Beiträge von hellsguenni

    Klar kann man auch auf der SD-R längere Strecken zu zweit fahren. Aber auf der @ ist das bequemer und handlicher. Das Sozia Problem habe ich nicht, da meine Frau selbst fährt...

    Hallo Mantra,


    ein spezielles Flyscreen für die @ kenne ich auch nicht. Den Ausdruck kenne ich von der Speedtriple. Ein Flyscreen ist eine extrem kurze Verkleidung/Scheibe. Meine Frau fährt auf ihrer @ die kurze Scheibe von der R, man hat aber noch immer tierisch Verwirbelungen. Wäre das mein Mopped würde ich die Scheibe soweit wie möglich kürzen, damit die Tachoeinheit noch gerade so geschützt ist also quasi eine Naked draus machen um die Wirbelschleppe weiter nach unten zu verlagern oder im besten Fall komplett eliminieren. Ob das funktioniert weiß ich nicht, Versuch macht kluch... :grins:


    Die SD-R kann man auch im engen Geläuf fahren, auch sehr flott, ist aber halt mehr Arbeit als mit der @. Und zu zweit geht das mit der @ spielerischer. Ich bin vor der SD-R eine Dorsoduro 1200 gefahren, die war auch um Längen handlicher als die SD-R, hatte aber den Nachteil der geringen Reichweite (200 km max) und schlechter Geradeauslauf bei Tempo 200+ km/h. Frappierend war wirklich das leicherte Handling von der @ zur SD-R bei der Tour - hätte ich so nicht erwartet.


    Wenn Du mit Deiner Frau eine Tour bzw. in den Urlaub fährst, geht es da mehr um die Fahrerei oder macht ihr vor Ort Programm und nutzt das Mopped nur als Transportmittel? Wenn es bei diesen Touren um das Moppedfahren zu zweit geht, würde ich der @ immer den Vorzug vor der SD-R geben. Bei der 1190er @ ist der Motor bis 6000 U/min nicht soo der Brüller, da ist die SD-R besser. Aber die Superadventure hat ja den gleichen Motor wie die SD-R und ist noch mehr auf Drehmoment ausgelegt - das wäre vielleicht die bessere Wahl für Deinen Einsatzzweck. Wenn Du aber nur solo fährst macht die SD-R Dich langfristig bestimmt auch glücklich. Viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung :Daumen hoch:

    ...ich sagte ja auch nicht, daß Soziusbetrieb mit der SD-R nicht geht. Nur ist die Adventure im direkten Vergleich komfortabler. Die GS mag ich auch nicht, ist aber unbestritten ein gutes Motorrad und beileibe kein Schaukelstuhl. Aber zurück zum Thema, Mantra fragte nach Sozia/Soziuskomfort im Vergleich 1190er Adventure zur SD-R, und da kann ich aus erster Hand das Feedback meiner entzückenden Kinder zum Besten geben :prost:

    Hallo ihr Lieben,


    da ich meine Dorso diesen Sommer gegen eine SD-R getauscht habe und keinen vernünftigen Platz für den Tutoro gefunden habe, habe ich jetzt einen McCoi verbaut. Ich habe jetzt also den direkten Vergleich eines reinen Tropfsystems (Tutoro oder Scottie Standard) gegenüber einem elektrischen System (Scottie Elektrisch, McCoi oder CLS). Vorab eines: beide Systeme funktionieren, die einen gut, die anderen weniger gut.


    Wirkungsprinzip und Ausstattung:


    Tutoro und Scottie Standard: Plug and Play, keine elektronischen Arbeiten notwendig. Öl im Lieferumfang enthalten. Funktioniert rein über Schwerkraft, keine Pumpe, sehr stark von der Außentemperatur abhängig. Ein wachsames Auge auf die Dosierung je nach Witterung ist zwingend erforderlich, sonst wird gar nicht oder viel zu stark geölt. Der Tutoro muß irgendwo außen am Mopped verbaut werden (also im sichtbaren Bereich) Preis: Tutoro 110,- + Versand, Scottie Standard zwischen 100-130,-€


    Scottie elektrisch: Plug and Play, keine elektronischen Arbeiten notwendig. Öl im Lieferumfang enthalten. Ölungsimpuls nach Zeitintervall, lt. Produktbeschreibunng bei Louis ebenfalls Temperaturerfassung um immer die gleiche Ölmenge abzugeben. Die Dosierung muß je nach Witterung manuell nachgeregelt werde (z. B. bei Regen), Komponenten können innerhalb des Fahrzeugs (unsichtbar von außen) verbaut werden, Bedienungseinheit zum Nachregeln bei Regen in Griffweite außen am Mopped nötig. Preis: 280,-€


    CLS: Plug and Play, keine elektronischen Arbeiten notwendig. Öl im Lieferumfang enthalten.Ölungsimpuls nach Zeitintervall, mit Temperaturerfassung des Öls um die Viskositätsschwankung mittels Dosierung auszugleichen. Die Dosierung muß je nach Witterung manuell nachgeregelt werde (z. B. bei Regen). Komponenten können innerhalb des Fahrzeugs (unsichtbar von außen) verbaut werden, Bedienungseinheit zum Nachregeln bei Regen in Griffweite außen am Mopped nötig. Preis: 290,-€


    McCoi: Kein Plug and Play, Platine muß bestückt und selbst gelötet werden. Kein Öl im Lieferumfang dabei. Ölungsimpuls nach Wegstreckenintervall. Wegstreckenerfassung mittels Abgriff Tachosignal oder Montage eines Reed zwecks Drehzahlerfassung. Wegstreckenintervall beliebig einstellbar. Regensensor, d. h. bei Regen werden die Intervalle automatisch verdoppelt. Optionaler Cross-Mode zur Abgabe zusätzlicher Impulse per Schalter (z. B. um die Kette nach einer Schotterpassage satt mit Öl zu bedecken und so den Staub wegzuspülen). Preis: 140,-€ + 20,-€ Öl und zusätzliches Montagematerial


    Im direkten Vergleich gefällt mir die elektrische Variante besser, wenn die einmal eingestellt ist, muß man wirklich nur noch Öl nachfüllen und gut ist. Bei den Tropfsystemen ist ständig manuelles Nachregeln notwendig und die Karre ist (bei mir zumindest) meist ziemlich zugesaut. Wenn man also die komfortable Variante möchte, kommt man an einem elektrisch gesteuerten Öler nicht vorbei. Und der kann innerhalb des Moppeds verbaut werden ohne das man groß was sieht.

    @Mantra,
    willst Du Dich von Deiner Liebsten trennen? Denn der Schritt von der Adventure zur SD-R in Bezug auf Soziakomfort ist auf jeden Fall ein Rückschritt. Anstelle der GT - bist Du schonmal die Super Adventure gefahren (nur mal so als Alternative)? Unsere Kinder fahren de facto lieber auf der Adventure meiner Frau als auf der SD-R mit, unabhängig vom Fahrer. Die Adventure ist vom Konzept das Reisemopped für zwei Leute, mit der SD-R kann man zwar zu zweit wegfahren, ich halte die Adventure aber für die bessere Wahl. In Bezug auf Windgeräusche hast Du Recht, da ist die Adventure schon ziemlich laut. Dafür ist sie aber um Längen handlicher als die SD-R, trotz des höheren Gewichts. Im Zweifelsfall die Scheibe kürzen oder durch ein Flyscreen ersetzen. Im engen Geläuf fährt sich die Adventure spielerischer, ich hatte bei der letzten Tour mit meiner Frau (der Besten von allen) mal getauscht und habe so beide Moppeds im direkten Vergleich.

    Hallo ihr Lieben,


    eine Sache ist beim elektrischen Anschluß zwingend zu beachten, sonst funktioniert der Öler nicht richtig:


    Bei der Superduke darf man den geschalteten 12V
    Anschluß nicht als Versorgung für den McCoi verwenden, der Anschluß hat
    zu wenig Leistung. Legt die Versorgungsspannung auf Dauerplus und der
    Öler ölt wie er soll. Den geschalteten 12V Anschluß nicht an den IGN Pin
    auf der Platine anschließen, das funktioniert bei der KTM nicht,
    scheinbar sind die Masseanschlüsse vom 12V Dauerplus und dem
    geschalteten 12V Abgriff nicht gebrückt. Da ich nicht weiß, wie KTM die
    Leitungen intern verdrahtet hat, rate ich vom brücken der beiden
    Masseanschlüsse ab. Legt den 12V Anschluß von der POWER Klemme der
    Klemmleiste auf den IGN Pin und schaltet den McCoi mittels
    Arbeitsstromrelais ein und aus, dann habt ihr auf jeden Fall den
    Notlaufmodus mit aktiv und wenn die Zündung ausgeschaltet ist, ist auch
    der McCoi vom Netz.


    thomas,


    die Position der Kanüle auf 8-9 Uhr auf dem Kettenrad funktioniert einwandfrei, so gut wie kein Öl auf der Felge und die Kette ist perfekt geölt :sensationell: .

    Wieso macht ihr euch die Befestigung so schwer :denk: ? Ich habe zwar keine CLS sondern einen McCoi mit einer Kanüle, habe das Problem aber ganz pragmatisch mit einem Stück 2mm Alublech gelöst. Hier der Beitrag. Die Kanüle hält einwandfrei, ich werde den Schlauch, der aus dem Kettenschutz herausschaut noch mit etwas Isoband oder ähnlichem umwickeln, damit das Gelb nicht ganz so ins Auge springt. Man kann bei dieser Methode auch relativ leicht prüfen, ob die Düse noch da sitzt, wo sie hingehört. Und bei dem muß man bei Regen auch nichts drehen, der hat einen Regensensor, der bei Feuchtigkeit die Pumpimpulse pro Wegstrecke verdoppelt.

    Kai hat das Problem doch auf der Renne, wie er geschrieben hat. Da fährt man andere Fahrstile und deutlich mehr Schräglage als auf der Landstraße. Meine Dorso habe ich auch nur beim Kurventraining aufgesetzt und einmal in einer Notsituation zu zweit in freier Wildbahn. Im öffentlichen Straßenverkehr mit der SD und schleifender Fußraste rumzubraten finde ich persönlich übertrieben, da ist dann im Notfall keine Reserve mehr.


    Aber zurück zum Thema: Stimme Dein Fahrwerk auf die Rennstrecke und Dein Gewicht ab (nein, damit will ich nicht sagen, daß zu zuviel wiegst), dann sollte das Schleifen zumindest nicht mehr so schnell und heftig wie von Dir beschrieben auftreten. Viel Spaß beim Rundenzeiten verbessern :wheelie:

    Hallo Thomas,


    die Kabeldurchführungen bei der Box habe ich mit Heißkleber noch zugekleistert, sollte ok sein. Was ich aber nicht verstehe, ist Dein Kommentar bezüglich der Kanüle. Die liegt, wenn Du links neben dem Mopped auf das Kettenblatt schaust auf Position 8-9 Uhr am äußeren Rand des Kettenblattes an, so daß das Öl auf das Kettenblatt aufgebracht wird und dann wie von Dir beschrieben sich auf der Kette verteilt. Die Kanüle tropft also nicht ins Leere, falls Du das meintest.


    Wegen gemeinsamer Ausfahrt (sehr gerne über das Sauertal nach Ransel :wheelie: ) bin ich immer für zu haben, wobei z. Zt. das letzte Stück Wisper Richtung Lorch wegen Baustelle gesperrt ist (war zumindest am Mittwoch noch so). Schreib mal ne PN, dann können wir gerne was ausmachen.

    So ihr Lieben,


    es ist vollbracht, der Öler ist eingebaut und funktioniert einwandfrei :Daumen hoch: .


    Folgendes wird für den Einbau benötigt:


    • McCoi Standard oder Deluxe Einbausatz, Dokumentation siehe Homepage
    • Schrumpfschlauch
    • Kabel 0.75 bis 1.5 mm²
    • altes Netzwerkkabel 4 bzw. 8 adrig (abhängig, ob der Cross Modus eingebaut werden soll oder nicht)
    • Streifen Alublech 70x10x2mm
    • Einwegspritze 60ml zum betanken (nur bei McCoi Standard)
    • Kabelbinder
    • Silikon schwarz
    • selbstklebende Halter für Schlauchverlegung
    • zusätzlicher Schlauch für Tankentlüftung und Zuleitung zur Pumpe (bei der SD-R ist der Verlegeweg sehr lang, der mitgelieferte reicht nur von der Pumpe bis zur Kanüle an der Schwinge)
    • Öl


    Vorab eines: der Einbau ist sehr zeitaufwändig, man muß einiges an Geduld aufbringen. Ich habe 3 Stunden zum Löten der Platine benötigt, eine Stunde für den Funktionstest inklusive einlesen in die Dokumentation. Dann nochmal 2 Tage bis alles verlegt und zu meiner Zufriedenheit verbaut war. Der Öler ist also kein Plug and Play, sondern erfordert eine gewisse Einarbeitung. Dafür ist das Ergebnis dann optimal.


    Der McCoi arbeitet mit einem Wegstreckengeber, der über einen Reed Kontakt realisiert werden kann. Man kann dann einstellen, in welchem Wegstreckenintervall geölt wird. Abhängig davon ob man den McCoi mit Zündung oder Dauerplus beschaltet, startet der Intervall bei jeder Unterbrechung der Zündung von neuem oder er ölt in durchgehendem Intervall, wenn man ihn direkt an die Batterie anschließt. Weiterhin ist ein Regensensor verbaut, der bei Regen den Intervall verdoppelt (auf dem letzten Bild unter der Spannzange am Soziusfußrastenhalter mit Silikon verklebt). Bei Bedarf kann über einen zusätzlichen Taster der sog. Cross-Modus aktviert werden, um nach einem selbstdefinierten Intervall Öl auf die Kette zu bringen, damit dann der Schmutz bei Geländefahrten gar nicht erst haften bleibt, sondern gleich runterschmissen wird - brauche ich aber nicht.


    Da ich keinen Abgriff vom Tachosignal habe und nicht an den Original Kabelbaum dran wollte, habe ich den Reed mit Magnet verwendet. Der Reed Kontakt wird mit Silikon auf der Schwinge verklebt, der Magnet innen neben eine Schraube von der ABS Geberscheibe mit ein wenig Epoxidharz fixiert. Beide Klebstoffe lassen sich später auch problemlos wieder lösen. Die Bauteile (Tank, Pumpe und ECU) passen wunderbar unter den Soziussitz zum Werkzeug. Für die Befestigung der Kanüle an der Schwinge muß man sich noch ein 2mm Alublech zurechtbastelt, es braucht 2 Löcher (1x6mm, wird unter der Schraube vom Kettenschutz mit verschraubt, 1x5.5mm zum einstecken der Kanüle, die sitzt dann press drin und hält). Lochabstand Mitte zu Mitte: 45-47mm, da muß man nicht so genau arbeiten, da das Blech dann im Winkel gedreht wird und so für die Kanüle optimal eingestellt werden kann. Die Kanülenspitze steht auf der Innenseite des hinteren Kettenblattes bei dieser Befestigung zwischen 8 und 9 Uhr. Auch rückwärts schieben ist kein Problem, da die Kanüle doch sehr flexibel ist. Weiterhin sind mindestens zwei Kontroll Leuchten vorgesehen, damit man sieht, ob der Öler zumindest elektrisch korrekt arbeitet.


    Eine der Hauptaktionen war die Schlauchverlegung und das Signalkabel des Reed Kontakts in der Original Kettenabdeckung. Da muß man mit Dremel, Cuttermesser und Bohrmaschine arbeiten, wer das nicht will muß halt anderweitig zusehen, wie die Ölleitung ans Kettenrad kommt. Ich denke, so ein Kettenschutz kostet nicht die Welt, falls denn ein zukünftiger Käufer unbedingt einen unverbastelten will.
    Näheres findet ihr auf den Bildern, wenn man also ein wenig Spaß am basteln hat, ist dieser Öler eine coole Alternative :alter schwede:

    Hallo ihr Lieben,


    habe mir jetzt einen McCoi Kettenöler gegönnt. Bis jetzt bin ich von dem System begeistert, ist halt mehr was für Leute, die auch gerne mal Platinen löten. Montage der Platine problemlos aber zeitaufwändig, ich habe gut 3 Stunden gebraucht, bis alles fertig war (und ich bin gelernter Elektriker). Aber einen Lötkolben mit feiner Spitze, etwas Geduld und Ausdauer und das Ding funktioniert einwandfrei (zumindest der Testlauf). Jetzt bin ich noch dabei, die Ölleitung, den Wegstreckengeber und den Regensensor ans Mopped dranzubauen, wenn ich dann fertig bin, stelle ich noch ein paar Bilder ein. Bisher finde ich das System eine schöne Alternative für Leute, die gerne ein bischen was selbst machen, vorausgesetzt man hat keine zwei linken Hände. Auch gut ist die Möglichkeit den Öler selbst zu konfigurieren. Wenn jetzt auch noch alles so funktioniert wie geplant, bin ich sehr angetan. Der Preis ist auch sehr interessant, 120,- Euro inklusive Versand für die Standardversion sind im Vergleich zum Gebotenen mehr als fair.

    Durchschnittsverbrauch nach dem vorletzten Turn: 6.9 Liter bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 79 km/h. Da waren zwei Kaltstarts und ein paar Autobahnetappen mit 200+ km/h dabei. Für die gebotene Leistung und Beschleunigung :respekt:


    Bei meiner heutigen Tour, kein Kaltstart, nur Landstraße gemütlich und STVO konform aber dennoch schön kurvig und hinten bis auf Kante: 5.6 Liter bei 76 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit :sensationell: - Drehzahlbereich zwischen 4000 und 7000, mehr braucht es auf der Landstraße nicht, was will man mehr von seinem Mopped? Übrigens ist der vom BC angegebene Verbrauch sehr dicht am errechneten Verbrauch, bisher maximal 0.1 Liter Unterschied.

    ...wenn man den vorgegebenen Luftdruck (2.5bar vorn/2.9bar hinten) verwendet :sensationell: . Komme gerade von einer Tour zurück und bin voll des Lobes - gefühlt kein Unterschied zum Angel GT. Wenn also jemand den Reifen fährt, peinlichst genau auf den Luftdruck achten - dann klappt's auch mit dem Fahrspaß. Jetzt bleibt nur noch die Haltbarkeit abzuwarten - wenn der auch 6-7tkm hält, darf er wieder aufgezogen werden :ja:

    ...die Tests im Netz habe ich auch gelesen/angeguckt, hätte aber lieber noch ein paar Meinungen aus erster Hand von Leuten, die nicht bei der Dunlop Roadshow waren, sondern den Reifen im Alltagsbetrieb fahren.

    Hallo ihr Lieben,


    hat schon jemand den Roadsmart 3 auf der SD-R gefahren? Der wurde ja über den grünen Klee gelobt, klingt mir alles aber doch sehr euphorisch. Wenn also schon jemand aus eigener Erfahrung was zu dem Reifen sagen kann, als her damit.

    Wer fährt denn von euch im Sportmodus ohne TC mit 6l/100km?

    Hallo Markus,


    wieso sollte man TC abschalten? Außer das man dann Wheelies fahren kann (wenn man es denn kann), fällt mir kein vernünftiger Grund ein. Ob das Gepose auf der Landstraße oder vorm Eiscafé sein muß sei mal dahingestellt. Ich fahre ja auch die aktuellsten Reifen und nicht die von vor 10 Jahren, weil es cooler ist...deshalb lasse ich heute TC eingeschaltet. Hätte es TC vor 10 Jahren gegeben, hätte ich es ebenfalls benutzt. TC ist ein sehr willkommenes Sicherheitsfeature, daß bei 'netten' Überraschungen (Öl, Bitumen, Split, persönliche Einzelfehlleistung) die Karre auf Kurs hält.


    Was ich aber noch immer nicht kapiere, ist warum Du so heiß auf einen hohen Verbrauch bist :denk: . Das ein hoher Verbrauch nicht automatisch mit besonders sportlicher oder schneller Fahrweise gleichzusetzen ist, zeigen ja die vorhergehenden Beiträge:


    Dein Verbrauch: 7,6 Liter bei einem Schnitt von 62 km/h
    Mein Verbrauch: 6.0 Liter bei einem Schnitt von 68 km/h


    Nach Deiner Logik dürfte ich ja gar nicht schneller als Du gefahren sein - somit ist die Aussage:


    Wer mit 6 Litern fährt, bewegt sich im "Fahrschulmodus" und wer 8 Liter braucht, fährt "Attacke" ziemlich für'n :arsch:


    Fahr mal Aprilia, da hast Du den hohen Verbrauch ab Werk eingebaut. Und es nervt irgendwann gewaltig, wenn man spätestens alle 180 km an die Tanke muß :motzki: . Ach ja, ich fahre übrigens im Sport Modus mit TC, die SD-R geht ja dermaßen zart ans Gas, da kann man sich aus meiner persönlichen Sicht die anderen Modi schenken. Auch da war Aprilia ein anderes Kaliber - aber ich schweife ab...

    ... Ich pegel mich auf nen Verbrauch von 7,6l ein bei nem Durchschnitt von 62km/h auf 1686km.
    Fazit: Wer mit 6 Litern fährt, bewegt sich im "Fahrschulmodus" und wer 8 Liter braucht, fährt "Attacke"...

    Hmm, komisch. Ich habe den zweiten Kilometerzähler noch nie zurückgestellt und komme bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 68 km/h auf 6.0 Liter - da kann ich auch sagen, wer mit 6 Litern fährt, bewegt sich im normalen Touringmodus und wer 8 Liter braucht, macht was falsch... :achtung ironie:

    Was auch noch ganz entscheidend zum Verbrauch beiträgt ist die Auspuffanlage. Ich fahre mit der Serienanlage und komme beim gemütlichen Landstraßencruisen mit knapp 6 Litern hin, wenn's mal etwas flotter angegangen wird, komme ich auch in Regionen mit 6.5 Liter. Vielleicht sollte man generell angeben, welche Auspuffanlage und welches Mapping gefahren wird. Aber stimmt schon, viel Verbrauch ist nicht gleich besonders schnelle oder sportliche Fahrweise - nun gut, jedem das seine. Tendenziell freue ich mich über jeden nicht eingelegten Tankstopp, ich fahre lieber anstatt zu tanken :grins:

    Kommt auch auf den Moppedhersteller an. Aprilia z. B. gab unterschiedliche Luftdrücke unabhängig vom Reifenhersteller je nach Beladung vor. KTM bleibt da bei einem Wert (ich vermute mal wegen der erreichbaren Höchstgeschwindigkeit der SD-R). Was Andi geschrieben hat, ist ja alles sehr interessant, hat aber nix mit den Reifen selbst zu tun. Ich bleibe aber dabei, wenn man mit weniger Luftdruck fährt, wird der Reifen schneller warm, daß Protokoll von Metzeler bezieht sich nur auf die Einstellungen auf der Renne. Auf der Landstraße messe ich eigenlich nie die Asphalt-Temperatur :zwinker: .


    Was ich aber nicht weiß und erst ausprobieren muß ist die Interact Technologie der Firma Metzeler in Abhängigkeit vom Luftdruck. Ich kann mir zwar auch kaum vorstellen, daß 0.2 bar hier kriegsentscheidend sind, da sind wahrscheinlich die Toleranzen der Luftdruckgeräte von Tanke zu Tanke größer, aber Versuch macht kluch. Ich habe dieses Luftdruckmeßgerät und kann so zumindest reproduzierbar den Luftdruck einstellen.