Enduro R. Anfang Oktober geht's los nach Südamerika und dann für sechs Monate über den Kontinent.


    Ich habe dabei viel im Netz gelesen und mir vor allem Erfahrungsberichte diverser anderer Motorradfahrer angeschaut. Als Tipp (mit viel Zeit) kann ich Dir einmal Lyndon Poskit's "Races to Places" empfehlen und zum anderen Oisin Hughes "Not dead yet" auf youtube. Bring viel Zeit mit. Mehrere Tage. Aber Du wirst es nicht bereuen wenn Dich diese Trips begeistern, was sie ja offensichtlich tun.


    Zwei Sachen konnte ich daraus zumindest für mich bereits mitnehmen: Eine KTM690 IST geeignet für derartige heavy duty Touren (Lyndon benutzt eine modifizierte Maschine diesen Typs). Man sollte jedoch einige Vorbereitung treiben. Dabei ist es relativ egal wo sie eingesetzt wird. Ob im Simpson Desert in Australien, Südamerika, den Rockys , dem Atlas oder eben im Balkan bis nach Sibirien und die Mongolei. Das Motorrad hat viel Potenzial, vorausgesetzt man behandelt sie einigermaßen vernünftig. Darum habe ich mir Ende 2016 meine neu gekauft, denn ICH möchte derjenige sein, der sie einfährt und nicht irgendein Idiot ohne Gefühl in der rechten Hand. Das ganze Geseier von wegen "nimm ein altes Eisenschwein, die bekommst Du überall repariert" kann sich auch als totale Ente herausstellen. Nämlich dann wenn diese Maschinen dort, wo sie liegenbleiben noch nie gesehen wurden. Und ich bin selbst mit einer alten XTZ 750 unterwegs gewesen. Leicht zu reparieren? Witzig. Total verbaut träfe es eher. Der Rahmen im Heckbereich (also dort, wo das Gepäck nun mal befestigt ist) total unterdimensioniert, was zu teils abenteuerlichem Fahrverhalten führte. Es gibt IMMER ein Für und Wider. Das abzuwägen und den Rest einfach passieren zu lassen macht doch den Reiz eines solchen Projektes aus.


    Eine BMW GS1200 ist es wohl eher nicht (als Beispiel). Oisin hatte mit seiner Maschine auf der Route nach Magadan jeweils einen Totalausfall des hinteren und des vorderen Dämpfers. Meine Vermutung ist, dass das hohe Gewicht der bepackten Maschine über Zeit auf den Waschbrettpisten dazu führte, dass die Dämpfer kollabierten.


    Für meine Maschine habe ich mir einige Optimierungen überlegt. Dem vorangegangen war die Überlegung sie mit den Anbauteilen von Rally Raid UK in ein fernreisetaugliches Motorrad zu verwandeln. Oder die Teile von Kit690 zu nehmen. Oder... Doch dann habe ich mir die folgende Frage gestellt: "Was will ich, was brauche ich und wie komme ich vermutlich am besten durch?" Ok, sind ein paar Fragen in einer...


    Für mich standen im Vordergrund:


    - große Reichweite


    - möglichst leichtes Motorrad


    - Robustheit


    - optische Unauffälligkeit (um es auch im Zweifelsfalle anständigen Leuten zu erleichtern anständig zu bleiben)


    - möglichst optimale Budgetnutzung


    Somit kam ich für mich zu folgenden Optimierungen:


    - Safaritank (in Summe damit 26l Benzin an Bord), kostet neu ca. 800€, schützt durch seine Form auch den Wasserkühler, soll robuster sein als die Tanks von RR UK


    - KTM Powerparts Windshield (reicht für die Geschwindigkeiten, die ich da fahre aus), ebay ca. 55€


    - Seat Concepts Sitzbank (kostet 300€, ich muss meine originale Bank nicht einschicken und kann die danach noch verkaufen)


    - Gleichrichter von Shindengen (es gab auch hier im Forum ein paar Ausfälle des originalen Bauteils)


    - Profil Tankfilter als Einsätze in die Einfüllstutzen der Tanks (um die Benzinpumpe vor Verschmutzung beim Betanken aus Gefäßen unbekannter Herkunft zu schützen)


    - Ersatzbenzinpumpe (40€ ebay)


    - Kipphebel als Ersatz und die verbauten werden nachgekörnt


    - Acerbis Handschützer (Touring irgendwas, kosten 80€ bei FC Moto und kommen mit zwei unterschiedlich großen Schalensätzen)


    - Touratech Gepäckträger (nie wieder von diesem Lieferanten, 3 Monate Lieferzeit sind eine bodenlose Frechheit, dann lieber für 20€ mehr von KTM PP, ist der selbe Kram)


    - Adventure Spec Magadan2 Taschen (leicht, wasserdicht mit herausnehmbaren Packsäcken, riss- und schnittfest durch Kevlargewebe, je 35l groß)


    - vorderer Ritzelkäfig, um das Getriebegehäuse vor einer reißenden Kette zu schützen


    - RR UK Motorschutz mit integriertem 2l Tank (für Öl oder Wasser oder was auch immer, in meinem Falle Öl)


    - Lenkererhöhung, um auch im Stehen längere Zeit fahren zu können


    - Schläuche in die Reifen, Flickzeug, Montierhebel und Ersatzschläuche


    - kleiner Kompressor


    - Zusatzscheinwerfer von bajadesign, kostet 175$




    Alles in allem kommt einiges zusammen. Jeden Fall kann man nicht abfangen, aber man kann sich die Erfahrungen Anderer zunutze machen und darauf aufbauend seine eigenen Vorbereitungen treffen. Das finde ich allemal sinnvoller als mich von den ewigen Angstmachern irritieren und im Zweifelsfalle von meiner Reise abhalten zu lassen.




    Viel Erfolg und immer eine handbreit Asphalt/Schotter/Sand/Schlamm unter den Reifen! :Daumen hoch:




    Gruß,


    Thomas

    Immer diese elenden Spielverderber vom TÜV... Bei abenteuerlichen oder mangelhaften Sachen kann ich es ja absolut nachvollziehen. Aber wenn's handwerklich sauber gemacht ist, dann würde ich mir von den Blaukitteln doch manchmal etwas mehr "Augenmaß" wünschen.


    Vielleicht sollte ich mal mit meinem Prüfer sprechen. Der ist immerhin selbst Motorradfahrer und eigentlich recht aufgeschlossen... Oder ich beschließe einfach nach den 6 Monaten in Südamerika, dass ich auswandere! Wer weiß was dann nervt... :achtung ironie:


    Schönen Abend zusammen!

    Hi Warcraft,




    da ich auch den Umbau auf den Evo 2 Kit plane, würde mich sehr interessieren was Du am Setup geändert hast, um diese gefühlte Kopflastigkeit weg zu bekommen.


    Denke mal einfach nur die Druckstufe zudrehen und vielleicht etwas Zugstufe (weiß aktuell gar nicht ob wirklich beides einstellbar ist), wird's pauschal wohl nicht richten, oder? Zumal bei vollen Tanks ja noch einiges extra an Gewicht auf das Vorderrad kommt.


    Heute habe ich eine Antwort aus Australien bekommen. Hatte ursprünglich mit dem Safaritank geliebäugelt und irgendwo bei ADVRider eine Maske gesehen, für die sich der Besitzer selbst eine Aufnahme gebastelt hatte. Eben die Australier, von denen die Maske kam, hab ich dann mal kontaktiert. Die gibt's so nicht mehr, dafür was riiiiiichtig leckeres!


    Hard Kit Review



    Da bin ich doch gleich schwerstens in Love gefallen! :sabber: :sabber: :sabber: Ok, kostet direkt umgerechnet was um die 5000 Schleifen plus Versand und Zoll und welche Geier da noch ihren Tribut dran haben wollen. Aber das ist ja mal ein burner! 30 Liter Tankvolumen, anderer Krümmer, anderer Hecktank, andere Verkleidung etc. Sieht so aus als wäre die Verkleidung vorne um die Scheinwerfer mittlerweile auch durchsichtig (zumindest werden nur noch solche Umbauten auf der Fratzenbuchseite von Hard Kit gezeigt), analog der letzten Dakarmaschine. Erinnert mich ziemlich an die Rallyereplika, die sich Lyndon Poskitt für seine Races to places Tour aufgebaut hat.


    Bin gerade noch schwer am überlegen, ob ich alles über den Haufen schmeiße und mir meine Südamerikawaffe damit aufbaue, statt auf RR zu gehen. Das wäre dann auch so ein Teil das man freiwillig nicht wieder hergibt.


    Cheerio,


    Thomas