Beiträge von ZRagnar

    Da ich hier auch gerne viel Lese um mir Infos zu holen, möchte ich gerne mal meine Erfahrung mit dem Ranger mitteilen.


    Hab den Ranger aufgezogen um den ACT Pyrenäen zu fahren.


    Einfahren etwa 200km, Anfahrt ACT 1500km Autobahn, ACT etwa 1100km und 1500km Rückweg.


    Habe euch unten Fotos des Reifen jeweils nach der ersten Autobahnfahrt, nach dem ACT und dann wieder zu Hause gemacht.


    Gefahren auf einer 1090R auf Autobahn und Einfahren im Regenmodus und sehr entspannter Beschleunigung, Hinweg max. 120 auf der Bahn um Profil zu schonen. Auf dem ACT ohne Rücksicht auf Profil gefahren und Rückweg auf der Autobahn auch Regenmodus aber bis etwa 140 gefahren.


    Ich hab kein Vergleich zu anderen Reifen dieser Art, da es der erste ist den ich gefahren bin. Würde ihn jedoch bei einem ähnlichen Vorhaben wieder aufziehen, da ich Vertrauen in ihn gefasst habe. Hat alles mitgemacht auf dem Weg, On- sowie Offroad. Auch gute Schräglagen sind möglich, bin dort auf den engen Straßen und den vorgegebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht anders gefahren wie mit einem straßenlastigeren Reifen. Zur Regenperformance kann ich nicht viel sagen, richtig in starken Regen bin ich nicht gekommen.


    Der Hinterreifen würde wahrscheinlich noch einige KM mitmachen, der Vorderreifen ist doch recht strak abgefahren nach nun gut 4500km, sodass ich trotzdem den kompletten Satz nun wechseln werde. Daraus ergaben sich auch Vibrationen am Lenker, die aber nicht wirklich störend waren.

    Sooo.... ACT Pyrenäen ist gefahren. Die ursprüngliche Frage konnte ich mir nun selbst beantworten und möchte ich euch mal meine Erkenntnisse mitteilen.


    Also, wie bin ich gefahren:


    2x Sturzbügeltaschen von SWMotech

    1x KTM original Tankrucksack - habe ich mir hier im Thread abgeschaut und zu einem sehr fairen Preis bei Kleinanzeigen gefunden

    1x Drybag SWMotech, müsste der 36L oder größer sein sein (hat keine entsprechende Beschriftung)

    1x Drybag SWMotech 26l


    Würde ich mit einem Alutopcase fahren: Nein ;)


    Zu schwer, baut zu weit am Heck auf, würde den Schwerpunkt ungünstig erhöhen, beim Mopped im Gelände schieben und aufheben zählt jedes Kilo. Und wahrscheinlich wäre es bei einigen Umfallern auf matschigem Waldboden zumindest stark beschädigt worden.



    Die Taschen mit denen ich gefahren bin haben alles mitgemacht, saßen mit den originalen Gurten fest am Mopped. Beim Fahren habe ich das Gepäck eigentlich nicht bemerkt.

    Habe auch soweit alles mitbekommen, wobei mit kompletter Campingausrüstung, Kocher, notwendigem Werkzeug und persönlichen Sachen wird es ziemlich eng, aber geht.


    Was würde ich anders machen?


    Meine alter Drybag mit den Campingsachen (36l oder größer) würde ich jederzeit wieder nehmen, habe das Gefühl vor einigen Jahren hatte das Material noch etwas mehr Qualität.


    Der Tankrucksack ist super praktisch für Kamera, Trinken und Essen, sowie sonstigen Kram den man eben immer mal so brauch. Und da passt einiges rein. Zu dem Üblichem hatte ich meist bis zu 4x0,5l Flaschen darin. Die Reisverschlüsse, gerade der zum Befestigen auf der Halterung am Tank, halten super. Keine Probleme im Gelände, trotz kompletter Beladung evt. gewichtsmäßigen Überladung.


    Die Sturzbügeltaschen sind eigentlich recht praktisch. Würde ich so auch wieder nehmen, leider konnte mich hier, wie auch bei dem neuen 26 Liter Drybag die Qualität von SWMotech nicht mehr überzeugen.


    Bei den Sturzbügeltaschen ist direkt eine Befestigungsschnalle an einer Produktionsnaht aufgeplatzt. Eine Tasche hatte auch direkt ein Loch, als das Mopped auf schlammigem abschüssigem Waldboden weggerutscht ist und auf der Tasche lag. Es hat sich vermutlich ein Stein direkt durch das Material und dann auch durch das T-shirt dahinter gebohrt. Kann mal passieren, hatte ich so aber eigentlich nicht erwartet.


    Der 26l Drybag wirklich sehr klein. Man soll den Verschluss 3x einrollen um sie wasserdicht zu haben. Jedoch fehlt nach oben hin einfach Material zum einrollen, oder das was in die Tasche passen würde ist extrem wenig und würde fast das mitnehmen einer zusätzlichen Tasche dafür in Frage stellen. Zudem fehlen Zurrgurte mit denen man die Tasche selbst über den zugedrehten Verschluss zusammenspannen kann, so passierte es, dass sich der Verschluss beim Befestigen der Tasche am Motorrad in der Mitte wieder aufdrehte und so nun kaum mehr 100% Wasserdicht war. Ich selber hatte zum Glück keinen dauerhaft starken Regen, kann so zur tatsächlichen Wasserdichtigkeit nichts sagen.


    Für die nächste Tour werde ich definitiv etwas ändern und mir die seitlichen Packtaschen der oben im Thread genannten Premium Hersteller mal anschauen.

    Vielen Dank euch allen für die Erfahrungen :Daumen hoch:


    Momentan tendiere ich tatsächlich zu der Lösung mit dem zweiten Drybag.


    Die Kampftaschen fallen leider im Moment raus, da mir die Kofferträger fehlen, ansonsten auch eine gute Idee.


    Die MoskoMoto sind bestimmt wirklich gut durchdacht, jedoch möchte ich einfach nicht mehr so viel Geld, und das ist es meiner Meinung nach, für ein Gepäcksystem ausgeben.


    Bei mir hat sich in letzter Zeit gezeigt, dass sich meist immer eine mindestens genauso gute Lösung finden lässt, wenn man selbst etwas bastelt oder weiter überlegt.

    Hi Zusammen,


    bisher war ich Offroad immer von meinem Basiscamp aus unterwegs und konnte das Gepäck vor Ort lassen. Nun will ich den ACT Pyrenäen und TET Teile in Frankreich bereisen und unterwegs Zelten.


    Die beiden Original KTM Kunststoffkoffer fallen nun leider raus.


    Meine Campingausrüstung bekomme ich in einen Drybag.


    Zusätzlich habe ich zwei Sturzbügeltaschen und ein Alu Topcase von SWMotech.


    Nun zu meiner Frage: Würdet ihr mit dem Alu Topcase besagte Strecke fahren?


    Meine Gedanken: Keine zusätzlichen Kosten für Neuanschaffung, schnell und unkompliziert Dinge verstauen, "Diebstahlsicher" wenn man schnell mal wo rein will. Dafür aber hoher Schwerpunkt des Moppeds und bei Sturz evt. Totalschaden der Befestigung bzw. des Case.


    Als Alternative würde mir die Moskomoto Reckless 40 sehr zusagen. Jedoch schrecke ich nach einer kompletten Neuausstattung diverser Moppedbekleidung in diesem Jahr vor den Kosten zurück.


    Und manchmal macht man sich ja im Vorfeld auch Erfahrungsgemäß viel zu viel Gedanken ;)


    Würde mich über Erfahrungen / Meinungen freuen.


    Beste Grüße

    Hi Zusammen,


    nach einigem rumbasteln und erfolglosen Versuchen habe ich nun eine für mich passende Lösung gefunden.


    Das Problem ist, wenn der Wind durch das Windschild so geleitet wird, dass die Windabrisskante zwischen Schultern und Helmoberseite liegt. So kommt es zu Verwirbelungen die recht unschön sind.

    Je nach Fahrergröße und dessen Proportionen (langer Oberkörper, kurze Beine usw. ) ist für jeden die Kombination aus Windschild und Motorrad anders. Der Helm macht dann auch nochmal einiges aus. Da liegt es dann meist daran, wie "eng" die Helmschale am Kopf anliegt und der Polsterung. Zum Beispiel ist ein Nexx in Größe L bei mir sehr leise, aber zu eng. Ein Nexx Größe Xl auf Grund der größeren Helmschale zwar passend, aber auch lauter.


    Ich habe nun auf meiner 1090r das Windschild nochmal gekürzt, bis kurz vor den obersten Befestigungslöchern und für lange Autobahnfahrten einen Spoiler von Ebay montiert, der das Windschild NICHT verlängert, sondern nach oben hin waagerecht abschließt. So wird der Windstrom zum Kopf unterbrochen und die Abrisskante trifft mich auf Bauch/Brusthöhe. Der Helm liegt somit sauber im Fahrtwind. Auch nicht geräuschlos, aber viel angenehmer. Über Aussehen mag man Streiten, aber funktionieren tut es ;)

    Hallo in die Runde,


    Ich stand vor einem Jahr vor der gleichen Frage.


    Ich bin dieses Jahr mit der 1090R die Assietta und den Col de Sommeiler gefahren. Wäre gern noch weitere Strecken in der Umgebung gefahren, jedoch hat mich das Wetter mit Dauerregen und meine mangelnde Offroad Erfahrung davon abgehalten die Strecken bei Regen bzw nassem Untergrund zu fahren.


    Ich hatte mich schlussendlich für den Anakee Adventure entschieden.

    Für die Anreise Ideal, keine Einschränkungen, absolut haltbar. Allein der Rückweg später mit 1200 KM Autobahn haben bei dem Reifen zu keinen sichtbaren Abnutzungen oder Laufflächen in der Mitte geführt.


    Auf dem trockenen Schotter bzw Sand auf den genannten Strecken hatte ich keine Probleme. Das eher straßenorientierte Profil hat man auf Schotter schon gemerkt, wenn der Reifen gelegentlich beim Beschleunigen nicht sofort Gripp gefunden hat. Für meine Ansprüche aber absolut ausreichend.

    Bei zu erwartenden matschigen Passagen, Waldboden oder ähnlichem aber eher nicht mehr zu empfehlen.

    Bei gröberem Schotter evt auch nicht.




    Gruß