Da
Ich wiederhole es auch gerne, mit anderen Worten, auch für dich.
KTM baut ein Motorrad mit einem LC8 Motor. Es wirbt immer mit ready to race. Es ist eingetragen mit 250 km/h. Aus diesem Grund gibt es auch kaum vernünftige Reifenalternativen. Und du meinst, man soll schon mit 200 zufrieden sein?.
Das ist zum eine Wettbewerbsverzerrung, weil es bestimmt Leute gibt, die sich die "Reiseenduro" auch wegen der möglichen Geschwindigkeit gekauft haben.
Wenn KTM nicht extra mit der Geschwindigkeit hätte herausstechen und so auf dem Markt positionieren wollen, weil sicheres fahren nur bis 225 km/h möglich ist, dann hätten sie die Maschine einfach ab 225 km/h elektronisch abriegeln sollen. Und schon hätten wir viel mehr Reifen zur Verfügung, aber KTM auch ein Werbeargument weniger.
Danke für deine Belehrung... Schade, dass du meinen Beitrag zerstückelst und dann meinen Bezug auf die R für deine grundsätzliche Anmerkung missbrauchst.
Du musst dich übrigens auch nicht mit einer nicht eingehaltenen Herstellerangabe zufrieden geben. Mir geht es um die Frage der Gründe, weshalb ich mich für ein bestimmtes Produkt entscheide. Um es mal ganz platt zu sagen - wenn ich ein Raserbike suche, auf dem ich nicht gebückt sitzen möchte, dann war die Wahl einfach falsch. Die KTM Adv. eine echte Reiseenduro. Meine Erwartung an KTM liegt in einer hervorstechenden Offroad- Performance. Damit haben die Erfolgsgeschichte geschrieben. Das ist das, was die gut machen müssen.
Ich höre hier immer die Alternative: Ducati Multistrada.
Das ist keine Alternative, das ist ein anderes Modellsegment. Die läuft auf 17" Reifen und ist für die Straße gemacht. Ebenso wie eine BMW S1000 XR, Triumph Tiger Sport, etc.. Da ist null Offroad drin. Als Alternative hätte KTM (wenn man das gewollt hätte) die T konsequenterweise auf 17" stellen müssen und die Fahrwerksabstimmung entsprechend anpassen sollen. Aber vielleicht kommt das noch... Dann passt das auch wieder mit den Reifen und der Höchstgeschwindigkeit.
Aber die T gehört aktuell in die Gruppe der Adventure- Bikes und scheint als Alternative zum Wasserboxer (hi 17", vo 19") geplant zu sein. Und dann muss man sie auch mit dessen Fähigkeiten vergleichen. Und in dieses Segment gehört eine Yamaha Super Tenere, die Triumph Tiger Explorer, etc. Und damit handelt es sich um einen Kompromiss für Strasse und Gelände. Und mit der R wollte man ein neues (hat man mit der 990 auch schon versucht) Modellsegment in Richtung noch mehr Offroad durchsetzen... Und in der stärkeren Offroad- Orientierung wird sicherlich Honda die neue Afrika Twin auch positionieren wollen (wird es ja anscheinend auch mit 19" und 21" Vorderrad geben). Und vielleicht wird BMW seine 800-er GS da auch noch hin entwickeln.
Wenn KTM schlau ist, bieten sie für die T Leichtmetallfelgen an und lassen sich die Speichenfelgen teuer bezahlen (a'la BMW) und montieren einen neutraleren Reifen und gut ist. Außerdem sollten sie den Motor der SA nehmen und mit 17" Vorderrad kombinieren und damit in das Segment der Ducati Multistrada/BMW S 1000 XR, etc. einsteigen.
Aufgrund der Spezialisierung in der Modellpolitik muss man sich heute sehr genau die Frage nach dem "Was-will-ich damit-machen?" stellen.