Beiträge von Uhl

    Meine Duke 5 hatte die Drossel beim Kauf versehentlich aufgespielt. Bin von der 200er gewechselt. Im Stadtverkehr finde ich es toll nicht mehr soviel schalten zu müssen. Ab 45 Tacho kann man im 3. Gang gemütlich mitschwimmen (42er Ritzel, sonst Original). Will man ohne Gerappel beschleunigen muss der 2. her, aber für den fließenden Verkehr ist der 3. super.


    Die Vibrationen stören mich bei der Maschine gar nicht, unter 3000-3500 muss man sehr sanft ans Gas, dann rumpelt sie nicht störend.


    Das sie gedrosselt war habe ich erst beim Fahren auf der Autobahn bemerkt, beim ausdrehen wirds in den oberen Gängen sehr zäh und Topspeed bleibt überschaubar. Auf Landstraßen in der Schweiz war immer genug power da.


    Dann habe ich sie entstöpseln lassen, durch die Schweiz heim gefahren und gedacht: hmm hat sich irgendwas geändert? Die Erleuchtung kam dann mal wieder auf der Autobahn: der Motor knallt so schnell und willig in den Begrenzer, ich bin mit dem Schalten kaum hinterher gekommen. Mit dem Grinsen auch nicht.


    Wenn einem das Moped gefällt und man sich nicht an seinen Nachteilen stört, dann würde ich es definitiv als A2 Maschine empfehlen. Man kann auch mit A2 flott unterwegs sein, die Frage ist ob man sich dran gewöhnen will.


    Meiner Meinung nach ist das Teil gut zu fahren, auch mit A2. Sobald man dann die 2 Jahre gedrosselt abgespult hat und sie öffnet hat man nochmal ein völlig anderes Triebwerk unterm arsch, dass man meiner Meinung nach nur auf der Rennstrecke so richtig ausreizen kann. In der Schweiz bei Tempo 80 und drakonischen Strafen fürs zu schnell fahren spiele ich mit dem Gedanken auf ein 390er downgrade. Einzig die Größe und die Wartungsintervalle halten mich noch davon ab.


    Selbst mit Drosselmap ist man schnell genug auf 100km/h und trotz kürzerer Übersetzung hatte ich nicht das Gefühl, dass der Motor Zuviel Schaltarbeit verlangt. Gut vorher mit der 200er habe ich an vielen Strecken zwischen Gängen 2-5 bei Kurven rühren müssen. Mit A2 an den selben Kurven nur noch 2-3. Aber wer weiß ob meine "Fahrkünste" vergleichbar sind?


    Ich habe immer noch etwas Respekt vor der 690er und ganz sicher war ich mit der 200er in Schräglage deutlich schneller unterwegs

    Das wird die Bremsflüssigkeit sein, die zieht mit der Zeit Wasser. Du kannst auch nur Wasser einfüllen und die Bremse wird auf Kurzstrecken bestens funktionieren.


    Nur wehe das Wasser beginnt zu kochen, dann ist alles plötzlich aus.


    Deswegen geht es immer so lange bis es nicht mehr geht.


    Meiner Erfahrung nach ist Bremsflüssigkeit ein Thema wie Öl, jeder hat seine eigenen Vorstellungen. Ich habe alles mal ausprobiert was es an Bremsflüssigkeit hier in der Nähe zu kaufen gab. Bin dann bei der günstigen Nigrin DOT 4 hängen geblieben. Kostet nicht viel und man muss nicht zu viel wegwerfen. Funktioniert tadellos. (250ml Behälter)


    Beim Motorrad ist es ratsam einmal im Jahr die Flüssigkeit zu tauschen. Das Zeug kostet 4-5€ pro Jahr. Sinnvoller kann man sein Geld kaum ausgeben. Natürlich nur frische BF benutzen.

    Hat KTM nicht bei der Vorstellung der neuen Adventures mit den LED Scheinwerfern gesagt, sie wollen eine einheitliche Modellpalette aufbauen?


    Der 690er Motor wurde für 2016 komplett überarbeitet und ist meiner Meinung nach eine andere Liga als der Motor aus den Vorjahren. (Mal abgesehen von illegalem und anwohnerschädigendem Tuning) Außerdem ist er Euro 4 homologisiert, was 2016 noch nicht notwendig war. Mit Sicherheit hätte man den 4er Motor auch auf Euro 4 bekommen, aber scheinbar hat man bei KTM gedacht es sei angebracht ihn komplett zu überarbeiten. KTM hat es ja sogar im Vergleich zu vielen anderen Herstellern geschafft dem Motor noch mehr Leben einzuhauchen. Dieser Aufwand für einen sterben Schwan, der nur zwei Jahre verkauft werden soll???


    Das der Einzylinder eingestellt wird, daran glaube ich wie einige andere auch nicht. Euro 5 bekommt KTM damit auch hin wenn es sein muss.


    Ich tippe aber für nächstes Jahr auch auf ein Facelift. Heckrahmen aus Stahlrohren, anderes Display, LED Scheinwerfer, Stahltank??? (wie bei der 390er), aggressivere Linen am Tank. Der Motor bleibt bestimmt wie er ist, nur optisch vermute ich eine Annäherung an die SDR. Vielleicht mal ein neuer Serienendtopf, das Edelstahlteil hat sich seit 6 Jahren auf den ersten Blick nicht verändert.


    Wenn dir das Design der SDR und der 390er genauso zusagt wie der Motor der Duke 5, dann würde ich noch etwas warten mit dem Kauf einer neuen Maschine. Die EICMA ist vom 7-12. November, spätestens dann wird, falls sie kommt, die neue Duke 6 vorgestellt. Ich bin gespannt.


    Ich persönlich mag meine Duke 5 und bereue den Kauf nicht.

    Danke für die zahlreichen Antworten, Gedore habe ich auch schon im Auge gehabt.


    Von Wera habe ich eine Zange und das Schraubendreher set, das Zeug ist wirklich gut.


    Zur Verpackung kann ich nur sagen: so kompakt wie möglich wäre gut. Ich wohne im dritten Stock und eine eigene Garage/Werkstatt habe ich nicht. Muss das Werkzeug also auf dem Hobel im Rucksack transportieren können. Ein Werkstattwagen fällt also aus ;)


    Ich denke bei der Zusammenstellung der Kästen muss man immer Kompromisse eingehen, entweder es fehlt was wichtiges, oder es ist Zeug drinnen, das man nie benutzt.


    Ich werde mich mal bei Hazet, Gedore, Wera und Proxxon umschauen. Am Ende gewinnt dann wohl derjenige von denen, der den besten Kompromiss darstellt.

    Also um die Haltbarkeit mache ich mir nichtmal so große sorgen. Es geht vor allem darum, dass das Werkzeug sehr passgenau ist und die Schrauben keine Macken mehr bekommen. Sobald an den KTM Schrauben eine blanke Stelle ist fängt es da ja bekanntlich an zu rosten...


    Wenn so ein Satz mit Nüssen von 5-32mm, zwei Ratschen, Bits und Gabelschlüsseln in den gängigen Größen 200€ kostet und der was taugt gebe ich das Geld gerne dafür aus. Irgendwas schraubt man immer.


    Der Aldi Koffer ist ja auch nicht so schlecht, aber ich habe dreimal den Lenker verstellt und schon sieht man es den Schrauben an, das ist nicht so toll...

    Moin Leute


    Ich schraube seit knapp 12 Jahren mit einem Werkzeugkoffer aus dem Aldi bei dem erstaunlich wenig kaputt gegangen ist (Ratschen, Nüsse und Maulschlüssel sowie ein bisschen Zubehör)


    Das Problem ist, dass die Nüsse natürlich keine top Qualität haben und damit gelöste Schrauben leichte Spuren davontragen.


    Gibt es empfehlenswerte Werkzeugssets die den üblichen Bereich eines Hobbyschraubers abdecken und qualitativ so hochwertig sind, dass man die Schrauben nicht so malträtiert?


    Taugt das Zeug von Rothewald aus dem Louis etwas oder muss man schon mehr Geld ausgeben?


    Proxxon vielleicht?


    Danke schonmal!

    Ich hab mir so ein China interkom gekauft. Pro Stück ca. 50€, die Lautsprecher müsste ich aber abdremeln, damit sie in die Mulden im Helm passen.


    Vorteile: keine Strippen mehr, bluetooth funktioniert super. Interkom Funktion ist auch top mit meiner Freundin als Sozius. Bis 100 versteht sie mich gut, darüber wirds etwas schwierig.


    Nachteile: Klagqualität eher bescheiden, aber Musikhören kann ich zu hause.


    Da ich öfter mal in Frankreich unterwegs bin ist das die einzige Möglichkeit die Sprachanweisungen des Navis zu hören, da dort neuerdings auch Kopfhörer unter dem Helm verboten sind.

    Ich würde das externe Mikro nicht an die GoPro anschließen.


    Habe mit dem Habdy (iPhone 6) in der Hosentasche als Mikro gute Erfahrungen gemacht. Einfach ein Sprachmemo starten, Kamera an und dann kurz Hupen.


    Am PC kann man dann anhand des Hupens einfach beide Tonspuren synchronisieren.


    https://youtu.be/z82F4Q-COsg


    So sah das bei mir dann aus auf der 200er

    Kann man in die Bremserei einfach so ein Mineralöl einfüllen? Wäre natürlich praktisch wenn es kein Wassier zieht.


    Hast du das schon mal gemacht?

    Die 2016er 390er von meinem Mitbewohner ruckelt auch ganz gut bei 30km/h. Das liegt aber am Handgelenk meiner Meinung nach, greife ich den Gasgriff fest zu und fixiere meine Hand an dem Lenkerende zappelt sie so gut wie gar nicht mehr.


    Versuch das mal. Also Gas und Lenkerende gleichzeitig festhalten um winziges Zupfen am Gas auszuschließen.


    So ein Eintopf ruckelt schon mal ganz gern!

    Bei mir hat Anfrasen nichts gebracht.


    Kannst du natürlich ausprobieren und wenn das bei dir klappt hast du dir 4€ und 10 Minuten Arbeit gespart :)


    Bei mir hat nur die Paste alle halbe Jahr wirklich geholfen. Das sie Staub und Dreck bindet stimmt, aber an der Belagrückseite gibts schlimmeres.

    Neuteile bestelle ich immer bei ktm-versand.de es gibt aber noch andere, soll keine Werbung für einen Händler sein.


    Schau erstmal was kaputt ist, bei mir war es der Spannungsregler, der kostete für die Duke ca. 90€, für die RC habe ich einen für um die 30-40€ fast neu bei Ebay gesehen vor 2/3 Monaten. Obwohl Duke und RC gleich sind, sind die Spannungsregler etwas unterschiedlich von den Kabeln her.


    Den Stator habe ich nur neu gefunden, der war bei ca. 130-150€


    http://sparepartsfinder.ktm.com


    hier kannst du für dein BJ und Modell die Teilenummern raussuchen und damit in den meisten Shops bestellen, oder beim lokalen Dealer, der sollte preislich auch nicht stark abweichen.


    Einbau Gleichrichter: wenn man den Tank schonmal abgenommen hat geht das fix. Ich kenne die RC nicht, aber bei der Duke ging es so:
    - Tank- und Kühlwasserdeckel abschrauben
    - Tankverkleidung lösen
    - Ein paar kleine Halter vom Tank abschrauben
    - Stecker vom Steuergerät öffnen
    - Tank anheben und Schlauch abziehen (da kommt nur ein klein bisschen Benzin)
    - Regler abschrauben (2 Schrauben) und ausstecken
    - evt. paar neue Kabelbinder einsetzen


    und das ganze wieder zurück. Schätze mal wenn du das das erste mal machst und es ruhig angehst, damit du keine Fehler machst, keine Schrauben überdrehst und kein Plastik zerbrichst brauchst du ca. 1-2 Stunden. Dafür braucht man aber kein Spezialwerkzeug oder sonstiges.


    Beim Stator muss die Maschine zur rechten Seite gelegt werden, damit beim Öffnen des linken Motordeckels kein Öl ausläuft. Dann einfach Deckel ab, dort sitzt der Stator drin. Stator und Kabel sind im Deckel mit ein paar Schrauben gesichert, die rausnehmen, neuen Stator rein und Schrauben mit Loctite wieder einsetzen. Das einzige pummlige daran ist das Kabel vom Stator wieder unter dem Tank am Rahmen entlang zu verlegen. Aber mit 2-3 Kabelbindern ist das auch erledigt.


    WICHTIG: wenn du den Deckel aufmachst und die Papierdichtung darunter nicht in einem Stück raus kommt musst du sie ersetzen (Kostenpunkt 2-5€)! Sonst läuft da Öl raus. Bestelle sie gleich mit falls der Stator kaputt ist, sicher ist sicher. Die neue Dichtung wird mit Fett beschmiert, damit du sie besser wieder raus bekommst und so bleibt sie schön am Platz wenn du den Deckel wieder anschraubst (Deckel bekommt glaube ich auch Loctite). Dauert maximal eine Stunde.


    Ich würde so nicht weiter fahren. KTM Schreibt dazu, dass das zu Fehlern in der Elektronik führen kann. Ich weiß nicht was für Fehler das sind, aber ein neues Steuergerät oder einen neuen Tacho willst du sicher nicht kaufen

    Kupferpaste dürfte auch funktionieren, ich meinte aber eine spezielle:


    Louis Bestellnr. 10004882


    Die habe ich lange Zeit erfolgreich eingesetzt und bin mit dem Motorrad auch im Winter gefahren, war mit dem Ergebnis zu frieden.


    Die Paste kommt natürlich auf den Belagstäger, der ist relativ fest auf der Rückseite der Beläge (bei meiner 200er gab es den glaube ich noch nicht). Sorry. Also einfach Beläge raus und hinten drauf sitzt noch ein schwarzes Blech, das einfach dünn einfetten (vorher natürlich sauber machen). Dann hast du erstmal Ruhe vor dem Quietschen.


    Wie immer bei Bremsen: Kein Fett auf Beläge oder Scheibe, da reicht ein bisschen und schon sind die Beläge hinüber.