Leichte und bezahlbare Bikes braucht (und will) das Volk. 
Das realisieren die Hersteller erst jetzt wieder. Aber nicht weil wir in D-A-CH uns das so wünschen, sondern weil man sich ansonsten in den wichtigen Wachstumsmärkten keine Marktanteile sichern kann. Und hier hat KTM mit den 125, 200 und 390 Modellen frühzeitig aufs richtige Pferd gesetzt.
Ich hatte bis jetzt schon einige Bikes. Am meisten Spaß hatte mich einer RD 350 LC. und einer 250er Maico
. Am wenigsten mit einer ZX-12R
. Zuletzt hatte ich eine Multistrada (die erste), die letzten 10 Jahre hatte ich nach einem Beinahe-Trecker-Einschlag-Am-Nächsten-Tag-Das-Bike-Verkauft-Erlebnis kein Motorrad mehr. Ich glaubte ich sei geheilt...
Mein jüngster Sohn wird Anfang 2016 16 Jahre alt, und will ein Mopped, hat aber nicht genug Geld für ein ordentliches (weil der Papa ABS fordert). Da kauft der Papa letzten Monat eine MT-125 um sie solange "abzunutzen" bis sie für den Sohn bezahlbar wird. Und - zack - schon bin ich rückfällig geworden.
Das Ding bereitet mir einen Riesen-Spaß. Endlose Schräglagenfreiheit, fährt wie ein Fahrrad, zwingt zu extrem flüssigem Fahren, braucht 2,0L auf 100/km, hat schon 3TKM auf der Uhr und wird mich im Juni zum Nordcap führen.
Und wenn ich die 125er abgeben muss, dann gibts ne Duke690R, eine Yamaha R3 oder eine leichte sportliche Reise-Enduro. Aber letztere wird es wohl sobald nicht mehr geben, zumindest nicht von KTM oder Honda, wahrscheinlich eher von Yamaha (XT-7 Tenere ???). Leider 