Dass KTM spätestens seit Corona massive Qualitätsprobleme hat, ist kein Geheimnis.
Losgegangen ist das Trauerspiel mit den LC8c-Motoren schon vorher.
Die Linien und Lieferanten bis zum Letzten ausquetschen bleibt halt nicht ohne Folgen.
Dass KTM spätestens seit Corona massive Qualitätsprobleme hat, ist kein Geheimnis.
Losgegangen ist das Trauerspiel mit den LC8c-Motoren schon vorher.
Die Linien und Lieferanten bis zum Letzten ausquetschen bleibt halt nicht ohne Folgen.
Aus der Facebook-Gruppe.
Für die, die Englisch können.
Nockenwellentausch ist kein Garant dafür, dass der Motor lange problemlos läuft.
Das Grundproblem ist damit wohl oft nicht behoben.
KTM hat ganz offensichtlich nicht den höchsten Qualitätsanspruch.
MKL : Sinnerfassend Lesen ist offenbar nicht deine Stärke.
Ich schrieb unmissverständlich, dass es REPARIERTE Motoren mit dem gleichen Schadensbild gibt.
Also Motor auf, neue NW und Schlepphebel rein und Motor zu.
Und die Austausch-Nockenwellen dann eben wieder Verschleiß zeigen.
Da einen Konstruktionsmangel kategorisch auszuschließen ist schon gewagt.
MKL: In den gleichen Motor wieder einfach neue NW einbauen löst halt leider das Grundproblem nicht.
Es gibt offenbar bereits reparierte Motoren, bei denen die Nockenwellen ein zweites Mal unter massivem Verschleiß leiden.
MKL : Der Öldruck sagt wenig aus, wenn man verschiedene Systeme miteinander vergleicht.
Beim gleichen System wird aber mit dem Druck der Pumpe auch der Volumenstrom ansteigen.
Also mehr Öl/Zeit durch das System gepumpt.
Alles anzeigenDie hatte bei weitem nicht so einen hohen Öldruck .
Und nach 37 Jahren war immer noch alles ok ….
Öldruck Hypochonder sollten mal das hier von Yamaha lesen
Der Öldruck alleine sagt nix aus.
Bei größeren Durchmessern der Kanäle oder Düsen (wobei bei der Yamaha die Schmierung wohl anders funktioniert), kann da trotzdem mehr Volumenstrom (also mehr Öl an den Schmierstellen) vorhanden sein.
Versuch mal einen Liter Wasser pro Sekunde durch einen Strohhalm zu quetschen und dann durch ein 2"-Rohr.
Den Unterschied wirst du merken.
Und den Unterschied den du merkst, ist der Druckverlust beim Durchströmen.
Passt vielleicht nicht ganz zum Thema Nockenwellen, aber der Counter begeistert mich bei all der Tragik doch sehr!
Was versucht man nicht alles wenn man ausgeliefert ist!
Die Kiste hätte ich nach erfolgter Reparatur direkt beim Händler gelassen oder eine Vollkasko abgeschlossen und über den nächsten Abhang geschoben.
Bald vier Monate Wartezeit sind völlig inakzeptabel. Noch dazu ohne jegliche Kompensation.
Ganz genereller Gedanke zur Öldruckbegrenzungsfeder: Wenn es so einfach wäre, das Problem zu beheben, dann hätte KTM wohl schon vor einer Weile damit begonnen, zusätzlich zum dazugekommenen Sieb und den breiteren Schlepphebeln auch eine andere Feder zu verbauen. Das würde die quasi nix kosten.
Dass da was nicht passt, das haben sie wohl auch selber kapiert. Sonst hätte man sich die beiden Änderungen ja gespart.
..mein Motor
wird sehr oft sowohl bei 2500 u/min und drunter (läuft auch ruckelfrei bis zu 5en Gang im Citybetrieb) wie auch zu oft im Drehzahlbegrenzer (LS-fun oder Rennstrecke)
Sehr wohl hat die Länge und Härte der Feder Auswirkung auch bei niedrigeren Drehzahlen
Übedruckventil bleibt einfach länger komplett dicht.
Ich bin auch in der Facebook-Gruppe.
Video, das einen höheren Druck bei niedrigen Drehzahlen zeigt durch den Federumbau, wäre mir aber noch keines aufgefallen.
Der Druck liegt im Leerlauf bei ca 1,6 bis 1,8 bar und steigt mit der Drehzahl nur langsam.
G-B hat mMn Recht.
Ob die Feder bei 2,5 bar aufmacht oder bei 3,5 ist egal, wenn die Pumpe diese Drücke erst bei hohen Drehzahlen erreicht.
An evtl zu niedrigem Öldruck im mittleren Drehzahlbereich wird das wenig ändern.
Danke für die Bilder.
Das zeigt denen, die meinen man müsse dankbar sein dass KTM jetzt nach massivem Druck wenigstens irgendwas tut, dass das Austauschen der Teile keine endgültige Lösung ist.
Man fährt dann mit dem selben Schrott weiter, ohne das Grundproblem gelöst zu haben.
Eine Motorrevision ist generell nichts Außergewöhnliches. Das stimmt schon. Aber eben bei modernen Motoren nur bei hohen Laufleistungen. Heute kann man - wenn man es richtig macht - Motoren wesentlich besser konstruieren. Aufwändigere Geometrie, FEM-Analysen, Simulation thermischer Belastungen, bessere Öle und Beschichtungen usw...
Ein Motor aus den 80ern ist technisch auf einem ganz anderen Stand.
Die KTM-Motoren, um die es hier geht, haben teils schon vor dem ersten großen Service bei 30.000 Kilometern grobe Probleme.
Das sollte heutzutage nicht mehr passieren. Und wenn doch, dann sollte man wenigstens zu dem Murks stehen. Was KTM leider nicht getan hat, solange es irgendwie ging.
Der Gebrauchtmarkt spiegelt das Misstrauen in die Zuverlässigkeit dieser Mopeds gut wider.
Ja. Das mag wohl stimmen. Für wenig Geld geht man das Risiko eine Gurke gekauft zu haben wohl ein.
Ich bezweifle, dass eine höhere Anzahl von 790ern und 890ern die 100.000 knacken werden. Allein schon aus dem Grund, weil die inzwischen nur noch wenige kaufen wollen.
Hab spaßhalber bei willhaben.at reingeschaut, wie viele 790 Adventure es mit hohen Laufleistungen gibt.
Sind wenige und die an zweiter Stelle (nach Kilometern absteigend sortiert) hatte offenbar auch schon kaputte Nockenwellen. Händler schreibt von "erhöhtem Verschleiß", weswegen NW inkl. komplettem Kopf getauscht wurden. Nockenwellen sollten eigentlich so gut wie gar nicht verschleißen.
Bei jedem anderen Hersteller würde man sich an den Kopf greifen.
Nachtrag: Ein paar Anzeigen weiter unten das nächste Nockenwellen-Opfer. 😅
Ich kenne zumindest persönlich eine Besitzern einer 22er 890 Duke, bei der bei 15k beide Nockenwellen hinüber waren.
Spricht nicht für die KTM-Story.
Es ist halt nicht glaubwürdig, dass KTM sich ernsthaft um seine Kunden bemüht.
Natürlich ist es gut, dass endlich was getan wird.
Aber sie tun es nur, weil es nicht mehr anders geht.
Als Kunde muss man entscheiden, ob man wieder eine KTM kauft bei dieser Wertschätzung, die man da erfährt.
Ich tu es nicht.
KTM hat sich jahrelang gesträubt, auch nur irgendwas zuzugeben.
Wer eine Zusatzversicherung hatte, hat meist Glück gehabt.
Auf Kulanz von KTM zu setzen war ein Glücksspiel.
Und jetzt tut man nach großem Druck durch gepeinigte Kunden so, als würde man sich kümmern...
... wie nachhaltig die Reparaturen sind, wird sich erst zeigen.
Wieder 20.000 oder 30.000 Kilometer auf ein Moped mit neuen Nockenwellen zu fahren, das dauert eine Weile.
Warum KTM im Kopf ein weiteres Ölsieb eingebaut hat und auch, warum man in Mattighofen plötzlich keine Öldüsen mehr montieren können soll, die auch in anderen Motoren verbaut sind, ist eine andere Frage.
Ich denke, dass das Grundübel tatsächlich im Design bzw der Auslegung der Ölversorgung zu suchen ist.