Also, erstmal ruhig Blut. Deine Kupplung ist mit Sicherheit nicht kaputt. Im kalten Zustand trennt die nicht so gerne und nach der Standzeit erst recht. Bevor ich mit der Duke losfahre ziehe ich erstmal 5-6x die Kupplung bevor ich den 1. Gang einlege, meistens rolle ich noch etwas vor beim Gang einlegen (nach dem Start, nicht beim Ampelsprint
), sonsts "kracht's".
Hilft etwas, wenn man das Kupplungsspiel im warmen Zustand minimiert (aber nicht zu stark). Das Phänomen ist schon mal normal.
Wenn du den Vergaser vor dem Abstellen nicht hast leerlaufen lassen, liegt es wahrscheinlich am alten Sprit in der Schwimmerkammer. Die Ablassschraube ist vorsichtig zu behandeln. Das ist nur ein Kegeldichtsitz. Wenn die Schraube sehr fest ist nimm' dir einen genau passenden Schlitzschraubendreher. Mit einem Kreuzschraubendreher vermurkst du sie mit Sicherheit (ich weiß, wovon ich rede). Beim Festdrehen mit Gefühl andrehen (schon fest aber eben nicht zu viel).
Alternative: Lappen nehmen, die großen Sechskantverschlussschraube der Schwimmerkammer öffnen, Sprit mit dem Lappen "aufnehmen", wieder zuschrauben (Die Verschlusskappe dient zum Wechseln der HD und hat einen O-Ring).
Kannst du auch zum Sprit ablassen "missbrauchen".
Dürfte kein Problem sein. Wenn du's dir selbst nicht zutraust und deinem Händler dein Anliegen mitteilst (Sprit ablassen), müsste er mit einem Kaffeekassenbeitrag zufrieden sein
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Viel Erfolg!
Beiträge von Toff
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Also mich hatte damals gestört, dass die Duke im Fahrbetrieb recht stark aus dem Überlaufschlauch tropft. Ich dachte zuerst auch, dass die Ablassschraube der Schwimmerkammer nicht richtig abdichtet, bis ich in diversen Foren herausfand, dass es normal ist, dass der BST 40 beim Bremsen "pinkelt". Ich hatte damals noch Garantie und die Werkstatt kontrollierte den Schwimmerstand und korrigierte ihn minimal. Allerdings muss man aufpassen, dass man vorsichtig vorgeht, sonst sinkt das Niveau in der Schwimmerkammer zu stark ab und es gibt Probleme beil Vollast.
Ganz weg bekommt man das Tröpfeln aus dem Überlauf beim BST 40 an der Duke nie.
Das ist einfach konstruktionsbedingt und tritt bei der Duke stärker auf (kleines Vorderrad -> mehr nach vorne geneigt).
Dass dir der Sprit bei offenem Benzinhahn im Stand herausgelaufen ist, liegt wahrscheinlich wirklich an einer verunreinigten Schwimmernadel.Alter Beitrag zum gleichen Thema:benzintropfende Duke II
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Zitat
Hab reingepustet und es kommt Luft beim Überlaufschlauch raus, bei der Schraube nicht. Passt das so?
Oh ja, da hatte ich was vergessen: Um zu kontrollieren ob die Schraube dicht ist, müsste man bei ausgebauter Schwimmerkammer in den Stutzen pusten und den Überlauf (Messingröhrchen) mit dem Finger abdichten. Dann darf keine Luft mehr "entweichen".
Wenn in Ruhe aber nichts mehr rausläuft ist das ok. Musst jetzt nicht nochmal die Schwimmerkammer abbauen und wie schon gesagt: Dass der Herzog beim Bremsen "pinkelt" ist normal.Gruß
Toff
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Zitat
Werde heute mal ne ordentliche Runde düsen und sehen was sich an meinem "Überlaufschlauch" tut...
Das der Überlaufschlauch beim Bremsen "tröpfelt" ist beim BST 40 "normal" (Überlauffunktion).
Allerdings muss die Ablassschraube dicht sein, wenn der Herzog "ruht".
Dichtigkeit der Ablassschraube kann man kontrollieren, indem man die Schwimmerkammer ausbaut und durch den Stutzen für den Überlaufschlauch "reinpustet". Wenn die Schraube dicht ist, darf keine Luft durchkommen.
Die Schraube dichtet über einen "Kegelsitz". Wenn die undicht sein sollte ausbauen und den Sitz in der Schwimmerkammer und den Kegel der Schraube gründlich reinigen und nochmal probieren. Nicht mit letzter Gewalt anziehen.
Viel Erfolg! -
Zitat
Das dürfte sich aber nicht auf das Standgas auswirken oder ?
Auf das Standgas nicht aber auf die Gasannahme aus Standgasdrehzahl sehr wohl.
Stell nach dem "Umhängen" der Nadel nochmal das Gemisch ein, dann sollte es passen. -
... und aufpassen, dass beim Rausdrehen der Leerlaufgemischschraube O-Ring, die kleine U-Scheibe und die Feder nicht verlorengehen (Reihenfolge von oben nach unten). Die Feder kann man noch etwas auseinanderziehen, damit die Schraube sich nicht so leicht losvibrieren kann.
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Aber warum entläd sich einfach bei normaler Fahrt die Batterie bis die Duke aus geht und die Lichter alle schwächer werden, dann zwar wieder angeht aber ich wollte das nicht länger ausprobieren weil ich kein Bock hatte nach hause zu schieben???

Wenn sich die Batterie der Duke bei normaler Fahrt entlädt ist wahrscheinlich dein Lichtmaschinenregler defekt.
Kannst du aber leicht selbst überprüfen / überprüfen lassen:Bei laufendem Motor und eingeschaltetem Abblendlicht sollten über 3000 U / min an der Batterie als Ladespannung zwischen 13,8 und 14,4 V anliegen.
Liegt die Ladespannung deutlich darunter ist's höchstwahrscheinlich der Regler. -
RR-Ölthermometer: 2 Versionen für LC4
• Version 1 für die LC4 1995 - 2002
• Version 2 für die LC4 ab 2003, welche auch für die älteren Modelle passend ist (Stablänge, aber der Durchmesser ist auch geringer), also passend für 1995 - 2007Die Version bis 2002 kann nicht in den Modellen ab 2003 verwendet werden, da der Fühlerdurchmesser zu gross ist und Feindkontakt mit dem Kupplungskorb haben kann.
Die Version ab 2003 muss einen Peilstab mit 3,95mm Durchmesser haben. Gleiches gilt für die Louis-Teile. -
Zitat
Und selbst wenn ohne Batterie kann man ja auch fahren
Das halte ich aber für ein Gerücht.
Wenn die Batterie tief entladen ist, musst du sie erst einmal mit dem Ladegerät am Besten über Nacht "wiederbeleben".Ohne Batterie fährt die Duke nicht (es sei denn du hast sie umgebaut) und so schnell pumpt die Lima eine entladene Batterie auch nicht wieder voll. Da musst du schon einige Stunden mit Drehzahlen > 4000 U/min unterwegs sein!
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... auf jeden Fall hab ich Trottel
aus Versehen den rechts daneben abgezogen,glaube den vom Kondensator. Was ist da kaputt gegangen Regler-Gleichrichter(wie finde ich das raus) ? Lichtmaschine?Wahrscheinlich ist da gar nix kaputt gegangen. Du wirst die Ladeverbindung Lima - Batterie unterbrochen haben. Steck' den Stecker wieder drauf und dann wird's wieder gehen, nachdem du die Batterie geladen hast. Kann aber sein, dass du deine Batterie ruiniert hast.
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Das wird der Anlasserfreilauf sein :motz:.
Was du tun musst findest du hier:
und hier:
Anlasserfreilauf mit Explosionszeichnung und Anleitung
Viel Erfolg! :daumen hoch:
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Zitat
wenn ich denke alles stimmt und ich im Stand Gas gebe, säuft die mir einfach ab.
Erstmal wieder Standgas hochdrehen und dann probieren.
Zitat2. Normal müsste sich das Ansauggeräusch verändern, ist aber beim alten geblieben
Das Ansauggeräusch ändert sich durch den geöffneten Luftfilterkasten deutlich. War dein Kasten schon vorher geöffnet ???
Zitat3. was heißt in der Bedienungsanleitung Vergaser - Grundeinstellung (Gemischreg.Schr. offen 2,25) ?
Gemischregulierschraube vorsichtig bis Anschlag eindrehen (nicht anknallen !!!), 2 1/4 Umdrehungen rausdrehen -> Grunndstellung (bezieht sich aber auf die für serienmäßige Bedüsung)
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Original von Lutzeputz:
Muss jetzt auch nochmal konkret was fragen...
Wenn ich mir das 2+Kit in die Duke bastele stimmt das Gemisch dann schon so ungefähr das man fahren kann ohne das der Motor kaputt geht?Die Duke / LC4 ist serienmäßig wegen der Abgasvorschriften ziemlich mager abgestimmt. Mit dem Sommer Kit tust du dem Motor eher einen Gefallen.
ZitatOriginal von suvi:
plug & playDas passt schon, die machen mehr als einen Prüfstandlauf. Allerdings lässt sich mit einer individuellen Abstimmung auf dem Prüfstand unter Umständen noch etwas mehr rauskitzeln
ZitatOriginal von suvi:
Dann gleich die dämliche Frage hinterher, was muss ich dabei beachten und was muss alles ab?Hier noch ganz gute Bilder, für diejenigen, die nicht genau wissen, wo welche Düse / Schraube sitzt:
pilot air-jet = Leerlaufluftdüse
main jet= Hauptdüse
idle mixture screw = Gemischregulierschraube -
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Also ich fahr Dry Lube. Hab ca. bei km-Stand 6000 von Castrol Kettenspray auf Dry Lube gewechselt. Inzwischen hat der Kettensatz 14000 km drauf und ist noch ok, keine ungleichmäßige Längung, kein Spannen zwischen den Reifenwechseln. Allerdings sprüh ich die Kette nach jeder 2. Tour (ca. 250 km) dünn ein und bin ein Schönwetterfahrer.
Laufgeräusch der Kette ist etwas lauter als bei Kettenspray.
Wer kein Bock auf häufiges Sprühen hat und auch öfter im Regen fährt ist mit konventionellem Kettenspray sicher besser bedient. Mir macht das etwas häufigere Einsprühen nix aus und dafür spar ich mir den Reinigungsstress, da die Kette (und die Felge :daumen hoch:) immer recht sauber bleibt. -
Hier gibt's 'ne Anleitung dafür:
Reparatur Kühlflüssigkeitsverlust -
Zitat
Original von gösser
Was hast denn da für ein Öl bekommen?
Das vollsynthetische 10W-40 oder das teilsynthetische 15W-50?Beim Sommer-Paket ist das vollsynthetische 10W-40 (Shell Advance) dabei :daumen hoch:.
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Es gibt 2 Versionen:
Version 1 für die LC4 1995 - 2002
Version 2 für die LC4 ab 2003, welche auch für die älteren Modelle passend ist (Stablänge, aber der Durchmesser ist auch geringer), also passend für 1995 - 2007Die Version bis 2002 kann nicht in den Modellen ab 2003 verwendet werden, da der Fühlerdurchmesser zu gross ist und deshalb den Kupplungskorb berührt.
Die Version ab 2003 muss einen Peilstab mit 3,95mm Durchmesser haben.Wahrscheinlich ist deine Duke Bj. 2003 oder jünger und du hast die Version 1.