Hallo,
da ich kürzlich zu wenig Bremsflüssigkeit in der Kupplung feststellte und
dabei über die Ursachen sinnierte, habe ich mir die Bremsflüssigkeit der Vorderbremse
vorgenommen und diese mit solch einem Stifttester kontrolliert.
Den habe ich vorher gestestet gegen
1. alte, aber unbenutzte Flüssigkeit (DOT 5.1) (0%)
2. neue, frisch geöffnete Dose (DOT 5.1) (0%)
3. die Flüssigkeit in einer 690 (2-3%)
4. die Flüssigkeit meiner BMW (DOT 4) , laut Plan und Rechnung gewechselt im letzten Dezember (1-2%)
Ich weiß, das ist keine Eichung, aber gibt dem Ding eine gewisse Glaubwürdigkeit.
Das Ergebnis bei der HQV: Voll rot (> 4%), für den Stift ist das der Anschlag.
Gestern habe ich dann gewechselt gegen die frische Flüssigkeit.
Heute habe ich mir dann den hinteren Urinbecher angesehen (Foto siehe unten, eine Taschenlampe
dringt von hinten kaum bis nicht durch).
Die Farbe, die ich durch den transparenten Becher sehe, gleicht der von Xylamon in seinen
schlimmsten Zeiten. Die Suchfunktion förderte einen Thread aus 2013 zutage, der meine
Fragen nicht wirklich beantwortete:
Wie kann eine Bremsflüssigkeit solch eine Färbung annehmen? Selbst, wenn man
annimmt, dass diese im April 2025 nicht plangemäß gewechselt wurde?
Irgendeine Idee?
Mir geht es explizit nicht um die Frage, ob der Händler beim Service die Flüssigkeiten gewechselt haben
kann und was er dazu sagt. Ich würde ihn ja fragen. Es gibt ihn nur einfach nicht mehr.
Ich will einfach nur wissen, ob da ein bekanntes Problem schlummert, bevor ich
stumpf die Bremsflüssigkeit wechsle.
Viele Grüße
Alfred
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