Ich grätsch mal kurz rein:
Und wenn du dir eine Heckverkleidung für genau den Fall besorgst (evtl gebraucht und sogar schon mit Löchern?) und einfach tauscht? Die Dinger kosten nicht die Welt und sind relativ schnell getauscht.
Ich grätsch mal kurz rein:
Und wenn du dir eine Heckverkleidung für genau den Fall besorgst (evtl gebraucht und sogar schon mit Löchern?) und einfach tauscht? Die Dinger kosten nicht die Welt und sind relativ schnell getauscht.
Ich glaube, ich hatte das gleiche Problem bei meiner 1290er.
Das Motorrad stand abgesperrt in der Garage und es reagierte nicht auf den langen Druck auf den Race-on Schalter.
Weil ich hatte irgendwie wohl in Erinnerung, dass ich lang auf den Schalter drücken musste, um es abzusperren.
Dann hab ich irgendwann mal entnervt nur kurz drauf getippt und voila...
Kann natürlich auch sein, dass du das schon alles ausprobiert hast.
Das riecht nach Verschwörung.
Vielleicht ist ja auch ein Hauch Erfahrung dabei.
Leuten, die sich auf längere Reisen begeben, passiert das gelegentlich, dass das Profil schneller ausgeht, als ursprünglich gedacht.
Dann ist man schon mal gezwungen, noch mehrere hundert Kilometer mit weiter schwindendem Profil unterwegs zu sein und macht die Erfahrung, dass es sich auch mit nur noch einem Millimeter oder etwas weniger noch ganz gut fährt.
Man kann dann allerdings auch die Erfahrung machen, dass der Reifen nur noch wenig resistent gegen kleine spitze Steine erweist, welche dann dafür sorgen, dass der Reifen über viele kleine Löcher die Luft verliert (PiPo1).
Man stellt dann auch fest, dass sich das Thema Aquaplaning bei Motorrädern anders als bei Autos darstellt. Bei einem Kumpel war mal nur noch am äußersten Ende seines BT10 so eine Art Eselsohr vorhanden. Ansonsten Slick. Und dann schüttete aus Kannen. Es war erstaunlich, wie behände er damit noch unterwegs war, ohne zu stürzen.
Ich persönlich tausche stets bevor ich Sicherheitsbedenken entwickle, oft wenn ich in Legalitätsprobleme komme.
Vor Reisen wird allerdings oft ein neuer Reifen aufgezogen und manchmal hebe ich den vorher genutzten noch auf.
Meine Erfahrungen mit Kontrollorganen sind allerdings trotz rund einer halben Million Kilometer fast nicht vorhanden. Und da wurde auch noch nie das Profil gemessen. Liegt vielleicht auch daran, dass ich lieber auf kleineren Nebenstrecken unterwegs bin.
Ich habe mir auch eine Flasche unter meine Taschen von Enduristan gemacht.
Ich habe mir einen Trinkrucksack von Camel Bag besorgt. Neben 3l Wasser habe ich da auch Kabelbinder und kleineres Werkzeug wie ein Messer drin.
Hat sich bewährt über die Jahre und ich kann diesen easy an einer Quelle oder einem Brunnen füllen und kann aufgrund des Schlauchs auch während der Fahrt trinken und muss nicht auf eine Pause warten wenn ich einen trockenen Mund bekomme.
Meist reichen die 3l auch für einen Tag, nur wenn es mal richtig hart (für mich) wird, muss ich mal nachfüllen.
Einfach an der Bremsleitung baumelnd, ohne Beläge mit leicht rausgepumpten Kolben, komplett in Spüli Wasser versenken ?
Mach ich auch so. Wenn das Wasser heiß ist, geht es noch besser.
Den DR2.0 Halter hab ich auch, aber fürs 8" Tablet.
Den hab ich auch. Allerdings ist mir nach 300km im Gemüse schon eine Schraube gebrochen und ich musste den Halter mit Kabelbindern stabilisieren. Seitdem hängt das Tablet etwas schief und meint in den blödesten Momenten, dass es sich um 180° drehen müsste
Ich habe zwar "nur" eine 14er, aber hier mal mein Setup:
Gepäckträger von KTM mit einer Brücke von Touratech.
Einerseits habe ich hiermit automatisch einen Abstandshalter zum Originalauspuff, dann dient das Ding auch als Sturzbügel und als Abstützung für den Heckrahmen, damit das Gewicht besser gehalten wird. Die letzte Begründung hatte ich mir nur angelesen. Ausserdem rutscht dadurch die Tasche ein wenig nach hinten, was die Bewegungsfreiheit im Stehen Offroad ein wenig erhöht.
Den Träger hat mein Kumpel mit seiner 19er mit einer kleinen Modifikation der hinteren Querstrebe auch dran.
Die Taschen sind billige Dinger, die ich bei Motea für 50€ geschossen habe. Sie sind dicht, ich kann sie einfach an dem Träger befestigen, sie halten Stürze im Gelände aus und sollten sie doch mal kaputt gehen, kosteten sie kein Vermögen.
Oben in der Tasche sind Dinge, an die ich schnell dran will. Zum Beispiel die Textiljacke oder das Regenzeug. Beides brauche ich im griechischen Busch ja normalerweise nicht. Damit ich sie schnell entfernen und wieder befestigen kann nach dem Tanken, ist sie mit Rockstraps befestigt. Sauteuer, aber genial.
Sitzbank ist noch vom Vorgänger. Jedenfalls nicht original. Sieht aus wie eine ConceptSeats ohne Logo.
Motorschutz ist von Rallyraid. Seit ich den habe, brauche ich keine Fussbremshebel mehr nach einem Sturz, weil der relativ breit baut.
Handguards von PP.
Klappspiegel für 15€ bei Amazon.
Tankrucksack für Kleinzeug original KTM.
Tablethalterung von holder4bikers (DR2)
An der Schwinge Kunststoffbobbins, die gleichzeitig als Sturzpad dienen.
Und dann noch ein paar unwichtige Kleinteile.
Vielleicht ist ja eine Anregung dabei.
Hallo zusammen
ich bin in aufmerksam gemacht worden, das es bei Bremsscheiben eine Laufrichtung gibt, könnt Ihr mir das so bestätigen?
Ich habe mal auf meinen Bremsscheiben nachgeschaut aber keinen Richtungspfeil gesehen.
Könnt Ihr mir da weiter helfen?
Ich gehe mal davon aus, dass wenn dein ABS noch funktioniert, du das Vorderrad richtig rum eingebaut hast.
Und als ich für ein anderes Motorrad neue Brembo Scheiben gekauft habe, bilde ich mir ein, dass das zwei absolut gleiche waren. Also keine Laufrichtung.
Weiß ja nicht, ob ich dir helfen kann...
aber auf meiner alten V2 Tuono hält ein Rosso 2 "nur" 2500km, ein Dunlop Sportsmart MK3 aber das doppelte bzw 4500km.
Gleiche Laufleistung habe ich auf der SD 3.0 mit dem Dunlop.
Jetzt gibt es davon ja den Nachfolger MK4, den ich noch nicht gefahren habe, der aber ähnliche Laufleistungen bei gesteigerter Performance haben soll.
Vielleicht ist ja das eine Alternative für dich?
Ich fahre seit Jahren mit dem elektronischen Scottoiler
Ich denke, dass alle, die so wie ich, vom Scottoiler abraten, den unterdruckgesteuerten meinen.
Ich habe den an der 690er und der lässt sich nicht wirklich gut dosieren.
Den elektronischen kenne ich nicht bzw. ich habe halt keine Erfahrung damit.
da hart echt jemand 29k für eine 1200sas bezahlt ... unglaublich.
dafür hätte ich fast 2 bekommen
mike
Dafür hast du halt auch nicht 1000 Seen und 10 Milliarden (Moskitos)
In spätestens zwei Jahren dürften die Preise für Gebrauchte sich wieder Normalisiert haben .
Das dachte ich auch. Bis ich gesehen habe, dass von der 1290 SDR in 2024 etwas über 2000 Stück zugelassen wurden.
Wie viel war das sonst so in einem Jahr? 500? 700?
Höchst unwahrscheinlich, dass dafür in 2 Jahren "normale" Preise um die 13t€ gebraucht bezahlt werden.
Wie ich oben geschrieben habe, hatte ich einen verbaut.
Ja, einen Scotty. Den kann man auch fast nicht so einstellen, dass er die richtige Ölmenge liefert, da er stark auf Temperaturschwankungen reagiert.
Mit CLS oder Mofessor kannst du die Ölmenge sehr gut einstellen und dann gibt es auch keine Sauerei mehr.
Beides mit gleichem Fahrzeug und Kette? Vor allem kein Wechsel von Erstausstattung zu Zubehör markt?
Bei meiner 97 gekauften Bandit war es schon so, dass die Originalkette nach rund 20tkm platt war, eine Zubehörkette von Iris hielt dann spektakuläre 13tkm. Seitdem Zubehör immer von DID aus dem obersten Regal. Egal bei welchem Fahrzeug hielt auch die - bei mir - auch nur rund 20tkm ohne Öler. Ausprobiert mit Tuono V2 und V4 und GSXR 1100.
Seitdem bemühe ich mich, einen Kettenöler zu fahren. Bei der V4 Tuono hatte ich lange darauf verzichtet, weil da quasi kaum Platz ist, aber aktuell sieht die nach rund 30tkm auf diesem Kettensatz noch top aus.
Bei der Superduke steht es noch aus, wie lange die originale Kette hält. Die hat erst knapp 17tkm, davon rund 150 ohne Öler.
Einzig bei der 690er bin ich unzufrieden. Da hat die DID auch nur knapp 20tkm gehalten. Trotz Scottoiler. Wobei der auch nicht gut ist und es in der Regel zu viel, oder zu wenig Öl auf der Kette hat und das Mopped größtenteils da gefahren wird, wo es staubig ist.
Naja ich halte die Aussage, gesprühte 15-23tkm für gewagt.
Bitte lesen! "Bei meinem Einsatz". Da ist überhaupt nichts gewagt dabei, weil es sich explizit auf meinen Einsatz bezog.
Ich fahr halt manchmal auch wie Sau und manchmal hält ein Hinterreifen auch nur 2500km. Und manchmal brauche ich auch 8l Sprit auf 100km.
Vielleicht fährst du einfach anders als ich? Und vorweg: Das ist keine Kritik an deinem Fahrstil.
Er sagte mir, dass solche Öler die Lebensdauer bei abgedichteten Ketten erst ab dem Zeitpunkt wo die Dichtringe kaputt sind (sprich die Kette schon kaputt ist) lebenserhaltent wirken, weil erst ab dann das Öl zwischen Bolzen und Buchse gelangt
Aber wenn die Dichtung kaputt ist, dann kommt dieser rote Staub (Rost) aus der Kette.
Wenn mir das mit Öler nach 35-40tkm passiert, dann verlasse ich mich auch nicht auf den Öler, sondern ersetze den Kettensatz.
Und du hast sicherlich recht mit der Aussage, dass es an der Pflege liegt. Aber ich für meinen Teil habe keine Lust akribisch mit Kettenreiniger oder Diesel oder Lampenöl alle ein bis zweitausend Kilometer die Kette abzuwaschen, was ja auch mehrere Stunden Aufwand während der Lebenszeit einer Kette bedeutet.
Wenn man das nicht konsequent macht, dann haftet der Straßenstaub am Kettenfett wie Schmirgelpapier und zerstört die Ringe vorher. Das Ganze wird begünstigt durch hohe Temperaturen, wenn man mal mit zu geringer Schmierung oder ohne fährt.
Für mich, bei meinem Einsatz kommt halt heraus, dass eine geölte Kette 35-40tkm hält, eine gesprühte 15-23tkm.
Ein Freund von mir, der einen etwas ruhigeren Fahrstil hat als ich, hat einst die Kette nach 60tkm gewechselt. Auch geölt.
Und auch diese neuartigen Regina HPE Ketten, die ursprünglich keine Schmierung bekommen sollten... Auch für die schreibt der Hersteller jetzt Schmierung vor.
Ich bin es einfach leid von Leuten angegangen zu werden, nur weil ich sachlich etwas schreibe um Anderen zu helfen oder etwas zu erklären, nur weil einzelne das nicht verstehen. Und das geht ja auch nicht nur mir so.
Es war also anmaßend von mir, dir zu erzählen, dass ich aus eigener Erfahrung mit vielen Kettensätzen deine Aussage, dass es keinen Unterschied in der Lebensdauer macht, ob man einen Kettenöler einsetzt, oder nicht, nicht teilen kann.
Für mich klang deine Aussage wie die, die ich bereits von verschiedenen Leuten gehört habe, die einen Kettenöler ablehnen, ohne selbst je Erfahrung damit gesammelt zu haben. Vermutlich habe ich dir deshalb nahegelegt, es auch erst gar nicht auszuprobieren.
Wenn ich mich dabei getäuscht haben sollte, dann tut mir das leid und wir haben eventuell aneinander vorbeigeredet.
Was die maximale Reibung betrifft, habe ich mich tatsächlich nicht näher damit beschäftigt. Ich habe hier nur die Erfahrung eines kleinen Kindes mit der Herdplatte. Aus eigener Blödheit habe ich mal eine trockene Kette nach der Fahrt angelangt und dabei gelernt, das tunlichst nie wieder mit bloßen Fingern zu tun.
Auf jeden Fall weiß ich daher, dass eine trockene Kette im Betrieb sehr warm wird. Vor allem im Vergleich zu geschmierten bzw geölten Ketten.
Edit:
Jetzt habe ich die Texte noch mal durchgelesen und könnte mir vorstellen, dass du den "Schönwetterfahrer" auf dich bezogen hast. Damit meinte ich dich aber nicht, sondern mir bekannte Personen, die sehr glücklich mit Dry Lube sind und auf gar keinen Fall die Garage verlassen, wenn auch nur die geringste Wahrscheinlichkeit besteht nass zu werden.
Nun, das stimmt leider nicht.
Wie gesagt, dann lass es. Die Erfahrungen zeigen einfach, dass es funktioniert. Warum ist dann eher zweitrangig.
Und wo entsteht die Reibung? Zumindest die Hauptreibung, die für den Verschleiss der Kette verantwortlich ist?
Zwischen Rolle und Kettenrad. Deshalb sollte da ja auch ein geringer Ölfilm drauf sein.
Aber Leute, die alle 20tkm das Motorrad wechseln oder nie bei Nässe fahren, betrifft das Thema sowieso eher nicht.
Ein Foto wäre sehr nett! Danke!
Du kannst dir ja auch mal Anregungen auf der Seite vom Mofessor holen. Da sind zig verschiedene Einbauanleitungen von Usern mit verschiedenen Ideen und ob man jetzt ein Magnetventil eines Mofessors oder eine Pumpe eines CLS verbaut, macht jetzt rein vom Einbau auch nicht den großen Unterschied.
https://shop.berotec.de/kettenoeler-mofessor und dann unter "Einbau und Bilder"