Beiträge von ST12

    Leute die Öldruckanzeige im Kombi ist einfach schlecht implementiert. Das ist ein typischer Bug in der Software, der hier verständlicherweise eine große Verunsicherung auslöst.


    Zur Einordnung des Problems:

    Der Öldruckschalter ist direkt am Kombiinstrument angeschlossen. Das bedeutet das Kombi zeigt die Warnmeldung an. Die Motorsteuerung ist außen vor.


    Der Öldruckschalter ist ein Schalter, der bei erreichen des bestimmten Öldrucks schließt oder öffnet. Dieser Druck ist bauartbedingt im Sensor fest, kann nicht also verstellt werden.


    Wie funktionierte diese Anzeige vor einem digitalen Kombi? Wenn die Zündung eingeschaltet wird, leuchtet die Öldrucklampe bis der Motor gestartet wurde und entsprechend der Öldruck erreicht wurde. (zum Verständnis die elektrische Verschaltung: Pluspol Batterie -> Öldrucklampe -> Öldruckschalter - > Masse // Schalter offen = Lampe aus).


    Jetzt zum Display/Kombi der 790/890er:

    Bei Zündung an wird die Öldruckanzeige maskiert (wird nicht angezeigt). Bei Motorstart kommt es gelegentlich zu dieser Falschmeldung, weil die Anzeige zu früh aktiviert wird. In der Software wird irgendwo stehen, dass bei erreichen von der Motordrehzahl > Motordrehzahl x (z.B. 1000 RPM) nach einer Zeit y (z.B. 1 Sekunde) eine Öldruckanzeige nicht mehr unterdrückt werden soll, also angezeigt werden muss. Diese Anzeige muss für Mindestanzeigedauer Zeit z (z.B. 3 Sekunden) angezeigt werden, auch wenn der Öldruck in der Zeit aufgebaut wurde. Die Auswertung des Öldrucks wird so knapp nach Motorstart aktiviert, dass manchmal ein Bruchteil einer Sekunde bis zum erreichen des Öldrucks fehlt. Abhilfe würde ein Software-Update des Kombis mit längerer Entprellung der Öldruckanzeige liefern.


    Fazit:

    Es ist einfach ein Anzeigefehler - kleine Ursache, große Wirkung. Wenn bei Zündung an dauerhaft die Öldruckmeldung an wäre und irgendwann nach Motorstart ausgeht, würde niemand das Verhalten hinterfragen. Hier wird die Ausblendung etwas zu früh deaktiviert.


    Falls mich irgendjemand für irgendwas verhaften will, alle Angaben sind frei erfunden und ohne Gewähr :amen:.

    Die Idee find ich gut, mir gefällt der Schalter der neueren Modelle auch besser. Scheinbar sind die Bedienelemente der 1290/1390 Modelle vernetzt (CAN/LIN/Seriell - wie auch immer - sieht man an dem Stecker, nur 3-6 Pins insgesamt). Evtl. könnten die von der neuen 990 Duke (460€ :kapituliere:) oder den neuen 390er Modellen (190€? keine Beleuchtung? c-Taste ohne Funktion) passen. Dafür müsste man sich mal den Schaltplan ansehen.


    Hast du denn schon eine Alternative ins Auge gefasst? Also eine Bedieneinheit die alle Funktionen abbildet (sollte so um die 18-20 Pins haben, Marke ist ja erstmal egal)?

    Nee, da ist kein 'CANBUS' dran. Jede Taste wird einzeln über einen Pin am Kombiinstrument eingelesen (diskrete Verschaltung). Nur der Tempomat bleibt offen. Ich vermute dieser wird auch über 2 Pins eingelesen (evtl. widerstandscodiert direkt am Motorsteuergerät). Das könnte man mit einem Multimeter ausmessen was das Ding tut.


    Edit:

    Es sind scheinbar 4 Pins für den Tempomat.

    Vermutlich sind die 4 Pins folgend belegt:

    - Masse

    - Position "off/on" nach links

    - Position "+" nach oben

    - Position "-" nach unten

    Mit Backlight ist die weiße Schaltersuchbeleuchtung gemeint.

    Mich betrifft das Thema Kühlwasserverlust auch. Jedoch minimal, nach dem Winter habe ich beim Erststart die ersten 30s weißen Qualm durch Kühlwasser auf dem Krümmer. Sonst über die Saison ist kein Verlust oder Tropfen feststellbar. Damit kann ich seit 2 Jahren leben, der Wechsel ist mit der Ventilspielkontrolle in 10tkm geplant. Aufgrund der Ersatzteilverfügbarkeit habe ich alle benötigten Teile schon da :ja:.


    Jetzt die eigentliche Frage :denk: :

    Der Wasserstutzen wurde bis heute 2x überarbeitet, aktuell ist die TN "63535019200".

    Ist das Problem mit der neuen Teilenummer gelöst? Hat jemand das neue Teil verbaut und wieder Kühlwasserverlust am Anschluss?

    Sorry, ich hab in der Suche nichts finden können. Meine originale Batterie wird jetzt 5 Jahre alt (890 ADV 2021), beim Motorstart hatte ich schon 2x den Schlüsselfehler der WFS (ich beschuldige hier die einbrechende Batteriespannung beim Start - Moped sprang auf der letzten Rille noch an :knie nieder:).


    Die Daten der original Batterie sind: AGM, HTZ12A-BS, 12V 10Ah, 150x87x105, Pluspol links


    Folgende 2 Fragen beschäftigen mich aktuell:


    1. Passt vom Bauraum auch eine Batterie mit 150x87x110mm oder noch größer? Wie wird diese befestigt? Der Plastikhalter ist ja seitlich eingehangen und mit einer Schraube verschraubt.


    2. Von GEL/AGM über LIFEPO4 ist wohl die Natrium-Ionen Batterie (Na+) jetzt der neue :kacke:.

    Hat jemand schon so eine Na+ Batterie verbaut bzgl. empfohlener Kapazität und Erfahrungen?? Vom ori Bauraum würde hier nur eine 7Ah mit 170A CCA passen. Das könnte ein bissl wenig sein.


    Hier gibt es z. B. so eine: Accurat-NaCRX9-12V-Natrium-Motorradbatterie-7Ah-YTX9-BS

    Da im Zündschloss das Lenkerschloss integriert ist, ist es ein diebstahlrelevantes Bauteil (wie beim Auto das Zündschloss bzw. die ELV bei Startknopf). Damit ein Diebstahl erschwert wird, werden dort Abreißschrauben verwendet. Das macht natürlich den Ausbau für eine Reparatur aufwendig.


    Nach deiner Beschreibung liegt ein Problem im Kabelstrang/Elektronikunterteil des Zündschloss vor (Zündung aus durch Wackelkontakt)


    Jetzt hast du mehrere Möglichkeiten:

    - Zündschloss erneuern -> Abreißschrauben müssen raus (Zündschloss muss beim Händler vermutlich mit Eigentumsnachweis/Personalausweis individuell zu deinem Schlüssel bestellt werden - könnte bei der aktuellen Ersatzteillage / Verhältnis zum Lieferanten schwierig sein bzgl. Verfügbarkeit??)

    - versuchen, den Kabelbruch zu lokalisieren und beseitigen (im eingebauten Zustand möglich??)

    - evtl. kann der untere elektronische Teil an den schwarzen Schrauben abgeschraubt und getauscht werden?? (man könnte den Umbau mit einem gebrauchten Zündschloss aus der Bucht versuchen, deine Mechanik bleibt dann für deinen Schlüssel erhalten - keine Garantie auf Erfolg :tröst: )


    Am Ende ist es eine Kosten- und Verfügbarkeitsfrage. Dein Händler wechselt dir sicherlich auch das Zündschloss gegen entsprechenden Obolus.


    Ich hoffe das hilft dir und war nicht offtopic :Daumen hoch:.

    Das sieht bei meiner 2019er 790 ADV-R so aus:


    _DSC4471_1.jpg

    Mit ausgeschalteter Zündung fotografiert, deshalb wird der Reifendruck nicht angezeigt...

    Dankeschön :Daumen hoch: , das bedeutet unter Favoriten sind 2 Einträge für vorn und hinten vorhanden? Dann wären bei 4 Favoriten (mit großer Schrift) noch 2 Plätze frei :denk:? Das soll nicht kleinlich wirken, aber bei >4 Einträgen find ich das unübersichtlich für nen schnellen Blick beim Fahren.

    Ich bin leider über die Suche nicht fündig geworden, daher nun meine Frage:

    Wie sieht die TPMS-Anzeige im Display der 790/890 ADV mit dem alten Display (bis 2022) aus?? Kann die Reifendruckanzeige als Favorit auf den Hauptbildschirm gelegt werden, wird dann eine Zeile oder 2 Zeilen für den Eintrag verwendet?


    Könnte bitte jemand mit alten Display ein Foto von den Favoriten Odo, Batteriespannung, Restreichweite und TPMS machen?? Mich würde interessieren, ob dabei 4 Zeilen mit großer Schrift oder 5 Zeilen mit kleiner Schrift und 3 Leerzeilen angezeigt werden.


    Ich bin am überlegen, die TPMS-Anzeige nachzurüsten. Jedoch wäre dafür eine brauchbare Anzeige als Favorit Voraussetzung.


    Vielen Dank :Daumen hoch: :knie nieder:

    Hab jetzt mal meinen AXP Motorschutz abgebaut da's morgen zum Service geht. Und siehe da... bin ja mal gespannt

    Kannst du bitte dazu ein Bild machen, wo genau der Riss ist? Von unten, linke oder rechte Seite? Sieht man den nur ohne Motorschutz?


    Danke :Daumen hoch:


    P. S. hatte mir zur Sicherheit schonmal einen Kat in der Bucht gesichert, bevor die irgendwann zu Goldstaub werden :kotz:.

    Möchte das Thema garnicht wieder aufmachen, nur mal meine Erfahrungen teilen.


    Ich fahre mittlerweile den 3. Avon AV53 Trailrider hinter einander auf dem 21" Vorderrad der 890 ADV S.

    Der 1. war Originalbereifung, kein Hoppeln.

    Der 2. fing relativ schnell nach der Montage an zu hoppeln. Zwischen 50-70kmh, es war spürbar vorhanden. Die Gabel wurde entspannt, keine Verbesserung. Zum Ende hin war ein deutliches Sägezahnprofil am äußeren Profil sichtbar.

    Der 3. ist jetzt fast am Ende, kein hoppeln, kein Sägezahnprofil.


    Der 2. und 3. Reifen wurden vom selben Mechaniker montiert, Einbau in Eigenregie. Das Fahrwerk wurde in der Zeit nicht verändert/überholt/bearbeitet, gleiche Felge/Ventil/Dichtband.

    Die Felge kann nicht verdreht sein wegen dem Abs-Ring. Vertauschen der Felge geht auch nicht, war ein Reifendienst.


    Meine Schlussfolgerung:

    Das Sägezahnprofil kommt vom Fahrstil, sprich hartes an-/einbremsen oder zügig fahren mit Zuladung/Sozia. Das Sägezahnprofil könnte das hoppeln fördern.

    Ich denke eher unglückliche Umstände haben bei der Montage des Reifens eine schlechte Kombination aus Position der Felge (Speichenrad - Höhenschlag) zu steifster Punkt des Reifens (Überlappung der Karkasse - roter Punkt) eine Unwucht im Rad erzeugt, der das hoppeln fördert. Es kann auch einfach nur schlecht gewuchtet oder mit mehr Kraftaufwand an den Speichen montiert worden sein. Vielleicht hatte der Monteur einen schlechten Tag, ich war nicht dabei :knie nieder:.


    Worauf ich hinaus will, die Montage des Reifens wird hier entscheidend sein, der sportliche Fahrstil bzw. die Sagezahnbildung kommt dann on top.


    Vielleicht hilft in dem Fall einfach ein Matchen des Reifens und wuchten :denk:. Jedenfalls montiere ich den nächsten AV53 selbst, das wird penibel gemacht, falls er dann hoppelt wird gematcht. Wenn er dann noch hoppelt ist es Hexerei:amen:

    Leute Leute Leute... Ich dachte so ein Forum dient dem Erfahrungsaustausch, damit man von den Erfahrungen anderer profitiert und so schnell & smart Lösungen umsetzen kann.


    Ich finde es echt schade, dass man vom eigentlichen Inhalt abschweift und Alphamännchen-Verhalten in dem Vordergrund rücken. Leben und Leben lassen. Hardliner gibt es überall, wenn man quer durch dieses Forum ließt, glauben manche wohl, dass sie nach ihrer regulären Arbeit noch Abteilungsleiter in der Entwicklung von KTM sind.


    Das ist gegen niemanden persönlich gerichtet, mir hat es schon öfters in den Fingern gejuckt das mal los zu werden. :prost: habt euch lieb.


    CaptainChrom zu #66: Danke, fachlich sehr gut und kompakt:amen: .

    Diese Lasche ist nicht direkt mit dem Bowdenzug verbunden, die steckt nur drauf.

    Danke für den Hinweis, insgesamt wird der Seilzug von 2 geschraubten Laschen und 2 Kabelbindern am Rahmen geführt. Natürlich ist der unterm Tank so eng, dass schieben nicht möglich war. Zum Glück konnte ich diesen öffnen, ohne den Tank zu demontieren. Jetzt passt die Länge des Kupplungsseilzugs mit der 30mm Lenkererhöhung :Daumen hoch:.

    Das Thema ist schon alt, aber bei mir gerade aktuell... Vielleicht stelle ich mich zu doof an, ich wollte heute eine 30mm Lenkererhöhung (Voigt F30A) an meine 890 ADV S 2021 montieren, der Kupplungsseilzug ist für den rechten Lenkanschlag zu kurz :kapituliere:,alles andere scheint lang genug.


    Nach erstem Blick ist dieser mit einer Schraube am Rahmen nah der Gabelbrücke befestigt, scheinbar ist die Halterung am Seilzug direkt befestigt. Die Länge ist durch die Verschraubung vorgegeben.

    Hab leider kein Bild gemacht :applaus:, ich hoffe man erkennt es.


    Habe dann abgebrochen, da meine Schrauben auch noch 5mm zu lang waren.


    Wie habt ihr das mit dem Kupplungszug gelöst?

    Die Schraube weglassen? :denk:

    Habt ihr irgendwas in der 12V-Steckdose stecken? Bei mir tritt das Problem nur mit USB-Adapter (Amazon USB-C PD QC China) auf, wenn das Handy lädt. Das Ding hätte ist wohl eine Mikrowelle (EMV).

    Es ist gut möglich, dass die Lambdasonden nicht das Problem sind. Wenn diese korrekt messen, wurde eine Abweichung im Gemisch (außerhalb der Regelgrenze) korrekt erkannt. Mir scheint es so plausibel, dass irgendwas Richtung Gemischbildung, sprich Ventilspiel oder Nockenwelle oder Map-Sensor (Luftmasse im Gemisch) nicht passt.


    Um welches Modelljahr geht es (Euro 5+?).

    Wurde irgendwas am Luftfilter oder Einspritzung (c..berbox) oder so verändert?

    Schlechten Sprit getankt oder Sorte umgestellt?

    Krümmer vor der Lambdasonde undicht?


    Das sieht wie eine Folgeerscheinung aus, irgendwas ist jetzt anders wie vorher... :denk:

    Wie sind eure Erfahrungen mit der Lebensdauer der Sensoren? Ein Austausch der Batterie scheint nicht vorgesehen zu sein. Es gibt auch eine Nachfolger-Version, die nicht mehr wie eine Banane aussehen (alt: 63512931044, neu: 63512931144). Ich bin kein Fan von diesem Wegwerf-Zeugs :nein:.

    Ich habe jetzt so oft über dieses Kaltstart-Problem gelesen, das muss doch Horror sein. Es kann nicht sein, dass eine moderne Einspritzung einen Kaltlauf nicht geregelt bekommt. Meine 890 Adventure aus 21 hat keinerlei Probleme damit. Vielleicht bin ich auch noch nicht in den Genuss gekommen, weil ich nur bei Temperaturen > 15°C unterwegs bin :amen:.


    Scheinbar gibt es auch keine nachhaltige Lösung zum Problem. Ich könnte mir vorstellen, dass es an dem zu mageren Gemisch durch Euro5 liegt.


    Wer eine 890 Adventure bis 22 hat und nochmal einen Versuch wagen möchte, darf sich gern mal PN bei mir melden. Ich hab ne Idee, die getestet werden darf.