Beiträge von srk

    Das Leistungsdiagramm der AT ist ebenfalls in der aktuellen Motorrad drin. Sie drückt in jedem Drehzahlbereich weniger NM als die KTM 1050. Und zwar so um die fünf bis zehn Prozent im Schnitt.


    Ob der Parallel-Twin besser zu fahren ist in niedrigen Drehzahlen, kann ich mangels Probefahrt natürlich auch nicht sagen. Klar ist, dass zumindest das Fahrwerk der AT mehr in Richtung Gelände geht. Rein von den Fahrleistungen sieht die AT wirklich kein Land gegen die 1050er KTM. Ist doof, denn ich finde die AT durchaus gelungen und werde im Sommer damit auch mal ne Runde drehen. Aber die Fakten sind eindeutig.

    Mmmhhhh..


    Also ich bin ja neu in diesem Forum, weil ich mir ja auch gerade eine 1050er zum Schnäppchenpreis geschossen habe. Deshalb kenne ich die ganze Historie hier noch nicht. Herr Parry Hotter scheint jedenfalls nicht sonderlich beliebt zu sein. Denn anders kann ich mir jetzt die Reaktionen auf seinen Beitrag mit den Durchzugswerten (Beitra 24) nicht erklären.


    Die Werte stammen doch allesamt aus der MOTORRAD? Ich habe da keine Bedenken, dass die irgenwie falsch gemessen hätten oder so. Ob das an der langen Übersetzung der AT liegt, sei mal dahin gestellt, denn so werden die Fahrzeuge von Honda ja nun mal ausgeliefert. Fakt ist doch, dass die AT erhebliche Defizite hat. Eines davon ist der maue Durchzug. Den Rest findet man in der Zusammenfassung schon im ersten Beitrag in diesem Fred. Auch das stimmt doch alles, oder?


    Überhaupt wird die 1050er hier im Forum regelmäßig klein geschrieben und ich weiß gar nicht, warum das so ist. Ich bin sowohl die 1000er V-Strom, als auch die 800 Tiger, als auch die 1050er KTM Probe gefahren und kann euch sagen, da hat KTM was richtig gutes auf die Räder gestellt. Sonst hätte ich sie auch nicht gekauft, egal zu welchem Preis. Die AT bin ich natürlich noch nicht gefahren, aber faktisch hat Parry Hotter mit seinen Auflistungen schon recht. Da beißt die Maus keinen Faden ab.


    Nur der AT wird das trotz eines Anschaffungspreises von guten 13 bis 14 Tsd. Euro alles verziehen. Der 1050er KTM trotz 9 Tsd. Euro Abverkaufspreis nicht. Das macht für mich wenig Sinn.


    In der nächsten MOTORRAD kommt nun der Vergleichstest zwischen der AT, der 1050er KTM und der 1000er V-Strom. Gefühlt kann da nur die KTM gewinnen. Selbst wenn man von gleichen Marktpreisen ausgeht. Nähme man die aktuellen Preise mit in den Test hinein (was MOTORRAD nicht tun wird), dann geht die Sache glasklar pro KTM aus.


    Die 1050er ist ein Statement in dieser Klasse. Ein deutlicher Punkt und ein Winken mit dem Zaunpfahl in Richtung Wettbewerber. Gut für alle, die sich jetzt eine zum Schnäpperlipreis erstehen konnten und nun zu KTM wechseln - so wie ich.

    Freggle
    Doch ist sie, weil noch nach Euro3 homologiert.


    Sinnvoll ist das natürlich nicht. Zumindest in unseren Breitengraden nicht. Diese Maschinen dürften so gut wie gar nicht wieder zu verkaufen sein. Aber die AT wird sowieso zu 60 Prozent in der teuersten Variante bestellt, also mit ABS und DCT. Dann noch 35 Prozent die ABS Variante mit Schaltgetriebe. Und nur der kleine Rest ist die ABS-lose Variante, die sich in Deutschland auch kein Händler hinstellen wird. Also nur auf Bestellung zu bekommen.


    Hab ich zumindest mal so gelesen. Weiß nur nicht mehr wo.

    Der Knackpunkt, wenn man beide vergleicht, ist allerdings das Fahrwerk. Und da ist die AT mit den längeren Federwegen und der Einstellbarkeit zumindest im Gelände vorne. Und es gibt ein DCT, was es bei KTM nicht für Geld und gute Worte gibt.


    Trotzdem, die AT ist im Vergleich zum Abverkaufspreis der 1050er KTM schlicht zu teuer. Oder anders ausgedrückt: Eigentlich ist die 1050er die neue Africa Twin!

    Das Yamaha-Fahrwerk dürfte typisch Yamaha sein, und damit meine ich in dieser Preisklasse eher mies. Die Federwege sprechen einerseits für viel Härte, und dennoch wird das Fahrwerk die größte Schwachstelle der Yamaha sein. Auf jeden Fall kein Vergleich zu dem, was KTM und WP da bei der 1050er auf die beine gestellt haben. gerade im Landstrassenbetrieb und gerade auf schlechteren Wegen dürfte die KTM der Yamaha um Längen voraus sein.


    Der Tracer-Motor dreht höher, aber will man das? Die KTM hat ordentlich Druck von unten und kann problemlos bis an den Begrenzer gefahren werden. Besser gehts eigentlich kaum.


    Die Verarbeitung bei Yamaha und KTM sind auf ähnlichem Niveau, würde ich sagen. Nicht das allerbeste und allerfeinste, aber solide.


    Beim Spritverbrauch dürfte die KTM leichte (wirklich nur leichte) Vorteile haben. Das macht aber in der Summe nix aus. Reifen hängen kaum am Mopped selbst, sondern an Deinem Fahrstil. Es gibt Leute, die fahren bei einer 1190er die Reifen 17.000 Km. ;-))


    Ich finde beide Geräte gelungen, aber für 9000 Euro habe ich mich für die KTM entschieden. Das ist einfach das bessere Konzept für die maladen Eifel-Straßen, auf denen ich zumeist unterwegs bin.

    Ich hab den Test vor mir liegen. Und die 1050er kommt ohne jegliche Schwächen aus dem Dauertest der MO. Sie haben es lediglich geschafft, eine Felge und einen Reifen kaputt zu bekommen. Und den nachgerüsteten Motorschutz haben Sie auch malträtiert. Allerdings alles im schweren Gelände mit grobstolligen Reifen.


    Ansonsten war die 1050er völlig unauffällig. Keine Ausfälle, keine Kinderkrankheiten und insgesamt für die Tester ein wohltuendes Motorrad. Überraschend war noch die bereits erwähnte Leistungssteigerung mit dem Remus-Auspuff um satte 4 PS und 4 NM. Woher auch immer die MO diese Werte haben mag.


    Da es dieses Magazin nicht online gibt, man kann also auch nicht gegen Bezahlung diesen Testbericht herunter laden, heißt es nun: Auf zum Kiosk und das Heft kaufen!

    Ist jetzt zwar OT: Aber das optische lässt sich doch relativ leicht hinbiegen, wenn es den Besitzer denn wirklich stört. Spiegel, Ganghebel (wer achtet denn bitte auf so was???) und selbst die Öltemperaturanzeige lassen sich für kleines Geld nachrüsten, ebenso ein schwarzer Kühlerschutz und selbst das Rahmenheck ließe sich für unter 100 Euro pulvern. Meine 1050er bleibt aber optisch weitestgehend, wie sie ist. Ich mag dieses hemdsärmliche Aussehen einfach. Zudem muss man schauen, auf welchem Niveau man da jammert. Ich denke, es gibt schlimmeres als einen etwas weniger wertigen Ganghebel.


    Der Rumpfmotor wird übrigens schon identisch sein. Das Drehmoment ist gleich zur 1190er, also können da keine anderen Lager etc drin sein. Aber da rate ich etwas in den blauen Dunst hinein. Ich würde die Maschine wahrscheinlich auch gar nicht aufmachen wollen. Mir geht es eher um die akademische Diskussion. Hätte ich irgendwie das Gefühl gehabt, der Maschine fehlte es an Leistung, hätte ich ja auch die 1190er nehmen können. Aber wozu? Immerhin ist das ein V2 mit 1050 Kubik und fast 100 PS. Leistungsschwach ist anders. Bei der neuen Africa Twin regt sich doch auch keiner drüber auf.

    Ähmm... Jetzt stehe ich auf dem Schlauch. Welche Henkel meinst Du?


    Nachtrag:
    Ahja. Ein Blick in die Anbauanleitung hat geholfen. ;-)) Man kann das Steel Rack ohne die Sozius-Haltegriffe anbauen. Hat das schon jemand gemacht und kann davon Fotos einstellen? Würde mich interessieren, wie das aussieht.


    Nachtrag2:
    Die Montage ohne Haltegriffe ist auch beim Alu-Rack von SW-Motech möglich! Und die Zuladung erhöht sich dann von den 7,5 kg vom Stahl-Rack auf 12 Kg. Warum auch immer. Verstehen tu ich es nicht.

    Also für mich als Nicht-Offroader erschließt sich das nicht wirklich. Warum sollte die AT die bessere Wahl gegenüber sagen wir mal einer 1190 Adventure R sein? Beide Maschinen sind von den Spezifikation (fast) gleich. Federweg und Gewicht, und darum gehts es doch den Offroadern, sind fast identisch. Die KTM hat nur mehr Leistung, diese lässt sich aber ebenfalls per Fahrmodus auf 100 PS begrenzen. Und die R gibt es seit zwei Jahren, glaube ich. Die Stückzahlen sind überschaubar, d.h. der Bedarf an offroadtauglichen Großenduros kann soooo riesig ja gar nicht sein.


    Und zweitens: Ob KTM die 1050er wirklich wegen der zu geringen Nachfrage derart abwertet, würde ich als Vertriebler mal ganz klar in Frage stellen. Die Maschinen standen doch nicht in Mattighofen auf Halde, bis sich jemand erbarmt hat, sondern wurden sehr wahrscheinlich extra jetzt produziert, um mit einem Kampfpreis gegen die Wettbewerber einen deutlichen Punkt zu setzen. Das ist doch kein Zufall, dass beim Erscheinen der AT plötzlich KTM am Rad dreht. Da unterschätzt ihr alle die Österreicher. Und außerdem unterschätzt ihr die Produkte von KTM, glaube ich. Jeder Käufer der 1050er ist ab jetzt auf Jahre an die Marke KTM gebunden und bestellt eben keine AT, keine Tiger, keine V-Strom. Letztlich ist das eine Marketingaktion für die orangene Marke. Ohne die 1050er würde ich immer noch Triumph fahren....

    Letztlich ist das bei der neuen AT ja nur eine Preisfrage. Oder anders ausgedrückt: sie ist jetzt im Moment für das Gebotene schlicht zu teuer. Warten wir mal ein Jahr ab, dann wird sich der Marktpreis vielleicht so um die 11Tsd. bewegen, und zwar natürlich mit ABS. Dann konkurriert sie preislich mit den Mittelklasse-Adventure-Bikes wie der KTM 1050er Adv., der 1000er V-Strom oder auch noch der 800er Tiger. In diesem Reigen wird sie Ihre Fans finden, und zwar die eher Offroad-orientierten Fahrer. Wobei Offroad schon wieder Quatsch ist, denn kaum einer wird damit durch die Sahel-Zone reisen. ABER: auf einem Schotterpass in den Seealpen wird sie ihr bevorzugtes Terrain finden, denke ich mal. Dort gehört sie hin und dort macht das Konzept für mich Sinn.


    Im Moment gewinnt die 1050er Adventure allein schon vom Preis/Leistungsverhältnis jeden Vergleich in der SUV-Mittelklasse. Wir sprechen da von einem Aufpreis von 4000 (!!!!) Euro zur AT. Deshalb kam die neue AT für mich auch nicht in Frage und ich habe mir eine 1050er Adventure gegönnt. Ich bin auch die 800er Tiger und die große V-Strom gefahren und muss sagen, was KTM da auf die Beine (Räder) gestellt hat, ist erstklassig. Ein im Schatten der 1190er und 1290er monumental unterschätztes Motorrad. Ich glaube kaum, dass die neue AT da technisch irgenwie überlegen ist. Und ein echter Schnapper ist die "kleine" Adventure noch dazu. Mir soll es Recht sein, habe wie gesagt zugeschlagen.


    Und Mitte nächsten Jahres fahre ich dann mal die AT zur Probe. Schaun mer mal. ;-))

    Ich habe am Samstag den Vorführer einer 1050er bewegen dürfen, und der hatte dieses Klappern auch. Mein Bauchgefühl sagte mir, dass es nicht das LKL ist, sondern was anderes. Wirklich Auswirkungen auf den Fahrbetrieb waren allerdings nicht zu spüren. Weiter testen konnte ich nicht, da schon der nächste Interessent auf seine Probefahrt gewartet hat.


    Und ich musste die 1050er dafür über sehr, sehr holpriges Terrain prügeln, um das Klappern zu hören. Aber dann war es schon wahrnehmbar. Im normalen Straßenbetrieb eher nicht, da waren die Schlaglöcher wohl zu klein. ;-))