Beiträge von srk

    Edit: Für alle, die den einzig gravierenden Nachteil an der Tenere 700 suchen > Es steht nicht "KTM" auf'm Tank...

    Ist doch in Ordnung, wenn das für Dich das einzige Problem an der T700 ist.


    Für die MOTORRAD war es eben nicht so. Und für mich ist es eben auch nicht der Fall.


    Ich denke, die Probefahrt mit der T700 kann ich mir echt sparen. Das ist zuweit weg von meinem Anspruch. Das hat auch nix mit "Troll" zu tun, was Du ja in meinem Zusammenhang durchaus beleidigend gemeint haben dürftest. Ich hätte mich über eine anständige Yamaha sehr gefreut. Leider ist nix draus geworden. Ich gönne Dir Deine T700. Aber da bleibe ich lieber KTM treu und nehme jetzt die 790 ADV R. Ich setze meine Moppeds auch immer artgerecht ein. Und da bin ich bei orange aktuell gut aufgehoben.


    Ich sags gerne nochmal: Ich bin sehr lange und sehr gerne Yamaha gefahren. Da waren die noch einer der Weltmarktführer. Heute kommen simple Butter-und-Brot-Moppeds von dort, die einfach nix für mich sind. Ich würde mich zu sehr drüber ärgern. Freu Dich doch jetzt einfach an Deiner T700 und hör auf, hier alles so verbissen zu sehen. Derartige Beleidigungen wie "Troll" müssen doch echt nicht sein.

    In der neuen Motorrad 19/2019 ist der TOP-Test der T700 drinne.


    Auch wenn der Tester insgesamt das Konzept des "Weniger-ist-mehr" doch sehr mag, liest sich der Test seitenweise wie eine Mängelliste. Vieles davon hätte Yamaha leicht abstellen können für ein paar Euro mehr. Fahren tut sie ganz passabel, bremsen sollte man halt nicht versuchen (45 Meter Bremsweg). Oder gar Nachts fahren (mieses Licht). Oder versuchen, das Cockpit abzulesen (Spiegelungen etc.) . Oder erwarten, dass der Tankdeckel fest mit dem Mopped verbunden ist (der ist abnehmbar). Oder dass die Tankanzeige irgendwas sinnvolles anzeigt. Oder erwarten, dass die Sitzbank komfortabel wäre. Oder, dass man mit dem Bordwerkzeug das Hinterrad raus bekommt (oder auch nur die Kette spannen kann). Dafür kauft man sich eine "Erlahmende Fahrdynamik", "schwammiges Fahrverhalten", eine unterdämpfte Gabel, "Relativ wenig Leistung" und das fehlende Offroad-ABS.


    Aber günstig ist sie wenigstens.


    Kann mich gar nicht daran erinnern, wann ich schon mal einen derart kritisierenden Test gelesen habe. Dagegen war alles hier im Fred bislang eher harmlos.


    Mein Favorit ist das mit dem miesen Licht und der Vergleich mit der Quarkschüssel. Aber lest selbst.


    Die Endnote ist dennoch gut. Der Preis reißt es raus.

    KTM ist ja sicher für vieles verantwortlich, hat den Papst gewählt und Trump auch, die Atombombe erfunden und was weiß ich noch alles getan.


    Aber KTM hat nicht für dieses Reifendilemma gesorgt. Die Gesetze ändern immer noch andere.


    Oder hättest Du gerne eine Drosselung auf 160 für die SAR?

    Naja, ob der Tester das wirklich einschätzen und beurteilen kann?


    Optisch wirkt es jetzt nicht unbedingt so, als wäre das Fahrwerk schon bei diesen Bedingungen total überfordert. Nur das Durchschlagen des Fahrwerks kann man an und an erkennen. Jetzt ist der Tester aber auch nicht wirklich klein und damit auch nicht soooo leicht. Und die Sandpiste ist doch eher sehr wenig fahrwerksfordernd.


    Oder anders ausgedrückt: Dafür könnte man auch ne FJR1300 nehmen. Mal ganz überspitzt formuliert.

    Zitat aus dem Test:


    "It looks like a Hardenduro, but of course it´s not.


    I feel the limits of the front fork and the rear supension."


    Gut finde ich, dass die Maschine offenbar sehr Offroad-Einsteigerfreundlich ist. Nicht schwer zu fahren. Denn der Fahrer auf der T700 in dem Video ist ein Einsteiger. Die Haltung auf dem Bike, der fehlende Knieschluss, der nicht vorhandene Enduro-Turn, die nicht passende Ergonomie (der Typ ist zu groß für das Mopped und steht nicht, sondern geht in die Knie), two-finger clutch and brake?


    Bei einem kleinem Hügel abgewürgt und hingefallen. Naja. Kann man mal üben. Im Standgas da hoch ist halt keine gute Idee. Auch nicht bei ner T700.


    Ist jetzt nix schlimmes passiert. Er bekommt es ganz gut gehandelt.


    Aber mal ganz seriös: Die Sandpisten da sind jetzt keine ernsthafter Offroad-Einsatz. Es gibt in Europa noch tausende Kilometer Landstrasse, die schlimmer zu fahren sind.

    Vielleicht bin ich ja der einzige, dem die 790 ADV / ADV R gefällt. Für mich klar als KTM zu erkennen. Passt in die KTM-Familie.


    Wenn man natürlich "Schönheit" bei Motorrädern so definieren will, dass der Retrostyle der 80er "schön" ist und sonst nix mehr kam, wird man eher woanders landen. Das wiederum würde nicht zur Marke KTM passen. Und deshalb find ichs gut so wie es ist.

    Also fürs Offroad-Reisen:


    1. KTM 690 Enduro R

    2. KTM 790 ADV R

    3. Yamaha Tenere 700

    4. KTM 790 ADV


    Würde ich genau so unterschreiben wollen. Passt Doch.

    Ich denk mal bei einem modernen wassergekühlten Motor sollten 100.000 km ohne mechanische Schäden und ohne nennenswerten Ölverbrauch.

    Mit einem hochgezüchteten Einzylinder? Im Rennstreckeneinsatz? Komm, das meinst Du nicht Ernst.


    Ne CB Seven Fifty hatte ich auch mal. Mit krummen Bremsscheiben. Rost. Mühseligem Anspringen. Dem miesesten Fahrwerk, was ich je besessen habe. OK, war auch ne Form von Nicht-Langeweile.:lautlach:

    Das ist doch aber immer so. Bei allen Marken. Wenn Du direkt im Frühjahr die Neuerscheinung haben möchtest, zahlst Du eben mehr. Dafür kannst Du direkt in die Saison starten.

    Naja, eigentlich nicht wirklich komplex. Man muss es nur beim Reifenwechsel und auch bei Reparaturen in dem Bereich wirklich genau so machen. Ich hab das ausgedruckt als Anleitung für die SAR dabei, wenn ich neue Reifen bekomme und bleibe dabei, bis das auch erledigt ist. Viele Schrauber zieren sich nämlichen, einen Drehmo in die Hand zu nehmen und glauben, sie hätten das im Gefühl.


    Rein vom Arbeitsaufwand ist das wohl keine Minute mehr als das Ganze ohne Drehmo zu machen. also kein Ding eigentlich.

    Hm

    Ich komm grad nicht mit ....


    @jetzt nach längerem Stehen das Gefühl das der Lenker beim geradeausfahren immer ein bißchen nach rechts vorne zeigt.


    Und dann ist auf einmal die Gabel verspannt ???


    War das erste, was mir in den Sinn gekommen ist. Wenn es unfallbedingt wäre, wüsste Nucool sicher, woher das stammt. Wenn die Gabel in sich verdreht ist, dann könnte das mit dem Lenker zumindest so sein. Und aus eigener Erfahrung beim Reifenhändler weiß ich halt, das man bei den KTMsen die Drehmomente und auch die genaue Reihenfolge des Anziehens beachten muss. Ist in den Handbüchern der großen ADV auch genauestens erklärt.


    Grundsätzlich ist beim Entspannen der Gabel die obere Gabelbrücke natürlich fest. Da habt ihr recht. Jetzt könnte die Gabel aber auch genau dort verspannt sein. Deshalb muss alles mal auf. Dann halt nacheinander. Der Händler hat beim Prüfen des Shimmy vielleicht genau das getan. Und nicht richtig wieder zusammen geschraubt. Ich würds komplett prüfen. Wenn die Klemmung der oberen Gabelbrücke nicht fest ist, dann reicht vielleicht schon ein gröberer Schlag, und schon ist es schief.


    Ist zumindest ein erster Ansatz....