Beiträge von 550er

    Auch der erste Satz: " Fälle, in denen der ADAC gerufen wurde, weil ein Fahrzeug z. B. im Notlaufmodus noch zur Werkstatt fahren konnte, tauchen nicht in der Statistik auf." birgt für den Fahrzeugbesitzer ein enormes Verzerrungspotential.


    Bei modernen Fahrzeugen bedeutet eine brennende Kontrollleuchte oder Meldung im Kombiinstrument gerne mal mehrere hundert bis tausend € Reparaturkosten.

    Diese ADAC-Pannenstatistik sagt meiner Meinung nach nur sehr beschränkt etwas über die Zuverlässigkeit von Fahrzeugen verschiedener Hersteller aus. Besonders Punkt 2 verzerrt die Statistik zu Gunsten der Hersteller.


    Hier auch noch eine weitere Erläuterung der Problematik:

    https://www.spiegel.de/auto/ak…enstatistik-a-944440.html


    Die Datenbasis laut ADAC zur Pannenstatistik:


    Datenbasis

    Grundsätzlich gilt: Fälle, in denen der ADAC gerufen wurde, weil ein Fahrzeug z. B. im Notlaufmodus noch zur Werkstatt fahren konnte, tauchen nicht in der Statistik auf.

    Schritte bei der Generierung der finalen Datenbasis für die Pannenstatistik:


    1. Neben den 1800 ADAC Straßenwachtfahrern erbringen auch rund 1000 Straßendienstpartner im Auftrag des Clubs Pannenhilfe. Letztere führen keine detaillierten Aufzeichnungen, können daher zur Statistik keine Daten beitragen.

    2. Jeder Hersteller oder Importeur bietet eigene "Assistance"-Dienste an, teilweise erbringt sie der ADAC im Auftrag. Um Verzerrungen der Statistik zu vermeiden und Gleichstand herzustellen, müssen die Assistance-Fälle unberücksichtigt bleiben.

    3. Selbstverschuldete Pannen (z. B. wegen Spritmangel) oder Reifendefekte werden nicht eingerechnet.

    4. Die Pannenstatistik enthält nur Modelle des dritten bis zehnten Zulassungsjahres.

    5. Die Modelle müssen in einem Jahr mindestens 10.000 Zulassungen in einem und 7000 in mindestens einem weiteren Jahr (bei EZ vor 1 bis 10 Jahren) haben.

    Aus der Gesamtzahl gemeldeter Pannen wird eine repräsentative Datenbasis ermittelt:

    • 3.926.533 Pannen insgesamt
    • 2.395.604 Pannen ADAC Straßenwacht (siehe 1.)
    • 2.279.198 ohne Assistance-Fälle (siehe 2.)
    • 1.827.032 ohne selbstverschuldete Pannen (siehe 3.)
    • 512.870 Pannen bis 3.-10. Zulassungsjahr (siehe 4.)
    • 385.955 Pannen im Jahr 2018 nach ADAC Kriterien (siehe 5.)

    Quelle: https://www.adac.de/rund-ums-f…nne/adac-pannenstatistik/

    Da ich ich selbst absoluter BMW Fan bin und auch einige BMWs besitze und neben dem auch viel an anderen Kisten sämtlicher Hersteller selber schraube, kann ich dir sagen, dass ein 116i mit N45 Motor um 2000€ die absolut schlechteste Wahl, was den e87 betrifft, ist.


    Ich habe selber einen 120i e87 Bj 06 im Fuhrpark und ganz sorgenfrei sind die e87 sicher nicht.


    Probleme sind z.B. massiv rostenden Hinterachsen (sehr arbeitsintensiv); Valvetronic Probleme beim N46 (sehr kostenintensiv); Steuerkettenproblem bei allen 4-Zyl.; defekte ABS-Sensorringe; defekte Lenksäulenschlösser, el. Zusatzkühlmittelpumpen, etc...


    Trotzdem würde ich den e87 als guten BMW bezeichen. Da gibts Modelle mit ganz anderen Problemen.


    Der Zustand eines über 10 Jahre alten Fahrzeugs ist jedoch immer vor allem eine Frage der Wartung und des pfleglichen Umgangs.


    Ich will eigentlich damit sagen, dass alle Hersteller nur mit Wasser kochen und kein Modell frei von jäglichen Mängeln oder Fehlkonstruktionen ist. Das wird dann mit dem Alter nicht besser und wenn man ein 20 Jahre altes Auto kauft, dass den Großteil seines Lebens bereits hinter sich hat, muss man immer mit Defekten und Reparaturen rechnen.


    Wenn man damit nicht umgehen kann, muss man sich ein Leasingfahrzeug inkl. Wartungsvertrag anschaffen/leisten.

    Tag,


    fahre aktuell nen Mercedes S210 E200 Bj. 98 mit Handschaltung und Hartzausstattung. Der kostet mich in Versicherung 300€/A und brauch bei normaler fahrweise 9,xx l/100km. Ersatzteilpreise sind auch sehr erschwinglich und es lässt sich komfortabel damit fahren. Die Motoren (M111 Sauger) sind wohl auch sehr halbar und schrauberfreundlich ist er ebenfalls.


    Wenn du da einen findest der Rostmäßig noch einigermaßen da steht kann ich das Modell empfehlen.


    Bei Besichtigung auf Rost an den Achsen achten.

    @v2_lover


    Ich verstehe zwar nicht an welcher Stelle ich mich bzgl. meiner technischen Kompetenz diskreditiert habe, aber wenn du meinst....


    Ich bin seit anbegin des Threads dabei und selbst auch von dem Problem betroffen. Habe mittlerweile zwei orig. KTM (Magura) und einen Oberon KNZ begutachtet, verbaut und auch Bilder vom orig. KNZ inkl. defekten Dichtring hier gepostet. Wenn du/ihr hier jetzt mit Aussagen wie "O-Ring der zum U-Ring wird" kommt dann hast du/ihr schlicht und ergreifend den Thread nicht aufmerksam gelesen.


    Das hat nix mit Theorie und Praxis zutun. Das sind einfach Aussagen, die eure analytische Kompetenz infrage stellen.



    Ach ja... bei "andere Wahrheiten" musste ich lachen :sensationell:

    Ganz ehrlich Kondos.... deine Sticheleien gehen hier echt auf die Nerfen. Trag doch bitte etwas Sinnvolles bei, oder versuche es mal mit Zurückhaltung.


    Und dein Komentar mit dem verschlissenen O-Ring, der zum U-Ring wird, zeugt einfach nur davon, dass du dich mit der Materie nicht näher beschäftigt hast und hier nur Stimmung machst.

    Jungs! Ganz ruhig.... entspannt euch doch mal.


    Ziel ist es doch, die Ursache der defekten KNZ zu finden und nicht, dass der Eine oder der Andere recht hat. Also lasst uns doch objektiv bleiben. Jede Meinung kann doch hier geäußert werden.