:D ich bin auch auf dem 690 trip und habe mir die gasgas besorgt.
adv umbau schon rel. weit fortgeschritten, das ding ist der burner!
aber die 890 kann ich nicht verkaufen, ich liebe sie!
:D ich bin auch auf dem 690 trip und habe mir die gasgas besorgt.
adv umbau schon rel. weit fortgeschritten, das ding ist der burner!
aber die 890 kann ich nicht verkaufen, ich liebe sie!
kriega vs. mosko ist spannend:
ich bin günstig an ein reckless80 gekommen und habe zugeschlagen, bis jetzt aber noch keine tour damit gemacht.
warum?
auf der 890 inkl. kompletter camping ausrüstung muss ich sehr viel stuff in den mittigen drybag packen, weil die 18L der größten kriega OS taschen unterm strich damit nur 36L seitlich erlauben.
das mosko 80 hat 2x25L seitentaschen = 50L seitlich und dadurch weniger im mittigen drybag.
ich bin der meinung, dass prinzipiell stuff besser seitlich tief angebracht ist, anstatt hoch oben mittig auf der sitzbank/gepäckplatte.
deswegen sah ich vorteile vom reckless80 ggü kriega OS base, wenn ich mit vollem gerödel unterwegs bin.
die dicke mittige rolle hat mich einerseits gewichtstechnisch (hoher schwerpunkt) gestört, aber am meisten wg. packmass. meine stehposition war massiv beeinträchtigt, wenn ich den hintern weit nach hinten strecken muss (zb downhill, bremsen). da konnte ich oft nicht so weit wie ich wollte, weil die rolle im weg war. und das war richtig schlecht, wenn man eigentlich das vorderrad leicht machen wollte.
klar, gewicht runter, packmass runter, stuff korrekt positionieren etc., das ist mir alles bekannt. wie gesagt und aus obigen gründen ist mein hauptkritik-punkt bei der kriega-OS variante, dass die 18L OS taschen zu klein sind und es 24L taschen geben müsste.
zu der gibts doch mittlerweile nen neuen zahnarzt-schicki-micki-pseudo-retro-hobel, oder?
bei mir ist die rally bank drauf auf dem bild, null problem!
auch bei der orig kein problem.
ich habe keine ahnung, wie gut die universal auf die 890R passt.
bei der 890R spezifischen sind (oder waren, ob das immer noch so ist, weiss ich nicht) schlingen-ösen dabei, welche anstelle der sozius-rasten angebracht werden. die sind sicher bei der universal nicht dabei.
wenns eine spezifische gibt, würde ich die immer nehmen. die passt bei der 890R wirklich hervorragend, das gepäck sitzt optimal und an der richtigen stelle.
mit den ösen anstatt der fussrasten ist die base auch in unter 1min montiert/demontiert.
willst du geld sparen? dann wäre das an der falschen stelle hier!
Sehr gut, ich habe mich vor ein paar Wochen für eine 701 entschieden.
Das Motorrad macht so unglaublich viel Spaß, dass es wohl meine geliebte und top aufgebaute 890er ersetzen wird.
ja, das ding macht spass, ist aber ein millionengrab wenn man die fürs adv'n umbaut.
meine 890 wird sie nicht ersetzen. auf längeren reisen ist die 890 für mich gesetzt.
aber ich fahre im gelände mit der 700er wirklich um die 15 kmh schneller als mit der 890
.
Screenshot 2025-06-10 at 07.52.22.png
die 890 ein wenig in den hintergrund gerückt
.
das ist wirklich nervig, vor allem weil ich immer meine handcreme (sanft) vergesse!
Alles anzeigenMoin zusammen,
ich kann mich nicht entscheiden...
eine Frage an die kriega Nutzer: ich bin eher Hotel- als Zelt-Schläfer und würde mein Gepäck jeden Abend ab- und mit aufs Zimmer nehmen (müssen).
mir würden für die meisten Touren (immer ne Woche) 30-40 Liter völlig reichen und denke deswegen an die 890 base plus 2 mal OS18. sollte es dann doch mal länger oder mit Zelt weg gehen, könnte man es sehr individuell erweitern.
Frage:
tüdelt ihr die einzelnen Taschen abends alle ab oder habt ihr das System auch schon mal mit zusätzlich besorgten Innentaschen (a la mosko moto oder discovery 2) genutzt?
ich war schon viel motocampen mit der 890 und kriega und auch hoteltage waren dabei. ich nehme immer die ganze OS base mit den 2 seitentaschen runter und werfs über die schulter. wenn mans raus hat, ist die os base inkl taschen zügig montiert/demontiert ohne große fummeleien.
aber ein tipp: generell bei der bedienung der clips und strips vom kriega-system die bike-hanschuhe anlassen. durch staub wird das material (strips und taschen) so stumpf, dass es mit immer die finger an den fingernagel-seiten aufreisst, was extrem nervig wird.
ich halt auch nix von dem zeug. wie CaptainChrom geschrieben hat, nen trail stand mitnehmen (braucht man eh) und evtl alle 1000km was draufsprühen. wozu brauch ich da ne automatik, die empfindlich ist wie sau.
so hab wieder ne session mit dem olmax für nen 18er TKC 80 hinter mir.
ich nehm in zukunft nur noch eisen und spar mir diesen komischen schwanen-hals.
die 5min hab ich.
Wie schaffst du das? Ich finde sie ja von der Form sehr gut gelungen, aber der Schaumstoff ist mir einfach etwas zu hart. Spätestens nach 200 km tut der
weh.
warte, so wollte ich das nicht sagen:
ich schaffe das nicht, das würde bedeuten, dass es irgendeine art von selbst gemachter herausforderung wäre.
ich schaffe es mit der rally-bank leichter, als mit der orig bank der R, das wollte ich sagen.
und das paradoxon ist, dass die rally bank die vermeintlich unbequehmere ist und trotzdem mmn. die bessere für langstrecke wg. mehr agilität wie oben erwähnt.
fahrten von 10+ stunden sind bei mir meistens ungeplant und sehr selten (heimreise-drang). danach ist man natürlich kaputt und es ist nicht angenehm.
aber das hintern-weh ist eins von vielen (müdigkeit, kälte, konzentration, ...), erträglich und relativ untergeordnet, also kein fortkommen-killer.
das was ich sagen wollte ist also: die bequemlichkeit einer sitzbank ist (für mich) nicht gleichzusetzen mit langstreckentauglichkeit.
bequemlichkeit bedeutet ja meist: breite sitzfläche, tiefe mulde, viel polsterung
ich will genau das gegenteil: schmale, runde und gerade (waagrechte) sitzfläche, eher wenig polsterung.
das sind zwei verschiedene strategien: bequeme sitzbank = "faulen arsch über die zeit retten", agile sitzbank = "faulen arsch vemeiden".
ich weiss auch, dass das nicht für jedes bike gilt. aber bei der 890R passt das perfekt aufgrund der eh schon vorhandenen "auf dem motorrad drauf"-ergonomie. wie das bei der nicht-R ist, kann ich nicht sagen. und die gS hat die "im motorrad drin" ergonomie, da macht eine gerade, schmale rallybank wahrscheinlich auch wenig sinn (falls es das überhaupt gibt).
ich fahre mit der rally bank auch 10+ stunden. will ich jetzt damit angeben?
jein:
ich habe immer schon "mulden"-sitzbänke vermieden. auf denen ist es für mich schwer, lange fahrten durchzuhalten.
mmn. ist die beste langstrecken-lösung viel aufstehen und stehend fahren (zb in ortschaften bei 50), viel sitzposition verändern und rumrutschen.
tiefere rasten ist eine gute massnahme, ne agilere bank + aktivere techniken ebenso.
ps.: im fahrbetrieb auch auf strasse ist die rally bank ne wucht! (immer mmn.)
gute reise, sebastian!
na dann vui spass mit der 690!
(ich starte am wochenende mit dem adv umbau der gasgas.)
ja, der trangia ist vom packmass her größer und macht nur sinn, wenn man kochen will!
wenn man zu zweit ist und kochen will, dann ist der trangia 27 mit einem 2. brenner (+ kl. windschild) für wasser schon wieder sehr effizient.
das meiste ist ja das geschirr, das platz wegnimmt, und das braucht man nun zum kochen ;-)
wir kaufen das essen immer am abend, bevors ins camp geht.
aber es stimmt: kochen bedeutet auch immer einen gewissen aufwand und das muss man schon mögen.
ich mag's sehr, deswegen ist bei mir der trangia auch solo immer dabei.
zum thema omnifuel-/benzin-brenner:
das war früher bei uns auch immer der brenner der wahl, weils einfach so gut zum petrol-head thema passt ... einfach am benzinhahn zapfen und man ist der moderne cowboy!
aber:
- motor bezin kann zwar vom brenner verbrannt werden, aber jeder nimmt am ende doch lieber reinbenzin, oder ;-) ?
- das wartungsgefummel nervt
- die lautstärke nervt
- die inbetriebnahme nervt
- es stinkt
dafür ist der brennstoff sehr effizient und niedrige temperaturen sind egal. für einen 2-wochen hike-through trip auf dem Appalachian Trail genau das richtige!
für nen sommer-trip auf dem bike mit täglichem kontakt zur zivilisation (tanke!) spielt er seine stärken nicht aus (ausser der nicht zu verneinenden coolness).
ich muss dazusagen:
wer nur wasser kocht, für kaffee o. trek-meal, der sollte nen kleinen gas-kocher + 1 becher mitnehmen.
becher am besten aus alu und NICHT titan, auch wenn's die kaum mehr gibt.
wer aber kochen will, der ist mit einem trangia 27 am besten bedient:
- ausreichend kochgeschirr (2xtopf,1xpfanne,1xkanne)
- nicht umschmeissbar (ausser man spielt damit fussball)
- sturmfester geht nicht
- durch bauweise und stand des topfes in der flamme sehr effizient
- unkaputtbar, 0 wartung
- für 2 personen ok
- pure fun
- LEISE
mein tipp: nehmt kein benzin und kein gas. nehmt alk/spiritus.
ich habe spiritus anfangs auch belächelt: ist ja komplett ineffizient!
wenn man sich mehr damit befasst, relativiert sich das anfänglich gedachte ziemlich.
- gewicht inkl. brennstoff ist ziemlich gleichauf mit gas.
- bei 2+ personen mit richtiger outdoor-küche (nicht nur wasser warm machen) kann man es gewichts- & packmass-technisch noch effizienter gestalten.
- brennstoff ist billiger und überall (wirklich überall!) zu bekommen, zb. tanke (und da muss man eh hin).
- 500ml dauert 5-6min anstatt 2-3min (jetboil) ... dafür ist es
- LEISE!