Beiträge von bones

    ChristianB:Meinst du wirklich, dass der neue Karoo 3 nenneswert weniger geländetauglich ist als der TKC 80?


    Das mit dem V-max Index sehe ich nicht so eng (--> max 160 Km/h Aufkleber ins Cockpit?), aber wenn du garantiert legal fahren willst bist du natürlich schon eingeschränkt.


    Wie wäre es mit Reifenhaltern? Mit 1 bar Luftdruck bietet auch ein TKC 80 oder Ähnliches ordentlich Traktion.


    :winke:

    Ein Topf für zwei fette Zylinder? Die vorgestellte Kombination aus Unterflur- und Untersitzdämpfer wäre eigentlich eine Superidee - mal was anderes UND weniger monströs als ein einziger, zwangsläufig riesiger Endtopf.


    Die Maschine auf obigem Foto :kotz: , von ktmjumkie, sieht ja genauso zahm und langweilig aus wie eine 690 Duke - da könnte man gleich eine Kawa ER-6 kaufen..


    :winke:

    Metzeler Karoo 3 sieht sehr vielversprechend aus. Die richtigen Größen gibt es, die Freigabe folgt mit Sicherheit noch. Der sieht ähnlich grob, aber wahrscheinlich auf der Straße stabiler aus als der TKC 80 von Conti.


    Für die 690 Enduro gibt es ja nun wirklich so ziemlich die gesamte Bandbreite an Straßen- bis hin zu richtigen Off-Roadreifen. Du musst eben wissen was du willst/brauchst hinsichtlich Geländetauglichkeit.


    :winke:

    :winke: edefauler:


    Danke, das ist interessant. Der Name Autotune suggeriert natürlich eine einfache "Selbsteinstellung" und nachdem mir ein renommierter Tuner im Südschwarzwald vor ein paar Jahren über 500.- Euro nur für die Abstimmung eines bereits mit PC, K&N und Auspuffkomplettanlage ausgestatteten großen Einzylinders abgenommen hat, wäre mir eine günstigere Lösung natürlich recht.

    Das man das Originalsteuergerät umprogrammieren kann war mir nicht bekannt - wer verfügt allerdings über ein "KTM user setting tool"? Das würde einem ja dann den PC ersparen, oder?


    An alle:


    Meine Yamaha Erfahrung war leider äußerst abschreckend: Neu gekauft, Anbau einer offenen SR-Racing Anlage, PC und K&N mit offenerem Lufi-Kasten mit ausgehandelt. Ein Standard Map des PC passte ganz gut; ich bin dann doch auf den Prüfstand und bekam besagte 500.- Euro Abstimmung die auch fantastisch war: Nicht mehr Leistung als mit der 08/15 Map, aber butterweich, spontan, knapp 50 PS am Hinterrad, tierisches Drehmoment, ... - für genau einen Tag: Dann kamen 2 Stunden Starkregen auf´s geparkte Moped und die Karre lief nie wieder so schön wie gleich nach der Abstimmung. Ich war bei Yamaha Hinz & Kunz und natürlich beim Edeltuner. Der Motor lief plötzlich über den gesamten Bereich zu fett, aber auch das war nicht konsistent. Der Ärger zog sich über 1 1/2 Jahre, bis hin zum Importeur: Nichts zu machen. Die neue Maschine hatte wahrscheinlich einen Fehler und wurde sorgsam um diesen herum abgestimmt (unwissentlich). Danach hat sich wieder irgendetwas selbst gerichtet und die Nobelabstimmung war für die Katz! :kacke: Lösung: Verkauf der Maschine an jemanden dem es egal war (das Ding lief ja immer noch tierisch gut) unter Inkaufnahme eines obszönen Wertverlusts.


    Aaaalso: Fahrt euer Moped erstmal eine Weile, bevor ihr etwas verändert - ihr könntet euch dadurch glatt einige tausend Euro sparen!

    Duffyhs: Ist doch klar: Du entwickelst den Klappendezibelkiller, mit Nanostellmotoren und ferngesteuerten Stealth-Deckelchen! Oder du kaufst dir gleich eine 990SM R ...


    :winke:

    Unsere Empfehlung:
    Wem der Bridgestone S20 zu sportlich, der Conti Sport Attack 2 bei Nässe zu schwach, der Dunlop Sportsmart etwas zu unkomfortabel und der Pirelli Rosso 2 zu geringe Laufleistung hat, sollte der neuen Power 3 auprobieren. Der Reifen ist ein sehr gelungener Mix aus den Vorzügen der genannten Wettbewerber
    .


    Ich kenne genannte Reifen ja nur auf meiner 950SM, aber der Roso 2 hatte bei mir eine um 30% höhere Laufleistung als der S20. Inwiefern könnte der S20 "zu sportlich" sein - außer was die Laufleistung betrifft? Und wenn der MPP 3 ungefähr so lange hält wie sein Vorgänger, dann liegt er wohl zwischen Rosso 2 und S20. Wenn Michelin das mit der weichen Karkasse verbessert hat und der Gummi immer noch komfortabel ist, dann wäre das natürlich schon interessant. Einen preislichen Vorteil gegenüber der Konkurrenz wird es beim MPP 3 wohl nicht mehr geben - da muss er auch top sein!


    :winke:

    was soll den am lufikasten sein das is doch nur ein schnödes stück plastik


    So weit ich weiß ist genau DAS das Problem: Plastik wird heiss durch Motor, verformt sich und der Ansauglufttemp.sensor sitz nicht mehr richtig --> falsches Signal an ECU. Das heißt aber auch, der Lufikasten müsste geändert werden damit das Ding nicht mehr rausrutscht. SOLLTE eine Kleinigkeit sein für KTM ...


    :winke:

    Hallo Dietrich!


    Zum Thema Federwege/-elemente:
    Die "alte" R hatte in der Tat 25mm mehr Federweg als die ersten 690 Enduro Modelle und auch als die 2012er. Die originale 690er Enduro war ziemlich straff ausgelegt - fast etwas supermotomäßig - und damit fit für harten Einsatz auf der Straße (soweit M. Enduro 3 o.ä. montiert waren) aber etwas unsensibel im Gelände. Ich war zeimlich enttäuscht, als ich sie im Vergleich mit meiner 640er Adv. gefahren war - auf derselben on- und vor allem off-road Strecke. Auf der Straße war sie für die meisten wohl die bessere SMC (bitte nicht steinigen, SMC-Fahrer!). Die R-Version (275mm Federwege) soll das bessere Endurofahrwerk gehabt haben, d.h. besseres Ansprechverhalten + Reserven - ich bin sie aber nie gefahren.
    Noch etwas interessantes: Weder die "originale", noch die langbeinige R (wurde mir berichtet) machen Probleme mit Pendeln wenn man die Leistung auf der Straße voll ausnutzt (z.B. unter voller Beschleunigung beim Überholen). Die "neue" R - die auch nicht mehr Leistung hat - ist ziemlich instabil und empfindlich unter leichten Fahrern. Warum weiss niemand (KTM vielleicht..?)


    Die "neue" R hat wieder 250 mm Federwege und bessere Instrumente, d.h. auch Drehzahlmesser, Straßenmodell-Schaltereinheiten UND eine dickere - aber zu weich und immer noch unpraktisch kantig gepolsterte - Sitzbank. Daher ist die Sitzhöhe effektiv fast gleich wie beim "alten" R Modell.
    Ob sie weicher oder gleich abgestimmt ist wie die erste 690er Enduro kann ich aus der Erinnerung heraus wirklich nicht mehr beurteilen. Ob die Federelemente gleicher Qualität sind weiß ich auch nicht. Mein Eindruck ist, dass die Qualität allgemein nicht besser geworden ist.


    Ich würde jedem potentiellen Käufer dringend raten, sich nicht auf Kommentare anderer zu verlassen, sondern unbedingt ausgedehnte Probefahrten zu unternehmen. Fahrstile und Geschmack unterscheiden sich schließlich auch.


    :winke:

    neken!


    Eine kurze Erklärung steht in dem von Toni Ygli gelieferten link. Einspritzanlagen (im Unterschied zu Vergasern) werden elektronisch gesteuert. Das Motorsteuergerät (ECU - engine control unit) verabeitet Informationen von verschiedenen Sensoren, z.B. Ansauglufttemperatur) und rechnet aus wie lange die Einspritzanlage Sprit durch die Düsen blasen soll (um die gerade benötigte Benzin/Luftmenge zu liefern).
    Dieses serienmäßige Motorsteuergerät (ECU) kann man nicht umprogrammieren. Der Hersteller des Motorrads (KTM. z.B.) muss natürlich geltende Abgas- und Geräuschvorschriften einhalten und porgrammiert die ECU entsprechend. Wir hätten unter Umständen gern ein anderes "Mapping" auf unserer ECU, weil das einer schöneren Leistungsentfaltung zuträglich wäre oder in Verbindung mit einem offenerem Luftfilter und Auspuff mehr Drehmoment und/oder Leistung bringen könnte. Also benötigen wir ein zweites, frei programmierbares Steuergerät, das im Fahrmodus die Kontrolle übernimmt und so dem Motor so viel Benzin gibt wie er braucht - nicht wie es geltende Abgasnormen erfordern. Dazu muss das Motorrad aber auf einem geeigneten Prüfstand mit einer Breitbandlamdasonde abgestimmt werden um eine optimale Map zu erstellen. Der Powercommander kommt schon mit ein paar rudimentären Maps, die in den meisten Fällen schon ganz gut passen dürften, aber eine individuelle Abstimmung ist das Optimum. Alternativ gibt es jetzt auch ein Autotune Modul, das (auch mit Breitbandlamdasonde) während der Fahrt eine individuelle Abstimmung durchführen soll - ich habe damit keinerlei Erfahrung.


    Eine Prüfstandabstimmung kostet dich übrigens mindstens noch einmal so viel wie der Powercommander V - oder mehr! Autotune EcU (oder wie das Ding heißt) kostet auch ca. 290.- Eier, kann aber für sehr viele verschiedene Motoren benutzt werden und speichert die erstellten Maps. Man könnte es also mit jemandem teilen - theoretisch.


    Ein prüfstandabgestimmter Motor läuft auch ohne größere Tuningmaßnahmen, z.B. nur mit einem zulässigen ESD und vielleicht etwas mehr Luft wesentlich besser als mit Serienabstimmung. Was zählt - und was man sofort spürt - ist das Verhalten im Teillastbereich, die "Response", wie er am Gas hängt, wie ruhig und "satt" er läuft. Die Leistungskurve zeigt das nicht und die erreichte Maximalleistung sowieso nicht. D.h. selbst wenn du nur 2 PS gewinnst, wirst du deinen Motor kaum wieder erkennen.


    ABER: Das alles kostet richtig Geld (ca. 700.- Euro min.) UND es ist illegal.


    :winke:

    Jetzt mal ganz wertungsfrei:



    Was spricht dagegen, dass sich ein 18-jähriger Führerscheinneuling seine erste größere Maschine so umbaut, das sie für den öffentlichen Straßenverkehr nicht mehr legal ist, entdrosselt, so dass er sie mit seinem Führerschein sowieso nicht fahren darf und danach einen "möglichst lauten Auspuff" dranschraubt um die Rennleitung und den Rest der Umwelt darauf aufmerksam zu machen?


    Vielleicht könnte er noch eine GoProHero umhängen und seine Spaßfahrten filmen und im Netz "teilen" - die deutsche Polizei hat noch nie von youtube gehört...


    Meine erste "große" Maschine war eine Honda FT500 - mit harten 27PS, harten Vibrationen, Gummifahrwerk für ganz Harte - Mann war ich hart!


    :winke:

    Hallo Fruchtzwerg!Willkommen Umsteigerin!


    Die Eintragung von Reifen durch TÜV Beauftragte wird sehr unterschiedlich gehandhabt - manche Prüfer tragen grundsätzlich nichts anderes ein (ohne sauteure Testfahrt, etc.) andere sind sehr vernünftig und machen keinerlei Schwierigkeiten. Beim TKC 80 mußt du sowieso den 160 Km/h Aufkleber im Gesichtsfeld/Sichtbereich anbringen, somit ist die Frage der Höchstgeschwindigkeitsstabilität/-fahrverhalten nicht relevant - eine Eintragung sollte also einfacher sein. Vielleicht stellt dir auch Continental auf Anfrage eine Bestätigung aus, dass der Reifen in dieser Größe auch ABS tauglich ist. Ein technisches Datenblatt (wenn du schon keine Freigabe bekommen solltest) bekommst du auf jeden Fall und das hilft beim TÜV/Dekra.


    Andere geländetaugliche Reifen? Leider nein. Auf einfachen unbefestigten Wegen funktionieren P. Angel ST und andere mit viel Negativprofil etwas besser als reine Sportreifen (der alte P. Scorp. Sync war recht gut). C. Trail Attack und P. Sc. Trail traue ich auch nicht mehr zu, habe sie aber auch noch nicht probiert.


    P.S: Speziell auf unbefestigten Wegen würde ich auch einen Progressiven Gasdrehgriff empfehlen - funktioniert wirklich super!


    :winke:

    3000 Km hinten finde ich aber eine gute Laufleistung für einen Sportreifen. Vielleicht hält der CRA2 doch ein wenig länger auf der Laufflächenmitte; bei starkem Kurveneinsatz leidet er schon allein wegen des größeren Negativprofilanteils und etwas unglücklichen Anordnung der "Haken" desselben (--> Sägezahneffekt).

    Wer so ein Gerät nicht beherrscht, der soll sich bitte was kaufen, was er leistungsmäßig auf die Naht kriegt, aber nicht einen Überhammer kaufen und dann die Leistung und alles was aus dem Ruder laufen könnte elektronisch wegzuschalten, weil derjenige evtl. die Hosen voll hat... wie gesagt .. MEINE Meinung!


    :applaus::applaus::Daumen hoch: Ex-Kuhtreiber: Das Problem ist eben, dass Man(n) auch zu diesem Eingeständnis "Eier braucht" (um Torhüter Kahn zu zitieren). Muss wohl so ähnlich sein wie im DM neben einer attraktiven Frau vor dem Kondomregal zu stehen und dann NICHT nach XL sondern nur nach der Normalgröße zu greifen. Wenn´s nicht passt macht´s auch keinen Spaß und was DIE denkt kann einem eigentlich egal sein ... Wem wichtiger ist was andere denken als der Spaß, den er bei der Sache hat, dem fehlt schlicht an Souveränität.


    Ein Bekannter der Triumph Tiger 1050 fährt war richtig entsetzt, als er erfuhr, dass ich von LC8 auf LC4 (SMC-R) umzusteigen plane. So einen (Leistungs)abstieg könne er sich nicht vorstellen, außerdem bräuchte er das Drehmoment und wollte jetzt noch nicht absichtlich langsamer fahren. Allerdings verblase ich ihn selbst mit einem 53 PS Einzylinder im Schwarzwald so sehr, dass mich die ständige Warterei schon nervt - erstaunlich was sich manche Leute so vormachen.


    Was soll der ganze Elektromüll? Da baut z.B. Ducati - sinnvollerweise, finde ich - eine 820er V2 SM, d.h. ein Gerät, dass man im Mittelgebirge so richtig ausquetschen könnte (wenn man´s denn kann ..), da es kein Drehmomentmonster ist, und dann bauen sie x-stufige Traktionskontrolle, ABS, Drive-by-wire, Fahr- und Sitzpissermodi und was weiss ich noch was ein. So können sie einen astronomischen Preis rechtfertigen und ihre Gewinnspanne erhöhen (die Elektronik ist billig). Ein besseres Fahrwerk und fahrfertiges Gewicht ohne Benzin von 180 Kg wäre nicht so billig herzustellen gewesen.


    Die 1190er AdvSM-T wird bestimmt ein gutes Motorrad und wem wichtig ist, dass er die paar dutzend Kilometer, die er in D noch unbegrenzt schnell fahren darf auch mit über 230 Km/h fahren kann, der braucht auch die 150 PS. Schade ist eben, dass die anderen, die das nicht brauchen, bald keine Wahl mehr haben werden - ähnlich wie mit dem ABS.


    Bei der SM-T wäre schön gewesen, wenn die Wartungsintervalle auf 10´000 Km erhöht geworden wären, die Gasannahme etwas näher in Richtung Vergaserniveau gerückt wäre und die Tankausbuchtungen auch Platz für lange Beine zugelassen hätten (bei der 950SM ging´s ja auch). Ach ja, und wenn man sie auch unter 7l/100Km hätte flott fahren können.


    Eine bessere Adventure (ich hatte auch schon eine, `08er S) hätte einen 800er V2, keine defektgefährdete Elektronik und wöge mit gut 20l Benzin an Bord nicht mehr als 210 Kg max. So ein Motor wäre unterhaltsam, geschmeidiger als ein Einzylinder, hätte genug Dampf, aber nicht so idiotisch viel Drehmoment, das man nur mit elektronischen Hilfsmitteln einen milden Geröllhang hoch kommt oder auf einem sandigen Weg flott unterwegs sein kann. Und wenn man sie dann mal auf verschlammter Piste (oder sonstwo) aufheben müsste, wäre das auch nicht ganz so schlimm wie bei einem knapp 5 Zentner Monstrum.


    Freie Wahl! - Wir brauchen freie Wahl! (und Eier..).


    :winke:

    Servus Jürgen!


    Ich bin den CRA2 ca. 30Km lang auf einer SM-T gefahren. Dieselbe SM-T bin ich zuvor mit den serienmäßigen CSA gefahren - diese haben mir auf der Maschine, rein was das Handling anbelangt, besser gefallen. Den CRA2 fand ich unharmonischer, d.h. träger und in Schräglage weniger "satt" liegend.


    Meine Empfehlung: CSA2 - der soll auch länger halten (!) als der CRA2 und fährt sich gleichzeitig sportlicher und wie ich finde, angenehmer. Auf meiner 950 SM war er einwandfrei - nur der BT S20 hat mir noch besser gefallen, aber den radiert man in nullkommanichts herunter.


    :winke:

    ER690:


    Der Heidenau K60 ist auf der Straße wesentlich schlechter als der Enduro 3. Er fühlt sich an, als führe man auf einer Reihe von Radiergummis. Zu weich und in Wechselkurven sehr träge. Die Bremsleistung und Haftung in Schräglage ist auch schlechter.


    In unasphaltierten Regionen bringt er auch nicht nenneswert mehr als der Enduro 3, höchstens auf erdigem Untergrund hat man etwas mehr Traktion. Dafür fand ich den Enduro 3 aber ausgeglichener in Kurven ("off-road").


    Der Heidenau mag neuer sein, er hat aber nur einen Vorteil: Er hält länger und ist somit billiger und besser geeignet für längere Reisen.

    Sumo88!


    Über die (Ir)relevanz des Hubraumunterschieds hinsichtlich Fahrleistungen wurde schon alles gesagt. Die "echte" 690er (R) lässt sich vielleicht ein wenig untertouriger fahren, d.h. läuft auch schon bei 2500 U/min rund.


    Ein sehr viel wichtigerer Unterschied sind die Wartungsintervalle: Bei der R betragen diese glatte 10´000 Km, die 640/625er und die ersten 690er hatten noch 5000er Intervalle. Das macht finanziell einen deutlichen Unterschied. Die Motoren sind laut meinem Händler alle sehr zuverlässig, d.h. auch die ersten 690er hielten - entgegen vieler Erwartungen - einwandfrei, selbst wenn sie "geknüppelt" wurden.


    Wenn du eine Neue kaufst, musst du eigentlich auch gleich die 1000er Inspektion zum Kaufpreis addieren - das wird oft vergessen.
    Vor Gebrauchtkauf hätte ich bei dieser Maschine grundsätzlich keine Bedenken. Die Motoren sind sehr robust und es gibt genügend Leute, die sich einfach mit der SMC "verkauft" haben (zu hart, zu fordernd, vibriert zu sehr, ...). Somit muss es sich nicht um eine "Problemmaschine" handeln, nur weil sie schon nach kurzer Zeit wieder verkauft wird. Du musst halt Lenkkopflager und Gabeldichtringe genau anschauen, falls einer zu viele schlechte Wheelies gemacht hat. Ansonsten, die üblichen Dinge untersuchen, wie bei jeder Gebrauchten.


    Viel Spaß!
    :winke: