Beiträge von Rainerxxx

    Hallo,

    ich hatte jetzt auch einmal die Gelegenheit den Nolan N70-2x aufzusetzen. Das große Sichtfeld ist schon toll und die Paßform (für meinen Kopf) war ebenfalls soweit ok.

    Jedoch hat mich das Gewicht doch massiv gestört - merkte ich sofort, da ich ansonsten immer Shoei Helme mit ca. 1350g habe. Auch bin ich von der Befestigung des abnehmbaren Kinnteils nicht wirklich überzeugt. Mag ja sein, daß der Helm gem. den gängigen Normen entsprechend zertifiziert ist (wobei ich nicht weiß was da genau getestet wird), aber wenn ich die Stabilität des abnehmbaren Kinnteils mit einem richtigen Integralhelm vergleiche, dann kommen mir doch Zweifel für den fall der Fälle …. (rein subjektive Meinung).

    Habe aus o.g. Gründen daher den Helm wieder ins Regal gelegt, obwohl ich ihn sonst wirklich interessant fand.


    bin immer noch auf der Suche nach einem geeigneten Adventure Helm, habe aber bis dato noch nichts passendes für mich gefunden unterhalb der ca. 350 € Grenze …

    Gruß

    Rainer

    SIEG !!!!! Ich habe soeben vom TÜV schriftlich bestätigt bekommen, daß mit der im Fahrzeugschein und COC eingetragenen Höchstgeschwindigkeit von 170 km/h ein R-Reifen zugelassen wird. Muß das jetzt nur noch bei der Zulassungsstelle eintragen lasen damit formal richtig. :lol::knie nieder::Daumen hoch:


    Es ist echt unglaublich ….. nach der "Odyssee" vorher die ich ja hier berichtet hatte. Fragt mich nicht warum das heute geklappt hat, aber ich hab mich halt mit dem COC Dokument auf die EU-Regelung bezogen und der EU Typgenehmigung in meinem Fahrzeugschein mit Erstzulassungsdatum nach 2009 - und dann ging es.:grins:


    Und damit werd ich dann jetzt den Michelin Anakee Wild (Geschwindigkeitsindex R) aufziehen lassen - alls gelobter Kompromißreifen mit besserer Offroadqualität als der K60 Scout und E07. "Versuch macht kluch"


    Hatte mich eigentlich schon für die Mitas E10 / E09 Kombi entschieden, da es dort auch die Reifenfreigabe von Mitas gibt, aber dann ist mir aufgefallen, daß da für den Hinterreifen die "S" Variante im Dokument aufgeführt ist und die gibt es entweder gar nicht oder ist nicht zu beziehen ….


    Also: für alle die das gleiche Problem haben - zum TÜV gehen und vor Ort mit den richtigen Leuten sprechen mit dem Hinweis auf die Anpassung des eingetragenen Geschwindigkeitsindexes gem. gültigem EU Recht.


    Hoffe das hilft auch anderen weiter


    Gruß


    Rainer

    Na, dann denke ich habe ich meine Entscheidung gefällt: hinten E07 neu drauf und vorne den K60 noch runterfahren (wie gesagt Sardinien geplant mit Strasse und Feldwegen - da sollten die 3,5 mm noch ausreichen bevor ich dann vorne auf den E10 wechsle).


    @ Kürbisfahrer: wo war das ? Kroatien ? Sieht toll aus die Gegend ! :Daumen hoch:

    Die Bilder mit Schlamm im Reifenprofil und an den Schuhen kenne ich sehr gut … habe da so eine Baustelle in meiner Nähe wo ich immer üben gehen und wo Erde abgelagert wird und die ist auch wunderschön lehmig - das "beppt wie die Sau" und meine Frau und die Nachbarn freuen sich immer riesig wenn ich die KTM dann vor der Garage mit dem Schlauch wieder abspritze (muß ich gleich machen sonst wird's beton-hart) - das gibt dem PKW Stellplatz und der Teerstrasse so eine schöne "ökologisch Färbung" :lautlach:

    :grins::applaus:

    Respekt - mit 260 kg ins Gelände !

    Ich hatte das mit dem Gripp auf der Strasse eher auf den E10 Vorderreifen bezogen.

    Bei Schotter oder Feldwegen trau ich dem E07 ja auch einiges zu, aber wenns halt nass wird im Gelände (Wiese, lehmiger Boden, Schlamm) ist wahrscheinlich ziemlich schnell Essig bei dem Profil. Kenne das von den K60 wenigstens so - solange trocken - alles ok, wenn nass / schlammig, dann Käse (Profil wunderbar zugepappt und Fahrer holt sich schlammige Schuhe um den Bock wieder flott zu kriegen - was bei 150 KTM-Kilogramm ja noch so geht :grins:)

    Ups du hast recht - E09 nur als R-Reifen, E10 als T Reifen - hatte mich verguckt... Für die Kombi E09 / E10 in R gibt's aber eine Mitas Freigabe für die 690er


    Aber deine Idee interessiert mich: E07 hinten und E10 vorne ?!

    Warum siehst du das als interessante Kombination an ? Funktioniert dass denn in der Realität ?

    Strasse: E10 wenig Grip vorne im Vergleich zu einem E07 Vorderreifen - vor allem auch bei Nässe - kann das funktionieren (gibt es Praxiserfahrung ?)

    E10 vorne ziemlich schnell runtergefahren während E07 hinten noch XX km Hält --> wo ist da der Vorteil ?

    Gelände: ok - könnte gehen: E10 vorne mit mehr Grip während Hinterrad leichter ausbricht - damit ggf. beherrschbarer als wenn ein E07 vorne

    leichter weggeht


    Wenn es hier Praxiserfahrung gibt würde mich das echt interessieren, da mein aktueller K60 Vorderreifen noch recht gut ist während zunächst mal der hintere erneuert werden müßte. Würde dann hinten auf den E07 gehen und den vorderen K60 auf Sardinien (viel Landstrassenanteil, eher trockene Nebenstrecken) runterfahren und dann vorne den E10 nachrüsten.


    Da ich keinerlei Reifenbindung eingetragen habe (Hersteller oder Hinweis auf gleiche Reifen von einem Hersteller) erwarte ich nach meinen Recherchen kein Problem mit o.g. Kombi, da ja alle Kombinationen K60, E10, E07 mit dem richtigen Geschwindigkeitsindex verfügbar sind.


    Ich habe verschiedentlich gelesen, daß der E07 hinten im Gelände etwas besser sein soll als der K60 (aber natürlich nicht so gut wie der E09) - wäre da aber eher skeptisch ob das so stimmen kann, da Profil ja doch sehr sehr ähnlich


    Gruß und danke


    Rainer

    Wünsche3 euch viel Spass damit - berichtet mal. Und vor allem kene Kontrolle von der Rennleitung in D …. aus beschriebenem Grund Geschwindigkeitsindex und fehlende Reifenfreigabe Michelin.


    Ich schwanke gerade zwischen dem Mitas E07 und der Kombi Mitas E10 vo. / E09 hi. - beide Reifen gibt es hier mit Geschwindigkeitsindex S oder T und somit kein Problem bzgl. evt. notwendiger Reifenfreigabe der Hersteller ….

    Hätte schon richtig Lust auf "die groben", aber wenn die in 3000 km runter sind - auch wegen doch einigem Strassenanteil .... Hab es ja sogar geschafft den K60 Scout hinten nach 3500 km "zu richten" :staun: .... ok, viel Spielereich im Gelände mit Wheelspinn dabei ...:grins:


    Rainer

    Reiseendurist,

    genau so hab ich es vorne auch gemacht - Bandschlinge um Lenker an dieser Stelle und dann runterspannen. Hinten hab ich die Schlingen um Rahmenstreben (senkrechte Streben zwischen Tank und Zylinderkpf) gelegt, da ich die Alu-Druckguß Fußrastenausleger nicht auf Biegung beanspruchen wollte.

    Rainer

    Es ist vollbracht ! T6 California steht seit Anfang dieser Woche vor der Tür und heute war erster Verlade-Testtag.

    Die 690er schön mit Ratschengurt vorne in die Federn gezogen, Alu-Klapprampe hinten links dran, Motowippe hinter Fahrersitz montiert und dann rein mit dem guten Stück.

    Und siehe, gucke, stauen - sie paßt !!! :Daumen hoch:


    Einzelsitz noch daneben und somit auch Platz für meine Tochter !


    Bei der Verspannung vorne in den Ösen der Motowippe (Alu-Profil mit eingeschraubten Ringösen) ist mir aufgefallen, daß sich das unter richtig Zug der Gurte doch etwas biegt und die Maschine sich etwas hin und her bewegen läßt. Insofern werde ich wohl mit den vorderen Gurten zusätzlich noch in die Bodenschienen des Busses abspannen - dann wackelt da nix mehr (habe ich bei den hinteren Gurten gemerkt - richtig angezogen geben die der Maschine richtig halt.


    Gruß und danke für die Tips !


    Rainer

    Wow das ist aber doch sehr gut - ich hatte gelesen, daß der E10 bei vielen nur 3000 km hält - was natürlich sehr wenig ist.

    Hast du Erfahrungs- / Vergleichswerte vom E10 zum E09 - vorne / hinten ? Frage nur, weil die Kombi E10 und E07 m.W. nicht freigegeben ist … siehe meine hochgeladenen Freigaben

    Danke dir

    Rainer

    Interessante Infos ….


    Bzgl. der Möglichkeit sich jetzt beim GTÜ den Index eintragen zu lassen stellt sich natürlich die Frage wie teuer so ein Gutachten ist


    tom: wie ist der Verschleiß des E10 vorne - Laufleistung ? Hinten soll er ja nur


    thomas: bitte berichte mal was der TÜV nächste Woche dazu sagt. Wie weiter oben von mir geschrieben hat sich bei meinen Gesprächen mit einem TÜV Südwest Fachmann ergeben, daß die die 1% Geschwindigkeitstoleranz draufrechnen - und das obwohl meine 690er Baujahr 2010 ist und auch eine e Zulassung im Schein hat …


    Rainer


    PS.: bzgl. der Mitas Freigaben habe ich folgendes gefunden (den E09 gibt's wohl auch in T und S):


    https://www.mitas-tyres.com/un…m-690-enduro-lc4-e-09.pdf

    https://www.mitas-tyres.com/un…-enduro-lc4-e-09-e-10.pdf

    https://www.mitas-tyres.com/un…m-690-enduro-lc4-e-10.pdf

    Der Eindruck im Gelände: die Stecke führte über Sand, feuchten schweren Boden, Gras, Schotter, geschobene Sandpiste und Straße. Das Vorderrad hielt die Spur, es gab keinen unkontrollierten Rutscher und die Traktion war gut. An einen FIM-Reifen kommt er nicht ran, aber er ist besser als der TKC80. Ich würde mal sagen, der MC23 ist der MT21 aus Slovenien.

    Hallo Idler,

    kannst du bitte mal ein Update geben deiner Erfahrungen mit dem MC23 Rockrider ?

    - Verhalten bei Nässe

    - Trockene Strasse

    - Verschleiß

    - ...

    Gruß und danke


    Rainer

    Muß daheim mal sichen wo ich das gespeichert habe und werde den Link hier posten


    Kennt jemand den Mitas MC23 Rockrider, bzw. hat den schon mal gefahren ? Wird bei Mitas mit mehr Strassentauglichkeit benannt, hat aber auch grobe Stollen

    Ab wann wird das gültig sein ? Das würde ja ganz neue Möglichkeiten eröffnen !!!

    Den Anakee Wild hatte ich auch schon auf dem Radar, aber wegen fehlender Freigabe und Speedindex R bis dato verworfen ....


    tourenschnecke: neben dem Mitas E10 hat der E09 auch ne Reifenfreigabe für die 690er und in allem was ich gelesen habe wird er insgesamt besser bewertet als der E10 (Gelände, Strasse, Verschleiß) - obwphl grobstolliger

    M&S Reifen geben natürlich ein klein wenig mehr "Spielraum" - aber ohne Freigabe des Reifenherstellers trotzdem m.E. grenzwertig


    Die Mitas E09/E10 (oder auch Mischbereifung der beiden) haben Herstellerfreigabe (für die 690er) + M&S Kennzeichnung (wobei das seit 2018 ja auch in Diskussion ist lt. meiner Info) - also mal definitiv "sicherer"


    Ist halt alles ein riesen bürokratischer Krampf wo es m.E. keinerlei klare und verbindliche, bzw. nachvollziehbare Regelung gibt - siehe hierzu die "tausend" Forendiskussionen.


    Bei mir kommen demnächst entweder die Pirelli MT21 oder Mitas (E09 oder E10) drauf - wobei ich noch in der finalen Findungsphase bin, da ich Strasse / Gelände so ca. 40 / 60 % fahre und mir die K60 Scout im feuchten Gelände / Wiese einfach zu wenig taugen (dafür aber auf der Strasse sehr gut !)


    Rainer

    Also "falscher" Geschwindigkeitsindex UND keine Reifenherstellerfreigabe ...... das wird ziemlich schwierig


    Einzige Chance m.E. legal unterwegs zu sein ist, man findet einen Prüfer der aus dem S ein R macht im Fahrzeugschein - wie oben beschrieben bin ich (und auch andere) leider daran gescheitert ...


    Rainer

    Bei der 790er nur Index R eingetragen ??? Das kann ich mir fast nicht vorstellen - deren Höchstgeschwindigkeit ist doch definitiv über 170 km/h oder ?


    Habe gerade nochmals die Bestätigung meines Händlers bekommen, die die Aussage des GTÜ Sachverständigen bestätigt: Freigabe / Unbedenklichkeitsbescheinigung des Reifenherstellers reicht aus und ist "wasserdicht" bzgl. Größe, Traglast oder Geschwindigkeitsindex wenn es hier Abweichungen von den Eintragungen im Fahrzeugschein gibt.


    Das heißt für dich: wenn der Metzeler eine Herstellerfreigabe für dien Motorrad hast kannst du ihn fahren - das kann ich mir aber nur schwerlich vorstellen, da Geschwindigkeitsindex sehr stark abweichend. Falls der Reifen aber eine M&S Zulassung hat - kein Problem, brauchst nur Aufkleber der Höchstgeschwindigkeit auf dem Cockpit


    Gruß

    Rainer

    Grrrr.... Nachtrag nach Telefonat mit der Zulassungsstelle:

    Eintragung im Fahrzeugschein NUR möglich wenn ein Stempel / Genehmigung vom TÜV vorliegt - das Zertifikat des Reifenherstellers alleine ist NICHT ausreichend für eine Eintragung bei der Zulassungsstelle ....

    Tip der (netten) Dame am Telefon: einfach die Bescheinigung der Reifenfreigabe des Herstellers weiter mitführen und alles ist ok.


    Also denn: Bescheinigung des Reifenherstellers ausdrucken und am Mann / am Mopped dabei haben für den Fall der Fälle.


    Ich rege mich besser nicht weiter über die "Mühlen der Bürokratie" auf, steck den Wisch ein und mach dann wohl die MT21 drauf ....:crazy:


    Gruß


    Rainer


    PS: und wahrscheinlich gilt diese Erfahrung nur für BW und alle anderen Bundeslänger handhaben es anders - würde mich nicht wundern ...

    "5 Leute - 5 Meinungen" .... etwas richtig konkretes bekomme ich nicht raus.


    Heute morgen habe ich nochmals mit einem Sachverständigen vom GTÜ gesprochen der sich mit Motorrädern gut auskennt.


    Seiner Aussage nach wird eine generelle Eintragung des Geschwindigkeitsindex R eher nicht möglich sein. Ich habe ihm die Pirelli Reifenfreigabe des MT21 in R vorgelegt sowie die von KTM die auch diesen Reifen ausweist in Geschwindigkeitsindex R. Seiner Aussage nach kann man damit diese spezifischen Reifen dann in den Fahrzeugschein eintragen lassen - muß es aber nicht. Das Mitführen dieser Papiere zum TÜV oder für Kontrollen sei vollkommen ausreichend.

    Gem. der Aussage des Sachverständigen kann man alle Reifen (auch R) fahren, für die eine entsprechende Reifenfreigabe des Herstellers für dieses Motorrad vorliegt. Für M&S Reifen gilt das zuvor durch den TÜV bestätigte.


    Werde mir jetzt überlegen ob ich die MT21 eintragen lasse oder einfach die Freigaben mitführe - aber damit ist für mich klar, daß der Pirelli gefahren werden kann.


    Hoffe das hilft auch anderen weiter


    Gruß


    Rainer

    BITTE NICHT WIEDER DIE GLEICHE GRUNDSATZDISKUSSION - dafür gibt es bereits einen unendlich langen anderen Chat der am Ende in einen "Glaubenskrieg" gemündet hat ohne faktisches Ergebnis.


    Wie ich mit dem Thema Mapping umgehe werde ich dann entscheiden wenn meine Werkstatt den Lambdawert (auf einem Leistungsprüfstand !) ermittelt hat.


    Anbei noch eine einfache Grafik, die die ermittelten Meßwerte (mehr qualitativ) darstellt.

    Dies war die Messung vorne rechts (wie oben beschrieben) mit Gasstößen aus dem Standgas heraus bis 4000, bzw. 5000 1/min. und deckt sich prinzipiell mit dem Empfinden im Realfahrversuch - wobei wie gesagt die Ausführung ohne Deckel (und ich würde das mal mit dem PP Deckel vergleichen wollen) als wesentlich zu laut und unangenehm empfunden wird - das haben ja auch schon einige andere hier so mitgeteilt.


    Gruß


    Rainer


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