Beiträge von Bäda77

    Hab ich drin, ist aber auch nicht zu 100% zuverlässig unserer Erfahrung nach. Zeigt z.b. in 5km eine Tankstelle an, die aber nicht unbedingt auf dem Track liegen muss.
    Dazu kommt, das z.b. in Griechenland Tankstellen nicht automatisch auch tagsüber offen sind. Z.b. auf dem ACT Griechenland, Tag 5 in Metsovo. Hat Mittags für ein paar Stunden zu.

    So, ich geb mal nach der ~3300km ACT-Griechenland Reise einen kleinen Bericht.



    Tracks habe ich im Vorfeld über die kurviger.de Webseite erstellt und dann per Google Drive in der Cloud gespeichert. Hat den Vorteil, das ich den Ordner mit den Tracks auch meinem Mitfahrer(n) zur Verfügung stellen kann und wenn sich was ändert, haben die immer Zugriff auf aktuelle Tracks. Klappt am Tablet sogar noch schneller als am PC, weil da Google Drive direkt eingebunden ist.


    Hat sich auf der Reise als sehr nützlich herausgestellt, da wir hier ein paar Mal recht spontan umplanen mussten. Dazu dann aber mehr im kommenden Reisebericht ;)



    Beide Oukitels haben sich gänzlich unbeeindruckt von den Schotterstrecken gezeigt, haben einfach funktioniert. Keine Aussetzer, Abstürze oder andere Macken. Lediglich bei mir ist zwei, drei Mal der Ladestecker aus der Buchse vibriert. Sollte sich das häufen, hab ich schon ne idee, wie ich das mittels Klett unterbinden kann.



    Abfahren der Tracks über die DMD-App problemlos, lediglich die (trotz Track) Abbiegehinweise sind etwas, hmm, eigen. Beispielsweise Autobahnkreuz. Abbiegehinweis sagt geradeaus, meint aber rechts rüber. Hier könnte es schnell passieren, das man sich verfährt. Also sollte man schon auch immer die Karte im Auge behalten. Für "nach-Ansage-Fahrer" eher schwierig. Ansonsten Top. Auf der ganzen Route haben wir vielleicht zwei Mal die Abbiegung verpasst und mussten drehen. Kleiner Nachteil für mich, wenn man den Track verlässt, z.b. weil man spontan einen Schotterweg nachfahren will, werden sämtliche Infos zum Track auch nicht mehr angezeigt. Einerseits cool, weil man sofort checkt, oh ich bin runter vom Track, andererseits wäre es bei einer spontanen Alternativstrecke trotzdem schön, wie weit das Ziel noch weg ist. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.



    Natürlich mussten wir auch mal spontan vom Track runter um z.b. eine Tankstelle zu finden, das lief dann einfach über Google Maps. Dazu muss man, glaub ich, nix sagen. DMD App minimieren, Maps öffnen, fertig.



    Mit Kurviger hab ich mich jetzt für eine Tagestour per Route leiten lassen, hat auch gut funktioniert und für reine Straßentouren und mehreren Zwischenzielen die "bessere" Variante. So zumindest der Eindruck nach einem Tag. Werde ich bei Nordkap 2.0 aber noch weiter probieren



    Der Holder 2.0 funktioniert wie am ersten Tag, alles fein.



    Einziger Negativpunkt, der aber ja schon vorher klar war, das Display vom Oukitel könnte einen Tick höher sein, hat aber nie wirklich gestört.



    ah ja und mir ist die USB-Steckdose an der 690er kaputt gegangen, daher musste ich gegen Ende der Reise das Tablet über den Akku betreiben, das hat auch gut funktioniert mit Zwischenladen in den Pausen per Powerbank. Sollte also bei richtigen Regentagen kein Problem sein. Wir hatten nur ein bisl Regen auf der Heimfahrt und da hat sich gezeigt, das die Tablets hinter den Scheiben so geschützt montiert sind, das sie kaum Regen abkriegen. Kann man meiner Meinung nach also auch bei Regen laden.

    Also knapp 50 l für alles? Ich will Deine Packliste! :grins:

    So bin ich für 14 Tage ACT Griechenland losgefahren:


    Kleidung (drei Unterhosen, Zip-Off Hose, kurze Hose, zwei T-Shirts, ein Jersey, ein Funktionsunterhemd, Badehose, Longsleeve, zwei Funktionsunterhosen, drei Paar Socken (1x Sneakersocken, 2x Merinowandersocken)

    Gepäck 690-1.jpg


    Schuhe und Waschzeug

    Gepäck 690-2.jpg


    Zeug in der Heckrolle (Regenhose+Handschuhe, Fertigfutter, Kochgeschirr, Klappstuhl, Montiereisen, Akkuluftpumpe, Barfußschuhe, Klopapier)



    Gepäck 690-5.jpg


    Seitentasche rechts Waschzeug, Hälfte Klamotten, Isomatte, Kissen, erste Hälfte Klamotten


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    Seitentasche links Schlafsack, Porridge, Kaffeepulver, Eiweißpulver, Besteck, Sonnencreme, Rei in der Tube, Wäscheleine, zweite Hälfte Klamotten


    Gepäck 690-7.jpg


    Im Tankrucksack waren Powerbanks, Fotokamera, Ersatzakkus für Gopro und Kamera, Kleinkram.


    Im Rucksack waren Kindle, 3-fach USB-Lader + Kabel, Trinkblase, Dokumente, BT-Lautsprecher (wir kucken abends auch mal ne Serie auf dem Navi-Tablet und bei dem sind die Lautsprecher unterirdisch), Brille (fahre tagsüber mit Kontaktlinsen), bisl Medizin (Ibus, Kohletabletten, Talcid). Damit ist der Rucksack zu ~20% voll, Rest für Einkäufe im Supermarkt.


    In den Flaschenhaltern unten an den Blizzards waren links 1,5l Trinkflasche mit Wasser, rechts Benzinflasche vom Kocher.

    In den Fenderbags links ist der Benzinkocher und rechts die Regenjacke.


    Natürlich hat sich die Aufteilung während der Fahrt etwas geändert, weil man merkt erst unterwegs, was dann wirklich wo Sinn ergibt. So war z.b. das Zelt anfangs in der Gepäckrolle, ist dann aber nach draussen gewandert, dafür ein Satz normale Kleidung in die Packrolle, weil man z.b. auf der Fähre ja nur die mitnimmt.

    Ich hab die Blizzards in L (2x12l),in Kombi mit 2 Fenderbags oben drauf, Flaschenhalter unten dran und der Enduristan 20l Rolle reicht mir das für 14 Tage Campingurlaub ohne Einschränkung in Hygiene ;)
    Allerdings muss dann auch mal per Handwäsche nachgewaschen werden.


    Gepäck 690-10.jpg


    (im Tankrucksack ist übrigens nur Spiegelreflex und Kleinkram).

    Das Zelt könnte man auch noch in die Tasche packen und dafür den Campingstuhl daheim lassen. Aber ein wenig Komfort darf dann schon sein ;)



    Das mit dem Gurt ausreissen ist mir am letzten Tag vom ACT Kroatien passiert, war aber dank Spanngurt kein großes Thema. War dann zwar nicht mehr wasserdicht, aber aufgrund von Ordnung hab ich in den Satteltaschen eh alles, was nicht nass werden soll, eh noch in Drybags. Hab dann die Tasche versucht zu reparieren, war jetzt nicht soo erfolgreich, konnte aber bei Enduristan eine einzelne Seitentasche für 150€ nachkaufen.

    ..... und wenn dein Bein beim Sturz vor dem Koffer ist, schützt der Koffer dich. Je nach Tempo beim Sturz.

    Die Möglichkeit besteht auch.

    Oder dein Bein verkeilt sich zwischen Hindernis und Koffer und nimmt dadurch erst so richtig Schaden.
    Hat alles so sein Pro&Contra.


    - Für eine Nacht im Hotel/Fähre hab ich alles auch so in der 20l Rolle hinten drin

    - in den Seitentaschen (Enduristan Blizzard L) sind bei mir nur weitere Ersatzklamotten, bisl Werkzeug (was halt nicht in die Toolbox passt), Campingzeugs (Schlafsack, Isomatte, Handtuch, Notfallessen etc.)

    - unbestreitbarer Vorteil, nach zwei Mal aus- und einpacken geht das aber auch so ganz gut von Hand. Hatte aber auch noch nie den Fall, das ich wirklich zackig abbauen und los musste

    - Dafür ist im Rucksack noch Luft, den hab ich mir extra für den Fall angeschafft. Auf dem ACT Kroatien ging mir nämlich genau der Platz ab


    Wir sehen, es gibt 1000 Möglichkeiten, muss man eben die passende für sich selber rausfinden ;)


    Müsste ich meine Enduristan Seitentaschen ersetzen, ich wüsste so direkt nicht, was ich dann nehmen würde. :denk: Nur, das ich auf der 690 ganz sicher keine Alukoffer montiere :kapituliere:

    Als Denkanstoß:

    Da würde ich eher in Richtung Gepäckoptimierung gehen und mir würde für ne Woche Hotel eine Gepäckrolle mit 20l reichen.

    Hatte auf dem ACT-Griechenland für ~12 Tage alles in allem 44l Gepäckvolumen (Seitentaschen inkl. Fenderbags + Tankrucksack + Gepäckrolle). Und da war die komplette Campingausrüstung dabei ;)


    Seh ich jetzt keinen Vorteil von Seitentaschen. Okay, Gewichtsverteilung könnte man jetzt anbringen, aber auch dann ist weniger mehr. Ob ich jetzt 10kg hinten drauf oder 20kg an den Seiten hängen hab, dürfte sich nicht viel nehmen.

    Ansonsten seh ich das Kriega-System im Bezug auf skalierbarkeit ganz weit vorne.

    Die Daytonas sind von der Qualität über jeden Zweifel erhaben.
    Ich liebe meine Transopen GTX, die ich jetzt seit ~8 Jahren und bestimmt 150.000km gefahren hab.
    Leider ist die Schutzwirkung im Anwendungsfall Adventure, wo auch mal das Mopped auf dem Bein zu liegen kommen kann, eher wenig gegeben.

    Bin letztes Jahr am Mari Alan oben so blöd gefallen, da war ich sehr froh um meinen Endurostiefel von Gaerne. Stein - Knöchel - Fußraste. Beim Transopen wäre der Knöchel sicher durch gewesen, so hat er nur ein paar Tage lang gemeckert.


    Sind die Tourman da besser?

    Danke Dir :)
    Wir sind diesmal zu zweit.
    Ich werd mir Mühe geben, a paar nette Aufnahmen zu machen :D


    Ja, bin auch etwas erstaunt, wie viel da in knapp 55l Volumen reinpasst.

    So, gepackt is :)


    Gepäck 690-9.jpg


    Gepäck 690-10.jpg


    Gepäck 690-6.jpg


    Gepäck 690-3.jpg




    An Board sind:


    Salewa Micra II Zelt hinten oben drauf

    Fuelfriend 1l an der Gepäckrolle

    Omnifuel Kocher in der Tasche links auf der Seitentasche

    1,5l Wasserflasche im Flaschenhalter unten linke Seitentasche

    Benzinflasche für Kocher unter der rechten Seitentasche

    Regenjacke Topper rechte Seitentasche

    Tasse an Riemen

    Flipflops am Riemen



    Gepäckrolle


    Gepäck 690-5.jpg


    21" Schlauch

    Akkukompressor

    Faltstuhl

    Klopapierrolle

    Vevor Montierhebel (können auch zum Abdrücken genommen werden)

    Topf und Schüssel

    Kaffeefilter+Filterhalter

    4x Notfallessen

    Regenhose/Handschuhe

    Barfußschuhe statt Sneaker

    Mülltüten

    Putztücher


    Rechte Seitentasche


    Gepäck 690-8.jpg


    Isomatte

    Aufblaskissen

    Kleidung Teil 1

    Handtücher

    Waschzeugs

    Flipflops aussen angehängt


    Linke Seitentasche


    Gepäck 690-7.jpg


    Kleidung Teil 2

    Schlafsack

    Waschmittel

    Besteck

    Porridge

    Kaffeepulver

    Eiweißpulver (Ich hoffe, das gibt kein Stress an der Grenze :D )


    Werkzeug im Staufach Motorschutz:


    Gepäck 690-4.jpg


    125ml Öl

    WD40

    Kettenspray

    Montierhebel

    Reifenflickzeug

    Schlüssel für Achsmuttern

    Ventileinzieher (nicht auf dem Bild)


    Kleidung für 14 Tage:


    Gepäck 690-1.jpg


    2 T-Shirts

    1 Funktionsshirt langarm

    1 Longsleeve

    3 Unterhosen

    3 Paar Socken (zwei davon Merino)

    1 Jersey

    1 Badehose

    1 Zip-Off Hose

    1 kurze Hose (könnte man evtl auch drauf verzichten)


    Nicht fotografiert, im Enduristan Rucksack:


    Kindle

    Brille (fahre mit Kontaktlinsen)

    Ladegedöns (Gopro+Fotoapparat)

    Energieriegel

    Medizin

    3l Trinkblase


    Tankrucksack:


    2 Powerbanks (werden tagsüber am Mopped geladen)

    Nikon Z5 Kamera

    Ersatzakku GoPro und Nikon

    Kleinkram wie Taschenmesser/Feuerzeug/Bonbons




    Ja, das wäre es jetzt erst mal soweit.

    Es ist halt wie immer, es kommt drauf an.

    Der eine will wochenlang im Sturm auf Island campen, der nächste will einfach nur einen Sichtschutz für ein paar laue Sommernächte im Süden.

    Beim einen spielt Geld nicht so die Rolle, der nächste muss jeden Cent umdrehen.


    Das schöne ist, für jeden gibts auf dem Markt die passende Ausrüstung.


    Wenn ich denke, mit welchem Material ich die erste Motorradreise gemacht hab und was ich jetzt dann gleich alles auf die 690er packe, da ist viel lernen und Erfahrungen eingeflossen. Und ich bin sicher immer noch weit weg von der perfekten Ausrüstung.


    Wo wir uns aber, glaub ich, alle einig sind: Schlafsack und Isomatte darf man gerne Geld ausgeben, beim Rest darf man ruhig sparen. Aber Schlaf ist wertvoll :grins:

    Und bitte prüf mal, ob die Lautsprecher wirklich über deinen Ohren sitzen.
    Z.b. beim Airoh Commander (1. Version) waren die Aussparungen viel zu weit hinten, da hat das Ohrwaschel den halben Lautsprecher verdeckt und ich war auch sehr verwundert, warum das in dem Helm so leise ist.


    Wenn das alles passt, schau mal nach den HD-Lautsprechern von Sena, die sind ein gutes Upgrade. Wenn das immer noch zu leise ist, dann, und jetzt bitte nicht als Angriff verstehen, solltest Du mal einen Hörtest machen.

    PS: Das die Musiklautstärke am Handy auf max ist, ist schon geprüft worden, oder? Passiert meiner Sozia gern, das sie die nur so auf halb am Handy hat und sich dann wundert, warum das so leise ist, obwohl die Sena voll aufgedreht ist.