Beiträge von pietklokke

    Die „Optik“ dieser Clips ist sicherlich Geschmacksache. Da geht es aber auch eher darum, das „normale“ Video mal mit nem kreativen Blickwinkel aufzulockern oder nen Blickwinkel zu ermöglichen, den man mit der Hauptkamera einfach nicht hatte. Das hier war ein übertriebenes Beispiel. Aber so kann man einzelne Clips in ein normales 2D-Video reinschneiden, während im 360Grad-Format eben von Anfang bis Ende nur 360Grad geht.


    Die Verzerrungen könnte man noch reduzieren bzw. engere Bildausschnitte wählen. Aber dafür geben die Kameras aktuell noch nicht genug Auflösung her. Bei der GoPro MAX sind es zwar 5,6K, aber die verteilen sich eben über die ganze „Kugel“. Will man nur einen Ausschnitt davon, bleibt zum Teil nicht mal HD-Auflösung übrig. Das verleitet dann auch etwas dazu, den Ausschnitt größer als nötig zu wählen und begünstigt die Verzerrungen.

    Habe gestern mal die „reframeten“ Clips von meiner GoPro MAX, die ich für ein privates Reisevideo erstellt hatte, zusammen gewürfelt. Sieht auch schwer nach 360 Grad aus, finde ich so aber deutlich entspannter anzuschauen.


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    Also wie es bei Insta ist weiß ich nicht genauer, bei GoPro kannst du den GoPro Player oder die Quik App benutzen.

    Im GoPro Player kannst du beim 360 Grad Video noch verschiedene Einstellungen machen. Zum Beispiel ob sich der Bildausschnitt relativ zur Kamera oder relativ zur „Welt“ ausrichtet, ob der Horizont gerade bleiben soll und so weiter…

    Beim Reframing, also wenn man aus dem 360 Grad Video ein normales Video exportiert, kann man sich austoben und quasi zu jedem Zeitstempel andere Perspektive, Zoomstufe usw. wählen. Man kann auch aus dem gleichen Material mehrere Clips in unterschiedlichen Blickwinkeln erzeugen, z.B. Hauptansicht nach vorne, zweite Ansicht klein auf den Fahrer oder so…


    Mit richtigen Schnittprogrammen kann man noch mehr machen, aber das bringt auch mehr Aufwand mit sich.


    Bezüglich Rennleitung: bevor die da was sehen wollen musst du schon mehr ausgefressen haben. Umgekehrt kann das Material ja auch nützlich sein, wenn dich einer abgeräumt hat oder ähnliches.

    Bei GoPro könnte man via Handy-App die Karte in der Kamera formatieren. Das geht sogar mit nem QR-Code, den man vor die Kamera hält, wenn die mit der GoPro-Labs-Firmware betrieben wird.

    War auch drauf und dran, so einen Stick ans Bike zu schrauben. Aber damit das halbwegs wackelfrei klappt, müsste es wirklich massiv werden. Habe mich dann für die Variante mit nem langen B-RAM-Arm am Lenker entschieden.


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    Das geht prinzipiell mit jeder 360-Grad-Kamera. Auch mit der Fusion und der MAX von GoPro. Hatte vor ner Weile mal die Auffahrt zum Stilfser Joch in 360 Grad auf YouTube hochgeladen. Aber gut 20 Minuten „Handy-Schwingen“ beim Anschauen ist dann auch irgendwie komisch.


    Leider muss man sich immer entscheiden, ob man 360 Grad will oder normales Video. Eine Kombination geht noch nicht oder nur über eine Playlist. Und so bleiben 360 Grad Videos irgendwie immer bissl sperrig.

    Wenn man im Auto einen Auffahrunfall hat, die Airbags nicht auslösen und man unverletzt aus dem Auto aussteigt, stellt ihr dann auch die Technik in Frage?


    Es macht doch gar keinen Sinn bei jedem Ereigniss den Airbag auszulösen. Die Auslösekosten bei A-Star liegen bei 300,- €

    Kann man so sehen, sehe ich anders. Im Auto bist du angeschnallt und in einem „geschlossenen Szenario“. Da ist das Gefahrenpotential in der Regel auch in dem Moment vorbei.

    Wenn man aber bei den von Tim13 angegebenen 50-70 km/h auf dem Asphalt liegend durch die Gegend rutscht ist es eben nicht nur die Stärke des initialen Aufpralls, die eine Rolle spielt. Ich würde da nicht ohne aufgeblasene Weste gegen irgendwas dagegen prallen wollen. Nicht zuletzt weil die Weste ja auch den Hals / Nacken mit abstützt.

    Ich finde, sobald der Biker onroad mit aktivierter Weste die Waagerechte erreicht muss das Ding zünden. Denn fast alles was danach passiert, kann die Elektronik nicht wirklich einschätzen.


    Dass bei Alpinestars der Service nach dem Auslösen so Ar***-teuer ist ist ja auch vor dem Kauf schon bekannt. Andere Systeme sind da deutlich günstiger. Bei meiner mechanischen Helite kostet die Nachfüllkartusche keine 30€ und man kann sie einfach selbst tauschen. Dafür leider mit Band. Aber wenn ich das hier so lese, mag ich aktuell auch keine elektronische…

    Tim13

    Es ist sehr gut, dass dir nichts weiter passiert ist. Aber im Grunde ist das nur ein glücklicher Zufall. Da reicht ja schon ein Hindernis in der „Rutschbahn“ und das geht anders aus. Wenn du quasi vollständig unverletzt bist, gibt es natürlich keinen ersetzbaren Schaden.

    Ich denke halt:

    Das teure Ding hat nur eine Aufgabe und die hat es einfach nicht erfüllt. Ich hätte nach so nem Ereignis kein Vertrauen mehr in das Exemplar. Was ist beim nächsten Mal?

    Aber letztlich musst du das freilich für dich selbst entscheiden, wie du damit umgehst.

    Gibt es von deinem Sturz eine polizeiliche Unfallaufnahme oder irgendwas mit unstrittiger Beweiskraft bzgl. der Geschwindigkeit, Rutschdistanz usw.? Ich würde Alpinestars damit konfrontieren. Wenn du zu Boden gehst, hat das Teil dich zu schützen - das ist die einzig relevante Funktion. G-Kräfte hin oder her, allein Lage und Geschwindigkeit hätten doch zum auslösen genügt.

    Wenn du es hoch aufhängen magst geh über ein anwaltliches Schreiben.


    Mich hat es tatsächlich ein wenig schockiert. Das Auslöseband meiner Helite-Weste nervt mich oft genug aber was nützt mir die dollste Elektronik, wenn sie auf nicht nachvollziehbare Weise entscheidet, das ich gerade nicht geschützt werden muss…? Ein echtes NoGo und für mich ein Argument, mich weiter mit dem Auslöseband rumzuärgern. Hat schon einmal prima funktioniert und das bei einem deutlich langsameren Lowsider in der Kehre…

    Die Sicherung begrenzt den maximalen Strom für das Kabel. Soll einfach Kabelbrand verhindern, wenn z.B. die Isolierung beschädigt wird. Der mögliche maximal zulässige Sicherungswert hängt quasi nur vom Kabelquerschnitt ab.

    Der Querschnitt muss natürlich passend zum Verbraucher gewählt werden.

    Auch wenn meine Reißleinen-Helite Turtle 2 nicht die Reaktionsschnellste sein mag, die hat auch bei meinem langsamen „Umfaller“ in der Kehre gezündet. Neue Kartusche für nen Zwanni selber reinschrauben, wieder startklar. Hatte auch schon mit nem integrierten elektronischen System geliebäugelt, aber wenn ich das so lese….?

    Zittrig sicherlich mangels guter Bildstabilisierung der älteren Kaliber.

    Der „schnelle Eindruck“ kann z.B. durch lange Verschlusszeiten entstehen. Das gibt viel Bewegungsunschärfe. Was war denn eingestellt?

    Der Gema-Deal hat nichts mit möglichen Urheberrechtsverletzungen zu tun. Die Gema interessiert nicht, ob du das Lied mit oder ohne die erforderlichen Rechte „öffentlich aufführst“ - sie wollen so oder so die Gebühren dafür kassieren und das wurde im Deal geklärt. Der Deal heißt aber nicht, dass du Urheberrechte ihnorieren kannst.


    Solange deine Videos aber nicht viral gehen oder du sie monetarisierst passiert meist nichts.

    Das ist so auch nicht richtig. YouTube analysiert die Videos bzgl. der Musik und findet mögliche Urheberrechtsverletzungen. Am Video steht dann „Urheberrechtsbeschwerde“ und du kannst das klären, in dem du nachweist, dass du Nutzungsrechte hast. Wenn nicht bleibt das bestehen und du kannst das Video z.B. nicht monetarisieren. Ggf. Wird auch der Kanal eingeschränkt, wenn du ihn kommerziell betreibst. Und du kannst halt abgemahnt werden.

    Wenn du freie Musik verwendest erkennt der Algorithmus das recht zuverlässig und es gibt keine Urheberrechtsbeschwerde.