Beiträge von BIG_Treiber

    Guten Abend zusammen,


    mir ist mit meiner 690er Enduro (BJ 2008) innerhalb von 12 Monaten am Sonntag zum 2. mal folgender Fehler untergekommen: Wenn ich mit etwas mehr Gas anfahre, aber dennoch das Kunststück schaffe den Motor abzuwürgen, dann tut es in seltenen Fällen bei mir einen ziemlichen Schlag, der mit einem ordentlichen Knall aus dem Auspuff quittiert wird.


    Dabei fliegt dann der Drosselklappenkörper von dem Stutzen am Motor ab. :sehe sterne: Als das das erste mal vorgekommen ist, dachte ich die Schlauchschelle war nicht richtig angezogen, also habe ich sie mit ordentlich Drehmoment befestigt. Da es jetzt schon wieder passiert ist beginne ich mir etwas sorgen zu machen. So ein Problem ist mir ja noch nie untergekommen...ich bin auch ziemlich ratlos, wo das herkommen könnte. Hat einer von euch eine Idee?


    Ich bemerke den Fehler meistens dann, wenn die Karre (wegen Falschluft) nicht mehr anspringt.


    Viele Grüße

    Florian

    Hallo zusammen,


    Die Reparatur hat etwas länger gedauert, da noch ein Umzug dazwischen gekommen ist.


    Der Tipps von euch waren alle astrein - ich habe den Mahle Kl145 Filter eingebaut und alle Benzinleitungen getauscht. Jetzt bin ich 100km ohne Probleme gefahren. :driften:


    Da ich den KL145 zunächst auf die Schnelle ausprobieren wollte habe ich zunächst noch den original Filter im Tank belassen gehabt. Den habe ich nach erfolgreichem Test gleich ausgebaut um den Druck im Kraftstoffsystem nicht zu beeinflussen. Ich gehe davon aus, dass das Ergebnis aber gleich bleiben wird. Test folgt dann im April... Saisonkennzeichen :kapituliere:


    Den Kl145 hab ich ziemlich ins Moped reIngefummelt. Schaut mal auf die Bilder.

    Der Kraftstoffschlauch ist zwar stark gebogen, aber nicht ab geknickt. Der Filter ist direkt nehmen dem Behälter am Federbein, sollte bei dessen Bewegung aber nicht stören. Der Platz ist zwar nicht optimal, ich würde aber sehr gerne den Original Filterkasten weiterfahren.

    20251101_104339.jpg20251101_104353.jpg


    Was meint ihr, sollte ich da nochmal ran?

    Moin zusammen,


    weiß jemand wie das Thema ausgegangen ist?

    Ich habe nämlich ähnliche Probleme mit meiner 2008er Enduro (24.000km):

    Nach der Düsenreinigung rennt der Kürbis wie am ersten Tag. Peux a Peux wird die Gasannahme schlechter bis dann nach ca 100km wirkich Schicht im Schacht ist. Das heißt der Motor stottert sehr stark und nimmt kaum mehr Gas an. Fehlzündungen und absterben im Leerlauf gehören ebenfalls dazu ( - - > Gemischproblem)


    Das ganze Problem ist initial während einer Tour über den Trans Euro Trail auffetreten, ca an dem Punkt der am weitesten von zu Hause entfernt ist. Ich habe mich dann mit der Düsenreinigung die letzten 1000km heimgeschleppt. Ich fühle mich jetzt bereit für einen Rekordversuch im Düsenschnellreinigen ;)


    Benzinpumpe und Filter sind neu. Aufgrund des kausale Zusammenhangs zwischen Düsenreinigung und Laufverhalten des Motors schließe ich die Membranventil-Problematik aus. Der sich auflösende Tank klingt durchaus plausibel und würde zum Fehlerbild passen. Hat hierzu jemand Erfahrungen, die geteilt werden können? :)


    Viele Grüße,

    Florian

    Vielen Dank euch für die Tipps! Mit dem Schräghalten hat leider für mich nicht funktioniert.

    Ich habe das Problem. Folgendermaßen gelöst: ich habe die Feder eingesetzt und den Deckel aufgeschraubt. Anschließen habe ich die Gabel "auf dem Kopf stehend" komprimiert und vorsichtig mit dem Schlagschrauber etwas drehmoment auf die schraube gegeben. Anschließend hat die Haftreibung der Schraube ausgereicht um sie per Hand auf Srehmoment anzuziehen. :)

    Hallo zusammen,


    ich melde mich nach langer Pause wieder mit einem Thema, bei dem ich gewaltig auf dem Schlauch stehe. Ich bin dabei bei meiner KTM 690 Enduro (BJ20210) gemäß Werkstatthandbuch den Gabelservice durchzuführen. Hierzu habe ich ebenfalls die Patrone (aka "Gabelinnenleben") ausgebaut. Siehe:

    20250510_171755.jpg


    Später ist mir aufgefallen: das wäre gar nicht nötig gewesen, aber nun gut. Das auseinanderbauen lief an sich 1a und ebenfalls das verbauen des Dichtungssatzes. Ich hänge jedoch bei Zusammenbau (typisch :D). Und zwar bei dem Schritt, bei dem ich die Schraube im Gabelfuß auf Drehmoment anziehen möchte. Siehe hier:

    20250510_171521.jpg


    Ich kann die Patrone nicht gegenhalten und mir fehlt auch jede Fantasie, wie das funktionieren soll. Alle Teile der Patrone drehen sich gefühlt mit ...


    20250510_171535.jpg


    Hat jemand einen guten Tipp für mich, wie ich dieses Problem löse? Aus dem Werkstatthandbuch werde ich an dieser Stelle nicht so ganz schlau. Ich kriege in meinem Kopf nicht zusammen, wie das Haltewerkzeug T14026S1 hier weiterhilft :D


    Über jeden Tipp bin ich euch sehr dankbar!


    Viele Grüße,

    Florian

    Liebe KTM-Treiber,


    ich bin stolzer Besitzer eine 08er SMC. Mein heutiges Tagesziel bestand darin meinen Fußbremshebel auszubauen. Damit ich nicht die gesamte Schwinge ausbauen muss, habe ich mich dazu entschlossen den Schwingenbolzen nur soweit durch die Schwinge zu treiben, dass ich bequem an die Fußbremshebel-Verschrauben gelange. Den Bolzen habe ich ca. 7 cm durch die Schwinge getrieben.

    Das hat soweit alles gut funktioniert - jetzt bekomme ich jedoch den Schwingenbolzen nicht mehr in seine ursprüngliche Position zurück :/ Wie ihr an dem nachfolgenden Bild sehen könnt fehlen mir ca. 2 cm, bis der Schwingenbolzen wieder ganz drin ist - und er bewegt sich bei allem Bitten und Betteln (guten Argumenten vom Karosseriehammer) keinen mm mehr tiefer in die Schwinge.


    Was ich getan:

    - Motorrad aufgebockt, sodass Schwinge entlastet ist

    - Schwinge so lange "gewackelt" und dabei den Bolzen vorangeschoben, dass der Bolzen durch alle "Nadelöhre" hindurch bewegt wurde. Ich kann den Bolzen von der gegenüberliegenden Seite (dh. Fahrtrichtung links sehen und er verkantet sich nicht an dem "zweiten Schwingarm" beim Durchfädeln)


    Solche Ferndiagnosen sind immer sehr schwierig, aber weiß jemand spontan, wo hier mein Fehler liegt? Eventuell ist es ja etwas ganz offensichtliches, was ich gerade nicht Kapiere :D Ich bin jedenfalls mit meinem Latein ziemlich am Ende...:traurig:


    Viele Grüße aus Dresden,

    Florian

    Stimmt, da müsste zumindest ein Brummen zu vernehmen sein, wenn die Spulen des Pumpenmotors bestromt werden.

    Man kann auch versuchen seine Pumpe durch einen Rückwärtslauf (Verpolen des Anschlusses) zu "reparieren", falls sich etwas in der Pumpe verfangen haben sollte, was dadurch wieder den Weg zum Ausgang findet.


    Bei einem Routine-Wechsel (Verschleißteil Benzinpumpe:lol:) ist die Zerstörung natürlich etwas blöd. Die Frage ist aber: Würdest du das alte Ding nochmal einbauen, wenn deine aktuelle Pumpe verreckt oder bestellst du dir gleich zwei Vespa Pumpen und hast eine neue auf Halde? Diese 1,5h Ein- und Ausbau (den man dann, sobald eine neue Pumpe da ist nochmal vollführen darf) plus das Rumgeärgere mit dem Benzinschlauch würden mich über das Thema glaube ich zwei mal nachdenken lassen. Auch wenn es gegen meine Religion widersprechen würde, eine funktionsfähige Pumpe zu zerstören:amen:

    Liebe KTM-Forumgemeinde,


    ich war bisher als stiller Mitleser in diesem Forum aktiv und konnte sehr durch den großen Erfahrungsschatz hier profitieren. :Daumen hoch:

    Ich bin im Besitz einer 2008er SMC (Laufleistung: 23000km) und bin kürzlich in den Genuss einer defekten Benzinpumpe gekommen. Da ich natürlich nicht wusste, warum die KTM nach einer wunderschönen Ausfahrt (450km) nicht mehr angesprungen ist, möchte ich meine Erfahrungen mit diesem Thema hier teilen.


    Fehlerbild:

    Die Kleine lief am Vortag ohne Probleme. Sie hätte besser Anspringen können (ca. 10 Sekunden Orgeln waren notwendig), aber ansonsten alles beim fahren wie gewohnt:wheelie:Am nächsten Tag ist sie nicht mehr angesprungen bzw. direkt nach dem Anspringen wieder ausgegangen.


    Fehleranalyse:

    Nach dem Ausschlussverfahren habe ich die Pumpe eingekreist. Komisch war, dass der Bock beim Orgeln nach Sprit gerochen hat am :arsch:Das heißt ich habe zunächst die Batterie überbrückt, die Zündkerzen auf einen Funken kontrolliert und dann nachgesehen, ob Sprit an der Einspritzdüse vorhanden ist (Benzinschlauch an der Einspritzeinheit ["über" der Drosselklappe] abschrauben und nachsehen ob ein Schluck Sprit raus kommt bei anschalten der Zündung). Nachdem kein Sprit an der Einspritzdüse angekommen ist war klar, das Problem liegt irgendwo zwischen Tank und Einspritzeinheit.


    Ich habe mich mit einem Multimeter bewaffnet auf die Fehlersuche begeben (10 Euro Schätzeisen - nichts besonderes).

    Zunächst habe ich mir die Referenzspannung an der Batterie geholt (d.h. einfach Spannung zwischen den Batteriepolen gemessen). Dann habe ich die Benzinpumpe ausgebaut und von der Spannungsversorgung getrennt. Nach meinem laienhaften elektrotechnischen Vorwissen müsste also, sofern alle Systeme richtig funktionieren, ungefähr die selbe Spannung (max. -0.5V zur Refernenzspannung aufgrund der Leitungswiederstände habe ich erwartet) an der Pumpe anliegen. Das heißt, ich habe das Multimeter an die Benzinpumpenkontakte angeschlossen und die Zündung eingeschaltet. Sofern ihr die Referenzspannung abzüglich der Leitungs-Verlustleistung messen könnt, und die Benzinpumpe sich nicht dreht, ist diese defekt. Wer die Muße hat, kann nochmals die Pumpe direkt mit einer Batterie überbrücken (einfach zwei Kabel von einer externen Batterie [ihr wollt ja testen ob die Spannung der Bord-Batterie nicht ausreicht] an die Pole der Pumpe anschließen) und nachsehen ob sich dann die Pumpe dreht.

    Bitte achtet darauf, dass ihr nicht mit offenen Kontakten rumhantiert, solange Benzin in der nähe ist. Es könnte ein funken entstehen und die ganze Fuhre steht dann schön in Flammen. Für mich hieß das bei schönem Sonnenschein ein Käffchen trinken und dem Benzin beim Abdampfen zusehen.


    Meine KTM ist ab und an angesprungen, da ich einen Wackelkontakt in der Pumpe hatte (Hab die Sau kräftig geschüttelt:zorn: und dann nochmal Spannung angelegt und tada sie ging).


    Fehlerbehebung:

    Die KTM-Pumpe ist zu teuer --> ich habe mir, nach Anregung aus dem Forum, diese Pumpe organisiert: Vespa GTS 300 Fuel Pump (von RMS).

    Da hier einige Probleme hatten mit dem abziehen des Schlauchs von der Benzinpumpe möchte ich kurz meine Holzhammermethode vorstellen: Ihr habt den Defekt der Pumpe durch das vorherige Vorgehen validiert. Wenn man sich das hübsche Teil nicht in die Vitrine stellen möchte, kann es demnach nun gänzlich zerstören. Ihr nehmt eine Wasserpumpenzange und brecht den Stutzen der defekten Pumpe ab. Dann zerquetscht ihr den Stutzen im Schlauch. Der Schlauch bleibt dabei ganz, und ihr müsst nur darauf achten, dass alle Brösel des Stutzens aus dem Schlauch wieder rauskommen. Danach macht ihr ein flüssiges Schmiermittel eures Beliebens auf den Stutzen der neuen Pumpe sowie den Benzinschlauch und schiebt das ganze ineinander.

    Alles wieder einbauen und glücklich werden.


    Für mich war es das erste mal an der neuen Maschine schrauben - das heißt auch als Anfänger/Laie ist diese Reparatur einfach durchführbar.


    Ich hoffe ich konnte dem ein oder anderen die Angst vor dem Pumpentausch nehmen :)


    Viele Grüße

    Flo