Beiträge von Der Stefan

    Also definiert sich für manche Motorradfahren nur über "zwischen Pollern durchfahren" und "im Stau vorbeischlängeln"?

    Komische Einstellung.

    Aber wie so oft reagiert der Mensch auf das Neue/Fremde erstmal mit Ablehnung.


    Ich würde eher sagen die Niken kombiniert die Vorteile von Auto und Motorrad:

    - Schräglagen und Fahrdynamik wie ein Motorrad

    - Sicherheit (Bremsweg und Kurvengrip durch doppelte Reifenaufstandsfläche vorne) ähnlich wie ein Auto


    Und hässlich ist sie auch nicht, nur eben ungewohnt. Denke aber dass da in Zukunft noch mehr in der Art kommt, autonomes Fahren lässt sich mit 3 Rädern einfach leichter umsetzen. :grins:

    Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Finde die jetzt auch nicht hässlicher als ne 1050er... :zwinker:

    Die Technik ist allemal interessant, und wenn jemand die zusätzliche Sicherheit möchte - warum nicht?

    Schräglage und Fahrdynamik ist damit auch analog zu klassischen 2-Rädern zu erfahren (im Gegensatz zu Trikes), und wenn sich 690er Sumo Fahrer davon jetzt nicht angesprochen fühlen - so what? Ist auch sicher nicht die Zielgruppe.


    Ich werde mich gerne mit dem/der Fahrer*in austauschen sollte ich so ein Teil mal in freier Wildbahn antreffen, und natürlich auch Grüßen.

    Und nein, meins wärs nicht, aber trotzdem darf es ja gern für andere das richtige sein.


    Edit: Zum Clickbait-Titel sei gesagt: Weder Nonplusultra, noch ein Griff ins Klo. Einfach eine Nische die Yamaha nun auch mit einem Modell besetzt.

    Um auch noch was zur 1050er zu schreiben: Ich habe nun gelernt dass die irgendwie "für alles reicht" und dabei total günstig zu haben ist. Also praktisch "Das Statussymbol für Leute die kein Statussymbol brauchen" ist.

    Nichtsdestotrotz ist sie einfach die mit Abstand hässlichste Adventure von allen.

    Und hey, ich fahr ne 2006er SD, also ich bin optisch schon abgehärtet... :grins:

    Hi Pascal,


    herzlichen Glückwunsch erstmal zum besten SD Modell ever. ;-)

    Wenn hauptsächlich im trockenen und sportlich zugehen soll den Sport Attack 2 (fahre ich zur Zeit auch), kurze Aufwärmzeit, super Handling, akzeptable Laufleistung (bei mir an die 3000km am Hinterrad).

    Wenn es bei jedem Wetter zum Einsatz kommen soll den Road Attack 2 Evo oder 3, wobei ich die selbst noch nicht gefahren bin aber nur gutes drüber gelesen hab.


    Gefahren bin ich schon einige:

    Michelin PP: Hyperagil, toller Grip trocken wie nass, preiswert, schmiert aber bei Hitze (kontrollierbar) weg, empfehle ich Dir nicht unbedingt

    Metzeler Sportec M5: Träger als Michelin PP, ansonsten wenig auszusetzen. Hab zu dem Reifen (vielleicht unbegründet) nie wirklich vertrauen aufgebaut, deshalb kann ich auch nix zu Nässe- oder Trockenverhalten im Grenzbereich sagen. Müsstest Du selbst probieren, da gibt's aber ja schon mir unbekannte Nachfolger von Metzeler.


    Und noch ein paar die mir schon gar nicht mehr einfallen. Egal, bin bei Conti gelandet und sehr zufrieden. Nächster wird dann vermutlich der Road Attack werden, man wird ja ruhiger im Alter...


    Viel Spaß mit der SD!

    Erfahrungsgemäß kann ich eine Textilmotorradjacke über der Lederkombi empfehlen. Innenfutter+Protektoren rausmachen damit es drüber passt (und man nicht wie ein Michelinmännchen aussieht), das reicht durch den Windschutz dann auch bei 0 Grad zum angenehmen fahren.

    Falls es bei der Tour kälter als geplant wird hat sich auch im Notfall die Regenkombi drüber bewährt, ist aber nicht so warm und je nach machart auch nicht atmungsaktiv.

    Wer jahrelang braucht, um das Motorradfahren zu "beherrschen", der ist einfach nicht besonders talentiert dafür. Dabei bleibe ich.
    Was Ihr meint ist die geistige und sittliche Reife zum Motorradfahren, die gerade in jungen Jahren noch fehlen kann und die einen - wenn sie fehlt - dazu verleitet, mehr Risiko einzugehen, als nötig.
    Die Motorradfahrer, die ohne Fremdeinwirkung tödlich stürzen sind oft sehr erfahrene und technisch bewanderte Fahrer, die es aber einfach übertreiben.
    Deswegen hat das nix mit "Motorradbeherrschung" zu tun, sondern IM KOPF muss es stimmen.


    Gut, dann bin ich eben einer der talentfreien 99% und Du hast natürlich recht.
    Du hast es zwar immernoch nicht verstanden was ich mit "Motorradbeherrschung" meine (habs in meinem ersten Post zum Thema geschrieben), aber nachdem es jetzt nur noch um "Ego-gekraule" statt sinnvoller Tips für die Threaderstellerin geht bin ich raus.


    :kapituliere:

    Sorry, ich will nicht hochnäsig klingen: aber wer jahrelang braucht, um das richtige Fahren zu lernen, dem fehlt es dann halt einfach am Talent und der sollte sich fragen, ob er das richtige Hobby hat.


    Nein, das zeigt nur dass Du den Unterschied zwischen "Fahren können" und "Motorradbeherrschung" nicht verstanden hast.


    Soso, dein 13-jähriger Sohn kommt mit der SD besser klar. Gut, dann kann man einem Fahranfänger natürlich auch guten Gewissens eine 180PS Möhre empfehlen. Passt. :Daumen hoch:


    Und komm mir auch nicht mit einem reininterpretierten Genderquatsch.
    Motorrad fahren kann man mit Erhalt des Führerscheins.
    Aber es dauert Jahre bis man ein Motorrad so beherrscht dass man die Aufmerksamkeit nicht mehr aufs Fahren richten muss. Und ja, ich spreche aus Erfahrung, hat bei mir auch viele Jahre gedauert, auch wenn ich (wie alle) DACHTE es schon früher zu beherrschen.


    Ich habe meine Meinung kundgetan und finde es VÖLLIG verantwortungslos einem Fahranfänger (unabhängig vom Alter) ein 180 PS Motorrad zu empfehlen.
    Und jedes neuere Motorrad hat mittlerweile ABS.


    Bleibt zu hoffen dass Sie erfahrene Biker in Ihrem persönlichen Umfeld hat die Ihr bei der Kaufentscheidung helfen.
    Btw, Verena ist 1,86cm...

    Jetzt geb ich doch auch mal meine Erfahrung zum Thema dazu:


    Ich würde einem Fahranfänger NIEMALS zu einer Superduke als Anfängerbike raten.
    Warum?
    Erstens wirst Du die Maschine mit ziemlicher Sicherheit das ein oder andere mal ablegen. War bei allen Anfängern in meinem Umkreis so, und ich habe ein paar durch die Anfänge begleitet.
    Umfaller im Stand oder beim Rangieren, nach ner Schreckbremsung, im falschen Gang in die Spitzkehre etc... das kommt vor, wird bei einer SD gleich richtig teuer. Wenn Geld keine Rolle spielt ist das natürlich egal.


    Zweitens wirst Du mit so einer Maschine nicht als Fahranfänger wahrgenommen, die latente Erwartungshaltung deiner Umwelt "doch dranzubleiben" oder "die Kurve nicht zuzuparken" kann einen unbewusst über dem eigenen Limit fahren lassen.
    Wenn du mental natürlich so gefestigt bist dass sowas an Dir abperlt is das auch egal, ich kannte allerdings niemand der das in dem Alter war... egal ob Mann oder Frau.


    Drittens steht am Anfang das "fahren Lernen" im Mittelpunkt. Linienwahl, Blickführung, Körpereinsatz, dazu noch die anfangs recht befremdliche Bedienung des Motorrades mit Bremsen (Fuss und Hand), Schalten mit dem Fuss, Kuppeln mit der Hand, Drehzahl im Auge behalten, Tacho vielleicht auch... das ist Anfangs ein extrem hoher Anteil der Synapsenkapazität der nur in die Bedienung des Motorades und das Fahren selbst gesteckt wird. Umso weniger bleibt aber für das wichtigste übrig, nämlich die Wahrnehmung deiner Umwelt.
    Es wird Jahre dauern bis das alles automatisch abläuft, die Linie unbewusst richtig gewählt wird, der Schwerpunkt verlagert, der Gang geschaltet und die Automatismen des Motoradbedienens verinnerlicht sind, unterbewusst und korrekt ausgeführt werden.
    In dieser Phase ist es extrem hilfreich wenn das Motorrad nicht allzu fordernd ist, es Dir einfach macht und wenig Aufmerksamkeit bindet.
    Je weniger Aufmerksamkeit man der Dosierung des Gasgriffs widmen muss umso mehr bleibt für die wichtigen Dinge beim Fahren.


    Deshalb würde ich Dir auch eher zu einer Street Triple (coole Alternative, einfacher zu dosieren als ein 1300er V2, aber grenzwertig stark) oder zu ner SV650, Gladius 650 raten. ZU den Suzis bekommst Du auch günstige Ersatzteile nach dem Umfaller, und die machen auch fortgeschrittenen Spaß zu fahren. Zumal Du die auch praktisch zum gleichen Preis wieder verkaufen kannst wenn es dir irgendwann nach was stärkerem dürstet.


    Meine Meinung und gut gemeinter Rat, die Entscheidung liegt natürlich bei Dir.


    Gruß
    Stefan

    Auf der Suche nach einem reinen Spaßgerät, also einer Supermoto!


    Ich will mit ihr nicht hundert tausende Kilometer fahren, sondern einfach
    nur Spaß haben, Wheelies, driften üben und evtl. auf die Rennstrecke die grenzen austesten.


    So komme ich auf den Trichter eine 950 SM mit ca. 80tkm in Erwägung zu ziehen.


    Das widerspricht sich aber komplett. Als reines Spaßgerät für Wheelies, Driften und Rennstrecke wäre ein Einzylinder die richtige Wahl.


    Gruß