weil er weniger feedback gibt. das ist das ganze geheimnis. weiche karkasse, karkasse arbeitet über den bitumenstreifen, fühlt sich nach nix an.
harte karkasse, arbeitet nicht drüber, die bleibt so rund und stabil, daher das relativ abrupte drüberrutschen.
aber rutschen tust mit beiden reifen. keine steine => kein grip. aufpassen auch auf speckig glänzenden straßen. entweder wurde mit zu viel bitumen gemischt und das drückt dann an die oberfläche. rutschige angelegenheit. oder die straße ist mit einem harten gestein hergestellt, zb mit basalt, der lässt sich polieren und wird damit ebenfalls glatt. die farbe der straße sagt dagegen wenig über den grip aus. steinalte sehr helle straßen können massiv grip bieten. schwarze, die wie neu ausschauen, können dagegen schon poliert oder speckig sein. auch eine grüne, rote oder sonstige farbe sagt nichts über den grip aus. da wird nur farbstoff zum durchsichtigen bitumen zugegeben, solang es nicht farbige steine, wie zb serpentin sind, mit denen gemischt wurde.
bitumen selbst ist ein rohölprodukt. unterste raffeneriestufe. quasi der bodensatz, der übrig bleibt, bei bitumenhaltingen rohölen. das zeug ist in einem gewissen temperaturbereich spröde wie glas, klebrig und zähflüssig oder komplett flüssig. im temperaturbereich auf der straße ist es irgendwo zwischen spröde und sehr zähflüssig, wobei straßen an der oberfläche auch spitzentemperaturen von 90 grad erreichen können. solange das bitumen nicht mit wasser überzogen ist, bietet es auch minimal grip. aber wie wasser ins spiel kommt, ist es vorbei. bitumenstreifen sind und bleiben rutschig, sofern du nicht mit spikereifen drüber fährst.
es grüßt: der asphaltmischmeister.