Beiträge von Timzed

    Beim Abbau des Hebels hab ich bemerkt das der Schalt-Hebel gar nicht richtig fest gezogen war, hatte da schon amtlich Spiel.


    Der Schalthebel war ursprünglich bei mir auch nicht fest, hab ich aber vor vielen Monden schon bemerkt und festgeschraubt.

    Das wird zu 99 % wieder passieren, dass der sich löst. Ist eine Krankheit bei der 390er Adv. Ich habe auch schon mal einen Fred dazu aufgemacht. Nach X Versuchen mit anknallen, Loctite, neuem Umlenkhebel und Bundschraube bin ich nun zu dem Schluss gekommen, dass das Einzige, was langfristig hilft ein Gewinde im Zentrum der Schaltwelle ist, so dass der Umlenkhebel dann axial endgültig fixiert werden kann.


    ... die 790er fällt ganz anders in die Kurven ist auch bei höherem Tempo wie auf Schienen.

    Das ist (auch) der Masse geschuldet. Es kommt halt drauf an, wo man die Prioritäten setzt. Früher war bei mir größer, schneller, weiter angesagt (siehe Signatur). Heute nur noch weiter, und da muss ich sagen, ist mir die 390er lieber. Aber ich bin ja auch im Offroad unterwegs, das macht auch noch einen Unterschied.

    Und so schaut mein PP-Skidplate nach knapp 20.000 km aus:

    IMG_0454.jpeg


    Von den 4 Schrauben, die von unten an die 2. Halterung gehen waren (auch) schon 2 lose. Man stelle sich eine Autobahnfahrt vor, bei der das Skidplate vorne zuerst zur Fahrbahn Hallo sagt :staun: :nein:

    Ich habe das Ganze jetzt provisorisch mit Kabelbinder fixiert. Sollte halten bis ich wieder aus Kroatien zurück bin.

    Mit meinen 75 kg funktionieren auch 1,5 bar auf der Straße richtig gut. Vor allem muss ich dann nicht dauernd fürs Gelände vorher Luft ab- und später wieder einlassen. Wobei ich hinten den Michelin Anakee Adventure drauf habe, der sowieso eine deutlich höhere Traglast aufweist (für Kolosse wie z.B. GS entwickelt) als der Serien-Conti, den ich vorne nach wie vor fahre.

    Heute wieder heftiges Offroad bei teilweise eingenässter Strecke. Unbeabsichtigt in technisches Gelände abgebogen usw.

    Der neue Fahrmodus „Offroad“ funktioniert super! Bin total begeistert. Kein einziges Mal hat die MTC eingegriffen, u.a. auch nicht, wenn ich beim Wenden das Hinterrad habe kommen lassen. Selbstredend hat auch die Kontrolleuchte kein einziges Mal aufgeflackert.

    Das Ganze in Verbindung mit ABS auf Offroad bringt mich nun durch den Tag, weil egal ob Abwürgen, Zündung aus/an oder Killswitch aus/an, der Fahrmodus bleibt so eingestellt wie man ihn gewählt hat.

    Dabei verwirrt es, dass die MTC-Option im Menü trotzdem noch existiert und sich (nach wie vor) so verhält, dass bei allen „Abschalt-Arten“ des Motors, beim Neustart die MTC wieder als „An“ angezeigt wird. Keine Ahnung ob die MTC unterschiedlich regelt, wenn sie über „MTC - aus“ statt über „Fahrmodus - Offroad“ deaktiviert wird. Mir ist jedenfalls beim Fahren kein Unterschied aufgefallen. Also kann mir „MTC - aus“ ab jetzt gestohlen bleiben - ich hab ja den Fahrmodus, und der bleibt erhalten :wheelie:

    Welche Version hast den jetzt drauf? 1V10?

    Richtig. Und ich bilde mir ein, dass bei Auswahl „Offroad“ des Fahrmodus sich die MTC tatsächlich zurückhält. Ich bin gerade in Istrien, bin gestern den ACT gefahren und war heute wieder im Schotter. Genau gesagt, habe ich die MTC dann überhaupt nicht mehr bemerkt.

    Inwieweit die MTC, sofern man sie händisch deaktiviert hat, nun unter verschiedenen Szenarien aus bleibt muss ich morgen noch mal genau testen.

    Nach dem letzten Werkstattbesuch habe ich nicht schlecht über folgenden neuen Menüpunkt gestaunt:

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    Komisch nur, dass es dahinter keine Funktion zu geben scheint. Schalte ich den Modus auf Offroad, bleiben die Einstellungen für ABS und MTC unangetastet. Und leider schaltet sich das MTC noch immer selbstständig wieder ein, wenn die Karre abstirbt oder die Zündung ausgeschaltet wird.

    Weiß jemand mehr über den Menüpunkt? Wird möglicherweise die Motor-Kennlinie angepasst?


    Edit: Hab im 2024er Handbuch was dazu gefunden:


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    Scheint mir etwas Halbseiden zu sein, das Ganze. Anscheinend wird die Traktionskontrolle nicht ganz abgeschaltet sondern nur sanfter eingeregelt. Zudem bleibt das ABS komplett an. Das Ganze verursacht m.E. mehr Verwirrung als dass es nützt, vor allem weil ja die Menüpunkte für ABS und MTC nicht mit angepasst werden.

    Wer weiß - vielleicht ist der Punkt bei meiner 2020er Adv am Ende nur ein Blender.

    spüli und ein "wenig" pressluft…

    … ich habe den filter für die 390iger/2020 meiner frau besorgt ABER aufgrund fehlender infos bezüglich des mappings noch NICHT eingebaut. da hoffe ich auf das "schwarmwissen" der 390iger piloten …

    Waschmittel in Wasser aufgelöst soll wohl auch gute Dienste leisten.

    In der Tat, das Schwarmwissen, insbesondere für den Euro 4 390er Motor wäre interessant. Wobei ich dachte, dass hier vielleicht schon ein Ini-Lauf ausreichen könnte, um das Gemisch auf das Mehr an Luft entsprechend anzupassen …

    Schaut man sich die Laufleistungen der 390er an, ist das meiner Meinung nach einer der besten Motoren, den KTM bisher gebaut hat. Keine chronischen Themen wie eingelaufene Nockenwellen, Kurbelwellenschäden etc.

    Ich mache prinzipiell alles selber außer Ventilspiel einstellen. Nicht, dass ich das nicht auch könnte. Es ist mir einfach zu stressig bei dem Motor. Ausbauen hätte zumindest den Vorteil, dass man sieht, was man tut. So viel zum Thema Zugänglichkeit ...

    Bremsen entlüften bzw. Bremsflüssigkeit wechseln mache ich ganz normal Old-School: Schlauch samt Auffangbehälter an den Entlüftungsnippel, Bremshebel durchdrücken, Schraube auf, Schraube zu usw. bis die alte Suppe draußen ist.

    Yep, so schaut's aus. An mein Motorrad kommt nur Schaum aus dem FoamMaster bestehend aus Badeschaum, oder Spüliwasser oder Flüssigwaschmittel + Wasser. Manchmal noch Frosch-Universalreiniger mit Wasser. Je nachdem, was gerade als erstes vor meinen Linsen auftaucht :grins: Selbstverständlich wird alles innerhalb weniger Minuten wieder restlos abgewaschen (meistens mit enthärtetem Wasser).


    Das Hauptproblem ist die Zusammensetzung des Kunststoffs. Der ist einfach viel zu spröde, als dass er Temperaturschwankungen, UV-Einfluss und Vibrationen, wie sie an diesem Motorrad auftreten, mitmachen würde. Gut, bei mir kommt noch ausgedehntes Offroad auf meinen Reisen dazu, nur ob das hier den großen Unterschied macht?


    Hier die 2 Teile, die es am meisten betrifft, und zwar fast ausschließlich an den Befestigungspunkten, wo man nicht so oft hinschaut:

    pasted-from-clipboard.png


    Hinzu kommt, dass Ersatz schweineteuer ist. Z.B. kostet die obere Abdeckung um die EUR 40,- pro Stück.

    Bei der 390 Adventure finden sich im Bereich um die Lichtmaske allerlei Spoiler und Blenden, deren Kunststoff von so schlechter Qualität ist, dass die Teile bei mir schon nach ca. 7.500 km angefangen haben abzufallen.

    Mittlerweile habe ich eine Lösung gefunden:

    Plastic-Welding-Machine01.jpgPlastic-Welding-Machine02.jpg


    Das Gerät ist als Kunstoff-Schweißgerät bzw. Plastic Welding Gun bei G00gle oder auf den bekannten Online-Markplätzen zu finden. Aus der Kfz-Branche schon seit Jahren nicht mehr wegzudenken.

    Gab es bei den neueren KTM-Motoren nicht irgendwo außen ein Schräublein im Ölkreislauf, das man gegen einen Temperaturfühler tauschen konnte?

    Im Fall der Fälle, würde ich das Mapping bei einer Kontrolle einfach schnell switchen

    Hast du dafür extra einen zusätzlichen Schalter am Lenker? Falls nicht, kannst du's vergessen, weil es bei einer - höchst unwahrscheinlichen - Kontrolle höchst auffällig wäre, wenn du erst mal den Sitz weg machst um an der ECU zu fummeln.

    Um so etwas zu prüfen, müsste die Polizei einen mobilen Leistungsprüfstand aufstellen und die Motorräder rausziehen. Aus meiner Sicht wird das kaum bis überhaupt nicht passieren, weil es heutzutage kontrolltechnisch alle auf Lärm-Immisionen abgesehen haben.

    Und der TÜV prüft nicht auf Leistung. Nicht mal auf Lautstärke, es sei denn das Ding geht dem Prüfer so auf die Ohren, dass er "nach Gefühl" auf einer Wiedervorstellung mit leiserem Motorrad besteht.


    Das einzig für mich denkbare, wo es problematisch werden könnte ist ein Unfall. Wenn da die Versicherung eine technische Prüfung will und das Tuning herauskommt, kann sie die Zahlung verweigern.

    Warum auf manche Rechnungen immer wieder neue Ölsiebe berechnet werden erschließt sich mir nicht

    Das liegt wahrscheinlich daran, dass die Werkstatt (so wie ich das auch gemacht habe) zum Ölwechsel das so genannte Service Kit nimmt. Dieses Kit enthält neben dem Filter, Dichtungen und einer neuen Ablassschraube, eben diese 2 Siebe. Ob es das überhaupt anders gibt, keine Ahnung. Vermutlich wäre es teurer, wenn man die ganzen Teile abzüglich der beiden Siebe, einzeln bestellen würde. Was umwelttechnisch mal wieder der völlige Wahnwitz ist, wie ich finde - egal was am Ende tatsächlich getauscht wird oder nicht (wer lässt nach dem Service noch mal das ganze Öl ab um zu schauen, ob alle Schrauben, Dichtungen, Filter und Siebe, die er/sie vorsorglich markiert hatte, getauscht wurden?)

    QuickShifter funktioniert nicht so, oder ich kenne mich nicht aus...--> Antwort: "Ich muss diesen ja nicht verwenden..."

    :staun: Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man darüber lachen. Einfach unverschämt, das. So vergrault man sich Kunden.

    Ich verstehe es viel zu oft nicht, warum so viele Gewerbetreibende zumindest in der DACH-Region anscheinend völlig vergessen haben, von wem sie ihr täglich Brot bekommen.

    Ich finde das Thema spannend. Deswegen dachte ich, lasst uns hier mal eine Sammlung aufmachen mit unserem Wissen darüber, welche Reifen es am Markt mit Dual- bzw. Multi-Compound-Technik gibt.

    Für diejenigen, die mit der Materie nicht so vertraut sind: Solche Reifen vereinigen i.d.R. die Vorteile von mehr Seitenhalt und niedrigem Verschleiß, letzteren durch eine härtere Gummimischung im mittleren Bereich der Lauffläche.

    Wichtig: Bitte gebt der Übersicht halber mit an, ob es sich um einen Offroad-, Road- oder Kombinationsreifen (On- und Offroad) handelt. Gerne auch den hersteller-spezifischen "Code" für die Technik mit anführen, also z.B. "Semi-Compound" oder "2CT". Das macht es dann bei der Reifensuche leichter, beim Hersteller die Produkte auszusortieren.


    Ich mache mal den Anfang, nach bestem Wissen und Gewissen:


    Für On- und Offroad:

    • Continental TKC 70 - "Semi-" Dual-Compound (nur für hinten?)
    • Michelin Anakee Adventure - Dual-Compound (2CT)

    Und der Conti hält außergewöhnlich lange durch. Einzig der Hinterreifen ist für etwas anspruchsvolleres Offroad nicht optimal. Und der Rocks, den ich drauf hatte, verschliss naturgemäß wieder schneller. Ich denke auch, dass letzterer kein Dual-Compound- bzw. Multi-Compound-Reifen ist.

    Mittlerweile habe ich einen für mich idealen Hinterreifenreifen gefunden: Den Michelin Anakee Adventure. Hält ebenfalls sehr lange, vor allem auch im Mittelbereich der Lauffläche. Und er ist ein guter Kompromiss zwischen Straße und Offroad.