Beiträge von joey

    Jungs - ihr macht mir ja Mut. Ich hole meine 890 ADV (Modell 23) wenn alles gut geht am Freitag ab. Ich war mit der 890 ADV (Modell 21) sehr zufrieden (über 20 Tsd. km), leider Totalschaden nach selbst verschuldetem Unfall (der erste seit mehr als 40 Jahren).


    Wir fahren direkt Mitte August los - grobe Richtung Rumänien, Türkei, Georgien, Armenien und zurück (hoffentlich :zwinker:).


    Jetzt ein paar Worte zum shimmy (Lenkerschlagen zwischen ca. 60 und 75 km/h): habe ich bereits beim Vormodell beschrieben, ist hier vielleicht untergegangen. Das Drehmoment bei der Befestigungsmutter des Ritzels hat nicht gestimmt, die Mutter hat sich gelöst und wurde nur durch das Sicherungsblech gehalten. Der Händler, bei dem ich das Motorrad gekauft habe, wollte mir vorher bereits - auf meine Kosten - eine neue vordere Felge verkaufen. Der m.E. sehr fähige 2te Händler - der fast nur noch Inspektionen macht und fast keine neuen Motorräder mehr verkauft - hat dann bei der 20 Tsder Inspektion die Ursache gefunden und beseitigt. Danach lief das Motorrad einwandfrei.

    @Kuh3: ich habe das für meine 890 Adv. (leider unfallbedingt nicht mehr da - anderes Thema) schon mal geschrieben. Nachdem ich etwas mehr als 20 Tsd. km mit diesem blöden shimmy zwischen ca. 60 und 70 km/h rumgefahren bin, hatte ein sehr fähiger Freundlicher die richtige Idee. Vorher hat die Werkstatt des anderen Freundlichen (wo ich das Motorrad gekauft habe) das Thema zwar bestätigt aber keine Lösung gefunden (ausser dass ich eine neue Felge auf eigene Kosten kaufen sollte).


    Wie sah die Lösung aus: die Befestigungsmutter des vorderen Kettenritzels war lose und wurde nur durch das Sicherungsblech gehalten. Der m.E. sehr fähige Freundliche hat mir erzählt, dass er alle neu ausgelieferten KTMs auf dieses Thema (Anzugsmoment) kontrolliert und hat mir die gefüllte Schublade mit den dafür notwendigen Sicherungsblechen gezeigt.


    Nachdem dieses Thema erledigt war, lief das Motorrad absolut ruhig! Ich weiss ja nicht, ob es bei dir auch daran liegt, aber an diese Stelle denkt man ja nun mal gar nicht bei shimmy. Good luck.

    Ich hätte da (aus eigener Erfahrung mit der 890er Adv.) noch mal einen nicht so ganz nahe liegenden Vorschlag:


    Ich hatte das Gleiche, also deutliches Lenkerflattern zwischen ca. 60 km/h und 75 km/h. Das liess sich weder durch andere Reifen, Luftdruckkontrollen, Lenkkopflagerprüfung, Nachziehen aller Schrauben an der Gabel(das war übrigens auch lustig...), beheben. Ich bin mit diesem Mangel über 15 Tsd. km gefahren - war irgendwie blöd und ich habe diesen Geschwindigkeitsbereich nach Möglichkeit gemieden.


    Bis sich dann der Grund - zumindest bei meinem Motorrad - herausstellte: die Mutter des vorderen Ritzels hatte sich gelöst und sehr deutlich in das Sicherungsblech eingearbeitet. Mein sehr erfahrener KTM Schrauber (nicht der, bei dem ich das Motorrad gekauft habe) kannte diesen Fall gut und hat einen ganzen Schwung Sicherungsbleche in der Schublade, da er bei allen neuen Motorrädern, die er ausliefert, das Drehmoment dieser Schraube prüft. Nach der Montage des neuen Kettensatzes war der Effekt komplett weg.

    890 Adventure, EZ 3/21, km-Stand: 22.000


    Reifen: 1. Avon, 2. Heidenau, 3. Avon, 4. Pirelli Scorpion Rally STR


    Seit etwa km-Stand 6.000 starkes Lenkerpendeln nur im Geschwindigkeitsbereich 65 - 72 km/h. Mehrfache Untersuchung von Vorderrad inkl. Nachzentrierung und Prüfung Lenkkopflager brachte keine bzw. geringfügige Verbesserung.


    Seit gestern superruhiger Lauf - besser als bei Neukauf.


    Ausser den Reifen wurde ein neuer Kettensatz (DID) montiert. Dabei wurde festgestellt, dass die Befestigungsmutter des vorderen Ritzels lose war und sich bereits in das Sicherungsblech hereingearbeitet hat. Da das Lenkerpendeln jetzt komplett weg ist und da das Lenkerpendeln sowohl bei den Heidenaus als auch bei den Avons da war, führe ich es mittlerweile auf die lose Befestigungsmutter evtl. verbunden mit ungleicher Kettenlängung zurück. Ich gebe zu, dass hört sich auch für mich ein wenig unwahrscheinlich an, aber eine andere Erklärung fällt mir nicht ein. By the way: mein Händler (nicht der, bei dem ich das Motorrad gekauft habe) hat mir erzählt, dass er bei allen neuen KTMs, die er ausliefert, die Mutter des vorderen Ritzels auf Drehmoment überprüft. Dafür hat er einen ganzen Schwung Sicherungsbleche in der Schublade...


    Ansonsten keine Auffälligkeiten. Da ich von der GS komme und nebenher eine RT fahre: die KTM ist superflott, reisetauglich und besonders leicht zu händeln. Sehr positiv auch der vergleichsweise gute Durchschlängelfaktor. An den Komfort muss man sich ein wenig gewöhnen - die Zugstufendämpfung habe ich altersgerecht voll auf komfortabel eingestellt. Vor allem auch im leichten Gelände (TET Skandinavien etc.) und im Kurvengeläuf ein tolles Spassgerät.


    Die 890er ist meine erste KTM, sie ist für mich besonders geeignet, da ich nicht gross bin und eher kürzere Beine habe...


    Ausserdem bin ich sehr zufrieden mit dem Bumot-Soft-Gepäcksystem. Genial für längere Reisen und passt super zum Motorrad.


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    zwischen ca. 70 und 85 km/h habe ich ein Lenkerflattern - nicht bei niedrigen und nicht bei höheren Geschwindigkeiten.

    Nach ca. 6.000 km habe ich von dem sehr überzeugenden Avon auf den "Reisereifen" Heidenau Scout für die Nordkap-Tour gewechselt. Es ist mein Eindruck, dass das Lenkerflattern mit dem Reifenwechsel zusammenhängt - sicher kann ich das leider nicht sagen. Vorgestern bei der 15.000 km Inspektion hat der Werkstattmeister dieses Thema untersucht, Probefahrt gemacht, Effekt sehr deutlich bestätigt und mir mitgeteilt, dass die vordere Felge sowohl ein Seiten- wie auch einen Höhenschlag habe. Leider habe ich mir die Messung und die Messapparatur nicht angeschaut. Neue Felge vorne: etwas über 700 €. Bin zwar in Skandinavien einige Schotterwege u.ä. gefahren, kann mich aber an kein "Schlagereignis" erinnern. Hat einer von euch einen Tipp oder eine ähnlich Erfahrung oder sogar eine günstige Felge?

    Die Bumot Taschen sind nach meiner Erfahrung ebenfalls wasserdicht - auch die Hecktasche. Zumindest ist nach 2 kompletten Regentagen keine Feuchtigkeit eingedrungen. An der Hecktasche gibt es am Deckel innen ein Netz, in das ich allerhand Zeugs (Flickutensilien, Masken, etc.) getan habe - alles trocken geblieben. Damit man sie auf dem Motorrad lassen kann, gibt es eben diese sehr nützlichen Campingbeutel...


    Die Tasche von Lonerider ist aber wohl grösser, und das System sieht ja auch gut aus.

    Seit ein paar Monaten bin ich mit dem bumot-Soft-System unterwegs und - obwohl ich ursprünglich einige Vorbehalte hatte - sehr zufrieden. Eigentlich ist das so ein Mischsystem, da ein Rack wie für Alukoffer verwendet wird und da die Rückwand der beiden Softtaschen aus 4mm Alu besteht. Die Taschen selber sind mehrlagig aufgebaut, Aussenschicht Cordura. Das Gepäck kommt in wasserdichte Campingbags, die ebenfalls enthalten sind, und die in die Taschen gesteckt werden, analog zu den Innentaschen bei Alukoffern. Übrigens werden die gleichen Racks auch Alukoffer verwendet.


    Mir gefällt die Möglichkeit, die Taschengrösse dem Gepäckbedarf in weitem Umfang anzupassen. Auch die Campingbags lassen sich gut beladen und mitnehmen, so dass die abschliessbaren Taschen am Motorrad bleiben.


    Vorteile nach meiner Meinung: geringeres Gewicht, anpassbare Grösse und gleicher Inhalt wie bei Alukoffern möglich. Und für meinen Geschmack passt die Optik besser zu dem im Vergleich zur GS kleinen Motorrad. Nachteil: Aufkleber kann man schlecht anbringen:nein:...


    Besonders gefällt mir auch die Hecktasche, die ebenfalls so einen wasserdichten Campingbag enthält und die vor allem in der Grösse ausgefahren werden kann. Das Bild zeigt die voll ausgefahrene Grösse.





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    joey welchen Reifen fährst du? Den k60 scout? Falls ja wie ist der von der Laufleistung her?

    Genau: Heidenau K60 Scout, mein Lieblingsreifen für längere Reisen. Gut auf der Strasse auch bei Nässe, ideal auf "üblichen" Sand-, Lehm- und Schotterpisten. Die gelegentlichen Baustellen besonders in Finnland und Schweden machen einen Geländereifen "light" wie den Scout sehr empfehlenswert. Auf meiner Sibirien-, Mongoleitour 2014 mit der luftgekühlten GS hat der Reifen mehr als 12.000 km vorne wie hinten gehalten, auch jetzt hat der Reifen ca. 7.000 km runter und sieht noch recht gut aus. Allerdings war ich mit dem Reifen auch schon mal auf Sardinien, da war es sommerlich warm und der dortige Asphalt ist ja auch bekannt. Da war nach 5.000 km Schluss. Zusammengefasst: auf langen Reisen bei einigermaßen regelkonformem Tempo kann man wohl gut 15.000 km damit fahren. Natürlich geht's auch anders...

    Wie lange bist da runter und bist du allein gefahren?

    Etwas mehr als 14 Tage. Wir sind zu viert losgefahren, zwei Skandinavienkenner dabei (ich war Skandinavienneuling). Spitzentour durch Finnland an der russischen Grenze entlang. Nach dem Nordkapp habe ich eine Lofotentour alleine gemacht - u.a. zur Kaviarfactory in Henningsvær, sehr empfehlenswert für Ai Weiwei Liebhaber :Daumen hoch:; einige Legoobjekte . Da ich früher nach Hause musste, bin ich dann die letzten 2.000 km durch Schweden vom Norden bis nach Göteborg und weiter nach MS ebenfalls alleine gefahren. Schweden ist geil zum Motorradfahren, ein See nach dem anderen, kleine Strassen und nicht asphaltierte Pisten. Wie überall muss man natürlich die grossen Strassen meiden.


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