Beiträge von Wolli_Cologne

    Ich fahre mit meinem alten 390LM in der Tat am besten. Kein unnötiger Schnickschnack und es hat mich noch nie im Stich gelassen. Im Auto nehme ich inzwischen (schon wegen Carplay und dem großen Display im Auto) scenic, was aus meiner Sicht eines der besten Apps für mobile Endtgeräte ist. Wenn das alte Garmin mal fritte ist, steige ich auch auf dem Moped auf scenic um.

    Da fallen mir die Ereignisse aus früheren Zeiten ein, wo es noch Seilzüge gab. Der Riss eines beliebigen Zuges hat bei mir damals jedenfalls zu keinem Unfall geführt. Klar, alles kann passieren. So könnte sich auch eine Ventilkappe lösen und einem Fußgänger ins Auge fliegen. Vor lauter Schreck erleidet er einen Herzkasper und stirbt.

    Der Händler hat mich eben angerufen. Der Kupplungsnehmerzylinder war undicht. Das scheint bei den 2019er wohl kein Einzelfall zu sein. Schon witzig, dass der Fehler genau nach der Inspektion aufgetreten ist und genau nach dem Wechsel der Bremsflüssigkeit. Aber egal, sie ist fertig und ich kann sie nachher abholen. Postiv finde ich, dass sich der Händler direkt darum gekümmert hat und sich am Telefon dafür entschuldigt hat. ok, Schwamm drüber und auf das fahren freuen :peace:

    2019er Duke 690. Jahresinspektion bei 3.375 km (also 2.375 km nach der 1.000er Inspektion)


    Material brutto: 74,48 Euro

    Löhne brutto: 266 Euro


    Zusammen: 340,48


    Neben dem normalen Wartungsplan wurde die Bremsflüssigkeit und die Kupplungsflüssigkeit gewechselt. 23,85 Euro alleine für die Bremsflüssigkeit. Ich kenne das eigentlich von anderen Fahrzeugen so, dass die Bremsflüssigkeit alle 2 Jahre gewechselt wird, im Handbuch steht davon auch nichts, dass es bereits nach einem Jahr erfolgen soll. Wie gesagt, das Moped hat 3.375 km auf der Uhr. Aber egal, die können ja jetzt schlecht wieder die alte Flüssigkeit einfüllen. Das man für das bisschen Öl 33,52 Euro bezahlen muss .. geschenkt, das ist eine schöne Einnahmequelle für alle Werkstätten. Aber 266 Euro Arbeitslohn? Na ja ...


    Hätte die Werkstatt eine (vorgeschriebene) Probefahrt gemacht (Tachostand war bei Abholung gleich, Motor war eiskalt, angeblich wäre die gerade erst fertig geworden), wäre denen aufgefallen, dass die Kupplung nicht mehr sauber trennt. Das durfte ich dann auf dem nachhauseweg feststellen ... nach ein paar km trennte sie gar nicht mehr, der Kupplungshebel ließ sich ohne Widerstand durchziehen. Außerdem stand ich mit einem nach Öl stinkendem und dampfenden Motor am Straßenrand. Ein bisschen gewartet und nach dem Ölstand geschaut, alles ok. Die haben vermutlich einfach vergessen, das rausgelaufene Altöl auf dem Mittelschalldämpfer zu entfernen. Bestimmt geil, wenn das rausfliegt und auf den Hinterreifen spritzt. Da ich nur noch ein paar Meter hatte, bin ich mit dem Moped nachhause gehumpelt. Beim Händler angerufen. Oh, das tut uns leid. Auch mit dem Öl tut uns leid. Bitte rufen sie den Mobilitätsservice an und lassen die Maschine zu uns bringen. What? Ganz ehrlich, es kann passieren, dass man beim schrauben einen Fehler macht (wahrscheinlich wurde die Kupplung nicht richtig entlüftet), aber dann würde ich mich persönlich darum kümmern. Ich würde das Moped entweder beim Kunden vor der Tür fertig machen (was die Mobilitätsgarantie auch so vorsieht. "Wir sorgen dafür, dass sie im Sattel bleiben ...") oder das Bike abholen, fertig machen und wieder vor die Tür stellen. ok, ich habe dann bei dem Mobilitätsservice angerufen. Meine Worte begannen mit: "Ich war heute beim Händler xyz zur Inspektion, jetzt trennt die Kupplung nicht mehr ...". Das erste, was kam: "Ich habe hier noch nichts über die Inspektion im System. Falls es keinen Nachweis für die Mobilitätsgarantie gäbe, müsste ich die Abholung selber bezahlen ...". Und dann die Hammerfrage von dem Typen: "Wann war die KTM das letzte Mal zur Inspektion?". Mein Hinweis, dass der Händler jetzt zu hat und erst morgen um 09:00 Uhr wieder öffnet, wurde ignoriert. Nein, wir müssen die Maschine noch heute abholen. Sie wird dann zwischengelagert und morgen wieder aufgeladen und zum Händler gebracht. Naja, die Abholung erfolgte dann ziemlich flott, ein ADAC-Wagen kam vorbei, wir haben die KTM zusammen aufgeladen und verzurrt. Ich bin zugegebenermaßen ziemlich pingelig mit meinen Fahrzeugen und male mir schon aus, das die mit Macken von dem Transport zurück kommt. Aber dann beweise das mal ...


    Ich werde mit der Duke 690 ganz sicher nicht mehr zur Inspektion fahren, das war auch nur für den Erhalt der Garantie. Es ist nicht das erste mal, dass ich ein tatelloses Fahrzeug kaputt aus der Inspektion zurück bekomme (unterschiedliche Händler). Scheiß auf "Scheckheft gepflegt". Den Namen des Händlers darf und möchte ich nicht nennen. Wollte nur mal Frust ablassen, sorry ...


    Wolfram

    Sieht von der Montage erstmal gut aus. Allerdings ist die 690er mit den orangenen Felgen auch sehr schmutzempfindlich, da sieht man gleich jeden Spritzer. Bei unseren beiden 690ern mit McCoi Öler ist die Felge nach spätestens 1000 km wieder für eine Reinigung fällig - und ich habe die Ölmenge schon auf 15km/Ölung reduziert. So ganz ohne Sauerei geht's auch mit Öler nicht vonstatten.

    Damit kann ich leben :Daumen hoch: Zumal man das Öl besser ab bekommt, als Kettenfett. Die korrekte Dosierung muss ich noch finden, bin aber nahe dran. Ist halt sehr Temperaturabhängig. Jedenfalls habe ich die Kette und das Drumherum vor Inbetriebnahme schön mit Petroleum sauber bekommen.


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    Wolfram

    MR.moto76 :Daumen hoch:


    Mit den Baustellen mache ich auch nur, wenn ich eine Truppe anführe. Dann ist das noch entspannter. In der Hinsicht bin ich echt ein bisschen "kompliziert" und möchte eine souveräne Leistung als Scout abliefern. Das ist mein Anspruch. Ein bisschen bekloppt, aber so bin ich nun mal.

    Mal grunsätzlich. Ich beschäftige mich seit Anfangszeiten der Motorrad-Navis mit dem Thema Navigation. Als Tourenscout nutze ich das Navi für meine Touren auf dem Motorrad und im Roadster. Ich habe glaube ich fast alles durch. Verschiedene Motorrad-Navis (Garmin, TomTom) und auch etliche Apps für das Smartphone. Letztendlich habe ich mich auf ein Garmin eingeschossen, weil es für mich (!) am zuverlässigsten funktioniert. Ich hatte noch nie ein Problem auf Touren und alles lief somit entspannt ab. Es ist nämlich ziemlich doof, wenn man eine Truppe von 10 oder mehr Leuten anführt und dann irgendwo nicht weiter kommt oder mal von der Route abweichen muss und einem die App die restliche Route umbaut. Gibt es alles Lösungen für aber beim Garmin schalte ich einfach die Neuberechnung ab und fertig. Fairerweise muss man sagen, dass die Einarbeitung in ein Garmin Gerät länger dauert, wenn man es wirklich beherrschen will. Aber das lohnt sich. Die Tourenplanung selber mache ich allerdings nicht mit BaseCamp, sondern mit kurviger.de oder anderen Plattformen. Ich übertrage die Datei anschließend in BaseCamp, bearbeite sie noch nach (Pausen etc.) und übertrage sie auf das Garmin. Nachteil beim Garmin Zümo. Ich habe keine aktuellen Meldungen über Baustellen etc. Ich schaue mir daher kurz vor der Tour auf Google Maps die Strecke an und kann so noch kurz umplanen. Falls ich doch auf eine Baustelle stoße, umfahre ich die, zoome kurz raus und peile die geplante Route wieder an. Es ist wichtig, die automatische Neuberechnung abzuschalten, damit die Route nicht umgebaut wird. Das funktionierte immer ohne Probleme. Es gibt sicher andere genau so gut funktionierende Navi-Lösungen, aber das Garmin hat mich am meisten überzeugt.


    Was natürlich nach wie vor charmant ist .. man fährt einfach drauf los und findet mega schöne Strecken. Das Garmin zeichnet den Track auf und ich kann das Ganze anschließend in andere bestehende Routen einbauen. Das ist kein alleiniges Feature vom Garmin, aber grundsätzlich habe ich so die bisher schönsten Strecken gefunden.