Beiträge von Holger Rupprecht

    An Flo 1290: Hallo Floh, das kann ich nicht nachvollziehen, mein LC8 läuft ohne jegliche Mahlgräusche, insbesondere im Schiebebetrieb, so zwischen 50-80 km/h deutlich ruhiger als die GS, auch keine Laufgeräusche von den Reifen vorn PST II nix, bei BMW liegt ja die Kupplung vorn und von dort kommen bei allen BMW`s ein nicht akzeptable mechanische Kulisse. Ich habe zum Öl ein Teflonzusatz drin, vielleicht liegt’s auch daran. Die auf dem Hockenheimring real gemessenen Dezibelergebnisse, natürlich alles mit Originalkofiguration zeigen auch da ein klares Bild zu Gunsten KTM. Ich vergleiche die neuen GS BMW mit meiner alten liebgewonnenen R 1100 GS bj 95. Im Regelbetrieb zwischen 50-140 km/h sind die neuen BMW`s immer 5-7 dB lauter. Und das bedeutet ja 3 x so laut.

    Als eingefleischter BMW GS Fahrer mit 220 000 km R80 GS und anschließend 150 000 km R 1100 GS viel beruflich aber auch privat genutzt- war seit der Auspuffklappe 2009 und mit dem Wasserboxer die von vorne kommendem Mahl und Rollgeräusche nicht erträglich. Diese Jahr 1290 SAS nach meinen Vorstellungen mit schlanken RMS Koffern und 56 Liter Trekker Givi Topcase in Vollausstattung Sitzbank von Kahedo aufgebaut- auf dem Prüfstand nach Motoman Methode eingefahren- und zu einer 5 Wochen Nordlandreise aufgebrochen- am offiziell zulässigen Dänischen Bodosandstrand direkt am Meer vollbeladen durch Tiefsand und Dünen hoch bis zum Umkippen getestet-Tagesetappen von 900 km gefahren-und im Dauerregen gefahren - Orkan von 160 Std/km auf den Färör Insel überstanden- zigfach umgefallen und aufgehoben-dank Rumbux Sturzbügel nix passiert- aber ebenso damit- auf dem Hockenheimring die Bigbikes gejagt- als Test wo die Grenzen sind, mein Fazit - und das ist immer persönlich und hängt auch von der eigene Körpergröße und seinem Wohlbefinden ab- wie bei Schuhen oder Skifahren:


    Beide Konzepte sind alltagstauglich, beide können bummeln und sanft Cruisen - bei langsamer Fahrt muss die ktm minimal häufiger geschaltet werden- sobald es aber heftig wird- schwieriges Gelände- häufiges aufheben-schieben- wenden- Sand- Kies- oder häufige Staus mit schlanken durchwedeln- auch wenn verboten - eindeutig ktm- alles Lichter an - und los gehts- und wenn einen der Hafer sticht- Kasalla - Attacke- und es um maximale Rückmeldung des Bikes geht - auch ktm-

    Herr Trieber der geniale Motorenentwickler bei Ktm hat hier ein super Job gemacht - ein Sportaggregat so zu zähmen - selbst Vollbeladen dreht das Konzept leichtfüßig an die Spitze der Nahrungskette- das ist höchste Ingenieurskunst - Kette gegen Kardan spiel seit CLS Öler etc. keine Rolle mehr weder Alltag noch Langlebigkeit- Kettenbrüche gibts- Kardandefekte ebenso- Dashbord und Mäusekino Geschmackssache- das ist für mich kein Kaufkriterium- Schaltung Quickshifter deutlich besser ktm - was bleibt für BMW- neue Ventilsteuerung- clever gemacht- Touristisch sicher durch lange Jahre feilen ein Tick besser- Geräuschentwicklung- für eine Enduro - heute wo alle Versuchen Lärm zu reduzieren- nicht mehr zeitgemäß- Tinitus lässt grüßen- zumindest bei Vielfahrer- wie ich es bin- emotionaler ist die KTM in jedem Falle- wer grinst- grinst meist richtig breit - und ist häufig jedesmal Gänsehaut betroffen- was der Motor obenraus kann. Nach 12500 km zurück von einer Nordlandschleife mit Zelt Kocher Werkzeug Fell- Ölverbrauch Null- Reifen noch von Erstausrüstung drauf - vorne fertig : schönes Bike- schlank sportlich fit - warte ich nun auf Eis und Schnee und Minusgrade um weiter zu testen wie es da geht hier werde ich berichten : Blog.yaca.tech

    Wir haben ein Nagel neue 1290 SAs 2018 Null km - da wir auch ein Prüfstand zur Verfügung haben , werde ich berichten wie die Moto man Methode funktioniert hat- durch die harten Legierungen (Silikatbeschichtungen)wird der Einlaufprozess vermutlich erst nach 2000- 3000km komplett erledigt sein. Wer den Aufwand nicht betreiben will- nach 70-250 und 1000 km Ölwechseln machen -sollte möglichst langen am Stück mit vielen Lastwechseln einfahren - Jeder Kaltstart belastet das Aggregat wie 40-50 km Vollgas- was mit der KTM ja fast nicht möglich ist- außer Sonntags morgen auf der Autobahn. Ich werde das Öl mal auf Feinabrieb- untersuchen - mal sehen was dabei rauskommt. Ich werde berichten.

    Motorradmotoren unterliegen einem im Vergleich zum Auto wesentlich höheren Verschleiß- selbstverständlich sind heute fast alle Motoren stabil genug- Fertigungs und Montagefehler ausgenommen - um die Garantiezeit zu überstehen - nach über 500.000 km mit 3 Motorrädern -xt 500 82 tskm R80 Gs 220.000 km und R1100 Gs 150.000 zeigt sich dann sehr wohl wie mit der Einfahrprozedur umgegangen wurde- habe als Maschinenauingenieur alle zerlegt und erneut aufgebaut Der Anfangsverschleiß entscheidet dann wie sich der Lebensdauerverschleiss einstellt. Viele Gespräche mit Motorenentwicklern haben mir meist diesen Sachverhalt bestätig. Ein Hersteller- auch KTM- geht hier ein Kompromiss ein- rauf auf den Serienprüstand- Toleranz in Leistung und Drehmoment eingehalten- runter ab in den Verkauf- als Vielfahrerkunde - sitzt man auf der anderen Seite- wie langen hält der Motor über seine Prognose hinaus.

    Zitat

    Hochleistungmotoren werden fast alle nach der Motor man Methode eingefahren - Erste beiden Ölwechsel bei 70 und 250 km- kein konstantfahrschiebebetrieb sondern für die ersten 250 km permanenter Lastwechsel - kein bummelbetrieb- nach 70 km Ölwechsel weil da aus der mechanischen Fertigung die Feinabriebe sich sonst schön verteilen nach- 250 erneut wechseln- und ab 1000 km dann das Hochleistungsöl verwenden - so werden fast alle Moto GP 2 GP Motorräder und auch F 1 Motoren eingefahren -