Beiträge von Berty_Fox

    Hast du ne S oder R?

    Bei der S ists mit den originalen Rasten bereits kein Kunststück Bodenkontakt herzustellen, bei der R hätte ich weniger Bedenken.


    -30mm ist schon sehr viel tiefer.


    Mit tiefen Rashen verlierst du viel an Kontrolle über das Motorrad. Sitzbank aufpolstern keine Option?


    Ich persönlich habe 15mm tiefere Rasten an der 990 und würde niemals tiefer gehen solange nicht unbedingt notwendig, hatte mal kurz 20mm tiefer aber nach kürzester Zeit wieder verkauft.


    P.S. Bosley baut dir die Rasten in Punkto Höhe auch so wie du willst, also 25mm, oder 22mm, oder 18mm usw.


    Vielleicht baut er dir auch eine Mischung aus Standard und Rally, fragen kostet nichts.

    nimm einen Tech 10 in die Hand und du wirst den Unterschied schnell merken. Ist reine ganz andere Nummer und trotzdem sau bequem.


    Nur das Anziehen bedarf etwas mehr Zeit mit dem Innenschuh.


    Hat aber den Vorteil, dass man bei kurzen Pausen den Innenschuh raus nehmen kann um ihn in der Sonne zu trocknen.

    Ich schieß hier mal ein wenig kritisch dazwischen: ein ordentlicher Muskel/Sehnen/Bänderapparat ist die Grundvoraussetzung für ein verletzungsfreies Dasein. Gute Kleidung natürlich wichtig, aber....Ich fahr einen Adventurestiefel von Forma, nichts besonderes. Mit dem fahr ich auf der Straße als auch abseits. Wenn ich im Gelände bin lieg ich fast immer am Boden, weil ich pushe und über meine (technische) Grenzen gehe. Ich bin auch schon über 40, hab mich aber noch nie ernsthaft Verletzt. Regelmäßig Sport mach ich seit 35 Jahren. Meist nur "Risikosport".

    In der Zeit wo hier über Stiefel geschrieben wird könnte man schon kilometerweise über eine Slackline gegangen sein.

    Will hier nicht den Lehrer raushängen lassen, aber vielleicht dient es als Gedankenanregung.

    Bist der eine Stock kommt den der Vorderreifen aufstellt und dir den Fuß durchbohrt.


    Oder eben wieder gehabt: kleiner Fahrfehler und zack mit der Fußraste und dem Fuß mit einem fetten Brocken kollidiert. Meine Alpinestars Toucan waren das absolute Minimum an Schutz.


    Nichts geht über eine gute Ausrüstung. Scheiß egal wie gut man trainiert ist und wie vorsichtig man fährt. Es kommt der Tag (oder auch nicht) an dem es kacke läuft und dann kann jedes bißchen Schutz darüber entscheiden ob man auch in Zukunft noch Motorrad fährt oder nicht.


    Natürlich kann man das Risiko durch Fitness und angepasste Fahrweise minimieren, aber das Risiko bleibt.


    Den Rest muss jeder für sich selbst entscheiden, denn im Grunde ist es eine ganz einfache Sache: Komfort vs. Risikominimierung

    Darüber zu philosophieren ob man jetzt mit 1,8 oder 2,1 bar fahren sollte ist in etwa wie xy....(denkt euch was aus)


    Man muss ja nicht unbedingt mit 2,4bar fahren aber wenn man mal mit 1,6bar Unterwegs ist, wirds immer noch keine Probleme geben.


    Auf meiner 625 fahre ich im "harten" Modus 1,5 bar vorne und 1,0bar hinten. Die wiegt reisefertig immerhin auch 190kg + Fahrer und ich hatte noch nie Probleme.


    2 Dinge sollte einem klar sein, von einer geraden Felge kann man sich sowieso verabschieden und wenns einen erwischt, dann erwischt es einen mit einer blöden Kante.


    Die bessere Vorsorge gegen Durchschläge ist eine angepasste Fahrweise als hoher Luftdruck.

    Siehe Hängematte, dagegen ist jedes super ventilierte Zelt immernoch dicht.


    Keine Notwendigkeit den Schlafsack eine Nummer wärmer zu wählen als ich von Zelt auf Hängematte umgestellt habe.

    Was ich aber sehr wohl merke: Es ist wichtiger denn je den Schlafsack gut geschlossen zu halten und eine Mütze auf dem Kopf zu haben, denn eine stehende Luftschicht wie im Zelt gibt's nicht mehr.


    Ich bin da ganz bei mike moik , wenn das Anforderungsprofil Reisen ist, jeden Tag spät aufbauen und früh abbauen, dann sind die Kriterien ganz klar folgendermaßen einzustufen:

    -Kein Kondenswasser

    -robust

    -leicht


    Im Zelt wurde mein Schlafsack von Tag zu Tag feuchter, nach spätestens 5 Nächten hieß es den Schlafsack mal in der Sonne trocknen zu lassen. Derartige Probleme kenne ich in der Hängematte nicht mehr

    So lange es geeignete Bäume gibt ja. Sonst ist doof. Ne, nix für mich. Ein Zelt ist flexibler. Ich habe ein sehr dünnwandiges und luftiges China 2P Zelt, dafür eben schön leicht und kompakt. Reicht für 3 Jahreszeiten völlig, auch in höheren Lagen. Den Rest macht die sehr gute Isomatte und ein Daunenschlafsack, die zusammen mehr kosten als ein gutes Markenzelt.


    Gut, Winde in Orkanstärke traue ich dem Teil jetzt nicht zu, aber wenn das Wetter zu heftig ist, suche ich eben einen Schlafplatz mit Mauern. Ne heisse Dusche ist auch was schönes.

    Bereits Büsche mit Stammdicke 3-4cm reichen aus um die Hängematte aufzuspannen. Verlassene gebäude o.Ä. eignen sich auch hervorragend, da findet man immer 2 Ankerpunkte.


    Aber ja, Zelt ist einfacher und flexibler.

    Für die Hängematte entscheidet man sich ausschließlich wegen Schlafkomfort und dem Gefühl mehr in der Natur zu sein.


    Das man da nochmal paar Gramm rausholen kann ist absolute Nebensache, das Packmaß ist geringer das merkt man eher

    Ich mache da inzwischen eine einfache Kosten/Risiko Rechnung.


    Die 390 meiner Frau bräuchte jetzt dann den Jahresservice um die Garantie aufrecht zu erhalten.


    Wieviele km wird sie fahren bis die Garantie erloschen sein wird?

    Erwarte ich bis dahin, dass die 390 auseinander fällt? --> Nein, bis dahin sollte maximal was fehlen, das durch die Werkstattersparnis locker gedeckt ist.


    Also schenke ich mir jetzt den Service, lasse die Garantie erlöschen und fertig. Gewartet wird ab jetzt nach sinnvoller Zeit und km-Leistung

    Viele konnten bei ihrer Adventure die Einzelscheibe eintragen mit der Superenduro als Argumentationsgrundlage.


    Rahmen identisch, Fahrwerk nahezu gleich, zulässiges Gesamtgewicht auch, aber nur eine Scheibe

    Das mit Wechselstrom ist falsch. Das gibt es nicht beim Kfz.


    Und die Öldüse kam 2005 meines Wissen.


    Bei den 660 kam zum Modelljahr 2004 der große Kreislauf. Den kleinen hatte nur die 03er 660.

    Falsch. Alle EXC vor Einspritzung hatten trotz Batterie das Licht direkt an der Lichtmaschine hängen und diese liefert Wechselstrom, erst der Gleichrichter macht Gleichstrom draus.


    Und irgendwas klingelt da in meinem Hinterkopf, dass es bei bestimmten LC4 Modellen ohne Batterie auch so war.


    Edit: da eben wieder über diese Info gestolpert: ja die 660 hat Wechselstrom und somit sind sämtliche LED Anbauten mit Bedacht zu wählen. Natürlich ist es möglich aber eben mehr Bastelei.

    Bitte ließ alles aufmerksam damit man nichts doppelt schreiben muss.


    Du brauchst den gesamten Heckrahmen samt Plastiks einer Doppelanlage und kannst den dann an jede Highflow-Variante dranschrauben. Das funktioniert plug n play .


    Zwecks Motoren ist 1. Wichtig High-Flow, und zweitens kam je Modellvariante zu unterschiedlichen Zeiträumen, ab 2004 glaube ich hatten es dann aber alle, eine zweite Öldüse dazu die den Kolbenboden kühlt. Damit hast du dann die ausgereifteste, letzte Ausbaustufe.

    Einzelheiten dazu kannst du ganz einfach selbst recherchieren.


    Und dann gab es das Thema großer/kleiner Ölkreislauf, eindeutig zu erkennen an dem Schraubfilter vorne am Brustrohr dran.

    Ohne=2500km Intervall und schneller warm

    Mit = 5000km Intervall, langsamer warmgefahren


    Bei der 625 geht modifizieren am leichtesten, da sich nahezu alle EXC Masken verwenden lassen mit wenig Bastelei und du bereits 12V Gleichstrom am Licht hast. Die 640 hat eine andere Maskenbefestigung als die EXC, die 660 hat zwar auch EXC Maske aber sofern ich da jetzt nicht falsch liege einen doppelten Stromkreis, da läuft das Licht teilweise über Wechselstrom. Da ist mal nicht eben so einfach auf LED umgerüstet.


    Natürlich gibt es da lle möglichen Plastiks, einen Heckkotflügel gibt's von UFO, das weiß ich, alles andere wird Tante Google wissen. Einfach Plastikteile anderer Modelle dranschrauben ist aber nicht...gab alleine bei den LC4 5 Tankgrößen mit teilweise zugehörigen Sitzbänken und Seitenteilen/Tankspoilern. Aber da jetzt alle Möglichkeiten aufzuzählen.....

    Dieses spezielle Lager gibt es nachgebaut von normotec für eben 200€ und ist sehr oft durch bei den gebrauchten, denn dieses Lager hat nen schmiernippel den man auch ab und zu mal schmieren sollte. Die forumsknochen wirst kaum bekommen, meinen gebe ich zumindest nicht her.


    Also nochmal 625 und 640 Motor sind zu 100% identisch.

    Bei den Modellen 625 wurde nur ein Sportvergaser und Auspuff verbaut welche die 640 nicht hat damit sie offen legal ist. Es gibt auch andere Unterschiede im Detail aber die Motoren, der Rahmen, alles identisch.


    Ausschließlich bei den 640 Sumos ab einem bestimmten Baujahr wurde ein anderer Heckrahmen, andere hintere Seitenteile, Kotflügel, Krümmer und Endtöpfe verbaut. Das sind also die Dinge welche du brauchst um an jede beliebige 625 oder 640 einen Doppelauspuff zu verbauen. Vermutlich brauchst du auch den zugehörigen Luftfilterkasten, das weiß ich nicht. Aber im KTM Teilefinder kannst du gut selber herausfinden welche Teile alles anders sind. Ist dann natürlich erstmal nicht legal, eintragen sollte aber möglich sein.


    Schwieriger wird es die Teile aufzutreiben, denn wer hätte es erwartet: du bist nicht der erste mit der Idee.


    Also Kleinanzeigen im Blick haben und die bekannten KTM Ausschlachter abklappern, die wissen aber alle genau was die Wert sind. Denke so ein Umbau wird dich 1000-1500€ an Teilen kosten. Mit etwas Glück auch deutlich weniger wenn das Zeug jemand auf Kleinanzeigen los haben will.

    Für eine gute Basis mit weniger als 20000km


    625 3500

    640 3000-4500

    660 4000-5000


    Aber wie bereits erwähnt, behalte dir mal 3000€ im Hinterkopf. Eine Motorrevision kann dich jederzeit treffen...oder auch nicht. Vorallem bei den Sumos, wenn der Vorbesitzer gerne Wheelies gemacht hat ;)


    Dazu kommen meist viele Dinge die sich summieren, Fahrwerksservice, Vergaser überholen, alles aus Gummi was mit der Zeit einfach spröde wird, alleine 200€ für das eine Lager vom Knochen welches es original nicht mehr gibt, etc.

    Dann spricht doch nichts gegen eine alte LC4??

    Musst dir ausschließlich lange Wheelies auf der geraden verkneifen, ansonsten sobald das Öl warm ist: Feuer frei


    So RICHTIG legal kannst an der LC4 aber auch nicht viel schrauben. Auspuff gibt's, Vergaser ist direkt illegal.


    ABER ich denke wenn du eine 625 mit offener Leistungseintragung findest, dann hast du schonmal eine gute Basis.

    Danach kann man sich dann sehr gut aus dem KTM Baukasten bedienen da dort über viele Jahre hinweg bei den LC4 und EXC vieles kompatibel ist.



    Hier mal ein Bild meiner 625 SXC (also Enduro Variante)

    -Maske eigentlich für EXC gedacht, nicht eingetragen da Materialgutachten der Scheibe fehlt

    -Gabel einer 2010er EXC, war dem TÜV herzlich egal, steht KTM drauf, reicht ihm hat er gesagt

    -Gabelbrücke einer SMR, TÜV siehe oben

    -Bremse aus einer 2021er EXC incl. passendem Oversize Kit von Motomaster, eingetragen

    -großerTank einer 620er, eingetragen

    -Hintere Felge mit Ruckdämpfer einer 640, eingetragen


    Das ist zumindest bei den LC4 ein großer Vorteil, basteln ist recht einfach


    20250223_123547.jpg

    Da sehe ich ehrlich gesagt kein Problem, handelt sich schließlich um schnöde Drehteile die in diesem Fall mindestens den Originaldurchmesser oder mehr haben. Materialgutachten ebenso kein Problem...Alulegierung xy und fertig.


    Aber wie gesagt, muss der Prüfer entscheiden wie weit er sich aus dem Fenster lehnt. Gibt da schließlich solche und solche