Beiträge von bones

    Servus mrwhite85,


    ich hatte das auch schon an einer 950 SM. Wichtig ist, nicht mit Gewalt zu drehen! Man sonst kann die Einstellstange beschädigen - wenn sie nicht schon kaputt ist. WD40 an das Einstellrädchen zu sprühen und einwirken zu lassen ist einen Versuch wert. Bei mir hat's damals geholfen. Unter Umständen musst du die Gabel teilzerlegen lassen - das ist nicht so teuer und das Gabelöl sollte sowieso immer mal wieder (z.B. alle 2 Jahre) erneuert werden.


    Gruß, bones

    Bzgl. des "Off-Road"fahrens:


    Wo eine 1200 Multistrada mit superfettem Hinterreifen und/oder die tonnenschwere Crosstourer durchkommt hast du mit der kleinen, leichten Duke überhauptkeine Probleme - außer dass dein Bugspoiler durch Steinschlag leiden wird.


    Meine Freundin und ich sind letzte Pfingsten den Mali Alan Pass (wohl bekanntester Schotterpass dort) gefahren. Beide mit 650er "Scramblern" mit 17" hinten und vorne 19" Rädern und Dunlop TR91 (straßenlastige Pseudoenduroreifen). Sie hatte sogar einen Ducati Monster Lenker (!) montiert und fährt grundsätzlich nicht stehend. Problem oder Stürze/Umfaller hatte sie keine. Schmale Reifen (-->Duke) sind ohnehin ein Vorteil, vielleicht gibt's ja so etwas wie den Dunlop TR91 oder Metzeler Tourance oder Michelin Anakee (2) oder den famosen Dunlop Sportmax Mutant in deiner Größe.
    Manche Leute fahren mit 125ern um die ganze Welt und sind wesentlich besser damit bedient als mit einer bleischweren 1190er Adventure oder 1200er GS.


    P.S: Sturzbügel sind schwer und hässlich und dein Tank geht bei einem Sturz nicht kaputt.


    Viel Spaß!


    bones

    Servus Peter!


    Ja, ich geb´s zu: Ich habe eine "Pierer" 900 R gekauft ...


    Aber mein "Nachtrag" zum M5 sollte eigentlich eine Richtigstellung meiner vorherigen Kritik sein - da habe ich mich wohl schlecht ausgedrückt. Edgarson war ja interessiert an den "Sporttouringeigenschaften" und wie gesagt, sind Haftung und Laufleistung einwandfrei!
    Ich empfand meinen M5 Vorderreifen als schlecht, weil dieser spezielle tatsächlich schlecht war (Höhenschlag). Dass ich mich nicht so 100% mit dem M5 anfreunden kann ist, wie du sagst, lediglich Geschmacksache. Ich muss auch zugeben, dass er (ohne Unwucht/Höhenschlag) auf der Nuda wesentlich besser funktioniert als auf meiner alten 950 SM.


    Sägezahn- oder Schuppenbildung habe ich übrigens ausschließlich am Hinterreifen und bisher spüre ich davon nichts, beim Fahren.
    OT: 3 Sätze M5 in diesem wettertechnisch katastrophalen Frühjahr? :staun::knie nieder: Ich hab schon Angst ob die Pässe auf Pfingsten frei sind ... Fährst du jetzt auf Sizilien?


    :winke: Freut mich, dass du fit bist!
    Tom

    Ich war ja nicht so begeistert vom M5 auf meiner 950 SM - hinten fuhr ich mir gleich einen Nagel rein (kann der M5 natürlich nichts dafür) und das Vorderrad war einfach ein Krampf. Später las ich dann in einem Reifentest, dass sie auch ein Problem mit dem Vorderreifen hatten, diesen austauschen ließen und ein Höhenschlag festgestellt wurde. Der neue Reifen hatte dann auch wieder einen Höhenschlag! - Ich bin mir nun sicher, dass mein M5 damals einer aus der gleichen schlampigen Produktion gewesen sein muss, denn auch dieser ließ das Vorderrad hüpfen als hätte ich einen dauerornanierenden Feldhasen zwischen die Gabelfäuste gespannt ...


    Jetzt fahre ich zum zweiten Mal M5, da diese leider auf meiner "SMR-ähnlichen" Neumaschine montiert sind. Das Vorderrad hüpft nicht (der Hase hat aufgehört zu ...), aber ich mag sie immer noch nicht. ABER: Sie kleben einwandfrei, wenn auch nicht so gut wie ein Rennreifen oder S20 oder CSA2, UND der Verschleiß ist wirklich (relativ) gering. Allerdings zeigt sich schon jetzt, nach 400 KM, auf den Flanken Sägezahnbildung, was an den großzügigen Negativprofilrillen liegt.


    Der Knappe: Der M5 fährt sich ganz anders als der PDR2 - von daher nicht vergleichbar.


    :winke:

    Meiner Meinung nach verursacht das ABS hier ein kleines Problem: Mit meiner 950er (ohne ABS) konnte - und habe ich auch schon bei Wildwechsel - so hart und kontrolliert bremsen, dass das Hinterrad hoch stieg, und ich war dann immer noch in der Lage, den Bremsdruck leicht zurück zu nehmen, ohne die Bremse schreckhaft ganz zu lösen.


    Bei einer Vollbremsung mit ABS - das habe ich bisher nur zur Übung gemacht - muss man sich regelrecht antrainieren, auf das kurze Blockieren des Vorderrads nicht mit Reduzierung des Bremsdrucks zu reagieren. Das geht gegen jahrelang antrainierte Reflexe. Während ich mich also zwinge, trotz Radblockade bzw. stotterndem Vorderrad, den Bremsklammergriff beizubehalten, bin ich mir nicht sicher, ob ich bei einer echten Notbremsung zusätzlich auch noch das abhebende Hinterrad durch gefühlvolles Lösen der Vorderbremse auf den Asphalt zurück bringen könnte - ohne deswegen gleich weiter ins Verderben zu schießen... Aus diesem Grund ist es bei einer ABS Maschine sicher kritisch bzw gefährlicher wenn das Hinterrad abhebt, als bei einem "ehrlichen" ABS-losen Feuerstuhl.


    Es ist aber möglich, dass dies bei einem modernen, erstklassigen ABS kein Problem darstellt - ich habe nur Erfahrung mit einem älteren ABS in Verbindung mit recht stumpfen Bremsen.


    :winke:

    Rede dir doch nicht selbst so einen Mist ein. "Umfaller" ist ein Euphemismus für "Sturz" - es sei denn das Ding ist wirklich beim Waschen, z.B., umgefallen (und dann gibt es keine solche drastischen Beschädigungen).


    Das sind STURZSCHÄDEN - keine "Kratzspuren" durch "Umfaller". Das heißt im Klartext: Diese Maschine ist ein Unfallfahrzeug und als solches klar zu deklarieren. In diesem Fall sind die Unfallschäden noch nicht einmal repariert worden. Klar sollte man freundlich beginnen, du solltest dir aer auch darüber im Klaren sein, dass dich der liebe Händler ganz link und rücksichtslos über den Tisch ziehen wollte.


    Jedem das seine (oder: Jeden Tag steht ein Dummer auf, man muss ihn nur finden. - Muss man das wirklich?


    :winke:

    Kleiner Nachtrag zur Richtigstellung:


    Die Enduro R Bank die ich mal gefahren bin muss bearbeitet gewesen sein - oder ich hatte etwas Komisches geraucht ... Da jetzt meine nagelneue SMC-R in der Garage steht (Scheisswinter :motzki: ) durfte ich feststellen, dass da keine konkaven "Einbuchtungen" im hinteren Sitzbereich sind: Die Flanken sind senkrecht.


    Den Schaum finde ich immer noch zu weich und der hintere ("Touring-") Bereich der Fahrersitzfläche ist unnötig schmal. Das ist meine einzige grundsätzliche Kritik für den öffentlichen Straßengebrauch!


    :winke:

    @Maxus:


    Ich denke Isehof hat Recht. Ich habe sogar das vordere der zwei Hitzeschutzbleche ändern lassen (flacher gebogen, zurecht geschnitten & poliert) und es dann erfolgreich an den Zubehörauspuff (Hattech) an einer kleinen BMW geschraubt. Es sieht einwandfrei aus und funktioniert. Auf jeden Fall würde ich auch noch selbstklebende Hitzeschutzfolie innen rein kleben, das reduziert die Temperatur des Blechs noch einmal deutlich.


    Ansonsten kannst du Regenhosen und/oder weite Textilhosen vergessen.


    :winke:

    Servus Joerg!


    Gratulation und Lob für deinen guten Geschmack! - Mit der S1000RR musst du in der Stadt ja froh sein, wenn du überhaupt die Kupplung mal vollständig ausrücken lassen kannst Außerdem: 4 Zentner Lebendgewicht? - Ist ja fast ´ne Goldwing... :achtung ironie:


    Sieht ja heiss aus (die Österreicherin)! Warst du mit der Originalbremse nicht zufrieden?
    (Fast) keine Spiegel gefällt mir auch - von wem/wo hast du die?


    :winke:

    Hallo testfahrer!


    Nein, ich kenne den Chef von mopedreifen nicht. Denkst du er würde mir seine Geschäftspolitik offenbaren wenn ich ihn kennte?


    Natürlich war das eine Unterstellung von mir. Es ist einfach der naheliegendste Grund für Empfehlungen von Reifen, seitens mopedreifen.de, die ich absolut nicht nachvollziehen kann. Ich will den Laden auch gewiss nicht schlecht machen - bisweilen bestelle ich auch dort meine Pneus; nur hat sich für mich herauskristallisiert, dass ich ihre Empfehlungen besser nicht beachten sollte. Auch damit stehen sie nicht allein da.


    Ja, ich habe schon Avon gefahren - allerdings vor einigen Jahren, in England, wo ich lange gewohnt habe. Auch die britischen biker, die gern eine englische Firma unterstützt hätten, waren schwer enttäuscht. Damals fand ich die Avon untermittelprächtig. Zumindest waren sie noch billig und diesen "special selling point" haben sie jetzt verloren.


    :winke:

    mopedreifen.de lobt immer die Reifen, die sie gerade billig/zu guten Konditionen bekommen. Warum sonst empfehlen sie immer noch die englischen Hartgummis (Avon) - die fährt man nicht mal in England (die mögen Bridgestone), zumindest nicht sehr viel.
    Vermutlich fährt sich der MPP3 ähnlich wie die Vorgänger, d.h. Klassereifen aber Geschmacksache. Beim "alten" MPP benötigte man allerdings den Vorderreifen in der Sonderkennung "E" - ohne Sonderkennung fuhr er sich sehr "unterhaltsam". Durch die nun steifere Karkasse könnte dieses Problem beseitigt worden sein. Das wäre schön, denn ich fand den MPP in Sonderkennung zwar ruhiger, aber er harmonierte für meinen sensiblen Geschmack nicht mehr so gut mit dem "normalen" Hinterreifen.


    :winke:

      crazy horse:


    Ich habe auch gerade bei Bade eine Anfrage gestellt. Mir ist die Bank nicht hoch genug (Kniewinkel zu eng), aber ich denke, du musst sie so oder so umbauen lassen. Ich habe bei "Bade" hier im Forum eine Bank für ein anderes Moped machen lassen und das Ergebnis ist super! Ich halte es für ziemlich beknackt sich aus Geiz mit der miesen Originalbank zufrieden zu geben - außer man findet sie gut - und gleichzeitig Geld für Firlefanz wie orangefarben eloxierte Deckelchen usw auszugeben (meine Prioritäten liegen eben anders). Wer gut sitzt hat definitiv mehr Spaß und ist länger schnell.


    Die Originalbank der SMC-R ist zu weich, hat im mittleren/hinteren Bereich seitlich geradezu idiotische Konkavitäten/"Aushöhlungen, die dafür sorgen, dass man sie (die Bank) noch leichter zusammen drückt, und sie hat unpraktische Kanten, die einen guten und bequemen Beinschluss erschweren. Alles aus designtechnischen Gründen, der weiche Schaum wohl aus Unvermögen und Sparsamkeit ...


    Die PP Bank hat noch die Stärke/Höhe der "alten" SMC, d.h. der Kniewinkel wird damit enger. Ansonsten ist sie hart, aber besser geformt.


    Kahedo macht auch eine Bank, aber der Schaum wurde geändert und ich kenne niemanden, der schon weiss, wie sich der neue Schaum macht.


    Ich zähle auf Ralph (Bade).


    :winke:

    Am besten jeder probiert ihn selber aus und urteilt dann darüber


    Dem stimme ich voll zu! Auch das Verständnis dessen, was niedrige Temperaturen darstellt ist individuell verschieden. Ich fahre eben auch bei 12°C im Tal los und treffe dann schon auf 800m ü.M. auf Asphalttemperaturen die nicht sehr weit über dem Gefrierpunkt liegen. Die Lufttemp. ist zum gleichen Zeitpunkt schon viel höher und man wägt sich leicht in Sicherheit - bis man dann in der Kurve geradeaus fährt ... Ich kann nur sagen, dass sich der, von mir hochgeschätze, Rosso dann "holzig" und vom Vorderradgrip her unzuverlässig anfühlt. Ich war Anfang Mai 2011 damit in den Seealpen (um den Lac de Serre Poncon) und auf den kleinen "Radfahrerpässen", auf denen man einfach nicht schnell fahren kann, war der Gummi kein Vergnügen. Auf den "Bergautobahnen" der Dolomiten mag das anders sein.


    Für mich ist es ein erstklassiger Sommerreifen - sonst nichts.


    P.S. "Flachländler" ist nicht das Gegenstück zu "Hillbilly"


    :winke:

    off-road-biker:


    Da hast du leider Recht. Die "Flachländler" sind sich manchmal nicht bewußt, dass selbst auf den bescheidenen Schwarzwaldhöhen, im Frühling bei knapp 20°C im Tal, nachts beinahe Gefriertemperaturen herrschen. Der Asphalt hat dann gegen Mittag z.T. nur ca. 5°C - das ist dem Rosso zu wenig!


    Selbst der nicht mehr produzierte P. Dragon Supercorsa Pro war auch in dieser Hinsicht besser(nur die Laufleistung war dürftig ...). Ich habe es nicht geglaubt, aber irgendwann selbst ausprobiert: Er war weniger temperaturempfindlich.


    Beide Pirellis sind wesentlich besser auf Spurrillen, Bitumen u.ä. als Michelin PP. Deshalb habe ich damals auf BT 16 Pro gewechselt: Präzise und fast so spurstabil wie Pirellis, aber so gut bei Kälte und Nässe wie MPP - leider weniger Eigendämpfung also unkomfortabler als beide.

    Was niedrigen Luftdruck angeht, um das Erwärmen zu erleichtern, finde ich wird der Rosso vorne zu "schwammig". Ich fand auf der dicken 950er schon 2.1 bar vorne grenzwertig (unhandlicher, "schwammig"). Vielleicht ist das anders auf der 50 Kg leichteren 690 SMC-R.


    :winke:

    Ich bin - zunächst mit Begeisterung - P. D. Rosso (I & II) auf 950 SM gefahren, aber nach einigen Sätzen umgestiegen auf Bridgestone BT 16 Pro und S 20.


    Das Hauptproblem des Rosso ist sein hohes Temperaturfenster. Er braucht einfach warmen Asphalt, ansonsten kühlt er sogar während der Fahrt ab und die Haftung (leider vor allem vorne) geht flöten. Das passiert auch bei scharfer Kurvenfahrt und niedrigen Asphalttemperaturen, in engem Geläuf (--> unter 100Km/h Strecke), da die Gummis dann nicht genug walken (dazu braucht man Speed - nicht Schräglage, wie oft vermutet). Schon im Mittelgebirge auf schlappen 1000m Höhe kann es dann unangenehm werden.


    Bei Nässe/Regen und warmem Asphalt ist der Rosso garnicht so schlecht. In Südeuropa würde ich nichts anderes fahren. Der Grip und die Stabilität in Schräglage bei gleichzeitiger voller Beschleunigung sind geil! Auch die Laufleistung hinten ist sehr gut, vorne hingegen schlecht. Ich hätte allerdings vermutet, dass er sich auf einer "echten" Supermoto (--> Einzylinder) nicht so optimal fährt. Dies wegen des etwas weniger agilen Handlings und der Gripbalance (klebt hinten beser als vorne). Handlingsseitig sind seine Stärken Präzision und Stabilität.


    Ich freue mich auf eure Berichte (steige im Frühjahr auch um auf Eintopf!).


    :winke:

    Ich habe meine SMC-R letzten November bestellt und bekomme sie wahrscheinlich nicht vor Mai 2013! Hier im Süden gehen die Dinger weg wie die warmen Semmeln.

    Solange die Nachfrage das Angebot so sehr übersteigt, sind die Preise eben hoch - du MUSST ja nicht (jetzt) kaufen ...

    Bei winterlichen Straßenverhältnissen MUSST du Reifen mit M+S Kennung fahren; das heißt aber nicht, dass du bei sommerlichen Bedingungen keine M+S Reifen fahren DARFST. Der 160Km/h Aufkleber muss eben für den Fahrer gut sichtbar angebracht sein.


    Etwas wundert mich aber doch noch:
    Du machst dir Sorgen über Reifenfreigaben, willst aber geländetaugliche Reifen fahren - damit "verirrst" du dich doch vermutlich ab und zu auch in den schwarzen Wald, oder? Du wirst ja nicht das ganze Jahr über Grobstoller fahren nur wegen des Schotterurlaubs in Kroatien oder im Piemont. Bei welchem Vergehen denkst du werden die Herren von der Rennleitung wohl eher ein Auge zudrücken? Meine Erfahrung mit der Polizei in dieser Gegend ist übrigens - bisher - nur positiv. Sie scheinen ihren Dienst mit einer guten Portion Vernunft zu verrichten (z.B. Profiltiefe interessiert sie, Reifenfreigabe hingegen nicht). Vielleicht hatte ich nur Glück.


    Ich will dir übrigens nichts unterstellen (--> Einstzgebiet deiner Stoppelreifen). Mich erstaunt nur immer wieder, dass sich so viele Leute in die Hose machen wegen einer nicht vorhandenen Freigabe für einen Reifen, aber z.B. glauben sie könnten sich bei einer Kontrolle bzgl. eines abgefahrenen Reifens damit herausreden, dass sie das nicht bemerkt hätten. Oder sie brüsten sich damit auf der Landstraße 180Km/h zu fahren; oder sie fahren mit powercommander oder Kastl ... aber bloß keine Reifen ohne Freigabe montieren, wenn man damit die Mutter mit vier Kindern im Schlepptau ummäht DANN zahlt die Versicherung bestimmt nicht...


    :prost: