Beiträge von gnarz

    Ich würds nicht mischen.
    Wie bereits geschrieben bekommst du erst mal eine ein Verschlechterung der Viskosität (d.h. den Mittelwert der beiden Öle).
    Ebenfalls bereits geschrieben nie nie nie Vollsynthetik mit Teilsyntheik oder Mineralisch mischen.
    Bei den genannten handelt es sich zwar um Vollsyn und mit etwas Glück sind es sogar identische Grundöle (gibt weltweit nur eine paar Hersteller...), es können aber durchaus unterschiedliche Additivpakete sein.
    Und da liegt nun der Hase im Pfeffer. So können sich zum Beispiel die Säurepuffer nicht vertragen und gegenseitig aufheben so dass die eingetragenen Verbrennungsprodukte zu einer Übersäuerung des Öls führen und klasse Lagerschäden verursachen (korrosiver Angriff des Lagermaterials). Singemäß das gleiche kann bei Schaumhemmern, Dispergentien (halten Ruß etc in Schwebe) oder alle den anderen tollen Gimmicks, die ein Hightechöl leistet, passieren.
    Das ganze kann passieren, muss aber nicht.
    Gerade bei Vollsyn Ölen gibt es eigentlich weltweit nur weinge Hersteller (Raffinerien) und wenige Additivpakete ( in Europa eigentliche alle von BASF). Man hat also gute Chacen, dass z.B. Motul und Motorex eigentlich genau die gleich Plörre ist, nur in einer anderen Verpackung.
    Wenn Du das genau wissen willst, müsstest du eine genau Analyse des Öls machen lassen (IR Sprektrum, Röntgenfloureszenz, ...) und mindestens ein paar Versuche zur Mischbarkeit (Korrosionsverhalten, ...). Das ganze kostet aber mehr als ein Ölwechsel.
    Gemeiner Weise ändern die Jungs auch regelmäßig ihre Additiv-Formulierung, so dass ein Analyse von vor zwei Jahren heute meist gar nix mehr wert ist (Produktname bleibt gleich... :zorn: ).


    Aus diesen Gründen nehme ich immer das gleiche Öl zum Nachfüllen, das Risiko ist es mir nicht wert - auch wenn es nicht wahnsinnig groß ist (aber eben vorhanden).


    gnarz

    Habe meine Kellermänner mit Kleermann Relais montiert und hatte auch das Problem Dauergrün im Display.
    Diese elektronischen Relais trennen nicht wirklich sondern lassen noch etwas Spannung stehen (hatte ca 5V gemessen). Damit brennen zwar die Blinker nicht, aber die Lampe im Display. Habe einen Pulldownwiderstand moniert und weg wars.
    Es war glaube ich ein 2,8kOhm (ganz popliger 1/8 Watt für 0,00...€). Einfach zwischen Relaisausgang und Masse schalten. Das kleine Ding kann man prima mit einem Schrumpfschlauch am Kabel vom Relais befestigen.
    Hält bei mir schon über 10Tkm ohne Probleme.

    Ich tippe auch auf Starterrelais.
    Am Starterknopf schaltest du nur den Steuerstrom für das Relais - über den kleinen Schlter und die windigen Kabel können niemals die hohen Starterströme fließen (das würd alles wegschmelzen).
    Nach ET Katalog hängt zwischen Batterie und Anlasser nur das Starterrelais (an den dicken Kabeln).
    Wenn die Kiste also auch bei "Zündung aus" noch den Anlasser dreht muss (bei einem Einfachfehler) das Starerrelais verklebt sein. Reparieren macht da wenig Sinn (wenns überhaupt zerstörungsfrei auf geht), da die Kontakte aus irgendeiner Speziallegierung sind und nach einem massiven Anschmelzen nie mehr die Haltbarkeit haben (wie früher beim Unterbrecherkontakten nachfeilen, wers noch kennt....).
    Am einfachsten also das Ding mal Abstecken (ALLE Anschlüsse) und die beiden dicken Kontakte auf Durchgang prüfen: wenns piept, wegschmeißen und neues kaufen.


    Wenn es keine Durchgang hat, müsste es ein Doppelfehler sein, d.h. der Starterknopf müsste hängen und gleichzeigtig das Zündschloss defekt sein, so dass es 12V zum Starterknopf schlatet (ohne das das Display angeht - was ich für seeeeehhhhr unswahrscheinlich halte).

    Da Du sicher mit Schlauch fährst, würde ich TT empfehlen.
    Normalerweise unterscheiden sich TL und TT etwas an der Wulst zu Felge hin - erster muss da sicher abdichten, zweiter nicht, da ja mit Schlauch.
    Wie der Unterschied beim TKC genau aussieht, weiß ich jetzt auch nicht - solange Du aber auf den Orginolfelgen unterwegs bist ist wie gesagt TT deine Wahl.

    wohl wahr...
    Höchstens wenns mal echt rutschig wird - oder bei echt steilen Auffahrten?
    So wie ich das verstanden hab, gibts auch kein Differential sondern nur einen Freilauf - desshalb würde mich ja interessieren, wie sich sowas fährt (auch Strasse): Driften geht damit bestimmt ganz anders - wenn überhaupt noch, da das Vorderrad einen ja um die Kurve zieht...
    Im ersten Moment bestimmt sau ungewohnt - vielleicht kann man damit aber dann Gimmicks machen, an die wir heute noch gar nicht denken...

    fred is zwar schon älter, Problem besteht aber weiter - und ich suche auch...
    RR ist echt zu teuer - inkl Motorschutz fast 600€ geht gar ned!
    Habe bei den Amis das gefunden:
    http://lostdogproducts.com/
    (ca 220€)
    Auf diesem Forum gibts gute Bilder vom Einbau:
    http://www.advrider.com/forums…hread.php?t=541665&page=8


    hat jemand Erfahrung damit?


    Mir ist es irgendwie unsympatisch, das Ding an einem ovalen Rahmenrohr nur zu klemmen.
    habe mal für eine BIG einen Hauptständer selbst gemacht (angepasst...) und musste Lehrgeld zahlen ob der Drehmomente, die da unten walten, wenn noch Gepäck auf der Karre ist.


    Meinungen oder Alternativen?

    Habe seit letzten Sommer unfreiwillig 16/44 drauf, da der :Kürbis: in Andorra nix anderes da hatte und ich nicht warten wollte.
    Mein Fazit: ist wie ein 7.Gang - was cool wäre, wenn da nicht der erste weg wäre :Daumen runter:.
    Man fährt damit wirklich alles einen Gang tiefer.
    Im Gelände also Albtraum bzw Kupplungsmordend, für die Bahn auf dem Heimweg entspannend.
    Werde jetzt aber wieder auf 15/45 rückrüsten und für die nächste Seealpentour ein 14er mitnehmen um streckenabhängig zu wechseln.


    gnarz